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	<title>Ernst Neufert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Abbeanum Jena.jpg|mini|Das Abbeanum in Jena, 1929–1930]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Neufert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. März]] [[1900]] in [[Freyburg (Unstrut)|Freyburg an der Unstrut]]; † [[23. Februar]] [[1986]] in [[Rolle VD|Rolle]] in der [[Schweiz]]) war ein deutscher [[Architekt]], der neben seiner Lehrtätigkeit und Mitgliedschaft in verschiedenen Normungsgremien vor allem mit seinem Buch über &amp;#039;&amp;#039;[[Bauentwurfslehre]]&amp;#039;&amp;#039; bekanntgeworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geburtshaus Ernst Neufert (1).jpg|mini|Geburtshaus Ernst Neuferts in Freyburg an der Unstrut]]&lt;br /&gt;
[[File:Gedenktafel Geburtshaus Ernst Neufert.jpg|thumb|Tafel am Geburtshaus in der Oberstraße in Freyburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst Neufert Haus Darmstadt II.jpg|mini|Das [[Ledigenwohnheim (Mathildenhöhe)|Ledigenwohnheim in Darmstadt]], 1952–1955]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eternit Werk Ernst Neufert.jpg|mini|Eternit-Werk in Heidelberg, 1954]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nürnberg Quelle Großversandhaus 001.JPG|mini|[[Quelle GmbH|Quelle]]-Versandzentrum und [[Quelleturm]] in [[Nürnberg]], von 1955 bis 1967 abschnittsweise errichtet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:QKv3.jpg|mini|Quelle-Versandzentrum am Abend, Panoramaansicht]]&lt;br /&gt;
Ernst Neufert wurde im März 1900 als Sohn von Karl Hermann Neufert und seiner Ehefrau Florentine Berta Neufert (geborene Schlieder) in Freyburg an der Unstrut geboren. Die Familie väterlicherseits stammt aus dem niederschlesischen Altstadt ([[Landkreis Lüben|Lüben]]). Er besuchte von 1906 bis 1914 die örtliche Bürgerschule. Im Jahr 1917 begann er eine [[Maurer]]lehre. Ab 1918 machte er zudem eine berufsbegleitende Ausbildung an der [[Großherzoglich-Sächsische Baugewerkenschule Weimar]]. Auf Empfehlung von [[Paul Klopfer]] wechselte er 1919 als einer der ersten Studenten an das noch junge [[Bauhaus]] in [[Weimar]]. Er schloss sein dortiges Studium bereits 1920 ab und reiste zusammen mit dem expressionistischen Architekten [[Paul Linder]] (1897–1968) zu einem einjährigen Studienaufenthalt als Zeichner mittelalterlicher Kirchen durch Spanien. In Barcelona begegneten die beiden dem greisen [[Antoni Gaudí]], dessen Architektur tiefe Spuren bei den jungen Künstlern hinterließ. Neufert gehört mit [[Julius Meier-Graefe]] zu den frühesten Rezipienten Gaudís in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch Joaquin Medina Warmburg: &amp;#039;&amp;#039;Gaudí am Bauhaus. Gropius, Neufert, Linder und das gotische Ideal&amp;#039;&amp;#039;, sowie: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die Begegnung mit Gaudi.&amp;#039;&amp;#039; In: R. Stamm, D. Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Gaudí in Deutschland. Lyrik des Raumes.&amp;#039;&amp;#039; S. 30 f. und 149–159.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1921 kehrte er ans Bauhaus zurück und arbeitete in leitender Position unter [[Walter Gropius]] in einem der renommiertesten Architekturbüros der [[Weimarer Republik]] in Weimar und [[Dessau]]. Dort lernte er seine Frau, die Malerin [[Alice Spies-Neufert]] kennen, zusammen hatten sie vier Kinder (Peter, Christa, Ingrid und Ilas). 1925 arbeitete er in enger Zusammenarbeit mit Gropius an den neuen Bauhausbauten und den Meisterhäusern für [[Wassily Kandinsky]], [[Paul Klee]] und [[Georg Muche]] in Dessau und 1925/1926 mit Gropius am [[AMCO-Fabrikerweiterungsgebäude]] der Holzwarenfabrik AMCO, August Müller &amp;amp; Co, in [[Kirchbrak]] bei Bodenwerder (Landkreis Holzminden) sowie an Erweiterungsbauten des [[Fagus-Werk]]s in Alfeld (Leine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 kehrte er wieder nach Weimar zurück und lehrte an der dortigen Bauhochschule (Nachfolgeeinrichtung des Bauhauses) als Professor für Planung unter [[Otto Bartning]]. 