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	<title>Ernst Schaumburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-03-03T21:52:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Generalleutnant Ernst Schaumburg; der Historiker und Oberst wird unter [[Ernst von Schaumburg]] beschrieben.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Lübecker Verein für Luftfahrt – Eckener – 1925.png|mini|Empfang Eckners 1925 in Lübeck. Obere Reihe von rechts: Hauptmann [[Friedrich Herrlein]], Major v. Schaumburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Affiche 21 08 1941.jpg|mini|Bekanntmachung Schaumburgs in Frankreich (1941)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Schaumburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. November]] [[1880]] in [[Koblenz]]; † [[4. Oktober]] [[1947]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Generalleutnant]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] sowie von 1940 bis 1943 Kommandant von Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schaumburg trat am 22. März 1899 aus dem [[Kadettenkorps]] kommend als [[Leutnant]] in das [[7. Thüringisches Infanterie-Regiment Nr. 96|7. Thüringische Infanterie-Regiment Nr. 96]] in [[Gera]] ein. Von dort erfolgte am 2. Oktober 1904 seine Versetzung in die Ersatz-Kompanie des Feld-Regiments Nr. 2 der [[Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika|Schutztruppe]] in [[Deutsch-Südwestafrika]]. Hier war Schaumburg an der Niederkämpfung des [[Aufstand der Herero und Nama|Aufstandes der Herero und Nama]] beteiligt und wurde mit dem [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] sowie dem [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] IV. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Als [[Oberleutnant]] (seit 19. August 1909) kehrte er nach Deutschland zurück und kam am 22. März 1910 nach [[Colmar]] zur Maschinengewehr-Abteilung Nr. 9. Für ein Jahr versah Schaumburg dann Dienst in der 2. Kompanie des [[6. Thüringisches Infanterie-Regiment Nr. 95|6. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 95]] in [[Gotha]], ehe er anschließend am 13. September 1913 nach [[Berlin]] in das [[2. Garde-Regiment zu Fuß]] versetzt wurde. Zeitgleich mit der Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] am 1. Oktober 1913 war er dort zunächst beim Stab des II. Bataillons und wurde am 18. Dezember 1913 [[Kompaniechef|Chef]] der 9. Kompanie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Mobilmachung]] bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] erfolgte seine Ernennung zum Kompaniechef im Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 64, das im Verband der [[1. Garde-Reserve-Division]] ins neutrale [[Belgien]] einrückte und hier u.&amp;amp;nbsp;a. am Fall von [[Namur]] mitwirkte. Danach verlegte das Regiment an die [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]]. Hier kam es bei der [[Schlacht an den Masurischen Seen]] und dem Feldzug in Südpolen zum Einsatz. Dort wurde Schaumburg am 4. Oktober 1914 durch einen Kopfschuss verwundet. Durch diese Verletzung war er in der Folge für ein knappes Jahr nicht verwendungsfähig. Nach seiner Gesundung übernahm Schaumburg am 21. September 1915 als Kommandeur das II. Bataillon des Regiments. Dieses befehligte er während der [[Narew-Offensive]] bei der [[12. Armee (Deutsches Kaiserreich)|12. Armee]] unter [[General der Artillerie]] [[Max von Gallwitz]]. 1916 kehrte Schaumburg mit seinem Regiment an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] zurück, kämpfte dort an der [[Schlacht an der Somme|Somme]], bei [[Schlacht von Arras (1917)|Arras]] und in der [[Dritte Flandernschlacht|Dritten Flandernschlacht]]. Für die Einnahme von [[Bapaume]] während der [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|Frühjahrsoffensive 1918]], bei der Schaumburg durch ein [[Schrapnell]] an der linken Schulter verwundet wurde, erhielt er am 21. April 1918 die höchste preußische Tapferkeitsauszeichnung, den [[Pour le Mérite]]. Am 5. Oktober 1918 wurde Schaumburg mit der Führung des Regiments beauftragt, das er nach Kriegsende in die Heimat zurückführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Oktober 1919 folgte seine Übernahme in die [[Reichswehr]], wo man Schaumburg zunächst im Reichswehr-Infanterie-Regiment 115 verwendete. Nach der Verringerung auf das [[Reichswehr#Rüstungsbeschränkung durch Versailler Vertrag|100.000-Mann-Heer]] fungierte er ab 1. Oktober 1920 als Kompaniechef im [[Infanterie-Regiment 9 (Wehrmacht)|9. (Preußischen) Infanterie-Regiment]]. Dort wurde er am 28. September 1921 [[Major]] und war als solcher vom 1. April 1922 bis 31. Januar 1925 [[Adjutant]] der [[3. Division (Reichswehr)|3. Division]] in Berlin. Dann übernahm er als Kommandeur in [[Lübeck]] das II. Bataillon des [[6. Infanterie-Regiment (Reichswehr)|6. Infanterie-Regiments]] und wurde am 1. November 1927 zum [[Oberstleutnant]] befördert. Vier Monate später rückte Schaumburg dann in den Stab des [[7. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|7. (Preußischen) Infanterie-Regiments]] in [[Świdnica|Schweidnitz]] auf. Nach der Beförderung zum [[Oberst]] am 1. November 1930 erfolgte am 1. Februar 1931 die Ernennung zum Kommandeur des in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] stationierten [[1. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|1. (Preußischen) Infanterie-Regiments]]. Dieses Kommando gab Schaumburg nach zwei Jahren ab; stattdessen wurde er zum [[Liste der Gouverneure von Berlin#Kommandanten|Stadtkommandanten von Berlin]] ernannt und am 1. April 1933 zum [[Generalmajor]] befördert. Am 1. April 1935 erhielt er den [[Charakter (Titel)|Charakter]] eines Generalleutnants. Seit dem 1. Februar 1937 war Schaumburg Landwehrkommandeur von Hamburg.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Heer 1939 – Gliederung, Standorte, Stellenbesetzung und Verzeichnis sämtlicher Offiziere am 3.1.1939&amp;#039;&amp;#039;, Podzun-Verlag, Bad Nauheim 1953, S. 157&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beförderung zum Generalleutnant erfolgte schließlich am 1. Februar 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Umbildung der Hamburger Landwehr zur [[225. Infanterie-Division (Wehrmacht)|225. Infanterie-Division]] am 26. August 1939 fungierte Schaumburg als deren Kommandeur. Die Division war zunächst zur Sicherung am [[Westwall]] stationiert und beteiligte sich dann am [[Westfeldzug]], an dessen Beginn die neutralen Staaten [[Niederlande]] und Belgien überfallen wurden. Schaumburg führte die Division dann weiter in Frankreich, wo er das Kommando am 31. Juli 1940 abgab und anschließend zum Kommandanten von [[Paris|Groß-Paris]] ernannt wurde. Von diesem Posten wurde er am 30. April 1943 entbunden und in die [[Führerreserve]] versetzt. Die Nachfolge als Kommandant von Groß-Paris übernahm [[Hans von Boineburg-Lengsfeld]] (1889–1980).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Oktober 1943 wurde Schaumburg aus dem aktiven Dienst verabschiedet; bis Kriegsende erhielt er keine weitere Verwendung mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs, Band 3: P–Z&amp;#039;&amp;#039;, Biblio Verlag, Bissendorf 2011, ISBN 3-7648-2586-3, S. 186–188&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens pour le mérite im Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;, Band II: M–Z, Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 244–246&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/026101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schaumburg, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaiserliche Schutztruppe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Aufstand der Herero und Nama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur des 1. (Preußisches) Infanterie-Regiments (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schaumburg, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg sowie Kommandant von Paris&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koblenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Oktober 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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