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	<title>Ernst Rietschel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;OTFW am 30. April 2026 um 09:51 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst Rietschel.jpg|mini|Ernst Rietschel, Fotografie von [[Franz Hanfstaengl]], um 1850]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rietschel Geburtshaus Pulsnitz.jpg|mini|hochkant|Geburtshaus in Pulsnitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtmuseum Pulsnitz 09.jpg|mini|hochkant|Rietschels Eltern Friedrich Ehregott und Caroline Salome Rietschel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Friedrich August Rietschel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Dezember]] [[1804]] in [[Pulsnitz]], [[Kurfürstentum Sachsen]]; † [[21. Februar]] [[1861]] in [[Dresden]], [[Königreich Sachsen]]) war ein deutscher [[Bildhauer]] des [[Spätklassizismus]]. Er arbeitete vor allem in Dresden und war Akademieprofessor. Die von ihm geschaffenen Skulpturen wie das [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]]-[[Friedrich Schiller|Schiller]]-Denkmal in [[Weimar]] oder das [[Gotthold Ephraim Lessing|Lessing]]-Denkmal in [[Braunschweig]] haben das Bild Deutschlands als Land der [[Dichter und Denker]] entscheidend mitgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Ernst Rietschel wurde als drittes Kind des [[Beutler]]s Friedrich Ehregott Rietschel und dessen Frau Caroline in [[Pulsnitz]] (Sachsen) geboren. Nach erstem Zeichenunterricht und abgebrochener Kaufmannslehre in seiner Heimatstadt begann er 1820 ein Studium an der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Königlichen Sächsischen Kunstakademie]] zu [[Dresden]]. In den darauf folgenden Jahren errang er erste kleinere Erfolge und Auszeichnungen mit Zeichnungen; man wurde auf den jungen Künstler, der ab 1823 im Atelier bei [[Franz Pettrich]] lernte, aufmerksam. Dort entstand im Auftrag der Gräflich Einsiedelschen Eisenwerke Lauchhammer seine erste eigenständige Arbeit, eine Figur des Meeresgottes [[Neptun (Mythologie)|Neptun]] für den Marktbrunnen in [[Nordhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Detlev von Einsiedel|Graf von Einsiedel]] vermittelte Rietschel 1826 die Übersiedlung nach [[Berlin]] ins Atelier von [[Christian Daniel Rauch]]. Bereits 1827 erhielt er ein Romstipendium, das er aber zunächst aufschob, um an verschiedenen Denkmalprojekten in Rauchs Atelier mitzuarbeiten. Im Jahr 1828 nahm er als Vertreter seiner Werkstatt an der Grundsteinlegung des [[Albrecht Dürer|Dürer]]-Standbildes in [[Nürnberg]] teil. Auf seiner Rückreise besuchte er den alternden [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] in Weimar. Ein zweiter Besuch gemeinsam mit Rauch folgte 1829. Im August 1830 trat Rietschel seine Italienreise an. Dort erreichte ihn ein Jahr darauf der Auftrag für ein Denkmal des verstorbenen sächsischen Königs [[Friedrich August I. (Sachsen)|Friedrich August]] in Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1832 –&amp;amp;nbsp;noch nicht einmal 28-jährig&amp;amp;nbsp;– erhielt er die Professur für Bildhauerei an der Dresdner Kunstakademie. Im Jahr 1833 bezog er sein Atelier im [[Brühlscher Gartenpavillon|Brühlschen Gartenpavillon]]. In Zusammenarbeit mit vielen bedeutenden Architekten, unter anderen [[Gottfried Semper]], war er für den bauplastischen Schmuck vieler Gebäude verantwortlich, vor allem in Dresden. Anfang 1836 wurde er zum ordentlichen Mitglied der [[Akademie der Künste (Berlin)|Berliner Akademie der Künste]] ernannt, nur