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	<title>Ernst Oschmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Oschmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Februar]] [[1907]] in [[Berlin]]; † [[16. Oktober]] [[1979]] in [[Ost-Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[kommunistisch]]er [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]], Mitglied im [[Strafdivision 999|Strafbataillon 999]], Kämpfer der [[Nationale Befreiungsarmee Albaniens|albanischen Befreiungsarmee]] und [[Parteifunktionär]] ([[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Ernst Oschmann.jpg|mini|Das Grab von Ernst Oschmann und seiner Ehefrau Marie auf dem [[Friedhof Adlershof]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oschmann erlernte nach dem Besuch der [[Volksschule]] den Beruf des [[Sattler]]s und [[Tapezierer]]s. In der Zeit der [[Weimarer Republik]] trat er in die [[Kommunistische Partei Deutschlands]] (KPD) ein und engagierte sich gegen den aufkommenden [[Nationalsozialismus]]. 1933 und 1934 hatte er die Leitung des KPD-Unterbezirks [[Berlin-Köpenick|Köpenick]] inne. Als 1933 die [[Kabinett Hitler|Hitler-Regierung]] gebildet wurde, organisierte und leitete er bereits am 30.&amp;amp;nbsp;Januar Proteste in der Bahnhofstraße von Köpenick. Weitere Protestaktionen im April und Mai 1933 folgten. Über die Verbrechen der [[Sturmabteilung|SA]] gegen ihre Gegner in der [[Köpenicker Blutwoche]] gab er unter Tarnbezeichnungen („[[Luftschutz]] ist Selbstschutz“) [[Aufklärung]]smaterial heraus. Ebenso arbeitete er an der Herstellung und Verteilung der KPD-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Rote Fahne]]&amp;#039;&amp;#039; mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Dezember 1934 wurde er von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] festgenommen und im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]] in[[haft]]iert. Am 4. Mai 1935 wurde er von einem [[Kammergericht]] wegen „Vorbereitung zum [[Hochverrat]]“ zu zwei Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt, die er in [[Zuchthaus Brandenburg-Görden|Brandenburg-Görden]] absitzen musste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://bda-koepenick.de/verfolgte/Organisation:Kommunistische%20Partei%20Deutschlands |wayback=20110718201829 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2024-12-10 19:15:50 InternetArchiveBot }} Abgerufen am 14. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich mit seinem Prozess war ihm die „[[Wehrwürdigkeit]]“ aberkannt worden und er wurde deshalb nicht zur [[Wehrmacht]] eingezogen. 1944 wurde er jedoch in das [[Strafdivision 999|Strafbataillon 999]] gepresst und bei Kämpfen in [[Königreich Albanien|Albanien]] eingesetzt. Die Gelegenheit nutzend, lief er zu den [[Partisan]]en über und kämpfte als Mitglied der [[Nationalen Befreiungsarmee Albaniens]] gegen die deutschen Eroberer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;drafd&amp;quot;&amp;gt;[http://wiki.drafd.org/index.php?title=Ernst_Oschmann Ernst Oschmann] im DRAFD-Wiki, siehe auch Gottfried Hamacher, André Lohmar: [https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte_53_2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gegen Hitler. Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung »Freies Deutschland«&amp;#039;&amp;#039;], Karl Dietz Verlag Berlin 2005, ISBN 3-320-02941-X&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einer [[Minenräumung]]saktion wurde ihm eine Hand abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;drafd&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die NS-Herrschaft beseitigt war, kehrte er 1945 nach Deutschland zurück. Später war er im Parteiapparat der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED) tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod soll er im [[Verfolgter des Naziregimes|VdN-Ehrenhain]] von [[Berlin-Adlershof]] beigesetzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
*In Berlin-Köpenick erhielt ein [[Altenheim|Alters- und Pflegeheim]] seinen Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;drafd&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
In seinem Nachlass unter der Signatur SgY 30/1312 finden sich diese Schriften:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://midosa.startext.de:8180/barch/MidosaSEARCH/sgy30/rightframe.htm?vid=sgy30&amp;amp;kid=7C07F37977C44EAF91107BEAFF1A1F76 |text= |archivebot=2018-04-08 18:23:53 InternetArchiveBot}} Abgerufen am 14. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Aus der politischen Arbeit der KPD in Berlin-Köpenick 1932–1933. Reichweite des politischen Einflusses. - Die Protestdemonstration am 31. Jan. 1933. - Übergang in die Illegalität 1933. - Die illegale Tagung der KPD-Bezirksleitung Berlin-Brandenburg mit den Leitern der Unterbezirke im Febr. 1933 in Berlin. - Zur Reichstagswahl am 5. März 1933 in Köpenick. - Illegale Konferenzen des Unterbezirks Köpenick.&lt;br /&gt;
* Die Anleitung des UB-Köpenick 1933 durch Walter Ulbricht.&lt;br /&gt;
* Biographische Notizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://bda-koepenick.de/verfolgte/Ernst%20Oschmann Bericht über Oschmanns Widerstandstätigkeit]. Abgerufen am 14. August 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1229580174|VIAF=4307161634380010850005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oschmann, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partisan (albanischer Widerstand im Zweiten Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oschmann, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer und Parteifunktionär (SED)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Oktober 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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