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	<title>Ernst Moritz Geyger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T22:50:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Moritz_Geyger&amp;diff=520515&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schibo: /* Werke (Auswahl) */ Link hinzu</title>
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		<updated>2025-09-06T10:06:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke (Auswahl): &lt;/span&gt; Link hinzu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ernst-moritz-geyger.jpg|mini|hochkant|Ernst Moritz Geyger auf Gedenktafel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Moritz Geyger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. November]] [[1861]] in [[Berlin-Neukölln|Rixdorf]]; † [[29. Dezember]] [[1941]] in [[Marignolle]] bei [[Florenz]], [[Italien]]) war ein deutscher [[Bildhauer]], [[Medailleur]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.medaillenkunst.de/index.php?person_id=334 |titel=Künstler |titelerg=Ernst Moritz Geyger |hrsg=Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2014-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Maler]] und [[Radierung|Radierer]]. Er gilt als ein Vertreter der [[Berliner Bildhauerschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Familie Geyger verließ um 1824 ihre Heimat in [[Neuenburg NE|Neuchâtel]] und siedelte sich zum Teil in der Umgebung von [[Berlin]], der damaligen Gemeinde [[Deutsch-Rixdorf]], zum Teil im Raum [[Hannover]] an. Sein Vater Gustav Ernst Geyger,&amp;lt;ref name=&amp;quot;MVGB1992&amp;quot;&amp;gt;{{MittVereinGeschiBerlins |Autor=Martin H. Schmidt |Titel=Plastiken in Berlin: Der „Bogenschütze“ von Ernst Moritz Geyger. Ein Berliner Bildhauer und sein populärstes Werk |Jahr=1992 |Heft=1 |Seiten=1–9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rektor der 77.&amp;amp;nbsp;Gemeindeschule Berlin,&amp;lt;ref&amp;gt;Hildegard Brenner: &amp;#039;&amp;#039;Ende einer bürgerlichen Kunst-Institution. Die politische Formierung der Preußischen Akademie der Künste ab 1933.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 1972, ISBN 3-486-70360-9, S. 130; [https://www.degruyter.com/downloadpdf/book/9783486703603/10.1524/9783486703603.56.xml degruyter.com] (PDF; 8,0&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; heiratete 1858 Albertina Lisetta Ida Brückner. Geyger hatte zwei Geschwister,&amp;lt;ref name=&amp;quot;MVGB1992&amp;quot; /&amp;gt; darunter Elfriede, genannt Lisa, die wie ihre Geschwister einer „Lehrerdynastie“ entstammte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Berlin in Geschichte und Gegenwart]]&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 168&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. November 1861 wurde Ernst Moritz Geyger im Haus Mühlenstraße&amp;amp;nbsp;7 (heute Karl-Marx-Platz&amp;amp;nbsp;16–18) geboren. Eine Gedenktafel von [[Otto Drengwitz]] am Haus erinnert an den Rixdorfer Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedaenktafel-ernst-moritz-geyger.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel für Ernst Moritz Geyger]]&lt;br /&gt;
1877 begann Geyger im Alter von sechzehn Jahren eine künstlerische Ausbildung in der Malklasse der Kunstschule in Berlin und wechselte bis 1884 an die [[Berliner Kunstakademie]]. Hier führte er als Schüler von [[Paul Thumann]], [[Otto Knille]], [[Max Michael]] und [[Paul Meyerheim]] seine Ausbildung fort. Nach dem Abschluss an der Akademie und dem vergeblichen Versuch, im Meisteratelier von [[Anton von Werner]] unterzukommen, war Geyger als freischaffender Maler tätig. Zusätzlich widmete er sich der [[Graphik]], wechselte in seinen Werken ab 1886 jedoch in die Radierkunst und den Kupferstich. In dieser Zeit bekamen seine [[Parodie|parodisierenden]] Tierdarstellungen viel Zuspruch, so zum Beispiel der Kranich als „Prediger in der Wüste“, „Der Elephant bei der Toilette“ und „Die große Affendisputation“. Da ihn die Malerei nicht mehr ausreichend befriedigte, wandte er sich ab 1886 auch bildhauerischen Arbeiten zu, ohne eine entsprechende Ausbildung zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers1905&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Geyger |Band=7 |Seite=813 |SeiteBis=814|zenoID=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald bildete er sich künstlerisch weiter, indem er [[Florenz]] und [[Berlin]] besuchte. 