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	<title>Ernst Maisel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T07:02:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;HerrZog: /* Leben */ wl</title>
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		<updated>2025-10-06T22:21:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Maisel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. September]] [[1896]] in [[Landau in der Pfalz]]; † [[16. Dezember]] [[1978]] in [[Schönau am Königssee]]) war ein deutscher [[Offizier]], zuletzt [[Generalleutnant]] und seit 1944 stellvertretender Chef des [[Heerespersonalamt]]es im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Einer breiten Öffentlichkeit wurde Maisel als Überbringer des [[Ultimatum]]s von [[Adolf Hitler|Hitler]] für [[Generalfeldmarschall]] [[Erwin Rommel]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Maisel trat am 4. Januar 1915 während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] als [[Kriegsfreiwilliger|Freiwilliger]] in das [[Königlich Bayerisches 12. Feldartillerie-Regiment|12. Feldartillerie-Regiment]] der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] in seiner Heimatstadt ein. Am 23. März erhielt er die Beförderung zum [[Unteroffizier]] und kurz darauf kam das Regiment am 3. April 1915 zu seinem ersten Feldeinsatz in [[Flandern]] an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]]. In kurzer Folge wurde er zunächst am 12. Juni zum Vizewachtmeister, am 26. Juli zum [[Fahnenjunker]] und am 23. August 1915 zum [[Fähnrich]] sowie gleichzeitig zum [[Leutnant der Reserve]] befördert. Ab diesem Zeitpunkt wurde er als [[Batterie (Militär)|Batterie]]offizier der 4. Batterie eingesetzt. Ein knappes Jahr später wurde er bei der [[Schlacht an der Somme]] erstmals verwundet und nach seiner Genesung am 28. Oktober 1916 in den [[Regiment]]sstab kommandiert. Mitte Dezember 1917 erfolgte seine Versetzung in das [[Königlich Bayerisches 1. Feldartillerie-Regiment „Prinzregent Luitpold“|1. Feldartillerie-Regiment „Prinzregent Luitpold“]]. Hier wurde er bei den Kämpfen in Flandern am 16. April 1918 abermals verwundet und anschließend in den Regimentsstab kommandiert, wo er bis Kriegsende verbleiben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende erfolgte seine Übernahme in die [[Reichswehr]] als [[Zugführer (Militär)|Zugführer]] in der 13. [[Minenwerfer]]-[[Kompanie (Militär)|Kompanie]] des [[21. (Bayerisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|21. (Bayerisches) Infanterie-Regiments]] in [[Fürth]]. Am 1. April 1925 wurde er [[Oberleutnant]], 1928 zum Stab des II. Bataillons kommandiert und 1931 [[Bataillon]]sadjutant. Mit seiner Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] am 1. April 1932 erhielt er das Kommando über die 13. Kompanie. Zwischen 1933 und 1934 war Maisel Regimentsadjutant, wurde am 1. April 1936 zum [[Major]] befördert und am 1. Oktober 1936 als Adjutant der [[15. Infanterie-Division (Wehrmacht)|15. Infanterie-Division]] nach [[Frankfurt am Main]] versetzt. Als [[Kommandeur]] übernahm er im Anschluss das III. Bataillon des Infanterie-Regiments 104 in seiner Heimatstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Niemieckie wojska pancerne podczas walk w Sewastopolu (2-926).jpg|mini|rechts|Ernst Maisel in [[Sewastopol]], 1942]]&lt;br /&gt;
Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde Maisel am 1. August 1939 zum [[Oberstleutnant]] befördert und am 1. April 1940 zum Adjutanten des Stellvertretenden Generalkommandos IX. Armeekorps in [[Kassel]] ernannt. In dieser Funktion war er mit der Sicherung der Westgrenze südlich von Landau verantwortlich. Am 1. Mai 1941 übernahm Maisel das Infanterie-Regiment 42 und kämpfte in [[Balkanfeldzug (1941)#Zerschlagung Jugoslawiens|Jugoslawien]], bevor das Regiment im Rahmen des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Unternehmens Barbarossa]], dem Überfall auf die [[Sowjetunion]], bis auf die [[Krim]] vorstieß. [[Oberst]] (seit 1. Oktober 1941) Maisel wurde am 24. September 1942 abgelöst und als Abteilungschef des Heerespersonalamtes in das [[Oberkommando des Heeres]] versetzt. Am 15. Januar 1943 ernannte man Maisel zum Chef der Amtsgruppe P 2, die sich in drei Abteilungen gliederte:&lt;br /&gt;
