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	<title>Ernst Lauda (Techniker) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Lauda_(Techniker)&amp;diff=2463884&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mö1997: Archivbot überprüft ✓</title>
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		<updated>2026-04-04T05:17:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivbot überprüft ✓&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Philipp Johann Lauda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kerschbaumer2017&amp;quot;&amp;gt;Arno Kerschbaumer: &amp;#039;&amp;#039;Nobilitierungen unter der Regentschaft Kaiser Franz Joseph I. / I. Ferenc József király (1914–1916).&amp;#039;&amp;#039; Graz 2017, ISBN 978-3-9504153-2-2, S. 253–255.&amp;lt;/ref&amp;gt;, von 1916 bis 1919 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ritter von Lauda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[15. August]] [[1859]] in [[Linz]], [[Oberösterreich]]; † [[3. Juli]] [[1932]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Wasserbauingenieur|Wasser-]] und [[Brückenbau]]-Ingenieur, hochrangiger staatlicher [[Baubeamter]] und Berater von Kaiser [[Franz Joseph I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lauda wurde 1859 als Sohn von [[Adolf Lauda]], dem Direktor der [[Kaiserin Elisabeth-Bahn]], und dessen Ehefrau Catharina Lauda geb. Bogler in [[Linz]] geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfarrmatriken Linz St. Josef 1859&amp;quot;&amp;gt;Taufen Duplikate Linz St. Josef, sig. 106/1859, ohne Rz. ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/oberoesterreich/linz-heilige-familie-ehemalig-st-josef/106%252F1859/?pg=22 Faksimile]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besuchte die [[Oberrealschule]] in [[Schottenfeld]] (Wien), studierte von 1876 bis 1882 an der Bauingenieurschule der [[Technische Universität Wien#Geschichte|Technischen Hochschule Wien]] und war dort 1881 bis 1884 [[wissenschaftlicher Assistent]] für [[Baumechanik]] und [[Brückenbau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Offenthaler&amp;quot;&amp;gt;E. Offenthaler: &amp;#039;&amp;#039;Lauda, Ernst Ritter von.&amp;#039;&amp;#039; auf  [http://epub.oeaw.ac.at:8000/oebl/oebl_L/Lauda_Ernst_1859_1932.xml www.epub.oeaw.ac.at] (11. November 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende seiner Ausbildung schlug er eine [[Beamtentum|Beamtenlaufbahn]] beim Staatsbaudienst ein, wo er zunächst im Brückenbau in leitender Funktion tätig war (Donaubrücke Stein–Mautern, Rekonstruktion der Moldaubrücke bei Bubna / Prag-Holeschowitz, Überbrückung der Noce-Schlucht von Santa Giustina im [[Trentino]] etc.) und ministerielle Brückenbauvorschriften verfasste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Offenthaler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1895 wurde Lauda zum Vorstand des &amp;#039;&amp;#039;Hydrographischen Zentralbüros&amp;#039;&amp;#039; in Wien ernannt. In dieser Funktion erfolgte unter seiner Leitung die Ausgestaltung des hydrographischen Dienstes in Österreich, die Errichtung einer hydrometrischen Versuchsanstalt und die Reorganisation des Wasserstandsnachrichtendienstes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Offenthaler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1916 Ernst Lauda - coat of arms.svg|mini|hochkant|Wappen für Ernst Ritter von Lauda (1916): „In Rot ein blauer Balken mit silbernem Rand, der Schild pfahlweise mit einem goldenen [[Dreizack]] belegt.“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 wurde Lauda im Rang eines [[Ministerialrat]]s Vorstand der Wasserbausektion im kaiserlichen [[Ministerium für öffentliche Arbeiten (Cisleithanien)|Ministerium für öffentliche Arbeiten]]. Dort leitete er den Aufbau des österreichischen Wasserkraft[[kataster]]s und die Errichtung einer staatlichen Versuchsanstalt für Wasserbau. Neben [[Flussregulierung]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;maßnahmen fielen auch [[Talsperre]]n und Hafenbauten in seinen Aufgabenbereich. Lauda war zudem Stellvertreter des Vorsitzenden der &amp;#039;&amp;#039;Donau-Regulierungs-Kommission&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Offenthaler&amp;quot; /&amp;gt; Als [[Sektionschef]] im Ministerium für öffentliche Arbeiten zeichnete Lauda zur Jahrhundertwende für die Regulierung der Donau verantwortlich, nachdem das „Land am Strome“ bis dahin fast alljährlich von katastrophalen Überschwemmungen heimgesucht worden war. Für seine Verdienste besonders um die [[Wiener Donauregulierung]] wurde Lauda am 28. Mai 1916 durch ein Handschreiben des Kaisers [[Franz Joseph I.]] in den österreichischen [[Ritterstand]] erhoben und erhielt ein [[Wappen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kerschbaumer2017&amp;quot; /&amp;gt; Da der Kaiser wenige Monate später starb, wurde die entsprechende Urkunde erst von dessen Nachfolger [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Kaiser Karl I.]] unterzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Kerschbaumer: &amp;#039;&amp;#039;Nobilitierungen unter der Regentschaft Kaiser Karl I. / IV. Károly király (1916–1921).