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	<title>Ernst Rassow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tohma: Kat</title>
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		<updated>2025-10-23T13:32:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Erich Viktor Rassow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Dezember]] [[1898]] in [[Berlin]]; † [[4. Januar]] [[1946]] bei [[Schwerin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;TU&amp;quot;&amp;gt;Andreas Weigelt, Klaus-Dieter Müller, Thomas Schaarschmidt, Mike Schmeitzner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Todesurteile sowjetischer Militärtribunale gegen Deutsche (1944–1947). Eine historisch-biographische Studie.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2015, S. 538–539&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Kriminalbeamter, der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] leitend bei der [[Geheime Feldpolizei (Wehrmacht)|Geheimen Feldpolizei]] tätig war und später als Kriegsverbrecher hingerichtet wurde. 1999 wurde er durch den Generalstaatsanwalt der Russischen Föderation rehabilitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch, dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und der Zugehörigkeit zu einem [[Freikorps]] schlug Rassow die 1919 Polizeilaufbahn ein, wo er Karriere machte. Zunächst bei der Sicherheitspolizei wechselte er 1924 zu Kriminalpolizei. Er besuchte ab 1925 die Polizeihochschule und wurde zum Kommissar befördert. Zum 1. Dezember 1932 trat er der [[NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.418.096).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/549224&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Reichskriminalpolizeiamt]] war er in der Abteilung 2b (Veruntreuung, Schwarzmünzer) als Kriminalrat beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung des [[Reichssicherheitshauptamt]]es leitete Rassow ab März 1941 als [[Kriminaldirektor]] das Referat V B 2 („Betrug“), das der Abteilung V B („Einsatz“) innerhalb der Amtsgruppe V („Verbrechensbekämpfung - Reichskriminalpolizeiamt“) angehörte. Er wurde 1941 zudem zum [[SS-Sturmbannführer]] befördert (SS-Nummer 290.592).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er zur 312. Gruppe der [[Geheime Feldpolizei (Wehrmacht)|Geheimen Feldpolizei]] eingezogen mit wechselnden Einsatzorten. Dann wurde er Polizeidirektor beim Truppenkommandeur in Nordwestfrankreich. Von Juni 1941 bis Januar 1942 führte Rassow zudem im Rang eines Heerespolizeichefs an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] eine etwa 4000-köpfige Gruppe der [[Geheime Feldpolizei (Wehrmacht)|Geheimen Feldpolizei]]. Von Juni 1942 bis April 1945 war er als Personalchef im Stab der Geheimen Feldpolizei in [[Berlin]] tätig. Zuletzt leistete er im Rang eines Oberstleutnants Kriegsdienst beim [[Heer (Wehrmacht)|Heer]] in Bayern und geriet schließlich in britische Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Rassow wurde nach Kriegsende am 7. Oktober 1945 in [[Rudolstadt]] von Angehörigen der [[Rote Armee|Roten Armee]] verhaftet. Am 24. Dezember 1945 wurde er gemäß einem Kriegsgerichtsurteil der [[5. Stoßarmee]] der UdSSR durch ein sowjetisches Militärtribunal aufgrund von Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt und Anfang Januar 1946 in einem Wald 10 km südöstlich von Schwerin erschossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TU&amp;quot; /&amp;gt; Am 4. Juni 1999 wurde er durch den Generalstaatsanwalt der Russischen Föderation rehabilitiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koerner284&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Koerner: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Geschlechterbuch&amp;#039;&amp;#039;, 2004, Bd. 128, S. 284.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* „Die Stellung der Kriminalpolizei im strafprozessualen Ermittlungsverfahren und ihr Verhältnis zur Justiz“, in: &amp;#039;&amp;#039;Pol&amp;#039;&amp;#039; 25 (1928), S. 440–444 und 483–486.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul B. Brown: „The Senior Leadership Cadre of the Geheime Feldpolizei 1939–1945“, in: &amp;#039;&amp;#039;Holocaust and Genocide Studies&amp;#039;&amp;#039; 17, 2003, S. 278–304.&lt;br /&gt;
* Reinhard Rürup: &amp;#039;&amp;#039;Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt&amp;#039;&amp;#039;, 1989.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigelt, Klaus-Dieter Müller, [[Thomas Schaarschmidt (Historiker)|Thomas Schaarschmidt]], [[Mike Schmeitzner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Todesurteile sowjetischer Militärtribunale gegen Deutsche (1944–1947). Eine historisch-biographische Studie.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2015, ISBN 978-3-525-36968-5, S. 538–539.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rassow, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Sowjetische Besatzungszone)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SMT-Verurteilter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichskriminalpolizeiamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der sowjetischen Besatzungsmacht in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der GFP (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rassow, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rassow, Ernst Erich Viktor (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Polizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Dezember 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Januar 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Schwerin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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