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	<title>Ernst Ludwig Uray - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T07:42:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Ludwig_Uray&amp;diff=543969&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank Sonnenkind: /* Weblinks */ Commocat nach Neuanlage, Bildsortierungsergänzung nach Kat Anlage  u. Wikidata-Verknüpfung eingefügt</title>
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		<updated>2025-07-08T14:46:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commocat nach Neuanlage, Bildsortierungsergänzung nach Kat Anlage  u. Wikidata-Verknüpfung eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ernst Ludwig Uray plaque, Schladming (cropped).jpg|mini|Gedenktafel an Ernst Ludwig Urays Geburtshaus in Schladming]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Ludwig Uray&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. April]] [[1906]] in [[Schladming]], [[Steiermark]]; † [[6. April]] [[1988]] in [[Tamsweg]], [[Salzburg]]) war ein österreichischer [[Komponist]] und NS-Funktionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Musikstudium als Schüler des Grazer Komponisten [[Roderich Mojsisovics von Mojsvár]] arbeitete Uray von 1938 bis 1945 als Musikreferent bei Radio Wien, danach war er von 1946 bis 1971 Leiter der Abteilung Musik des [[ORF]]-Landesstudios Steiermark. 1961–1979 war er Präsident des [[Steirischer Tonkünstlerbund|Steirischen Tonkünstlerbunds]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{OeML|Steirischer_Tonkuenstlerbund|Steirischer Tonkünstlerbund|KH}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zu seinem Lebensende leitete er den „Schladminger Musiksommer“ und setzte sich in dieser Funktion für junge österreichische Komponisten ein, etwa [[Johannes Kern (Komponist)|Johannes Kern]] oder [[Alexander Wagendristel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rolle im Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Ernst Ludwig Uray war ein Nutznießer des sogenannten Anschlusses Österreichs an Nazi-Deutschland. So berichtet die NSDAP-Parteizeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039; anlässlich der Verleihung des von [[Baldur von Schirach]] initiierten Schubert-Preises an Uray: „Mit dem 13. März 1938 kam auch für ihn der große Umschwung. Er wurde an den Reichssender Wien berufen, wo er die gesamte Programmgestaltung – zum Großteil auch für den Deutschlandsender – übernahm.“&amp;lt;ref&amp;gt;Völkischer Beobachter vom 26. April 1944, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Foto in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Musik&amp;#039;&amp;#039; vom Februar 1939, das Uray mit Parteiabzeichen zeigt, legt eine Mitgliedschaft in der NSDAP nahe.&amp;lt;ref&amp;gt;Fred K. Prieberg, &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933-1945&amp;#039;&amp;#039;, Kiel 2009, S. 7827.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der NS-Herrschaft gehörte Uray zu den im Rundfunk&amp;lt;ref&amp;gt;Völkischer Beobachter vom 25. April 1939, S. 12; vom 18. Juni 1939, S. 12; vom 13. Okt. 1943 S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in Konzerten in Wien&amp;lt;ref&amp;gt;Völkischer Beobachter vom 27. Sep. 1941, S. 2; vom 7. Mai 1942, S. 3; vom 18. April 1943, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; vielgespielten zeitgenössischen Komponisten. 1939 gewann Uray den dritten Preis in dem von der Wiener Konzerthausgesellschaft ausgerufenen Kompositionswettbewerb.&amp;lt;ref&amp;gt;Volksstimme (Amtliche Tageszeitung der NSDAP - Gau Oberdonau) vom 17. Januar 1939, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verstrickung in das NS-System hat Uray nicht geschadet, er trat nach dem Krieg rasch wieder als Pianist&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harald Kaufmann]], &amp;#039;&amp;#039;Eine bürgerliche Musikgesellschaft. 150 Jahre Musikverein für Steiermark&amp;#039;&amp;#039;, Graz 1965, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie als Dirigent in Erscheinung.&amp;lt;ref&amp;gt;ebda, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Uray verfasste vor allem über 60 Lieder, Klavier- und Kammermusik, sowie eine Symphonie, Kantaten, Orchester- und Chorwerke, Melodramen, Messen, Hörspiele, Bearbeitungen von Volksliedern, Filmmusik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klaviermusik ===&lt;br /&gt;
: Sonata breve I in D-Dur für Klavier (1947)&lt;br /&gt;
: Eine melodisch-harmonische Studie für Klavier (1951)&lt;br /&gt;
: Sonata breve II in e-moll (1953)&lt;br /&gt;
: Sonata breve III in F-Dur (1973)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kammermusik ===&lt;br /&gt;
: Suite in A-Dur für Violine und Klavier (1932)&lt;br /&gt;
: Sonate in f-moll für Violoncello und Klavier (1932)&lt;br /&gt;
: Variationen über eine alte Melodie („O du fröhliche“) für 2 Violinen (1934)&lt;br /&gt;
: Rondo Es-Dur für Flöte und Klavier (1934)&lt;br /&gt;
: Variationen und Fuge über ein Volkslied („Dat du min Leevsten büst“) für 2 Gitarren (1937)&lt;br /&gt;