Wochen später zum Ehrenmitglied der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Kunstakademie in Wien]]. In den folgenden Jahren erhielt er viele bedeutende Aufträge, an denen er zum Teil jahrelang arbeitete. Durch die Gestaltung von Werken wie dem Lessing-Denkmal in Braunschweig (1854) (und vielen weiteren) wurde Rietschel über die Grenzen des [[Deutscher Bund|deutschen Bundes]] hinaus als bedeutendster Denkmal-Künstler seiner Zeit bekannt. Als Medailleur entwarf er unter anderem eine Porträt-Medaille für [[Carl Gustav Carus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=L. Forrer |Titel=Rietschel |Sammelwerk=Biographical Dictionary of Medallists |Band=V |Verlag=Spink &amp;amp; Son |Ort=London |Datum=1912 |Seiten=128 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Wintermonaten 1851/52 reiste Rietschel, gemeinsam mit seinem Schwager [[Andreas Oppermann]], nach Italien und Sizilien, um sein Lungenleiden zu kurieren. 1855 beteiligte er sich an der Pariser Kunstausstellung mit einer Lessing-Statue. Im gleichen Jahr wurde er mit der Großen Ehrenmedaille ausgezeichnet und zum Ritter der [[Ehrenlegion|Französischen Ehrenlegion]] ernannt. Im Jahr 1856 ernannte ihn die [[Stockholm]]er [[Schwedische Akademie|Akademie]] zum Ehrenmitglied. 1857 besuchte er noch einmal seinen Meister Christian Daniel Rauch in Berlin. Im gleichen Jahr, am 4.&amp;amp;nbsp;September, wurde sein [[Goethe- und Schiller-Denkmal]] in Weimar enthüllt. Im Jahr 1858/1859 erhielt Rietschel den Auftrag für das Reformations-Denkmal in Worms. Eine seiner bedeutendsten Schöpfungen ist das Lutherdenkmal ebendort. Er wurde Ehrenmitglied in weiteren [[Akademie]]n und Instituten (Paris, [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique|Brüssel]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/ernst-friedrich-august-rietschel/| titel=Académicien décédé: Ernst Friedrich August Rietschel| hrsg=Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique| zugriff=2023-12-08| sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kopenhagen, Rom, Antwerpen). Außerdem wurde er am 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1858 in den preußischen Orden Pour le Merite für Wissenschaft und Künste aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Orden für pour le merite für Wissenschaft und Künste: Die Mitglieder&amp;#039;&amp;#039; Band I, (1842–1881), Gebr. Mann-Verlag, Berlin 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinem langjährigen Lungenleiden erlag er schließlich am 21.&amp;amp;nbsp;Februar 1861. Drei Tage später wurde er auf dem [[Trinitatisfriedhof (Dresden)|Trinitatisfriedhof]] in Dresden beigesetzt. Ein Großteil des umfangreichen Nachlasses Rietschels wurde zwischen 1869 und 1889 im [[Palais im Großen Garten]] im damaligen Rietschel-Museum präsentiert. Seit 1889 befindet er sich im Besitz der &amp;#039;&amp;#039;[[Skulpturensammlung (Dresden)|Dresdner Skulpturensammlung]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Albertinum (Dresden)|Albertinum]] an der [[Brühlsche Terrasse|Brühlschen Terrasse]] und wird dort zum Teil auch ausgestellt. Teile des persönlichen Nachlasses befinden sich bei den Nachkommen (Zeichnungen, Skizzen, Tagebücher und Briefe im Rietschel-Archiv, Remscheid).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehen und Nachkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DD-Trinitatis-Rietschel-2.jpg|mini|hochkant|Grabmal in Dresden]]&lt;br /&gt;
