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	<title>Ernst Rademacher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 25. Dezember 2025 um 14:22 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Ernst Franz Rademacher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juli]] [[1903]] in Winge bei [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]]; † [[7. Januar]] [[1964]]&amp;lt;ref&amp;gt;Todesanzeige im [[Preußische Allgemeine Zeitung|Ostpreußenblatt]] vom 18. Januar 1964, S. 20.&amp;lt;br /&amp;gt;Bei Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform: Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; wird hingegen als Todesjahr 1968 angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Schaerbeek]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch erlernte Rademacher den Beruf des Landwirtes. Ein landwirtschaftliches Studium brach er ohne Abschluss ab, um das elterliche Gut Winge nach dem Tod seines Vaters zu bewirtschaften. Ab 1927 gehörte er der [[Memelländische Landwirtschaftspartei|Memelländischen Landwirtschaftspartei]] (MLWP) an. Zum 1. Mai 1931 trat Rademacher der NSDAP bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 519.334).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33570326&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1933 war er Mitbegründer der &amp;#039;&amp;#039;Sozialistischen Volksgemeinschaft des Memelgebiets&amp;#039;&amp;#039; (Sovog). 1933 wurde er zum Kreisleiter der Sovog für den Kreis [[Landkreis Pogegen|Pogegen]] ernannt und zum Präsidenten der Memelländischen Landwirtschaftskammer. Rademacher wurde im März 1934 festgenommen und in Untersuchungshaft verbracht. Im [[Kowno]]wer Prozess wurde er im März 1935 wahrscheinlich wegen illegaler politischer Betätigung zu einer zehnjährigen Haftstrafe sowie Einzung des Vermögens verurteilt. Nach mehrjähriger Inhaftierung wurde er im Februar 1938 aus der Haft entlassen. Für die [[Memelländische Einheitsliste]] saß er 1938/39 im [[Seimelis]]. Durch den SS-Gruppenführer [[Wilhelm Redieß]] erhielt er die Weisung, einen berittenen memelländischen Ordnungsdienst aufzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung des [[Memelgebiet]]s ins [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistische Deutsche Reich]] wurde Rademacher Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] und wurde bis zum Sturmbannführer befördert (SS-Nummer 325.876). Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er Angehöriger der [[Waffen-SS]] und unter anderem Sonderführer der SS-Wehrwirtschaftsinspektion in [[Kassel]]. Ab dem 20.&amp;amp;nbsp;April 1942 war er Hauptabteilungsleiter Ernährung und Landwirtschaft beim Generalkommissar in [[Dnipro|Dnepropetrowsk]] und bekleidete diesen Posten bis Dezember 1943. Als SS-Fachführer der Waffen-SS erreichte er den Rang eines [[SS-Obersturmbannführer|Obersturmbannführers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. September 1941 trat Rademacher im Nachrückverfahren für den verstorbenen [[Wilhelm Bertuleit]] als Abgeordneter in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] ein, in dem er bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 das [[Memelland]] vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende befand er sich in Kriegsgefangenschaft. Anschließend bestritt er seinen Lebensunterhalt als Angestellter, zuletzt bei der EWG-Kommission der Außenhandelsstelle des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft. Rademacher, der verheiratet und Vater dreier Töchter und eines Sohnes war, engagierte sich auch in einem Verband der Heimatvertriebenen. Er starb in der [[Region Brüssel-Hauptstadt]] nach einem Verkehrsunfall und wurde auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] am 16.&amp;amp;nbsp;Januar 1964 beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf auf Ernst Rademacher-Winge. In: [[Memeler Dampfboot]], Ausgabe 3 vom 5. Februar 1964, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rademacher, Ernst}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Ukraine 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Memelland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rademacher, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rademacher, Wilhelm Ernst Franz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juli 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Winge bei [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schaerbeek]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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