1928 entstand sein Entwurf für das Privathaus von August Müller in Kirchbrak, welches aber nicht zur Ausführung kam. 1929 realisierte er mit dem [[Haus Neufert]] als sein Privathaus in [[Gelmeroda]] bei [[Weimar]] als Prototyp für ein serielles Einfamilienhaus in Schnellbauweise aus vorgefertigten Holzelementen (heute Sitz der &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Ernst Neufert&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Neufert-Box&amp;#039;&amp;#039;, einer kleinen Ausstellungshalle). Nach Schließung der Bauhochschule durch die [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Verwaltung siedelte Neufert nach Berlin und arbeitete als Lehrer in der privaten Kunstschule von [[Johannes Itten]]. In den Jahren 1928 bis 1930 realisierte er verschiedene Projekte, zum Beispiel die Mensa am Philosophenweg und das [[Abbeanum]] in [[Jena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1944 war Neufert Hausarchitekt der [[Vereinigte Lausitzer Glaswerke|Vereinigten Lausitzer Glaswerke]]. Er entwarf das Direktorenwohnhaus Dr. Kindt (mit Farbglas von [[Charles Crodel]]), übernahm den Entwurf und Bauleitung von [[Siedlung]]en, Bürohäusern und Fabrikanlagen in [[Weißwasser/Oberlausitz|Weißwasser]], [[Tschernitz]] und [[Kamenz]]. Aus dieser Tätigkeit ging auch das Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Bauentwurfslehre]]. Handbuch für den Baufachmann, Bauherren, Lehrenden und Lernenden&amp;#039;&amp;#039; vom 15.&amp;amp;nbsp;März 1936 hervor, das bis heute als Standardwerk gilt und in insgesamt 18 Sprachen übersetzt wurde. Die Arbeit an diesem Standardwerk, häufig einfach nur als &amp;#039;&amp;#039;Neufert&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, wurde bis zu dessen Tode 1999 unter anderem von Ernst Neuferts Sohn [[Peter Neufert]] fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1936 reiste Neufert mit Auswanderungsplänen nach [[New York City|New York]] und [[Taliesin (Atelier)|Spring Green, Wisconsin]], um [[Frank Lloyd Wright]] zu besuchen und seine Arbeitschance in den USA zu sondieren. Auf der Rückreise nach New York erhielt er Nachricht von dem enormen Erfolg der Bauentwurfslehre und reiste nach Berlin zurück, um die neue Auflage vorzubereiten. Zahlreiche Aufträge aus der Industrie für sein Büro führten zu seiner Entscheidung, zunächst in Deutschland zu bleiben. Neufert passte sich den herrschenden Architekturdogmen des Nationalsozialismus nicht an, sondern verharrte in der von Funktionalismus und Rationalismus geprägten Denkschule des [[Bauhaus]]es. Für nicht repräsentative Bauvorhaben, insbesondere Industriebauten war dieser ansonsten seit Mitte der 1930er Jahre offiziell verpönte Architekturstil akzeptiert, da er die rationelle Errichtung von Industriekomplexen versprach. Hierin sah [[Albert Speer]] auch das Potenzial des bisherigen Schaffens von Neufert. 1939 wurde Neufert von Speer beauftragt, das industrielle Bauwesen zu rationalisieren und mit Hilfe von durchgreifenden Normen in Kooperation mit Großunternehmen die Fertigung von Wohnraum und industriellen Anlagen zu beschleunigen. In diesem Zusammenhang entstand sein Entwurf der [[Hausbaumaschine]] und seine Bau-Ordnungs-Lehre (BOL), die 1943 mit einem Vorwort von Albert Speer  im Verlag „Volk und Reich“ veröffentlicht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thilo Hilpert |Titel=Menschenzeichen: Ernst Neuferts BEL und BOL, Le Corbusiers Modulor, Entwurfsgrundlagen  zwischen 1936 und 1943 |Hrsg=Thilo Hilpert |Sammelwerk=Century of Modernity – Das Jahrhundert der Moderne 1904–2016 Architektur und Städtebau, Essays und Texte |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Springer Vieweg |Ort=Wiesbaden |Datum=2015 |ISBN=978-3-658-07042-7 |Seiten=195–196}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neufert wurde von den [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Machthabern geschätzt und gefördert. Neufert war kein Mitglied der [[NSDAP]], aber förderndes Mitglied des [[NSKK]]. 