1832 heiratete er Albertine Trautscholdt (1811–1835), Tochter des Hüttenmeisters und mit ihm zusammenarbeitenden Eisengießers [[Johann Friedrich Trautschold]], mit der er seit einem Jahr verlobt war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pulsnitzer-heimatverein.de/wp-content/uploads/2020/09/Ernst-Rietschel-Kulturring-Flyer-2020.pdf Pulsnitzer-Heimatverein Ernst Rietschel.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.eisenhuettenverein-maegdesprung.de/carl-andreas-bischof.php |wayback=20170728162851 |text=&amp;#039;&amp;#039;Carl Andreas Bischof (1812–1884)&amp;#039;&amp;#039;.}} Eisenhüttenverein Mägdesprung e.&amp;amp;nbsp;V., abgerufen am 29. Juli 2017 (Lebenslauf [[Carl Bischof]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|26|372||Trautschold, Johann Friedrich|[[Stefanie van de Kerkhof]]|12060261X}} z. T. widersprüchlich.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später wurde seine erste Tochter Adelheid (1833–1907) geboren. Nur drei Wochen alt wurde seine zweite Tochter Johanna: Sie starb schon im April 1835; im Juli desselben Jahres starb seine Frau Albertine. Dennoch blieb sein schöpferisches Schaffen ungebremst. Im November 1836 heiratete er seine zweite Frau Charlotte Carus (1810–1838), eine Tochter des Arztes [[Carl Gustav Carus]], die am 28.&amp;amp;nbsp;August 1837 Sohn [[Wolfgang Rietschel|Wolfgang]] gebar. Bereits im Mai 1838 musste er einen weiteren Schicksalsschlag hinnehmen: Auch seine zweite Frau starb. Wie auch nach dem Tod seiner ersten Frau modellierte er ihre Bildnisbüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2.&amp;amp;nbsp;Mai 1841 heiratete er seine dritte Frau Marie Hand (* 26. Mai 1819; † 18. Juli 1847), sechstes Kind des Jenaer Professors [[Ferdinand Gotthelf Hand]]. Am 10.&amp;amp;nbsp;Mai des darauf folgenden Jahres wurde sein zweiter Sohn [[Georg Rietschel|Christian Georg]] geboren, dem 1845 die Tochter Margarethe Charlotte folgte. Margarethe sollte kein Jahr alt werden. Im Jahr 1847 wurde der Sohn [[Hermann Immanuel Rietschel|Hermann Immanuel]] geboren. Maria Hand starb nach sechsjähriger Ehe wenige Monate nach der Geburt ihres Sohnes Hermann am 18.&amp;amp;nbsp;Juli 1847. Am 30.&amp;amp;nbsp;April 1851 heiratete Ernst Rietschel ein viertes und letztes Mal. Frederike Oppermann (1820–1906) brachte am 4.&amp;amp;nbsp;Juli 1853 eine Tochter zur Welt, die Gertrud Charlotte Marie genannt wurde. Gertrud Rietschel heiratete 1876 den Komponisten, Musikpädagogen und Naturschützer [[Ernst Rudorff]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Titel=Rietschel, Ernst Friedrich August| Sammelwerk=[[Neue Deutsche Biographie]]| Band=21| Datum=2003| Online=https://www.deutsche-biographie.de/pnd11874528X.html#ndbcontent| Abruf=2021-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Enkel, der Mediziner [[Hans Rietschel]] veröffentlichte Ernst Rietschels Memoiren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg (Druck: Bonitas-Bauer), Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 532.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen aus meinem Leben&amp;#039;&amp;#039; gab Ernst Rietschels Urenkel, der Schriftsteller und Grafiker [[Christian Rietschel]], im Jahr 1963 neu heraus. Die Nachkommen Ernst Rietschels sind heute sehr zahlreich. Vor allem die zwei Söhne aus der dritten Ehe Ernst Rietschels mit Maria Hand, [[Georg Rietschel]] und [[Hermann Rietschel]], zeugten zahlreiche Nachkommen. Dazu zählen u.