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	<title>Ernst Pfuhl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:06:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Pfuhl&amp;diff=1885706&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Antike Vasenmalerei (Forscher) umbenannt in Kategorie:Forscher (Antike Vasenmalerei): laut Diskussion</title>
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		<updated>2023-02-15T14:10:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Antike_Vasenmalerei_(Forscher)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Antike Vasenmalerei (Forscher) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Antike Vasenmalerei (Forscher)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Forscher_(Antike_Vasenmalerei)&quot; title=&quot;Kategorie:Forscher (Antike Vasenmalerei)&quot;&gt;Kategorie:Forscher (Antike Vasenmalerei)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2023/Februar/8&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2023/Februar/8 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ernst Pfuhl.png|mini|Ernst Pfuhl (um 1910)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Pfuhl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. November]] [[1876]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]; † [[7. August]] [[1940]] in [[Basel]]) war ein deutscher [[Klassische Archäologie|Klassischer Archäologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Leistungen ==&lt;br /&gt;
Ernst Pfuhls Eltern, der Bildhauer [[Johannes Pfuhl]] (1846–1914) und seine Frau Clara, geborene Meyer, kamen aus [[Schlesien]] und waren nach Berlin gezogen. Mutter Clara Pfuhl stammte aus einer schlesischen Gelehrtenfamilie. Nach dem Besuch des [[Joachimsthalsches Gymnasium|Joachimsthalschen Gymnasiums]] in Berlin und einem Wechsel aus gesundheitlichen Gründen an das [[Fridericianum Davos]] begann Ernst Pfuhl 1896 mit dem Studium an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]]. Nach nur vier Jahren beendete er sein Studium mit der Promotion. Thema seiner Dissertation war &amp;#039;&amp;#039;De Atheniensium pompis sacris&amp;#039;&amp;#039;. Zu seinen Lehrern gehörten [[Reinhard Kekulé von Stradonitz]], [[August Kalkmann]], [[Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff]] und [[Hermann Diels]]. An das Studium schlossen sich vier Reisejahre an. Von 1901 bis 1903 war er dabei zwei Perioden nacheinander Inhaber des [[Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts|Reisestipendiums des Deutschen Archäologischen Instituts]]. In Rom schloss er tiefe Freundschaft mit [[Richard Delbrueck]], beide beschäftigten sich in dieser Zeit mit der hellenistischen Kunst. Daraus erwuchs das zweibändige Werk &amp;#039;&amp;#039;Ostgriechische Grabreliefs&amp;#039;&amp;#039;, das jedoch erst 1977 und 1979 von [[Hans Möbius]] herausgebracht wurde. Auch mit [[Paul Jacobsthal]] verband ihn eine enge Freundschaft. Zunächst beschäftigte Pfuhl sich vorrangig mit der Plastik, während seiner Stipendiatenjahre kam die praktische Archäologie hinzu. [[Friedrich Hiller von Gaertringen (Epigraphiker)|Friedrich Hiller von Gärtringen]], der Ausgräber von [[Alt-Thera|Thera]], übertrug Pfuhl die Ausgrabung der dortigen [[Nekropole]]. Es war nach der [[Samos]]grabung von [[Johannes Boehlau]] erst die zweite große wissenschaftliche Ausgrabung einer [[Archaik|archaischen]] Nekropole. Die Ergebnisse lieferten wichtige Antworten in Fragen der [[Chronologie]], der Unterscheidung der verschiedene Keramikgattungen und der Handelsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Athen]] heiratete er seine Frau Sophia, die Tochter des griechischen Archäologen [[Athanasios Rhusopulos]]. Griechisch wurde zu seiner zweiten Muttersprache. Nach Deutschland zurückgekehrt, habilitierte sich Pfuhl an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]], die zu dieser Zeit eines der deutschen Zentren der [[Altertumswissenschaften]] war. Zu seinen Kollegen gehörten [[Friedrich Leo]], [[Eduard Schwartz]], [[Karl Dilthey]] und [[Jakob Wackernagel]]. Seine Vorlesungen hatten unter anderem den Totenkult in den antiken Religionen und die [[griechische Vasenmalerei]] zum Thema. Wohl auf Betreiben des Baslers Wackernagel erfolgte 1909 die Berufung an die [[Universität Basel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfuhls Hinwendung zur Kunst des [[Hellenismus]] zeigte sich in der Antrittsrede über die Wurzeln der hellenistischen Kunst. 1912 begründete er das Archäologische Seminar in Basel, dessen Bibliothek unter seiner Leitung zur am besten ausgestatteten ihrer Art in der Schweiz wurde. 