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	<title>Ernst Petersen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Petersen&amp;diff=2276311&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-08-28T01:03:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild etwas kleiner&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Petersen ernst architect 1937.png|mini|upright=0.8|Ernst Petersen anlässlich der Verleihung des Großen Staatspreises der [[Preußische Akademie der Künste|Preußischen Akademie der Künste]] für Architekten, 1937]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Petersen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juni]] [[1906]] in [[Freiburg im Breisgau]]; † [[30. März]] [[1959]] in [[Ihringen]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Schauspieler]]. Obwohl Petersen als Architekt sehr erfolgreich war und mehrere seiner Bauten heute unter Denkmalschutz stehen, erlangte er größere Bekanntheit in der kurzen Zeit als Darsteller in [[Arnold Fanck]]s Bergfilmen an der Seite von [[Leni Riefenstahl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend, Ausbildung und Wirken ==&lt;br /&gt;
Petersen war ein Neffe des Regisseurs [[Arnold Fanck]] und wirkte in jugendlichen Jahren in mehreren seiner Filme an der Seite von [[Leni Riefenstahl]] und [[Ernst Udet]] mit. Ebenfalls über Fancks Filmtätigkeit war Petersen mit seinem Kollegen im Architektenfach, [[Luis Trenker]], verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petersen studierte zunächst [[Naturwissenschaft]]en, dann auch [[Architektur]] in München, Berlin, Freiburg und Stuttgart. Das naturwissenschaftliche Studium beendete er 1931 mit der [[Doktor|Promotion]] zum Dr. phil., sein Architekturstudium bei [[Clemens Holzmeister]], als dessen Mitarbeiter er in [[Ankara]] beim Aufbau der neuen [[Türkei|türkischen]] Hauptstadt tätig war. 1933 arbeitete er kurzfristig in einer Arbeitsgemeinschaft mit [[Wilhelm Kreis]] und [[Alfred Fischer (Architekt, 1881)|Alfred Fischer]] an Entwürfen für eine [[Thingplatz (Thingbewegung)|Thingstätte]] auf der Elisenhöhe am Mittelrhein.&amp;lt;ref&amp;gt;Ekkehard Mai, Winfried Nerdinger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Kreis. Architekt zwischen Kaiserreich und Demokratie (1873–1955).&amp;#039;&amp;#039; Klinkhardt &amp;amp; Biermann, München / Berlin 1994, ISBN 3-7814-0349-1, S. 257.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Mitte der 1930er Jahre arbeitete er mit [[Walter Köngeter]] zusammen. Die Architektengemeinschaft wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petersen war seit 1935 mit [[Hugo Henkel]]s Tochter [[Lisa Maskell|Elisabeth]] verheiratet. Viele Aufträge erhielt Petersen daraufhin von dem Chemieunternehmen [[Henkel (Unternehmen)|Henkel]], für das er auch noch nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] mehrere Siedlungsprojekte verwirklichte. Bereits in den 1930er Jahren war Petersen ein vielbeschäftigter Architekt; neben Industriebauten errichtete er Krankenhäuser und Bürogebäude, aber auch Wohnhäuser wie in den Jahren 1935 und 1936 die [[Villa Riefenstahl]] in [[Berlin-Schmargendorf]] für die damals gefeierte Regisseurin. Schon 1936/1937 konnte er sich ein [[Haus Petersen|eigenes großes Haus]] in [[Berlin-Dahlem]] erbauen, mit angeschlossenen Arbeitsräumen und einem Bildhaueratelier für seine Frau Lisa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1941 bis zu seinem Tod hatte er einen Sitz im [[Beirat]] bei [[Henkel (Unternehmen)|Henkel]], in derselben Zeit – mit einer Unterbrechung von 1947 bis 1953 – auch im [[Aufsichtsrat]]; in beiden Gremien war er stellvertretender Vorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.henkel.de/blob/264388/0fde75475ee97e29074487919b9d9360/data/chronik-130-jahre-henkel.pdf Chronik 130 Jahre Henkel] auf henkel.de, PDF-Dokument, S. 113, 116f., abgerufen am 9. November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunstsammlerin [[Anette Brandhorst]] und die Fotografin und Künstlerin [[Ursula Schulz-Dornburg]] sind die Töchter aus Petersens Ehe mit Elisabeth Henkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektonische Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thomaskirche in Duesseldorf-Reisholz, von Sueden.jpg|mini|Thomaskirche Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* 1936: [[Villa Riefenstahl]] in Berlin-Schmargendorf&lt;br /&gt;
