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	<title>Ernst Lecher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T12:44:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Lecher&amp;diff=152246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Gröbner: /* Leben */ link</title>
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		<updated>2025-07-16T18:16:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ernst Lecher Austrian physicist 1919.jpg|mini|Ernst Lecher 1919]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Ernst Lecher.jpg|mini|Das Grab von Ernst Lecher und seiner Ehefrau Helene geborene Edle von Rotshorn im Familiengrab auf dem Friedhof Döbling in Wien]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Lecher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juni]] [[1856]] in [[Wien]]; † [[19. Juli]] [[1926]] in Wien) war ein [[Österreich|österreichischer]] [[Physiker]], der als Begründer der [[Messtechnik]] im [[Hochfrequenztechnik#Frequenzbereich|Hochfrequenzbereich]] in die Geschichte der Physik einging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGPT&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Weinreich |Titel=Zum 150. Geburtstag von Ernst Lecher |Sammelwerk=Das Archiv |Nummer=2 |Datum=2006 |Seiten=50 |Hrsg=[[Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte|DGPT]] |Online=[https://web.archive.org/web/20070928020423/http://www.dgpt.org/DE/Biografien/2006_Biografien/Ernst_Lecher.php Im Webarchive vom 28. September 2007]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst Lecher war der Sohn des Schriftstellers und Journalisten [[Zacharias Konrad Lecher]] (1829–1905), Herausgeber und Chefredakteur der Wiener Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Neue Freie Presse&amp;#039;&amp;#039;. Sein Bruder war der Jurist und Politiker [[Otto Lecher]]. Nach dem Besuch des [[Akademisches Gymnasium (Wien)|Akademischen Gymnasiums in Wien]] studierte Ernst Lecher Physik an der [[Universität Wien|Wiener Universität]] und wurde 1879 durch die [[Universität Innsbruck]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=181487}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Verheiratet war er mit der Philanthropin [[Helene Lecher]] (geborene von [[Familie Rosthorn|Rosthorn]]). [[Konrad Lorenz]] war sein Neffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begann als Privatdozent für Physik und ging 1882 nach Wien zurück, wo er bis 1890 als Assistent an der Physikalischen Abteilung der Universität forschte und sich zwischenzeitlich (1884) für [[Experimentalphysik]] habilitierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGPT&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lecher war dann von 1891 bis 1895 Professor in Innsbruck und anschließend als Nachfolger von [[Ernst Mach]] Professor für experimentelle Physik an der [[Karl-Ferdinands-Universität|deutschen Universität in Prag]] und ab 1909 in Wien. Im Jahr 1892 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anerkennung seiner Forschungsergebnisse berief die Wiener Universität Lecher 1909 zum Leiter des ersten Physikalischen Instituts und die [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Wiener Akademie der Wissenschaften ]] nahm ihn 1914 als Mitglied auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGPT&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1925 zwang ihn ein schweres Leiden in den Ruhestand. Lecher starb ein halbes Jahr später in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ruht in einem [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmeten Grab]] auf dem [[Döblinger Friedhof]] (Gruppe 3, Nummer 35) in Wien. 1960 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Lecherweg&amp;#039;&amp;#039; in [[Wien-Favoriten]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Early Lecher line.png|mini|Dieses Stehwellenmessgerät wurde 1888 von Ernst Lecher entwickelt, um Wellenlängen und Frequenzen zu messen. Die Abbildung stammt aus einem Katalog für wissenschaftliche Laborausrüstung aus dem Jahr 1904.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lecher begann seine Forschertätigkeit um 1875 auf dem Gebiet der [[Kalorimetrie]]. 1880 bis 1883 beschäftigte er sich mit der Absorption von Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung). Danach beschäftigte sich Lecher mit den Eigenschaften der von [[Heinrich Hertz]]  (* 1857; † 1894) im Jahre 1886 entdeckten [[Elektromagnetische Welle|elektromagnetischen Wellen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889 erfand er bei seinen Untersuchungen eine Anordnung zur exakten Messung der Wellenlänge und Frequenz elektrischer Wellen, die später nach ihm benannte [[Lecher-Leitung]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Lecher-Drähte&amp;#039;&amp;#039; genannt). Diese Vorrichtung wird heute noch zur Untersuchung von [[stehende Welle|stehenden Wellen]] in einer Übertragungsleitung verwendet und hält somit die Erinnerung an den großen Physiker wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Messverfahren konnte Lecher erstmals die Analogie zwischen der Ausbreitungsgeschwindigkeit elektrischer Wellen und der [[Lichtgeschwindigkeit]] experimentell bestätigen. In seinen weiteren Arbeiten befasste sich Lecher sowohl mit elektrodynamischen Fragen (z. B. 1887 unipolare Induktion) als auch um 1905/06 mit der Erforschung thermoelektrischer Erscheinungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGPT&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Lecher und sein Vater hatten 1895 große Bedeutung bei der Verbreitung der Nachricht von der Entdeckung der [[Röntgenstrahlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Studie über elektrische Resonanzerscheinungen, Wied. Anm. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;41&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1890) p. 850&lt;br /&gt;
* Lehrbuch der Physik für Mediziner, Biologen und Psychologen, B.G.Teubner Verlag, 1912 (2. Aufl. 1917, 3. Aufl. 1919, 4. Aufl. 1921, 5. Aufl. 1928)&lt;br /&gt;
** Neueste Ausgabe durch Hrsg. [[Esther von Krosigk]], [[VDM Verlag Dr. Müller]], Saarbrücken 2007, ISBN 978-3-8364-1290-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|24|25|Lecher, Ernst|Othmar Preining|116859601}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|5|70||Lecher Ernst|Seidl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116859601}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Lecher,_Ernst}}&lt;br /&gt;
* {{Leopoldina|IDName=ernst-lecher|Name=Ernst Lecher|Weblink=1|Datum=28. Juli 2022}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116859601|LCCN=no2020128903|VIAF=74249354}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lecher, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Innsbruck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Karl-Ferdinands-Universität Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rosthorn (Familie)|⚭ Lecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lecher, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juli 1926&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Gröbner</name></author>
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