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	<title>Ernst Scharnowski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-09-12T09:48:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Scharnowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Dezember]] [[1896]] in [[Bagrationowsk|Preußisch Eylau]]; † [[9. März]] [[1985]] in [[West-Berlin]]) war [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (SPD), des [[Bund Freies Deutschland|Bundes Freies Deutschland]] (BFD) sowie [[Gewerkschaft|Gewerkschafts]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;führer. Er vertrat die SPD in der [[Berliner Stadtverordnetenversammlung]], im [[Abgeordnetenhaus von Berlin]] und im [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Scharnowski, Sohn eines Landarbeiters, war gelernter [[Schlosserei|Schlosser]]. Nachdem er in diesem Beruf gearbeitet hatte, leistete er von 1914 bis 1918 Kriegsdienst im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1918 trat Scharnowski der SPD bei. Er war von 1922 bis 1933 Sekretär im [[Deutscher Landarbeiter-Verband|Deutschen Landarbeiterverband]] und im [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund]] (ADGB) in den Bezirken [[Ostpreußen]], [[Provinz Pommern|Pommern]] und Jena ([[Provinz Sachsen]], [[Thüringen]], [[Anhalt]]). In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Scharnowski von 1933 bis 1936 arbeitslos, dann in den Jahren 1936 und 1937 Inhaber eines Fuhrbetriebs und anschließend bis 1944 Prokurist eines Fischernetzbetriebes in [[Stettin]]. Scharnowski wurde sechs Mal verhaftet, im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] diente er 1944/45 in der [[Wehrmacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Scharnowski Stadtrat in [[Stettin]]. Er verließ Stettin noch 1945 nach mehrmaliger Inhaftierung durch die [[Innenministerium der UdSSR|sowjetische]] und [[Ministerstwo Bezpieczeństwa Publicznego|polnische Geheimpolizei]]. In der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] (SBZ) wurde er in [[Genthin]] erneut Mitglied der SPD, dann, infolge der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] im April 1946, der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED). Als Gegner der Zwangsvereinigung [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|flüchtete]] Scharnowski 1948 nach der Warnung durch einen Kommunisten, er solle verhaftet werden, nach [[Berlin]]. Er wurde als [[Betriebsrat|Betriebsrätesekretär]] der [[SPD Berlin]] und im [[Viermächte-Status#Berlin|amerikanischen Sektor]] als Stadtrat im [[Bezirk Neukölln]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scharnowski gehörte im Mai 1948, am Beginn der [[Geschichte Berlins#Teilung der Stadt (1948–1990)|Teilung Berlins]], zu den Gründern der [[Unabhängige Gewerkschaftsopposition|Unabhängigen Gewerkschaftsopposition]] (UGO), der SPD-nahen Abspaltung vom SED-dominierten Berliner [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|Freien Deutschen Gewerkschaftsbund]] (FDGB). Scharnowski war von 1949 bis 1960 ihr Vorsitzender bzw. nach dem Aufgehen der UGO im [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]] der Landesvorsitzende des DGB in Berlin. Zudem gab er ab 1949 die Monatsschrift &amp;#039;&amp;#039;Freies Wort&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1948 bis 1950 gehörte Scharnowski während der [[Wahl zur Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin 1948|zweiten Wahlperiode]] der Stadtverordnetenversammlung und von 1963 bis 1967 in der [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1963|vierten Wahlperiode]] dem Berliner Abgeordnetenhaus an. Von 1950 bis 1960 war er Mitglied des Landesvorstandes der Berliner SPD. Am 17. Juni 1953 rief Scharnowski über den RIAS erstmals dazu auf, die Ostdeutschen sollten ihre „Strausberger Plätze überall“ aufsuchen. Am Tag der [[Bundestagswahl 1957]] entsandte ihn das Abgeordnetenhaus über die Landesliste der SPD als [[Berliner Bundestagsabgeordneter|Berliner Bundestagsabgeordneten]] in den [[3. Deutscher Bundestag|3. Deutschen Bundestag]]. Dort wurde Scharnowski ordentliches Mitglied im Ausschuss für Arbeit und war außerdem stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Sozialpolitik. Er war unter anderem an einem Stufenplan für die Einführung der [[40-Stunden-Woche]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1974 war Scharnowski Mitbegründer und Vorsitzender des [[Bund Freies Deutschland|Bundes Freies Deutschland]]. Der BFD scheiterte in der [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1975]] an der [[5-Prozent-Hürde]] und löste sich bis Januar 1977 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
* [https://www.17juni53.de/audio/track6.mp3 Aufruf von Ernst Scharnowski an Ost-Berliner Arbeiter am 17. Juni 1953] &amp;lt;small&amp;gt;mp3-Datei&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783980330343|Seite=229}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 728.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000014253|Ernst Scharnowski||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 21/1975 vom 12. Mai 1975}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://webarchiv.bundestag.de/archive/2007/0206/ftp/pdf_arch/mdb_ges.pdf Handbuch des Deutschen Bundestages, Materialie Nr. 127 der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages vom April 1998, S. 186], {{ISSN|0344-9130}} (PDF; 1,20&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20180713134812/http://www.spd.berlin/partei/unsere-geschichte/personen/l-z/scharnowski-ernst/ Politische Würdigung auf der Website der SPD Berlin]&lt;br /&gt;
* Bericht über seinen Rücktritt als Berliner Landesvorsitzender des DGB: [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43063045.html &amp;#039;&amp;#039;Scharnowski. Salzige Leber&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Der Spiegel]], 4/1960, 20. Januar 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1050522664|VIAF=308206723}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scharnowski, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Bundestagsabgeordneter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirksstadtrat (Bezirk Neukölln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scharnowski, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Dezember 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bagrationowsk|Preußisch Eylau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[West-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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