&amp;amp;nbsp;a. Christian Rietschel, Hans Rietschel, [[Wigand von Salmuth]], [[Jörg Hilbert]], [[Horst Buchholz|Horst]] und [[Christopher Buchholz]] sowie [[Susanne Falk]]. Heute treffen sich die Nachfahren Ernst Rietschels in unregelmäßigen Abständen zur Jährung von Geburts- und Sterbetagen des Künstlers und erinnern so an das Leben und Werk des Urahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Neptun (Mythologie)|Neptun]]-Figur für eine Brunnenanlage in [[Nordhausen]] am Kornmarkt (1828), heutiger Standort im Stadtpark „Promenade“ (ein Nachguss von 1838 steht vor der Remise des Schlosses Klein-Glienicke, Berlin)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich August I. (Sachsen)|König-Friedrich-August]]-Denkmal in Dresden (1828–1835; seit 2008 auf dem [[Schloßplatz (Dresden)#Denkmale|Schlossplatz]])&lt;br /&gt;
* Büsten und Reliefs für die Aula des [[Augusteum (Universität Leipzig)|Augusteums]] in Leipzig (1833–1836)&lt;br /&gt;
* Giebelreliefs für das [[Königliches Hoftheater Dresden|Königliche Hoftheater Dresden]] (um 1841; 1869 durch Brand zerstört; aus der Ruine geretteter [[Rietschelgiebel]] 1905 als [[Spolie]] in Bautzen wiederverwendet)&lt;br /&gt;
* Giebelrelief am [[Staatsoper Unter den Linden|Opernhaus Unter den Linden]] in Berlin (1844)&lt;br /&gt;
* [[Pietà]] in Marmor für die [[Friedenskirche (Potsdam)|Friedenskirche]] in Potsdam (1847–1854)&lt;br /&gt;
* Denkmal von [[Albrecht Daniel Thaer]] in Leipzig (1850)&lt;br /&gt;
* [[Lessing-Denkmal (Braunschweig)|Lessing-Denkmal]] in Braunschweig (1849/1853) (Ausführung durch [[Georg Ferdinand Howaldt|Georg Howaldt]] in Braunschweig)&lt;br /&gt;
* [[Christian Fürchtegott Gellert|Gellert]]-Denkmal in Hainichen (Modell 1855; Ausführung erst 1865 durch [[Friedrich Wilhelm Schwenk]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gellert-museum.de/index.php?id=44&amp;amp;pid=38&amp;amp;page=Denkmal%20Hainichen gellert-museum.de.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Goethe- und Schiller-Denkmal]] in Weimar (1856)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Quadriga]] mit [[Brunonia]]&amp;#039;&amp;#039; für das [[Braunschweiger Schloss]] (1857) (Ausführung durch Georg Howaldt in Braunschweig)&lt;br /&gt;
* [[Carl Maria von Weber|Carl-Maria-von-Weber]]-Denkmal in Dresden (1858)&lt;br /&gt;
* [[Lutherdenkmal (Worms)|Lutherdenkmal]] in Worms (1858 Auftragsvergabe, ab 1861 nach Rietschels Konzept unter Beteiligung seiner Schüler [[Adolf von Donndorf]], [[Johannes Schilling]] und [[Gustav Adolph Kietz]] weitergeführt und 1868 eingeweiht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Neptunbrunnen Nordhausen.JPG|Neptunbrunnen Nordhausen&lt;br /&gt;
 Friedrich-August-Denkmal Dresden.jpg|Friedrich-August-Denkmal Dresden&lt;br /&gt;
 Hainichen Gellert-Denkmal.jpg|Gellertdenkmal Hainichen&lt;br /&gt;
 Carl.Maria.von.Weber.Dresden.Theaterplatz.jpg|Weberdenkmal Dresden&lt;br /&gt;
 Leipzig - Universitätsstraße - Albrecht-Thaer-Denkmal 02 ies.jpg|Thaerdenkmal Leipzig&lt;br /&gt;
 Lutherdenkmal (Worms) statues 06.jpg|Lutherdenkmal Worms&lt;br /&gt;
 MK38275 Goethe-Schiller-Denkmal.jpg|[[Goethe-Schiller-Denkmal]] in Weimar&lt;br /&gt;
 Lessingdenkmal (Lessingplatz) - Braunschweig, Germany - DSC04223.JPG|[[Lessing-Denkmal (Braunschweig)|Lessingdenkmal]] in Braunschweig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sachsen, Dresden, Terrassenufer NIK 7156.JPG|mini|hochkant|Rietscheldenkmal in Dresden]]&lt;br /&gt;
* Denkmal in Dresden (vor der [[Sekundogenitur (Dresden)|Sekundogenitur]] auf der [[Brühlsche Terrasse|Brühlschen Terrasse]]) von [[Johannes Schilling]].&lt;br /&gt;