: Variationen in f-moll für Violine und Klavier (1948)&lt;br /&gt;
: „Minnelied“ – Variationen für Violine und Klavier (1957)&lt;br /&gt;
: Musik für Bläserquintett in 2 Sätzen (1962)&lt;br /&gt;
: „Schladminger Tänze“ für Bläserquintett (1966)&lt;br /&gt;
: „Schladminger Tänze“ für Violine und Klavier (1966)&lt;br /&gt;
: „Hommage à Johann Strauß“ für Bläserquintett (1967)&lt;br /&gt;
: „Fanfare für Fest und Feier“ für Blechbläser (2 Trompeten und 2 Posaunen) (1970)&lt;br /&gt;
: „Alpenländische Spielmusik I“ – Acht kleine Stücke für Bläserquartett (1979)&lt;br /&gt;
: „Alpenländische Spielmusik II“ – 9 kleine Stücke für Bläserquartett (1979)&lt;br /&gt;
: „Suite Globale“ für Flöte, Violine und Gitarre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konzerte und Orchestermusik ===&lt;br /&gt;
: „Tanzstück“ für Orchester (1937)&lt;br /&gt;
: Duo für 2 Violinen und Streichorchester, auch für 2 Violinen und Klavier (1941)&lt;br /&gt;
: „Wiener Ballettwalzer“ für Orchester (1942)&lt;br /&gt;
: Lyrisches Andante für Violine, Violoncello und Orchester (1955)&lt;br /&gt;
: Konzertante Musik für Viola, Klavier und Orchester (1965)&lt;br /&gt;
: Concerto grosso für Streichorchester (1968)&lt;br /&gt;
: Konzert für Trompete und Orchester (1975)&lt;br /&gt;
: Ungarische Tänze für Orchester&lt;br /&gt;
: Symphonie für großes Orchester (1962/63)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vokalmusik ===&lt;br /&gt;
: Sechs Lieder für mittelhohe Singstimme und Klavier (1935)&lt;br /&gt;
: Fünf Lieder für mittlere Stimme und Klavier (1935)&lt;br /&gt;
: Eine [[Weihnachtskantate]]. Nach frommen Worten zusammengestellt und für Sprecher, Soli, gemischten Chor, kleines Orchester und Orgel (1935)&lt;br /&gt;
: „Der Märtyrer Dostojewski“ (Text: Stefan Zweig), Melodram (1945)&lt;br /&gt;
: „Vier Totenlieder aus St. Lambrecht“ für gemischten Chor (1953)&lt;br /&gt;
: O Jubel, o Freud, glückselige Zeit! – 14 alte Hirten- und Krippenlieder für zwei- und mehrstimmigen Gesang mit Instrumentalbegleitung (1958)&lt;br /&gt;
: „Rabensteiner Schloßkantate“ für Soli, Kinderchor, gemischten Chor, Erzähler und kleines Orchester (1959)&lt;br /&gt;
: „Wenn am Abend spät“ – Heimatlied für gemischten Chor oder Männerchor (1959)&lt;br /&gt;
: „Weihnachten“ für Gesang und Klavier (1970)&lt;br /&gt;
: „Damals vor an Jahr“ für gemischten Chor (1977)&lt;br /&gt;
: „Mit’m Tanzn hängt’s z’samm“ für gemischten Chor&lt;br /&gt;
: „Musik der Nacht“ für Männerchor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft ==&lt;br /&gt;
* Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.music.at/oegzm/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Präsident des Steirischen Tonkünstlerbundes&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.stb.kultur.at/ |wayback=20050213014520 |archiv-bot=2018-04-08 18:18:11 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1950 bis 1958 und 1975 bis 1978 Obmann der Österreichischen Richard-Wagner-Gesellschaft (Graz)&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.oerwg.com/ |wayback=20060307201944 |archiv-bot=2018-04-08 18:18:11 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1944 Verleihung des Schubert-Preises der Stadt Wien&amp;lt;ref&amp;gt;https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwg&amp;amp;datum=19440426&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 Neues Wiener Tagblatt, 26. April 1944, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1954 [[Österreichischer Staatspreis]] (für sein Liedschaffen)&lt;br /&gt;
* 1955 Verleihung des [[Berufstitel Professor|Berufstitels Professor]]&lt;br /&gt;
* 1973 [[Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
* 1984 [[Ehrenbürger]] der Stadt Schladming&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erwin Schrempf: &amp;#039;&amp;#039;Werdegang und Schaffen des steirischen Komponisten Ernst Ludwig Uray&amp;#039;&amp;#039;, Graz 2002 (577 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Notenbeispiele)&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 7827. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ernst Ludwig Uray|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11731384X|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [http://www.oerwg.com/images1/e11.jpg Photo von Ernst Ludig Uray]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11731384X|LCCN=n/84/41018|VIAF=64780902}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Uray, Ernst Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Professor (Berufstitelträger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schladming)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Uray, Ernst Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. April 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schladming]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tamsweg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank Sonnenkind</name></author>
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