1943 wurde er Reichsbeauftragter für Baunormung,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee431&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 431.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1944 Mitarbeiter in Speers [[Arbeitsstab für den Wiederaufbau bombenzerstörter Städte]]. In der Endphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] nahm ihn [[Adolf Hitler]] im August 1944 in die [[Gottbegnadeten-Liste]] der wichtigsten Architekten auf, was ihn vor einem Kriegseinsatz, auch an der [[Heimatfront]] bewahrte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee431&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Kriege gehörte er zum Anholter Kreis um [[Rudolf Wolters]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1946 (mit Wirkung vom 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1946) wurde Neufert zur Hälfte auf eine Professur für Baukunst an der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]] berufen. Damit trat Neufert die Nachfolge von [[Karl Lieser]] an, der von den amerikanischen Behörden entlassen wurde. Die andere Hälfte der Stelle wurde mit [[Jan Hubert Pinand]] besetzt. Noch im Jahr 1946 wurde die Professur von Neufert auf 100 % aufgestockt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] wurden Neuferts Schriften &amp;#039;&amp;#039;Bombensicherer Luftschutz im Wohnungsbau&amp;#039;&amp;#039; (hrsg. v. Speer im Volk und Reich Verlag, Berlin 1942) und &amp;#039;&amp;#039;Die Pläne zum Kriegseinheitstyp&amp;#039;&amp;#039; (Verlag der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]], Berlin 1943) auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-n.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 gründete Neufert wieder ein eigenes Architekturbüro in Darmstadt. Zu seinen wichtigsten realisierten Projekten gehören unter anderem das [[Ledigenwohnheim (Mathildenhöhe)|Ledigenwohnheim]] auf der [[Mathildenhöhe]] in Darmstadt (1952–1955), das zu den &amp;#039;&amp;#039;[[Darmstädter Meisterbauten]]&amp;#039;&amp;#039; zählt, die [[Wasserbauhalle von Ernst Neufert|Wasserbauhalle]] der [[Technische Hochschule Darmstadt|Technischen Hochschule in Darmstadt]] (1954–1955), das Hauptwerk der Firma Eternit in Leimen bei Heidelberg (1954–1960), das Versandzentrum des Versandhauses [[Quelle GmbH|Quelle]] (1955–58), sowie zahlreiche weitere Bauten für die Industrie. Neufert war auch Hausarchitekt der Firma [[Dyckerhoff AG|Dyckerhoff Zementwerke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere das Nachkriegsschaffen Neuferts ist von streng funktionalistischen Entwürfen in der Formsprache des Bauhauses geprägt. Das ab 1955 errichtete viergeschossige Versandzentrum des Quelle-Versandhauses in [[Nürnberg]] mit seiner über 250&amp;amp;nbsp;m langen Straßenfassade mit durchlaufenden horizontalen Fensterbändern und seinen gelben Klinkerbrüstungen zeigt formale Anleihen an das [[Fagus-Werk]] in Alfeld von [[Walter Gropius]]. Es ist damit ein Beispiel für Versuche, in der Nachkriegszeit wieder an die [[Moderne (Architektur)|Klassische Moderne]] der [[Weimarer Republik]] anzuknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Neufert war ab 1921 in erster Ehe mit [[Alice Spies-Neufert]] geb. Vollmer verheiratet. Aus der Ehe sind die Kinder [[Peter Neufert]] (Architekt), Christa, Ingrid und Ilas hervorgegangen. Die Ehe wurde 1935 geschieden. In zweiter Ehe war Neufert ab 1939 mit Käthe Illgen verheiratet. Das Paar hatte die Tochter Katja. Ernst Neufert starb am 23.&amp;amp;nbsp;Februar 1986 in seinem Privathaus in Bugnaux-sur-Rolle am [[Genfersee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1950: Ehrenplakette der finnischen Architektenvereinigung&lt;br /&gt;