&amp;#039;&amp;#039; Graz 2016, ISBN 978-3-9504153-1-5, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GeorgMarkus&amp;quot;&amp;gt;[[Georg Markus]]: &amp;#039;&amp;#039;Blaues Blut unterm roten Kapperl.&amp;#039;&amp;#039; auf {{Webarchiv|url=http://forum.ueber55.at/showthread.php?t=16651 |wayback=20151221011417 |text=forum.ueber55.at}} (11. November 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1915 bis 1916 war Lauda Präsident des [[Österreichischer Ingenieur- und Architekten-Verein|Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereins]], von 1917 bis 1918 leitete er als Vorstand der Hochbau- und Wiederaufbausektion im Ministerium für öffentliche Arbeiten den Wiederaufbau der im Ersten Weltkrieg zerstörten Gebiete. Ab 1918 war Lauda im [[Ruhestand]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Offenthaler&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Untergang der [[Österreich-Ungarn|österreichisch-ungarischen Monarchie]] ging der Familie mit dem [[Adelsaufhebungsgesetz]] 1919 die [[Nobilitierung]] verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1920 an war Lauda [[Honorardozent]] für Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Wien. Er gehörte dem Beirat des Technischen Versuchsamts an, war [[Kurator]] der schiffsbautechnischen Versuchsanstalt, Administrationsrat der [[Erste Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft|Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft]] und verfasste wichtige Fachbeiträge zur [[Hydrographie]]. Er wurde am [[Wiener Zentralfriedhof]] bestattet (Gruppe 15 A, Reihe 16, Nr. 36).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Ernst Lauda|Friedhof=Zentralfriedhof|Jahr=1932|historisch=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grab ist bereits aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1892: Ritterkreuz des [[Franz-Joseph-Orden]]s&amp;lt;ref name=&amp;quot;Offenthaler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1914: [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|Orden der Eisernen Krone]] II. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;Offenthaler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1916: Erhebung in den erblichen österreichischen Ritterstand&lt;br /&gt;
* 1917: [[Ehrendoktor]]at der Technischen Hochschule Wien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Ernst Lauda heiratete 1890 Maria Anna Theresia Kargl (* 1869), eine Tochter des k.k. Hofrats Johann Kargl. Mit ihr hatte er vier Kinder: Maria Anna (* 1891), [[Ernst Lauda (Mediziner)|Ernst]] (1892–1963), Adolf Hans (* 1894) und [[Hans Lauda|Hans]] (1896–1974)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kerschbaumer2017&amp;quot; /&amp;gt;; Ernst wurde ein bekannter Mediziner, Hans ein bedeutender Industriemanager. Durch letzteren war Ernst Lauda der Urgroßvater des Unternehmers und Rennfahrers [[Niki Lauda]] (1949–2019).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fortschritte auf hydrographischem Gebiete in Oesterreich.&amp;#039;&amp;#039; 1901.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Offenthaler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die hydrographische Forschung und ihre Nutzanwendung in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; 1911.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Offenthaler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL2|Ernst|Lauda|1859|1932|E. Offenthaler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1070957348|VIAF=316388679}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lauda, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lauda, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lauda, Ernst Philipp Johann Ritter von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Wasser- und Brückenbau-Ingenieur, staatlicher Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Linz]], [[Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juli 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mö1997</name></author>
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