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	<title>Ernst Ortner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T07:53:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Ortner&amp;diff=459990&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert</title>
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		<updated>2022-11-14T23:19:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Ortner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. September]] [[1914]] in [[Innsbruck]]; † [[22. März]] [[1945]] in [[Wien]]) war [[Österreich|österreichischer]] Widerstandskämpfer in der &lt;br /&gt;
[[Zeit des Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst Ortner besuchte das Gymnasium in [[Kufstein]], wo er Mitglied der katholischen [[Schülerverbindung]] &amp;#039;&amp;#039;Cimbria Kufstein&amp;#039;&amp;#039; wurde. Im [[Bundesheer (1. Republik)|Bundesheer]] dienend wurde er 1938 in die deutsche [[Wehrmacht]] eingezogen wo er zuletzt als Oberfeldwebel der Luftwaffe diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SchreiberGrüner&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Den für die Freiheit Österreichs gestorbenen: Das Befreiungsdenkmal in Innsbruck. Prozesse des Erinnerns |Hrsg=Horst Schreiber, Christopher Grüner |Verlag=Universitätsverlag Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=2016 |ISBN=978-3-7030-0955-6 |Seiten=97 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine katholische Überzeugung und seine Heimatliebe gestärkt, organisierte er ab 1941 gemeinsam mit dem Unteroffizier der Luftwaffe [[Eduard Pumpernig]], der genau wie er in [[Klagenfurt]] stationiert war, eine Widerstandsgruppe. Im März 1942 kam es im Beisein Ortners und anderer Gegner Hitlerdeutschlands zu einer Besprechung, bei der sich die Gruppe den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Antifaschistische Freiheitsbewegung Österreichs]]&amp;#039;&amp;#039; gab. Die Tätigkeiten der Gruppe erstreckten sich besonders auf Klagenfurt und Wien, aber auch auf andere Orte in Österreich. Ernst Ortner fungierte auch als Verbindungsmann der Gruppe nach [[Lienz]], wo er Mitglieder anwarb und denen er antinazistische Flugzettel zur Verbreitung übergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gruppe wurde durch einen Spitzel verraten und so wurde Ortner von der [[Gestapo]] am 20. Juli 1943 verhaftet und in [[Wien]] inhaftiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SchreiberGrüner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Verhandlung von 9. bis 11. August 1944 wurde er gemeinsam mit zwölf Verhafteten angeklagt. Wie sieben seiner Kameraden wurde auch Ortner wegen Vorbereitung zum Hochverrat, Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung zum Tode verurteilt. Während seiner Haftzeit in der Todeszelle traf er auf seinen Bundesbruder [[Walter Caldonazzi]]. Am 22. März 1945 wurde Ernst Ortner im [[Landesgericht für Strafsachen Wien#1938–1945|Landgericht Wien]] hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätten ==&lt;br /&gt;
* 1989 wurde für Ernst Ortner und Walter Caldonazzi am unteren Stadtplatz in Kufstein eine Gedenktafel enthüllt, auf der zu lesen ist: „Die katholische österreichische Studentenverbindung Cimbria Kufstein gedenkt ihrer NS-Opfer Dipl.&amp;amp;#8209;Ing. Walter Caldonazzi und Ernst Ortner.“&lt;br /&gt;
* Am [[Befreiungsdenkmal (Innsbruck)|Befreiungsdenkmal]] in Innsbruck wird Ortners Name unter „den für die Freiheit Österreichs Gestorbenen“ geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Farben tragen – Farbe bekennen, 1938–1945, Katholische Korporierte in Widerstand und Verfolgung.&amp;#039;&amp;#039; Österreichischer Verein für Studentengeschichte, Wien 1988.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Baum: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Ortner&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Namen. Die Opfer des Nationalsozialismus in Kärnten&amp;#039;&amp;#039;, Klagenfurt 2010, S. 656 f.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Baum: &amp;#039;&amp;#039;Zum Tode verurteilt. NS-Justiz und Widerstand in Kärnten&amp;#039;&amp;#039;, Klagenfurt 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://old.doew.at/php/gestapo/index.php?c=detail&amp;amp;l=de&amp;amp;id=8104 Eintrag zu Ernst Ortner], in: {{Webarchiv | url=http://old.doew.at/php/gestapo/index.php?c=detail&amp;amp;l=de&amp;amp;id=8104 | wayback=20150518105502 | text= Online-Verzeichnis der &amp;quot;Erkennungsdienstlichen Kartei der Gestapo Wien&amp;quot; }}. des DÖW-Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1239152639|VIAF=561162985473986300000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ortner, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Widerstandskämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Schülerverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ortner, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Widerstandskämpfer im Dritten Reich&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. September 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. März 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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