* 1950: Korrespondierendes Ehrenmitglied der Reial Académia de Ciències i Arts de Barcelona&lt;br /&gt;
* 1953: Honorary Corresponding Member of the Royal Institut of British Architects&lt;br /&gt;
* 1965: Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1965: [[Johann Joseph Ritter von Prechtl-Medaille]] der Technischen Universität Wien&lt;br /&gt;
* 1970: [[Johann-Heinrich-Merck-Ehrung]] der Stadt Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1976: Großes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1980: Ehrendoktor der Universität Innsbruck; Professor h. c. und Dr. h. c. der Universität Lima&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1925/1926: Erweiterungsbauten der Fabrikanlage der &amp;#039;&amp;#039;August Müller &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; (AMCO) in Kirchbrak (mit Walter Gropius)&lt;br /&gt;
* 1928: Umbau und Erweiterung der Villa Hollborn zur Fabrikantenvilla von [[Carl Benscheidt]] in Alfeld (Leine)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arne Herbote |Titel=Carl Benscheidt auf der Suche nach der idealen Fabrik. Eine Bauherrenbiographie. |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Selbstverlag |Ort=Braunschweig |Datum=2019 |ISBN=978-3-00-062690-6 |Seiten=135-138, 298-299}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1928–1930: Mensa am Philosophenweg in [[Jena]] (mit [[Otto Bartning]])&lt;br /&gt;
* 1929–1930: [[Abbeanum]] in Jena&lt;br /&gt;
* 1929: [[Haus Neufert]] als eigenes Wohn- und Atelierhaus in Weimar-[[Gelmeroda]]&lt;br /&gt;
* 1935: Glaslager für die [[Vereinigte Lausitzer Glaswerke]] in [[Weißwasser]], Schmiedestraße&amp;lt;ref name=&amp;quot;LR&amp;quot;&amp;gt;[http://www.lr-online.de/art13826,3904012 Neufert-Gebäude an vier Standorten in Weißwasser]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gernot Weckherlin |Titel=Glaslager, Wannengebäude und Haus Kindt von Ernst Neufert in Weißwasser |Hrsg=Olaf Thormann |Sammelwerk=Bauhaus Sachsen / Bauhaus Saxony |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Arnoldsche Art Publishers |Ort=Stuttgart |Datum=2019 |ISBN=978-3-89790-553-5 |Seiten=500-506}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* um 1935: Wannengebäude für die [[Vereinigte Lausitzer Glaswerke]] in Weißwasser, Berliner Straße&amp;lt;ref name=&amp;quot;LR&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1937: Wohnhaus Hügelmann in [[Berlin-Kaulsdorf]] (mit [[Herta Hammerbacher]])&lt;br /&gt;
* 1937: Wohnhaus Dr. Kindt in Weißwasser, Hegelpromenade&amp;lt;ref name=&amp;quot;LR&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SN&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.neufert-stiftung.de/de/ernst-neufert |titel=Neufert Stiftung - Prof. Ernst Neufert |abruf=2024-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1937–1943: Industrieanlagen für die &amp;#039;&amp;#039;Hanseatische Apparatebau-Gesellschaft Neufeld &amp;amp; Kuhnke GmbH&amp;#039;&amp;#039; ([[Hagenuk]]) in [[Barth]] (Pommern)&lt;br /&gt;
* 1938–1940: Erweiterungen und Umbauten des [[Fagus-Werk]]s in Alfeld (Leine)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arne Herbote |Titel=Carl Benscheidt auf der Suche nach der idealen Fabrik: Eine Bauherrenbiographie. |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Braunschweig |Datum=2019 |ISBN=978-3000626906 |Seiten=248-250}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1939–1945: Industrieplanungen für die Flugmotorenwerke [[Focke-Wulf]]&lt;br /&gt;
