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	<title>Ernst Noffke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T15:18:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Noffke&amp;diff=1871590&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ linkfix</title>
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		<updated>2025-09-17T13:18:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst August Noffke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Dezember]] [[1903]] in [[Hamburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister Standesamt 3 Hamburg, Nr. 3201/1903&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[16. November]] [[1973]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister Standesamt Berlin-Friedrichshain, Nr. 1883/1973&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher kommunistischer [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]], Verlagsleiter, [[Redakteur]] und Übersetzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Noffke war ein Sohn eines Hamburger Textilarbeiters. Er besuchte von 1918 bis 1924 ein Lehrerseminar und studierte anschließend von 1925 bis 1929 [[Volkswirtschaft]] an der [[Universität Hamburg]]. Er war bis 1929 als Lehrer in Hamburg tätig und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1932 in Berlin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1921 wurde er Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und 1923 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], 1929 wurde er zum Mitglied der KPD-Bezirksleitung &amp;#039;&amp;#039;Wasserkante&amp;#039;&amp;#039; gewählt. Ab 1930 war er hauptamtlich für diesen KPD-Bezirk tätig und er wurde bis zum April 1931 Verlagsleiter der [[Hamburger Volkszeitung]]. Danach wurde er von [[Ernst Thälmann]] als Lehrer und Leiter der [[Reichsparteischule Rosa Luxemburg|Reichsparteischule der KPD „Rosa Luxemburg“]] in [[Schöneiche bei Berlin#Gemeindegliederung|Fichtenau bei Berlin]] berufen. In Berlin lernte er [[Elsa Noffke|Elsa Köhler geb. Jandera]] (1905–1943) kennen, die er 1932 heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;Heiratsregister Standesamt Berlin-Pankow, Nr. 549/1932&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 1932 berief ihn das [[Politbüro]] der KPD als Nachfolger von [[Alexander Emel]] zum Leiter der ZK-Abteilung [[Agitprop|Agitation und Propaganda]]. Zusätzlich übernahm er die Informationsabteilung der KPD und war damit auch verantwortlich für die Koordination der vom KPD-Reichstagsabgeordneten [[Hans Kippenberger]] geleiteten &amp;#039;&amp;#039;M-Abteilung&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Reichstagsbrand]] wurde die KPD reorganisiert, um Widerstand gegen das [[NS-Regime]] leisten zu können. Noffke übernahm im März und April 1933 die Funktion des ZK-Instrukteurs für die KPD-Bezirksleitungen Ruhr und Mittelrhein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzzeitigen Verhaftung Mitte Mai 1933 lebte er anschließend bis zum 15. Juli 1933 „illegal“ in Berlin. Danach gelang ihm die [[Flucht]] über [[Freie Stadt Danzig|Danzig]], die [[Niederlande]], [[Österreich]] und die [[Tschechoslowakei]] nach [[Moskau]]. Dort wurde er 1934/35 Angestellter bei der &amp;#039;&amp;#039;Verlagsgenossenschaft ausländischer Arbeiter&amp;#039;&amp;#039;. Nach der Tätigkeit für den &amp;#039;&amp;#039;Verlagsgenossenschaft ausländischer Arbeiter&amp;#039;&amp;#039; wurde er Redakteur und Übersetzer am &amp;#039;&amp;#039;Verlag für fremdsprachige Literatur&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noffke geriet 1937 wegen seiner freundschaftlichen Kontakte zu Kippenberger in den Sog der [[Stalinsche Säuberungen|stalinistischen Verfolgung]], was zu seiner Verhaftung und [[Deportation]] in ein Arbeitslager des [[Gulag]] führte. Nachdem er 1941 aufgrund des Personalmangels der KPD-Zentrale freigelassen wurde, war er zunächst wieder als Redakteur und Übersetzer tätig. 1942 berief ihn die [[Komintern]] zum politischen Mitarbeiter am [[Institut Nr. 99|Institut 99]]. Im November 1943 wurde seine Ehefrau Elsa Noffke im [[KZ Ravensbrück]] von der [[SS]] ermordet,&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Melvin Spector: &amp;#039;&amp;#039;World without Civilization: Mass Murder and the Holocaust&amp;#039;&amp;#039;, Band 1. University Press of America, 2005, ISBN 0761829636, S. 384.&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem sie im Frühjahr 1943 als [[Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije|GRU]]-Agentin mit dem Fallschirm über Deutschland abgesprungen und festgenommen worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Coppi: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1996_3_5_coppi.pdf Die „Rote Kapelle“ im Spannungsfeld von Widerstand und nachrichtendienstlicher Tätigkeit. Der Trepper-Report vom Juni 1943]&amp;#039;&amp;#039;. In: „Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte“, Nr. 3/1996, S. 458. (Fußnote 79)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1944 wurde Ernst Noffke [[Nationalkomitee Freies Deutschland|NKFD]]-Beauftragter für die &amp;#039;&amp;#039;2. Belorussische Front&amp;#039;&amp;#039; und die von ihr befreiten Gebiete Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] arbeitete Noffke erneut als Redakteur am &amp;#039;&amp;#039;Verlag für fremdsprachige Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Im Januar 1952 kehrte er nach Deutschland zurück und trat in die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] ein. Im Februar 1952 wurde er zum Sektorleiter und später zum Abteilungsleiter im [[Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED]] ernannt. Ab 1960 war er Redakteur beim Presseamt des [[Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik|Ministerrates der DDR]] und wurde 1965 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der [[Hochschule für Ökonomie Berlin|Hochschule für Ökonomie]] in [[Berlin-Karlshorst]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ermordung seiner ersten Ehefrau heiratete Noffke 1943 Marfa Drogan. Seine aus dieser zweiten Ehe stammende Tochter [[Inga Wolfram]] drehte 1998 den Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Wir Kommunistenkinder&amp;#039;&amp;#039;, in dem sie seinen Lebensweg aus Komintern-Akten, Tagebüchern und Briefen rekonstruierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 erhielt Ernst Noffke den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden in Silber]]. Die Sowjetunion ehrte ihn mit der [[Medaille „Für die Verteidigung Moskaus“]] und der [[Medaille „Für heldenmütige Arbeit im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=4844 Noffke, Ernst]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107539314}}&lt;br /&gt;
* [http://baseportal.de/cgi-bin/baseportal.pl?htx=/jarmerdhm/main&amp;amp;localparams=1&amp;amp;db=main&amp;amp;cmd=list&amp;amp;range=90,10&amp;amp;cmd=all&amp;amp;Id=73 Kurzbiographie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107539314|VIAF=49744924}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Noffke, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Großen Terrors (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Gulag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalkomitee Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Medien, Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertreter des Marxismus-Leninismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Noffke, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Noffke, Ernst August (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher antifaschistischer Widerstandskämpfer, Verlagsleiter, Redakteur und Übersetzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Dezember 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. November 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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