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	<title>Ernst Reichl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:25:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;GT1976: Kategorie:Absolvent der Universität für Bodenkultur Wien</title>
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		<updated>2024-08-23T19:38:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Absolvent_der_Universit%C3%A4t_f%C3%BCr_Bodenkultur_Wien&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Absolvent der Universität für Bodenkultur Wien (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Absolvent der Universität für Bodenkultur Wien&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Rudolf Reichl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. August]] [[1926]] in [[Linz]]; † [[11. September]] [[1996]] ebenda) war österreichischer Chemiker, Informatiker und Entomologe. Er war Universitätsprofessor an der [[Johannes Kepler Universität Linz|Johannes Kepler Universität]] in Linz und von 1981 bis 1983 deren [[Rektor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Absolvierung des Gymnasiums in der Khevenhüllerstraße in Linz studierte Reichl ab 1946 Chemie an der [[Universität Wien]]. Er wurde 1952 Assistent am Institut für Chemie der [[Universität für Bodenkultur]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1955 dort zum [[Doktor|Dr. phil.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war er bei einem Privatunternehmen in Linz als Lebensmittelchemiker beschäftigt. Dabei kam er mit [[Computer]]n in Berührung, zuerst an den damaligen &amp;#039;&amp;#039;Stickstoffwerken&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Chemie Linz&amp;#039;&amp;#039;). Einen Aufnahmetest bei [[IBM]] absolvierte er grandios, wurde allerdings aufgrund des Alterslimits von damals 35 Jahren nicht eingestellt. Auf eigene Faust bezahlte er einen Programmierkurs bei einem Computerunternehmen in Deutschland. Nach Absolvierung des zweiwöchigen Kurses wird er sofort als Mitarbeiter angeheuert und kehrt als Österreich-Geschäftsführer des von ihm zu gründenden österreichischen Tochterunternehmens zurück. Wirtschaftlich nicht erfolgreich, wurde das Unternehmen bereits nach etwas über einem Jahr 1964 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichl hatte bis dahin der IBM so viel Konkurrenz gemacht, dass er gleich nach der Kündigung ein Angebot des US-amerikanischen Unternehmens bekam. In dieser Position war er mit der Installierung des ersten Computersystems an der gerade neu gegründeten [[Johannes Kepler Universität Linz|Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Johannes Kepler Universität&amp;#039;&amp;#039;) befasst. Er hielt bald Vorlesungen an der Hochschule. 1973 wurde er schließlich zum Universitätsprofessor für &amp;#039;&amp;#039;Informationssysteme und betriebliche Datenverarbeitung&amp;#039;&amp;#039; berufen. In den Jahren 1981–83 war er Rektor der Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1982 betrieb Reichl den Aufbau des &amp;#039;&amp;#039;Instituts für Bioinformatik&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz im Biologiezentrum der [[Oberösterreichische Landesmuseen|Oberösterreichischen Landesmuseen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmetterlingskunde ===&lt;br /&gt;
Die besondere Leidenschaft von Ernst Reichl galt den [[Schmetterlinge]]n, mit denen er sich auch wissenschaftlich (besonders mit der Familie der [[Zygaenidae]]) befasste. Er war Mitglied der Entomologischen Arbeitsgemeinschaft am [[Oberösterreichische Landesmuseen|Oberösterreichischen Landesmuseum]] und 1966 bis 1993 auch deren Vorsitzender. Er war (Mit-)Herausgeber und Autor einer Vielzahl von Publikationen auf dem Gebiet der Schmetterlingskunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstellung der zoologischen Datenbank &amp;#039;&amp;#039;ZOODAT&amp;#039;&amp;#039; (1972, heute &amp;#039;&amp;#039;[[ZOBODAT]]&amp;#039;&amp;#039;) konnte er berufliche und private Interessen vereinigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZOBODAT|pfad=impressum.php|titel=Geschichte und Inhalt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120954907}}&lt;br /&gt;
* {{ZOBODAT|pfad=personen.php?id=238|titel=o.Univ.-Prof.Dr. Ernst Rudolf Reichl}} Umfangreiche Biographie von Ernst Reichl.&lt;br /&gt;
* Ernst Reichl: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Reichl erzählt über Ernst Reichl (1926–1996).&amp;#039;&amp;#039; Stapfia 1998, S. 9–22 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/STAPFIA_0055_0009-0022.pdf|KBytes=1640}}).&lt;br /&gt;
* Josef Gusenleitner: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf für Univ.-Prof. Dr. phil. Dr. h. c. Ernst Rudolf Reichl.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 142, Linz 1997, S. 447–453, {{OoeGeschichte|pdf=jbmusver_1997_142_0447-0453_02.pdf}} (mit Verzeichnis von Reichls Schriften)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120954907|LCCN=n/87/879756|VIAF=91768357}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reichl, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entomologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lepidopterologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Linz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Linz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität für Bodenkultur Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reichl, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reichl, Ernst Rudolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Chemiker, Informatiker und Schmetterlingskundler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. August 1926 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Linz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. September 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Linz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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