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	<title>Ernst Rump - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T00:04:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Rump&amp;diff=2277678&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernd Schwabe in Hannover: /* Leben und Wirken */ Friedrich Schaper</title>
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		<updated>2025-02-23T21:11:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php/Friedrich_Schaper_(Maler)&quot; title=&quot;Friedrich Schaper (Maler)&quot;&gt;Friedrich Schaper&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz Nölken - Bildnis Ernst Rump, 1905.jpg|miniatur|hochkant=1.02|Franz Nölken: &amp;#039;&amp;#039;Porträt Ernst Rump&amp;#039;&amp;#039;, 1905]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst August Max Friedrich Rump&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Oktober]] [[1872]] in [[Hamburg]]; † [[12. Januar]] [[1921]] ebenda) war ein Hamburger Kaufmann, Kunstsammler und [[Kunstmäzen|-mäzen]], der 1912 ein Lexikon verfasste, das &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs, Altonas und der näheren Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Es wurde unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Der Rump&amp;#039;&amp;#039; zum Klassiker und ist in erweiterter Form als &amp;#039;&amp;#039;Der neue Rump&amp;#039;&amp;#039; heute noch in Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Ernst Rump hatte die Kunst der [[Radierung]] bei [[James McNeill Whistler|James Whistler]] in [[London]] erlernt und unterrichtete Künstler darin in seiner Heimatstadt Hamburg. Als er den Familienbetrieb der Schiffsausrüstung übernahm, behielt er seine künstlerischen Vorlieben bei und wurde zum Sammler und Förderer junger Künstler, insbesondere der des [[Hamburgischer Künstlerklub|Hamburgischen Künstlerklubs]]. Er förderte besonders die Schüler von [[Arthur Siebelist]] durch den Kauf ihrer Bilder und der Organisation von Ausstellungen. Neben [[Friedrich Ahlers-Hestermann]], [[Fritz Friedrichs (Maler)|Fritz Friedrichs]] und [[Friedrich Schaper (Maler)|Friedrich Schaper]] war es vor allem [[Franz Nölken]], den er schätzte. Er erwarb dessen realistisches Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Am Brunnen&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1904, das 1940 in den Besitz der [[Hamburger Kunsthalle]] gelangte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Nolken Am Brunnen 1905.jpg|miniatur|Franz Nölken: &amp;#039;&amp;#039;Am Brunnen&amp;#039;&amp;#039;, 1904]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1905 schuf Nölken ein Porträt des Kaufmanns, der ihm seinerseits Unterricht in der Technik des Radierens gab. Rump unterstützte den Direktor der [[Hamburger Kunsthalle]], [[Alfred Lichtwark]], in dessen Bestreben, Arbeiten von Künstlern aus Hamburg und dem Umland für die Kunsthalle zu erwerben, kritisierte ihn jedoch 1908, dass er die Werke der [[Arthur Siebelist|Siebelist]]-Schüler nicht berücksichtige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Nölken unternahm mit Friedrich Ahlers-Hestermann, [[Walter Alfred Rosam]] und [[Gretchen Wohlwill]] im März 1909 eine Reise nach Paris, wo sie dem Unterricht an der [[Henri Matisse#Die Académie Matisse (1908–1911)|Akadémie Matisse]] folgten. Wie Lichtwark zeigte sich Rump entsetzt über die daraufhin veränderte Malweise der „Jungen Hamburger“ und schrieb 1911 angesichts neuer Bilder Nölkens bedauernd in sein Tagebuch: „Wohl ein Jammer, daß dieser bedeutende Maler auf der falschen Bahn seines Lehrers Matisse weiterwandelt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Meyer-Tönnesmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Hamburgische Künstlerklub von 1897.&amp;#039;&amp;#039; S. 64 f., 132 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ließ seine Schützlinge jedoch nicht fallen und förderte sie weiterhin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den Werken der jungen Hamburger Künstler erwarb Rump frühzeitig Arbeiten von [[Paula Modersohn-Becker]], [[Edvard Munch]] und [[Emil Nolde]]. Er zählt zu Noldes ersten Sammlern, dessen Werke er im Februar 1910 in der ehemals führenden [[Galerie Commeter]] günstig erwerben konnte. Das Sammeln der [[Avantgarde#Avantgarde in der Darstellenden Kunst|Avantgardekunst]] war zu der Zeit ungewöhnlich und zog Kritik auf sich. So schrieb der ebenfalls in Hamburg beheimatete Kunstsammler [[Gustav Schiefler]] in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Hamburger&amp;#039;&amp;#039;: „Das Bekenntnis, man finde an Noldes Farbenzusammensetzungen und Farbengewichtsverteilungen Gefallen, bringt einen nur allzu leicht in den Geruch der Unkultur des Auges.“ Rump hielt an seiner Vorliebe für Nolde fest, schätzte aber dessen religiöse Bilder nicht, er liebte nur den Maler der Blumen, Gärten und Landschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Weblink &amp;#039;&amp;#039;Die Sammlung Rump&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; 1912 gab er das &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs, Altonas und der näheren Umgebung&amp;#039;&amp;#039; in 500 nummerierten Exemplaren im Selbstverlag heraus. Rump war Mitglied des [[Kunstverein in Hamburg|Kunstvereins in Hamburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.kunstverein.de/download/kunstverein-in-hamburg-jahresberichte-1915-1919.pdf |wayback=20181203055554 |text=Mitgliederverzeichnis }} des Jahres 1915 in: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht des Kunstvereins in Hamburg, 1915&amp;#039;&amp;#039;, S. 27 (PDF-S. 16). PDF-Datei von &amp;#039;&amp;#039;kunstverein.