1923 veröffentlichte er sein Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Malerei und Zeichnung der Griechen&amp;#039;&amp;#039; in drei Bänden. In der Kurzfassung &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke griechischer Zeichnung und Malerei&amp;#039;&amp;#039; im Jahr darauf änderte Pfuhl den Schwerpunkt von der Geschichtskonstruktion zur Betrachtung des Einzelwerkes. [[John D. Beazley]] übersetzte das Buch 1926 ins Englische. Ein weiteres großes Werk zur griechischen Plastik blieb in den Vorarbeiten stecken. In Datierungs- und Lokalisationsfragen ging Pfuhl mit der Heranziehung bislang vernachlässigter Monumente neue Wege, ebenso wie in der Beurteilung der antiken Bildwerke. Pfuhl gehörte zu den ersten, die klarstellten, dass antike Bildwerke nicht mit modernen Bildnissen verglichen werden dürfen und dass moderne Begriffe durch adäquate andere Begriffe ersetzt werden sollten, um die antike Kunst fassbar und begrifflich zu machen. Zu den Schülern Pfuhls gehörten [[Peter P. Kahane]], [[Valentin Müller (Archäologe)|Valentin Müller]], [[Hans Jucker (Archäologe)|Hans Jucker]] und [[Herbert A. Cahn]]. Für viele Flüchtlinge aus Deutschland waren Pfuhl und sein Seminar Anlauf- und Fluchtpunkt. 1940 ging Pfuhl zur Kurierung seines langjährigen Herzleidens vier Wochen auf Ferien nach Ascona. Auf der Rückreise nach Basel erlag er am 7. August 1940 einem Herzinfarkt. Nach Pfuhls Tod übernahm [[Karl Schefold]] zunächst kommissarisch und später als Ordinarius den Basler Lehrstuhl. Pfuhls Sammlung antiker Kunst wurde 1941 versteigert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sammlung Prof. Dr. Ernst Pfuhl, Basel, Sammlung Dr. Philipp Lederer, Lugano und anderer Besitz; Vasen, Terrakotten, Bronzen, Marmorfiguren und -reliefs, Gläser, Schmuck. Auktion in Luzern, Mittwoch, 21. Mai 1941&amp;#039;&amp;#039;. Galerie Fischer, Luzern 1941 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/fischer1941_05_21 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Nachlass befindet sich in der [[Universitätsbibliothek Basel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Pfuhl war Mitglied des [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Instituts]] (ab 1905), der [[Archäologische Gesellschaft zu Berlin|Archäologischen Gesellschaft zu Berlin]] (ab 1927) und Ehrenmitglied der [[Society for the Promotion of Hellenic Studies]] (ab 1928). Die Schriften Pfuhls wurden im [[Antikenmuseum Basel]] gesammelt. Für [[Peter von der Mühll]] war Pfuhl der gelehrteste Archäologe seiner Zeit. Er wurde ebenso für seine Urteilskraft gerühmt wie für seine Überblicksdarstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Malerei und Zeichnung der Griechen.&amp;#039;&amp;#039; Bruckmann, München 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke griechischer Zeichnung und Malerei.&amp;#039;&amp;#039; Bruckmann, München 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der griechischen Bildniskunst. Ein Beitrag zur Geschichte der Individualität.&amp;#039;&amp;#039; Bruckmann, München 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ostgriechische Reisen. Kleinasien, Kypros und Syrien.&amp;#039;&amp;#039; Schwabe, Basel 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die ostgriechischen Grabreliefs.&amp;#039;&amp;#039; von Zabern, Mainz 1977/79, ISBN 3-8053-0268-1 (bearbeitet von [[Hans Möbius]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Schefold]]: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Pfuhl †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gnomon (Zeitschrift)|Gnomon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 17, 1941, S. 47&amp;amp;nbsp;f. ([http://www.jstor.org/pss/27676687 erste Seite bei JSTOR]).&lt;br /&gt;
* Karl Schefold: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Pfuhl&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Basler Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 1943, S. 84–100 ([https://www.baslerstadtbuch.ch/stadtbuch/1943/1943_0785.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Karl Schefold: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Pfuhl.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Reinhard Lullies]], [[Wolfgang Schiering]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologenbildnisse]]. Porträts und Kurzbiographien von Klassischen Archäologen deutscher Sprache.&amp;#039;&amp;#039; von Zabern, Mainz 1988, ISBN 3-8053-0971-6, S. 192&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* {{DNP|Suppl. 6|966|967|Pfuhl, Ernst|[[Stefan Schmidt (Archäologe)|Stefan Schmidt]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116173696}}&lt;br /&gt;
* {{UBNL|000069329}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Archäologie in Basel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116173696|LCCN=n/80/80307|VIAF=7474614}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfuhl, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Archäologischen Gesellschaft zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Society for the Promotion of Hellenic Studies]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forscher (Antike Vasenmalerei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pfuhl, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Archäologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. August 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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