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	<title>Ernst Schenke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Minderbinder: lf</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Schenke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Mai]] [[1896]] in [[Niemcza|Nimptsch]], Niederschlesien; † [[11. Dezember]] [[1982]] in [[Recklinghausen]]) war ein deutscher  [[Heimat]][[dichter]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kulturpo-1982-12-11&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://kulturportal-west-ost.eu/biographien/schenke-ernst-2 |titel=Kulturportal West Ost –   Schenke, Ernst |werk=kulturportal-west-ost.eu |datum=1982-12-11 |zugriff=2018-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als einer der wenigen bedeutenden [[Schlesisch (deutscher Dialekt)|schlesischen Mundartdichter]] des [[20. Jahrhundert]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schenke, der schon in der Jugend mit dem Verfassen von [[Schlesisch (deutscher Dialekt)|schlesischen Mundartgedichten]] begann, nahm als Soldat an beiden Weltkriegen teil. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teilte er mit vielen seiner Landsleute das Schicksal der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945 bis 1950|Vertriebenen]]. Die Zeit zwischen den Kriegen kann als die produktivste des schlesischen Heimatdichters gelten. Ab 1948 gab er hauptsächlich Vergriffenes aus den [[1920er]] und [[1930er]] Jahren neu heraus, zunächst in kleinen Heftausgaben wie beispielsweise seinen schlesischen Kinderbuchklassiker &amp;#039;&amp;#039;Hoase Langbeen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;welcher Stamm hat so ein Buch wie &amp;#039;&amp;#039;Hoase Langbeen&amp;#039;&amp;#039; aufzuweisen – das Leben des Hasen in mundartlichen Versen?&amp;quot; begeisterte sich einst der Kulturhistoriker, Philosoph und schlesische Literaturkenner [[Wilhelm Menzel (Philologe)|Wilhelm Menzel]]). Mit &amp;#039;&amp;#039;Die bunte Schlesiertruhe&amp;#039;&amp;#039; (1950) begann Schenke schließlich eine Reihe von immer neuen Zusammenstellungen alter und neuerer Werke, die unter Titeln wie &amp;#039;&amp;#039;Das heitere Ernst Schenke Buch&amp;#039;&amp;#039; (1965) oder &amp;#039;&amp;#039;Mein schlesisches Lese- und Vortragsbuch&amp;#039;&amp;#039; (1977) erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Lyrik ===&lt;br /&gt;
Seinem ersten Lyrikband &amp;#039;&amp;#039;Laba und Treiba&amp;#039;&amp;#039; (1922), der die zweite Auflage als &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Gedichte&amp;#039;&amp;#039; (1928) erfuhr und unter diesem Titel heute zu den bekanntesten deutschen Mundartbüchern gehört (letzte Auflage 1999), folgte bald ein zweiter, &amp;#039;&amp;#039;Drinne und Draußa&amp;#039;&amp;#039; (1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzählwerk ===&lt;br /&gt;
1928 stellte sich Schenke mit &amp;#039;&amp;#039;Zwölf Geschichten in Schlesisch&amp;#039;&amp;#039; auch als Erzähler vor. Die jahrsdrauf veröffentlichte sogenannte Hasengeschichte &amp;#039;&amp;#039;Hoase Langbeen&amp;#039;&amp;#039; (1929), die [[Kurt Arendt]] bebilderte, war jedoch wiederum ein längeres Gedicht des Autors.  Weitere Erzählungen und Geschichten folgten zusammen mit Texten anderer Gattungen in &amp;#039;&amp;#039;Das fröhliche Dorf&amp;#039;&amp;#039; (1938) und &amp;#039;&amp;#039;Bei ins derrheeme&amp;#039;&amp;#039; (1949).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Romancier ====&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;Menschen im Tal&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte Ernst Schenke seinen einzigen Roman. Das 1942 erschienene Werk, das im schlesischen Vorgebirgslande spielt, ist zum größten Teil auf [[Standarddeutsch|Hochdeutsch]] verfasst. In der Erstausgabe umfasst der Roman 261 Seiten. Bis heute ist &amp;#039;&amp;#039;Menschen im Tal&amp;#039;&amp;#039; nicht wieder aufgelegt worden; auch die &amp;#039;&amp;#039;Gesammelten Werke&amp;#039;&amp;#039;, deren vierter und bislang letzter Band 1996 erschien, klammern ihn noch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dramatik ===&lt;br /&gt;
==== Bühne ====&lt;br /&gt;
Als Dramatiker trat Schenke mit &amp;#039;&amp;#039;Die Reese uff a Heiroatsmorkt&amp;#039;&amp;#039; (1937), einem „heiteren schlesischen Spiel in drei Aufzügen“, den heiteren Szenen &amp;#039;&amp;#039;Die gefuppte Verwandtschaft&amp;#039;&amp;#039; (1936) und &amp;#039;&amp;#039;Der Betriebsausflug&amp;#039;&amp;#039; (1937), sowie den zwölf „kurzen Stückla“ in &amp;#039;&amp;#039;Mir spieln Theater!&amp;#039;&amp;#039; (1938) hervor. Insgesamt schrieb Schenke in den 1930er Jahren fünf große und dreißig kleine Theaterstücke und dramatische Gedichte, die vorzugsweise von Laienspielbühnen aufgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hörfunk ====&lt;br /&gt;
Des Weiteren schrieb Schenke für den [[Breslau]]er [[Rundfunk]] [[Hörspiel]]e und war an [[Hörfolge]]n wie &amp;#039;&amp;#039;Das ist Schlesien&amp;#039;&amp;#039; beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Mundartkantate =====&lt;br /&gt;