* 1937: [[Haus Petersen]] in Berlin-Dahlem, Wohn- und Atelierhaus für den Architekten selbst&lt;br /&gt;
* 1937: Musterhaus in der [[Golzheimer Siedlung]] auf der [[Reichsausstellung Schaffendes Volk]] in Düsseldorf (mit [[Walter Köngeter]])&lt;br /&gt;
*1937: Clubhaus des [[Golf (Sport)|Golfclubs]] Gütermann in [[Gutach im Breisgau|Gutach]]&lt;br /&gt;
* 1949: Werkswohnungen für Henkel in [[Reisholz|Düsseldorf-Reisholz]]&lt;br /&gt;
* 1953: &amp;#039;&amp;#039;Henkel-Siedlung I&amp;#039;&amp;#039; in [[Holthausen (Düsseldorf)|Düsseldorf-Holthausen]] (mit Walter Köngeter)&lt;br /&gt;
* 1955: Gymnasium Am Bonneshof in [[Golzheim (Düsseldorf)|Düsseldorf-Golzheim]] (mit Walter Köngeter)&lt;br /&gt;
* 1955: [[Humboldt-Gymnasium Düsseldorf|Humboldt-Gymnasium]] in Düsseldorf (mit Walter Köngeter)&lt;br /&gt;
* 1955: evangelische [[Klarenbachkirche (Düsseldorf-Holthausen)|Klarenbachkirche]] in Düsseldorf (mit Walter Köngeter)&lt;br /&gt;
* 1956: [[Persil-Schule (München)|Persil-Schule]] in [[München]] (mit Walter Köngeter)&lt;br /&gt;
* 1958: evangelische Klarenbachkapelle (heute [[Thomaskirche (Düsseldorf-Reisholz)|Thomaskirche]]) in Düsseldorf-Reisholz (mit Walter Köngeter)&lt;br /&gt;
* 1958: &amp;#039;&amp;#039;Henkel-Siedlung II&amp;#039;&amp;#039; in Düsseldorf-Holthausen, am [[Park Elbroich|Elbroichpark]] (mit Walter Köngeter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1926: [[Der heilige Berg (1926)|Der heilige Berg]]&lt;br /&gt;
* 1928: [[Der Kampf ums Matterhorn]]&lt;br /&gt;
* 1929: [[Die weiße Hölle vom Piz Palü]]&lt;br /&gt;
* 1930: [[Stürme über dem Mont Blanc]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1937: Großer Staatspreis der [[Preußische Akademie der Künste|Preußischen Akademie der Künste]] für Architekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefanie Schäfers: &amp;#039;&amp;#039;Vom Werkbund zum Vierjahresplan. Die Ausstellung Schaffendes Volk Düsseldorf 1937.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2001, ISBN 3-7700-3045-1.&lt;br /&gt;
* [[Frank Schmitz (Historiker)|Frank Schmitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Landhäuser in Berlin 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Gebr. Mann, Berlin 2007, ISBN 978-3-7861-2543-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ernst Petersen (Düsseldorf)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nrw-architekturdatenbank.uni-dortmund.de/arch_detail.php?gid=272 Architektur der 50er 60er 70er, Ernst Petersen]. [[Technische Universität Dortmund]]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0676812}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1153305453|VIAF=687152025914703600008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Petersen, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichsausstellung Schaffendes Volk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Henkel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernst Petersen| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Petersen, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. März 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ihringen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wellano18143</name></author>
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