: 1. Abteilung&lt;br /&gt;
:: Weltanschauliche Erziehung&lt;br /&gt;
:: Grundsätze der Erziehung und Ehrauffassung&lt;br /&gt;
:: politische Angelegenheiten&lt;br /&gt;
: 2. Abteilung&lt;br /&gt;
:: Ehren- und Gerichtsverfahren&lt;br /&gt;
: 3. Abteilung&lt;br /&gt;
:: u.&amp;amp;nbsp;a. [[deutschblütig]]e Abstammung, Beschwerden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit wurde er am 1. Juni 1943 zum [[Generalmajor]] und am 1. Oktober 1944 zum [[Generalleutnant]] befördert und im Januar 1945 zum stellvertretenden Chef des Heerespersonalamtes ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maisel wurde gemeinsam mit Generalleutnant [[Wilhelm Burgdorf]] bekannt als Überbringer des persönlichen Ultimatums von [[Adolf Hitler|Hitler]] sowie der Giftampulle für [[Erwin Rommel]] und dem damit erzwungenen Selbstmord des Generalfeldmarschalls. Trotz verschiedener Versuche der Familie Rommel wurde Maisel nach dem Krieg dafür nicht zur Verantwortung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maisel geriet am 7. Mai 1945 in [[Vereinigte Staaten|amerikanische]] [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er im März 1947 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod 1978 fand er seine letzte Ruhestätte auf dem [[Bergfriedhof (Schönau am Königssee)|Bergfriedhof]] in [[Schönau am Königssee]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alfred Spiegel-Schmidt]]: [https://www.heimatkundeverein-berchtesgaden.de/download.php?f=be22ec32d03188e0cb0ef50ecd3c8602&amp;amp;target=0 &amp;#039;&amp;#039;Führung Neuer Friedhof&amp;#039;&amp;#039;], Liste mit Grabstellen bekannter Persönlichkeiten von November 2017. Webseite des &amp;#039;&amp;#039;Heimatkundevereins Berchtesgaden&amp;#039;&amp;#039; aus dem Themenfeld Forschung, Abschnitt: &amp;#039;&amp;#039;Neuzeit seit 1803&amp;#039;&amp;#039;, PDF, siehe S. 8 von 8 Seiten, online unter &amp;#039;&amp;#039;heimatkundeverein-berchtesgaden.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] II. Klasse am 6. April 1916&lt;br /&gt;
* Eisernes Kreuz I. Klasse am 30. Juli 1918&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] (1918) in Schwarz am 23. Mai 1918&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstorden (Bayern)|Bayerischer Militärverdienstorden]] IV. Klasse mit Krone und Schwertern am 3. März 1919&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz|Spange zum Eisernen Kreuz]] II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] (1939) in Silber am 1. August 1941&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 6. April 1942&lt;br /&gt;
* [[Infanteriesturmabzeichen]] in Silber am 24. September 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; Teilband: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2006, ISBN 3-938845-09-0, S. 21–24.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000002905|Ernst Maisel||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 45/1949 vom 31. Oktober 1949}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121309674X|VIAF=4617159400268819620008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maisel, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landau in der Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Maisel, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. September 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Landau in der Pfalz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Dezember 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schönau am Königssee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerrZog</name></author>
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