* Denkmal auf dem Pulsnitzer Marktplatz, entworfen und umgesetzt von seinem Schüler [[Gustav Adolph Kietz|Gustav Kietz]].&lt;br /&gt;
* 1853: [[Liste der Ehrenbürger von Braunschweig|Ehrenbürgerwürde der Stadt Braunschweig]].&lt;br /&gt;
* 1855: Große Ehrenmedaille.&lt;br /&gt;
* 1855: Ritter der Französischen [[Ehrenlegion]].&lt;br /&gt;
* 1856: Ehrenmitglied der Stockholmer Akademie.&lt;br /&gt;
* 1858: Aufnahme in den preußischen Orden [[Pour le Mérite für Wissenschaft und Künste]].&lt;br /&gt;
* 1858: Auswärtiges Mitglied der [[Académie des Beaux-Arts]].&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied in weiteren Akademien und Instituten (Brüssel, Kopenhagen, Rom, Antwerpen)&lt;br /&gt;
* Nach Ernst Rietschel wurde der 1991 entdeckte Asteroid [[(20016) Rietschel]] benannt.&lt;br /&gt;
* Die Pfefferküchlerei E.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;Groschky aus Pulsnitz, deren Gründung auf einen Schwager Ernst Rietschels zurückgeht, bäckt und vertreibt eine nach Ernst Rietschel benannte Pfefferkuchenspezialität, den so genannten &amp;#039;&amp;#039;Rietschelkuchen&amp;#039;&amp;#039;. Der Sitz der Pfefferküchlerei befindet sich in der Rietschelstraße 15 in Pulsnitz, deren Gründungsgebäude, das Rietschelhaus (das Geburtshaus Ernst Rietschels), sich gegenüber befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernst-Rietschel-Kunstpreis ==&lt;br /&gt;
Der Ernst-Rietschel-Kunstpreis&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rietschelpreis.com/ Website des Ernst Rietschel Kulturpreises für Bildhauerei.]&amp;lt;/ref&amp;gt; wird vom Ernst-Rietschel-Kulturring seit 1991 vergeben. Der Preis wird alle zwei bis drei Jahre an herausragende Bildhauer vergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisherige Preisträger waren:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rietschelpreis.com/preistraumlger.html |titel=Preisträger |sprache=de |abruf=2025-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1991: [[Siegfried Schreiber]]&lt;br /&gt;
* 1993: [[Wolfgang Kuhle]]&lt;br /&gt;
* 1994: [[Werner Stötzer]]&lt;br /&gt;
* 1996: [[Sabina Grzimek]]&lt;br /&gt;
* 1998: [[Wolfgang Friedrich (Bildhauer)|Wolfgang Friedrich]]&lt;br /&gt;
* 2000: [[Klaus Kütemeier]]&lt;br /&gt;
* 2003: [[Christian Höpfner]]&lt;br /&gt;
* 2006: [[Emil Cimiotti]]&lt;br /&gt;
* 2010: [[Axel Anklam]]&lt;br /&gt;
* 2013: [[Johannes Wald]]&lt;br /&gt;
* 2017: [[Nevin Aladağ]]&lt;br /&gt;
* 2022: Rindon Johnson&lt;br /&gt;
* 2024: [[Iman Issa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eva Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Rietschel – Ein Bildhauer des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst,&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 4/1954, S. 19–24&lt;br /&gt;
* In: &amp;#039;&amp;#039; ABC-Buch für kleine und große Kinder / gezeichnet von Dresdner Künstlern. Mit Erzählungen und Liedern von R. Reinick und Singweisen von Ferdinand Hiller.&amp;#039;&amp;#039; – Leipzig : Wigand, 1845. - [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-1016 Digitalisierte Ausgabe] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* Andreas Oppermann: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Rietschel&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig, 1863. ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10066254?page=6,7 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Ernst Rietschel, Christian Rietschel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen aus meinem Leben.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Evang. Verl.-Anst., Berlin 1963.&lt;br /&gt;