1893 erhielt Geyger eine Professur an der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Dresdner Kunstakademie]] als Leiter des Kupferstich-Meisterateliers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MVGB1992&amp;quot; /&amp;gt; Den akademischen Zwang nicht akzeptierend, verließ er Dresden bereits nach fünf Monaten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers1905&amp;quot; /&amp;gt; Er konzentrierte sich nunmehr wieder auf das Studium ausländischer Kunst. Einen Aufenthalt in [[Paris]] nutzte er, um die Herstellung seiner [[Pergament]]-Drucke und [[Gießen (Metall)|Güsse]] kleinplastischer [[Silber]]- und [[Bronzebildwerk|Bronzearbeiten]] zu kontrollieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 ließ er sich bei Florenz nieder und richtete sich in der Mediceer-Villa Marignolle eine Werkstatt ein. Ein Schüleratelier unterhielt er in Florenz, ein zweites Atelier in Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MVGB1992&amp;quot; /&amp;gt; 1902 entstand sein wohl bekanntestes Werk, das heute unter anderem am Dresden-Neustädter Elbufer und im Park von Schloss [[Sanssouci]] in Potsdam zu sehen ist, der oft kopierte &amp;#039;&amp;#039;Bogenschütze&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1900 bis 1904 hielt sich Geyger wieder in Berlin auf. Hier verklagte er 1903 den Künstler [[Max Klinger]] wegen [[Verleumdung (Deutschland)|Verleumdung]], denn Klinger hatte in einem Zeitungsartikel behauptet, er habe Stiftungsgelder unterschlagen wollen. Geyger gewann diesen Prozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Ruf im Jahr 1918 als Professor des Meisterateliers für Graphik an die Berliner Kunstakademie blieb Geyger bis zum 31.&amp;amp;nbsp;März 1927 in diesem Amt. Danach wählte er Florenz als ständigen Wohnsitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee182&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geyger war 1937 und 1938 auf den [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellungen]] in München vertreten, wobei [[Adolf Hitler]] 1938 sein Ölgemälde &amp;#039;&amp;#039;Stier&amp;#039;&amp;#039; erwarb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gdk-research.de/de/obj19401137.html |titel=Stier – Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937–1944/45 |abruf=2022-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hitler erwarb weitere Bilder Geygers und erkannte ihm 1936 einen Ehrensold zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee182&amp;quot; /&amp;gt; 1938/1939 nahm Geyger an der zweiten deutschen Architekturausstellung im Münchner [[Haus der Deutschen Kunst]] mit dem Objekt &amp;#039;&amp;#039;Bogenschütze am Königsufer in Dresden&amp;#039;&amp;#039; teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee182&amp;quot; /&amp;gt; Nur wenige Tage vor seinem Tod erhielt Geyger 1941 die [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee182&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Asche wurde auf dem [[Ulm]]er Friedhof beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1883: Tierstudie (Bild), Lutherbild (Bild)&lt;br /&gt;
* 1895: &amp;#039;&amp;#039;Der Riese&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1895: &amp;#039;&amp;#039;Bogenschütze&amp;#039;&amp;#039; ([[Kupfertreibarbeit]] ausgeführt 1901 von [[Gustav Lind]]), im Park Sanssouci, Potsdam&lt;br /&gt;
* 1901: &amp;#039;&amp;#039;Stier&amp;#039;&amp;#039;, im [[Volkspark Humboldthain]], Berlin&lt;br /&gt;
* 1902: vier Kopien der &amp;#039;&amp;#039;Bogenschütze&amp;#039;&amp;#039; (Bronzefigur) von 1895, sie wurden in Dresden, Hannover, Ludwigshafen und [[Der Bogenschütze (Kopenhagen)|Kopenhagen]] aufgestellt, Neuaufstellung 1936 im [[Staudengarten (Dresden)|Staudengarten]] am [[Neustädter Elbufer]] in Dresden als politische Geste&lt;br /&gt;