* 1939–1940: Kanalhalle für die &amp;#039;&amp;#039;Hagenuk&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Tempelhof]], Colditzstraße 31–35 (mit Arthur Koch)&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09075200}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* um 1940: Holzhäuser in Fertigbau-Weise in Weißwasser, Heinrich-Heine-Straße (zerstört)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: Bebauungspläne und Ausführung von Industrieanlagen der Dyckerhoff-Portland-Zementwerke in [[Wiesbaden]].&lt;br /&gt;
* 1948–1949: Wiederaufbau des Hotels &amp;#039;&amp;#039;Nassauer Hof&amp;#039;&amp;#039; in [[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
* 1949–1950: Eigenes Atelierhaus [[Planerhof]] in Darmstadt.&lt;br /&gt;
* 1951–1955: Tankstellen, Rasthäuser und Hotel an der Autobahn in [[Pfungstadt]].&lt;br /&gt;
* 1951–1953: Jenaer Glaswerk [[Schott AG|Schott]] in [[Mainz]]&lt;br /&gt;
* 1952–1955: [[Ledigenwohnheim (Mathildenhöhe)|Ledigenwohnheim]] in [[Darmstadt]], einer der so genannten &amp;#039;&amp;#039;Meisterbauten&amp;#039;&amp;#039;, heute auch als &amp;#039;&amp;#039;Ernst-Neufert-Bau&amp;#039;&amp;#039; bekannt&lt;br /&gt;
* 1954–1955: [[Wasserbauhalle von Ernst Neufert|Wasserbauhalle]] der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* 1954–1958: [[Quelle GmbH|Quelle]]-Versandzentrum [[Fürther Straße]] in [[Nürnberg]] (spätere Ergänzungsbauten bis 1967)&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Stößlein: &amp;#039;&amp;#039;Quelle-Versandhaus&amp;#039;&amp;#039;. In: Richard Woditsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;. DOM publischeres, Berlin 2021, ISBN 978-3-86922-276-9, S. 244–248.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1954–1960: Hauptwerk der [[Etex Germany Exteriors|Eternit AG]] in [[Leimen (Baden)|Leimen]]&lt;br /&gt;
* 1956: Forschungs-Institut der Zementindustrie in [[Düsseldorf]]-[[Derendorf]]&lt;br /&gt;
* 1957: Medaillon Mode, Versandhaus Offenbach (heute Tedox)&lt;br /&gt;
* 1960: Kleiderfabrik Knitwear in London&lt;br /&gt;
* ca. 1964: Weinkellerei St. Ursula in [[Bingen am Rhein]]&lt;br /&gt;
* 1963: Haus Dennert bei [[Bamberg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;SN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1963: Gesamtplanung einer Industrieanlage für die [[Hoesch AG]] in [[Hamm]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;SN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1964–1965: Haus Aulbach in [[Miltenberg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;SN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1965–1966: Elektrotechnische Institute der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]] (mit Dipl.-Ing. [[Wolfgang Rösel]])&lt;br /&gt;
* 1965: Fußgängerbrücke [[Hannover Messe]]&lt;br /&gt;
* 1965–1966: Weinkellerei Pieroth in [[Bingen am Rhein]].&lt;br /&gt;
* 1968: [[Dortmunder U]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;25 Wohnhäuser aus Holz&amp;#039;&amp;#039;, 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bauentwurfslehre]]. Handbuch für den Baufachmann, Bauherren, Lehrenden und Lernenden.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage: Bauwelt-Verlag, Berlin 1936. –  41., überarbeitete und aktualisierte Auflage, Vieweg + Teubner, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-09938-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Oktameter-System&amp;#039;&amp;#039;, 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bauordnungslehre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Baukunst „Die Kunst im Deutschen Reich“&amp;#039;&amp;#039;, Oktober 1943, S. 183–196.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arne Herbote: &amp;#039;&amp;#039;Carl Benscheidt auf der Suche nach der idealen Fabrik. Eine Bauherrenbiographie.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 2019, ISBN 978-3-00-062690-6.&lt;br /&gt;