* Berthold Auerbach: &amp;#039;&amp;#039;[http://de.wikisource.org/wiki/Erinnerungen%20an%20Ernst%20Rietschel Erinnerungen an Ernst Rietschel].&amp;#039;&amp;#039; In: Gartenlaube, 1861, Seite 280–284; 313–315, 356–360.&lt;br /&gt;
* Gertraud Bartonietz: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Rietschel.&amp;#039;&amp;#039; Stadt Pulsnitz, Pulsnitz 1987.&lt;br /&gt;
* Martin O. Johannes: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Rietschel, der Bildhauer.&amp;#039;&amp;#039; Heimatwerk Sachsen, Dresden 1938.&lt;br /&gt;
* Monika Schulte-Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Rietschel als Zeichner.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp von Zabern, München 1995.&lt;br /&gt;
* {{ADB|28|596|602|Rietschel, Ernst|R. Muther|ADB:Rietschel, Ernst}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|613|614|Rietschel, Ernst Friedrich August|Bärbel Stephan|11874528X}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Götter Menschen Furien. Ernst Ritschels Giebelfeld „Tragödien“ in Bautzen.&amp;#039;&amp;#039; Lusatia Verlag Bautzen, 2004; ISBN 3-936758-14X&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070926223718/http://www.bautz.de/bbkl/r/rietschel_e_f_a.shtml |autor=Vera Losse|artikel=Ernst Friedrich August Rietschel|band=8|spalten=341–344}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Frank Fiedler (Heimatforscher)|Frank Fiedler]], [[Uwe Fiedler (Heimatforscher)|Uwe Fiedler]] |Titel=Lebensbilder aus der Oberlausitz – 60 Biografien aus Bautzen, Bischofswerda und Umgebung |Verlag=[[Books on Demand]] |Ort=Norderstedt |Datum=2017 |ISBN=978-3-7448-7197-6}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archive.org/stream/lebensbilder-aus-der-oberlausitz/LebensbilderAusDerOberlausitz_djvu.txt |titel=Lebensbilder aus der Oberlausitz – 60 Biografien aus Bautzen, Bischofswerda und Umgebung |kommentar=Porträt Ernst Rietschel auf den Druckseiten 276–287 |abruf=2022-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ernst Rietschel|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11874528X}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ernst-rietschel.com/ Ernst-Rietschel-Kulturring: Vollständige Werkliste und eine ausführlichere Biographie] auf ernst-rietschel.com&lt;br /&gt;
* [https://pulsnitzer-heimatverein.de/wp-content/uploads/2020/09/Ernst-Rietschel-Kulturring-Flyer-2020.pdf Pulsnitzer-Heimatverein Ernst Rietschel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11874528X|LCCN=n84014414|VIAF=27174519}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rietschel, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernst Rietschel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfBK Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Weimar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Académie des Beaux-Arts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Ernst Rietschels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1804]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rietschel, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rietschel, Ernst Friedrich August (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer des Spätklassizismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Dezember 1804&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pulsnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 1861&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OTFW</name></author>
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