* 1903: &amp;#039;&amp;#039;Malayen-Bär&amp;#039;&amp;#039; (Bronzefigur)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dornausziehender Affe&amp;#039;&amp;#039;, im [[Albertinum (Dresden)|Albertinum]] in Dresden&lt;br /&gt;
* 1912: &amp;#039;&amp;#039;Pecunia non olet&amp;#039;&amp;#039; (Bild)&lt;br /&gt;
* 1915: Märchenbrunnen (früher: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Wald&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Symbol des Waldesdomes&amp;#039;&amp;#039;, Brunnen mit Bronzefiguren), siehe [[Märchenbrunnen im Schulenburgpark]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ernst Moritz Geyger Viehfütterung 1885.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Viehfütterung&amp;#039;&amp;#039;, 1885&lt;br /&gt;
 Ernst Moritz Geyger Die Weisheit.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Die Weisheit&amp;#039;&amp;#039;, 1887&lt;br /&gt;
 Geyger Ernst Moritz - Dornauszieher.jpg|Der Dornauszieher, 1891&lt;br /&gt;
 Geyger Bogenschuetze.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Bogenschütze&amp;#039;&amp;#039; am Elbufer in [[Dresden]]&lt;br /&gt;
 Bogenschütze Hannover.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Bogenschütze&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Platz der Menschenrechte]] in Hannover&lt;br /&gt;
 Ernst Moritz Geyger Friedrich Nietzsche Der Riese Pan 1895.jpg|Illustration zu [[Friedrich Nietzsche]], &amp;#039;&amp;#039;Der Riese&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Pan (Zeitschrift)|Pan]] (1895)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1941 [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]], verliehen durch [[Adolf Hitler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postume Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Gedenktafel am Geburtshaus Karl-Marx-Platz 16–18 in [[Berlin-Neukölln]]&lt;br /&gt;
* Benennung der Geygerstraße zwischen [[Sonnenallee]] und Donaustraße in Berlin-Neukölln (am 27.&amp;amp;nbsp;März 1912 beschlossen durch die Gemeindeverwaltung Rixdorf)&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=14 |id=G247 |zlb98=676 |kaupert=Geygerstrasse-12043-Berlin |name=Geygerstraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Bloch, [[Sibylle Einholz]], Jutta von Simson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ethos und Pathos. Die Berliner Bildhauerschule 1786–1914.&amp;#039;&amp;#039; Gebr. Mann, Berlin 1990, ISBN 3-7861-1599-0, S. 109&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://www.saxonia.com/galerie/999907.htm | archive-today=20130104151514 |text=Galerie Saxonia: Ernst Moritz Geyger }}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://skd-online-collection.skd.museum/Home/Index?page=1&amp;amp;pId=10958365 |titel=Ernst Moritz Geyger in der Staatliche Kunstsammlungen Dresden |abruf=2024-12-11}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://radio.weblogs.com/0109045/2005/11/18.html |wayback=20080724220920 |text= Kunstspaziergänge in Berlin und Umgebung: Ernst Moritz Geyger}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://geyger.de/html/ernst_moritz_geyger.html |wayback=20160308121927|text=Geyger.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116603658|VIAF=37671486}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geyger, Ernst Moritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Florenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Geyger, Ernst Moritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Geyger, Ernst&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer, Medailleur, Maler und Radierer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. November 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Neukölln|Rixdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Dezember 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marignolle]] bei [[Florenz]] (Italien)&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schibo</name></author>
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