Der Komponist [[Karl Sczuka]] entwickelte zudem mit Schenke zusammen für den Hörfunk eine neue, eigenständige Gattung der Musikliteratur – die [[Mundartkantate]], welche eine Weiterentwicklung volksmusikalischer Traditionen in Verbindung mit mundartlicher Dichtung darstellt. Mundartkantaten von Sczuka/Schenke wie &amp;#039;&amp;#039;Das schlesische Jahr&amp;#039;&amp;#039; liefen höchst erfolgreich und waren so populär, dass Teile aus den Kantatensendungen ausgekoppelt auch in anderen Sendungen immer wieder gespielt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilderbücher ===&lt;br /&gt;
Kurzzeitig verfasste Schenke auch in Zusammenarbeit mit der Zeichnerin [[Marianne Schneegans]] Kinderbücher in hochdeutscher Sprache, die in überregionalen Verlagen erschienen: &amp;#039;&amp;#039;Des Sommerwaldes süße Gaben, die alle Kinder gerne haben&amp;#039;&amp;#039; (1936) und &amp;#039;&amp;#039;Was allen Kindern hilft und nützt und sie vor böser Krankheit schützt&amp;#039;&amp;#039; (1936) enthielten bebilderte Kinderverse Schenkes; &amp;#039;&amp;#039;Langbein aus dem grünen Busch&amp;#039;&amp;#039; (1937) war eine Übertragung ins Hochdeutsche seines schlesischen Kinderbuchklassikers &amp;#039;&amp;#039;Hoase Langbeen&amp;#039;&amp;#039;. Bereits 1934 erschien das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Der Spatz&amp;#039;&amp;#039; mit Bildern von [[Ewald Welzel]]. zitiert von [[Dieter Hildebrandt]]&lt;br /&gt;
In seinem Buch: &amp;quot;Vater Unser – gleich nach der Werbung&amp;quot; S. 238 (hopman44)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heimatkunde ===&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;Dorf der Ahnen&amp;#039;&amp;#039; (1935), das von Generation zu Generation überliefertes schlesisches Brauchtum und den traditionell schlesischen Humor aus seiner Zeit heraus beleuchtet, leistete Schenke zudem einen  Beitrag zur [[Heimatforscher|Heimatkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Eine weitere Verwertung fanden Schenkes Texte auf Schallplatten, z.&amp;amp;nbsp;B. mit [[Paul Heinke]] und [[Hermann Lenschau]] als Rezitatoren. Wilhelm Menzel wählte Schenkes Gedicht &amp;#039;&amp;#039;1000 Worte Schlesisch&amp;#039;&amp;#039; als Einleitung zu einer schlesischen Textsammlung &amp;#039;&amp;#039;A wing Schläsch&amp;#039;&amp;#039; (1959) auf Schallplatte. Ende der [[1950er]], Anfang der [[1960er]] nahm Schenke auch selbst Schallplatten auf: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Schenke spricht eigene Gedichte in schlesischer Mundart&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heimatland Schlesien. „Bei ins derheeme“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Schenke ist auch der Verfasser des Kließla-Liedes (&amp;#039;&amp;#039;Kließla, Kließla, Leibgerichte...&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesammelte Werke ===&lt;br /&gt;
Die gesammelten Werke Schenkes betreut heute der Schlesierverlag Heege; Als Band 1 erscheint sein &amp;#039;&amp;#039;schlesisches Lese- und Vortragsbuch&amp;#039;&amp;#039;, wie Schenke es noch selbst zusammengestellt hatte. Band 2 (1983) enthält Gedichte in schlesischer Mundart und die Texte seiner berühmten sechs Rundfunkkantaten, sowie weitere Gedichte im Jahresablauf. Mit Band 3 (1996) wird die Gedichtsammlung abschließend vervollständigt, hinzu kommen die Texte aus &amp;#039;&amp;#039;Lacht ihr Leute&amp;#039;&amp;#039; (1939), &amp;#039;&amp;#039;Das fröhliche Dorf&amp;#039;&amp;#039; und weitere schlesische Mundartgeschichten. Im vierten Band (1996) finden sich Theaterstücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1973: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz am Bande]] der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|VKB|71/1973}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1974: Die Stadt [[Münster]] benennt eine Straße nach ihm&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadt-mu-Stadt_M&amp;amp;&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.stadt-muenster.de/ms/strassennamen/ernst-schenke-strasse.html |titel=Stadt Münster: Vermessungs- und Katasteramt - Straßennamen in Münster Ernst-Schenke-Straße |werk=stadt-muenster.de |datum=1974-05-22 |zugriff=2018-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122128982}}&lt;br /&gt;
* [http://www.langenbielau.de/Persoenlichkeiten/ernstschenke.html Kurzbiographie mit Bild von Ulf Porrmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122128982|VIAF=293251245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Schenke, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schlesisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielautor]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Kategorie:Rezitation]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schenke, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Heimatdichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Mai 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Niemcza|Nimptsch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Dezember 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Minderbinder</name></author>
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