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Wie Ernst Rump war auch der Apotheker [[Oscar Troplowitz]] in seinem letzten Lebensjahrzehnt ein Förderer der Siebelist-Schüler, nachdem er 1909 den jungen Hamburger Maler Friedrich Ahlers-Hestermann kennengelernt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Meyer-Tönnesmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Hamburgische Künstlerklub von 1897&amp;#039;&amp;#039;, S. 134&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Picasso, Beckmann, Nolde und die Moderne. Meisterwerke aus frühen Privatsammlungen in Hamburg&amp;#039;&amp;#039; vom 23. März bis 17. Juni 2001 in der [[Hamburger Kunsthalle]] wies auf die Wichtigkeit von Privatsammlern für die Entwicklung der modernen Kunst in Deutschland hin. In Hamburg engagierten sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts neben Rump und Troplowitz Persönlichkeiten wie der Richter [[Gustav Schiefler]], das Ehepaar Martha und [[Paul Rauert]], das, wie auch die Kunsthistorikerin [[Rosa Schapire]], passives Mitglied der Künstlergruppe „[[Brücke (Künstlergruppe)|Brücke]]“ war, oder der Kaufmann [[Max Leon Flemming]]. Weitgehend unabhängig von Alfred Lichtwark, dem ersten Direktor der Hamburger Kunsthalle, der [[Impressionismus|impressionistische]] Gemälde für das Museum erwarb, statteten die Kunstsammler ihre Sammlungen mit eigenständigem Charakter aus.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Picasso, Beckmann, Nolde und die Moderne. Meisterwerke aus frühen Privatsammlungen in Hamburg&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.hamburger-kunsthalle.de/archiv/seiten/privat.htm |wayback=20120617042141 }}, Hamburger Kunsthalle, abgerufen am 21. April 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Ernst-Barlach-Haus]] in der Baron-Voght-Straße, Hamburg, zeigte 2005 in der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Nolde, Nölken, Modersohn-Becker. Der kunstliebende Kaufmann Ernst Rump&amp;#039;&amp;#039; etwa 60 Werke seiner ehemaligen Sammlung, darunter auch Gemälde und Zeichnungen von Friedrich Ahlers-Hestermann, [[Ernst Eitner]] und [[Christian Rohlfs]]. Zeitgleich erschien die erweiterte Fassung von Rumps 1912 herausgegebenem Standardwerk für norddeutsche Malerei &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs, Altonas und der näheren Umgebung&amp;#039;&amp;#039; unter dem Zusatztitel &amp;#039;&amp;#039;Der neue Rump&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Weblink &amp;#039;&amp;#039;Der Mann, der keine Provisionen kassierte&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Rump: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs, Altonas und der näheren Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Otto Bröcker, Hamburg 1912. ([https://archive.org/stream/lexikonderbilden00rump#page/n9/mode/2up Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der neue Rump. Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs, Altonas und der näheren Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Überarbeitete Neuauflage, hrsg. von Kay Rump, bearbeitet von [[Maike Bruhns]], unter Mitarbeit von [[Carsten Meyer-Tönnesmann]]. Wachholtz, Neumünster 2005, ISBN 978-3-529-02792-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der neue Rump. Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs, Altonas und der näheren Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Ergänzt und überarbeitet von Maike Bruhns. Hrsg.: Familie Rump. Überarbeitete Neuauflage, Wachholtz, Neumünster 2013, ISBN 978-3-529-02792-5.&lt;br /&gt;
* [[Carsten Meyer-Tönnesmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Hamburgische Künstlerclub von 1897.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 1997, ISBN 3-881-32255-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kunstmarkt.com/pageswis/kunst/_id86435-/buecher_bericht.html?_q= &amp;#039;&amp;#039;Der neue Rump&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.abendblatt.de/ratgeber/extra-journal/article108627531/Die-Sammlung-Rump.html  &amp;#039;&amp;#039;Die Sammlung Rump&amp;#039;&amp;#039;], &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]],&amp;#039;&amp;#039; 6. September 2005&lt;br /&gt;
* Doris Blum: [https://www.welt.de/print-welt/article442318/Der-Mann-der-keine-Provisionen-kassierte.html &amp;#039;&amp;#039;Der Mann, der keine Provisionen kassierte.&amp;#039;&amp;#039;] welt-online, 28. März 2001&lt;br /&gt;
* [https://recherche.staatsarchiv.hamburg.de/ScopeQuery5.2/detail.aspx?ID=7031 Staatsarchiv Hamburg Nachlass 622-2/53]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116705531|LCCN=n86867253|VIAF=69689384}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rump, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rump, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rump, Ernst August Max Friedrich (vollständiger Name) &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Hamburger Kaufmann, Kunstsammler und -mäzen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Oktober 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Januar 1921&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernd Schwabe in Hannover</name></author>
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