* Patricia Merkel: &amp;#039;&amp;#039;Das Wirken Ernst Neuferts in den Jahren von 1920 bis 1940. Mit einem Werkverzeichnis und einer Werkübersicht in Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 2017, ISBN 978-3-658-16856-8.&lt;br /&gt;
* Nicole Delmes, Johannes Kister, Lilian Pfaff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ernst Neufert Peter Neufert.&amp;#039;&amp;#039; Ostfildern 2014, ISBN 978-3-7757-3812-5.&lt;br /&gt;
* Ralf Dorn, [[Werner Durth]], Udo Gleim, Helge Svenshon: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Neufert 1900–1986 – Leben und Werk des Architekten.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 2011 (zur gleichnamigen Ausstellung in der Wasserbauhalle).&lt;br /&gt;
* Walter Prigge (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ernst Neufert. Normierte Baukultur im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Edition Bauhaus Dessau. Campus Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-593-36256-2.&lt;br /&gt;
* Neufert-Stiftung und Johannes Kister (Hrsg., Redaktion: Patricia Merkel): &amp;#039;&amp;#039;70 Jahre Bauentwurfslehre Neufert. Eine Anthologie zur Bauentwurfslehre von Ernst Neufert.&amp;#039;&amp;#039; Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn Verlag / GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006 (Anthologie zum Leben Neuferts mit aktuellem Forschungsstand und Berichten von Zeitzeugen; erschienen zur Tagung &amp;#039;&amp;#039;70 Jahre BEL&amp;#039;&amp;#039; in Dessau).&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|116|117|Neufert, Ernst|Uwe Hinkfoth|118738593}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118738593}}&lt;br /&gt;
* [https://www.neufert-stiftung.de/ neufert-stiftung.de] (Stiftung und Literatur)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20130330081330/http://www.stiftung.neufert.org/fileadmin/user_upload/Dokumente/ENLeben.pdf Ausführlicher Lebenslauf Neuferts], auf stiftung.neufert.org (im [[Internet Archive]])&lt;br /&gt;
* Michael Kasiske: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bauwelt.de/themen/Der-andere-Neufert-Dessau-TU.Darmstadt-Ausstellung-2107174.html Der andere Neufert. Ausstellung in Dessau]&amp;#039;&amp;#039; (aus: &amp;#039;&amp;#039;[[Bauwelt (Zeitschrift)|Bauwelt]]&amp;#039;&amp;#039; 40/2013)&lt;br /&gt;
* [https://bauhauskooperation.de/wissen/das-bauhaus/koepfe/biografien/biografie-detail/person-Neufert-Ernst-1454 Ernst Neufert] bei bauhauskooperation.de&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118738593|titel=Neufert, Ernst|datum=2023-11-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118738593|LCCN=n/50/3323|VIAF=109825350}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neufert, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler am Bauhaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Planen und Bauen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumplaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernst Neufert| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neufert, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Bauhauslehrer, Autor der Bauentwurfslehre&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. März 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freyburg (Unstrut)|Freyburg an der Unstrut]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Februar 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rolle VD|Rolle]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
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