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	<title>Ernst Mey - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:26:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PhiRho~dewiki: Grammatik</title>
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		<updated>2025-03-06T06:57:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ernst Mey.jpg|miniatur|Ernst Mey.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Ernst Mey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. September]] [[1844]] in [[Niederschmiedeberg]]; † [[30. Januar]] [[1903]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher Unternehmer. Er erwarb 1867 in [[Paris]] das Patent für die Herstellung von Kragen aus Papier, die in Deutschland unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Mey-Kragen&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurden. Die Firma [[Mey &amp;amp; Edlich]] sowie die [[Eilenburger Chemiewerk|Deutsche-Celluloid-Fabrik]] sind Gründungen Meys.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mey-Edlich 1882.jpg|miniatur|Anzeige des Versandgeschäfts Mey &amp;amp; Edlich aus dem Jahr 1882.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst Mey grabstätte Leipzig Plagwitz.jpg|mini|Repräsentatives Grabmal der Familie Mey auf dem Friedhof Leipzig-Plagwitz (Ausschnitt).]]&lt;br /&gt;
Ernst Mey wurde als erstes von 14 Kindern des Lehrers und Kantors Christian Traugott Mey geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er machte von 1859 bis 1863 eine Lehre als Bankkaufmann in [[Annaberg-Buchholz|Annaberg]] und arbeitete ab 1864 im Bankhaus Becker &amp;amp; Co. in Leipzig. Von 1865 bis 1867 war er in internationalen Bankhäusern im Börsenhandel tätig. In Paris erwarb er im Jahr 1867 ein US-amerikanisches Patent für Papierkragen und Papiermanschetten sowie das Geschäft der bisherigen Inhaberin &amp;#039;&amp;#039;Gray’s American Moulded Paper Collar Co.&amp;#039;&amp;#039; und gründete die eigene Firma &amp;#039;&amp;#039;Ernst Mey &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; Ein Jahr später nahm er seinen Jugendfreund Bernhard Edlich als Teilhaber auf, seitdem firmierte das Unternehmen als &amp;#039;&amp;#039;[[Mey &amp;amp; Edlich]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1869 verlegte Mey dessen Produktionsstätten von Paris in die Gemeinde [[Plagwitz (Leipzig)|Plagwitz]] westlich von Leipzig, wo das Unternehmen nach Verstaatlichung und zwischenzeitlicher Verlegung des Firmensitzes nach [[München]] heute wieder als Modeversand existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1884 begann Mey zusätzlich mit der Produktion von Celluloid-Waren. Er errichtete dazu 1887 ein Zweigwerk zur Herstellung von [[Cellulosenitrat]] und [[Zelluloid]] im preußischen [[Eilenburg]], aus dem 1890 die selbstständige &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Celluloidfabrik Actiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; und später das [[Eilenburger Chemiewerk]] hervorgingen. Mit der Herausgabe des ersten illustrierten Warenkatalogs im Jahr 1886 gilt Mey als Begründer des deutschen [[Versandhandel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied des Plagwitzer Gemeinderates unterstützte Mey den Bau der 1886 bis 1888 errichteten Plagwitzer [[Heilandskirche (Leipzig)|Heilandskirche]] und die Gründung eines Arbeiterinnenheimes, später das &amp;#039;&amp;#039;Heim für alleinstehende Frauen und Mädchen&amp;#039;&amp;#039; in der Weißenfelser Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mey war seit 1870 Mitglied der Leipziger [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;[[Apollo (Freimaurerloge)|Apollo]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Matrikel-Nr. 1081, vgl. {{Webarchiv|url=http://www.freimaurerloge-apollo.de/r-loge-apollo-a-45.html#ernst_mey |wayback=20150917092753 |text=&amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten der Freimaurerloge Apollo.&amp;#039;&amp;#039;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) und dem Sächsischen Bezirksverein des VDI war er 1883 beigetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Angelegenheiten des Vereines |Sammelwerk=[[Wochenschrift des Vereines deutscher Ingenieure]] |Band=7 |Nummer=3 |Datum=1883-01-20 |Seiten=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Mey und seine Frau Emma geb. Wrankmore hatten fünf Töchter und zwei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Januar 1903 starb Mey im Alter von 58 Jahren. Er wurde auf dem Friedhof Plagwitz in einem großen vom Leipziger Bildhauer [[Adolf Lehnert]] errichteten Grabmal beigesetzt. Am 3. Juni übergaben seine Witwe und seine Kinder dem Armenamt der Stadt Leipzig ein Kapital in Höhe von 20.000 Goldmark zu einer &amp;#039;&amp;#039;Ernst-Mey-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; (Urkunde vom 20. Juli 1903, rechtsfähig mit Verordnung vom 7. August 1903) mit der Maßgabe, die Zinsen des Vermögens je zur Hälfte an Arme in Leipzig-Plagwitz und an Arme im übrigen Leipzig zu verteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Geffcken; Hayim Tykocinski: &amp;#039;&amp;#039;Stiftungsbuch der Stadt Leipzig. Im Auftrag des Rats auf Grund der Urkunden und Akten des Ratsarchivs.&amp;#039;&amp;#039; Bär &amp;amp; Hermann, Leipzig 1905, S. 696 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1888 wurde die bisherige Plagwitzer Elsterstraße, an der die Fabriken Meys lagen, nach dem gerade 44-Jährigen in Ernst-Mey-Straße umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gina Klank; Gernot Griebsch: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Leipziger Straßennamen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag im Wissenschaftszentrum Leipzig, Leipzig 1995, ISBN 3-930433-09-5, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin ist in [[Eilenburg]] auf dem ehemaligen Gelände der Deutschen Celluloid-Fabrik eine Straße nach Mey benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 wurde Ernst Mey der Titel eines Königlich-Sächsischen Kommerzienrats verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Zu seinen Nachkommen zählt u.&amp;amp;nbsp;a. [[Hannelore Kohl|Hannelore Renner]], die erste Ehefrau des ehemaligen deutschen [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzlers]] [[Helmut Kohl]], deren Großmutter mütterlicherseits Elsa Margaretha Merling die Enkelin Ernst Meys war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heribert Schwan]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Frau an seiner Seite. Leben und Leiden der Hannelore Kohl.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Heyne Verlag, München 2012, ISBN 978-3-453-64532-5, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Werner Förster: &amp;#039;&amp;#039;Carl Ernst Mey und die Deutsche Celluloid-Fabrik Actiengesellschaft. Ein Weltmann in Plagwitz und Schleußig.&amp;#039;&amp;#039; Taurus-Verlag, Leipzig 1999, ISBN 3-9805669-8-6.&lt;br /&gt;
* Horst Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Leipzig von A bis Z.&amp;#039;&amp;#039; Pro Leipzig, Leipzig 2005, ISBN 3-936508-03-8, S. 399.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12203001X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12203001X|LCCN=n/2002/117543|VIAF=67338267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mey, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Handel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eilenburger Chemiewerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mey, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mey, Carl Ernst (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. September 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Niederschmiedeberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1903&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PhiRho~dewiki</name></author>
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