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	<title>Ernst Kupfer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Kupfer&amp;diff=1330466&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kanthe am 22. April 2026 um 07:30 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Der Adler (1942), Heft 10, Hauptmann Ernst Kupfer.png|mini|Hauptmann Ernst Kupfer (1942)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Kupfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juli]] [[1907]] in [[Coburg]]; † [[6. November]] [[1943]] nahe [[Thessaloniki]]) war ein „[[Junkers Ju 87|Stuka]]“-Pilot der deutschen [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] und [[General der Schlachtflieger]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] sowie Träger des [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]] mit Eichenlaub und Schwertern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Karriere ==&lt;br /&gt;
Während seines Jurastudiums an der [[Universität Heidelberg]] trat Ernst Kupfer am 1. Oktober 1928 der 5. [[Eskadron]] des [[17. (Bayerisches) Reiter-Regiment (Reichswehr)|17. Bayerischen Reiterregiments]] der [[Reichswehr]] bei. Er schloss sich 1926 der [[Burschenschaft Allemannia Heidelberg]] an, war 1934 [[Leutnant]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934. S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt; und beendete im März 1937 sein Jurastudium erfolgreich. Er [[Promotion (Doktor)|promovierte]] zum Thema „Militärgerichtsbarkeit und Parteigerichtsbarkeit der NSDAP: Ein Vergleich“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Datensatz der DNB unter:  http://d-nb.info/570817889&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde kurz darauf Schwadronschef und 1939 zum [[Rittmeister]] befördert. Noch im gleichen Jahr wechselte er allerdings zur Luftwaffe, wo er zunächst auf einer Fliegerschule für Aufklärer ausgebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Ende 1939 wurde Kupfer zum Stuka-Flieger weitergebildet und schloss sich am 31. August 1940 zunächst der Ergänzungs-Stukagruppe in [[Lippstadt]] an, wurde aber bereits am 7. September 1940 zum [[Schlachtgeschwader 2|Stuka-Geschwader 2]] „Immelmann“ nach Frankreich versetzt. Am 1. Oktober übernahm er die Führung über die 7. Staffel der III. Gruppe die von nun an, aufgrund Kupfers Herkunft aus einem Reiterregiment, als 7. Schwadron bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen ersten Kampfeinsatz erlebte Kupfer während des [[Unternehmen Merkur|Unternehmens Merkur]], dabei versenkte er am 22. Mai 1941 den [[Leichter Kreuzer|Leichten Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Gloucester (Schiff, 1939)|Gloucester]]&amp;#039;&amp;#039; durch einen Volltreffer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1941 wurde das Geschwader an die [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] verlegt. Hier wurde man zunächst der [[Heeresgruppe Mitte]], wenig später aber dann der [[Heeresgruppe Nord]] zugeteilt. Am 23. September 1941 startete das Geschwader einen Angriff auf die [[Baltische Flotte]] im Hafen von [[Kronstadt (Russland)|Kronstadt]]; Kupfer versenkte dabei einen sowjetischen Kreuzer. Seine Maschine wurde dabei schwer beschädigt, er konnte aber hinter den eigenen Linien landen. Beim nächsten Angriff beschädigte er das Schlachtschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Oktjabrskaja Rewoljuzija|Oktjabrskaja Revoljuzija]]&amp;#039;&amp;#039; schwer, wurde aber wiederum selbst zur Notlandung gezwungen. Beim dritten Einsatz gegen Kronstadt wurde seine [[Ju 87]] durch Flak-Feuer schwer beschädigt, bei der Notlandung überschlug sich die Maschine, und Kupfer wurde schwer verletzt. Mit mehrfachem [[Schädelbasisbruch]], vielen weiteren Knochenbrüchen und einer schweren [[Gehirnerschütterung]] wurde er ins [[Lazarett]] eingeliefert, wo ihm am 23. November 1941 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Monate später, am 1. April 1942, übernahm Kupfer das Kommando über die II. Gruppe im SG 2 und wurde zum [[Major]] befördert. Hier rettete er eine notgelandete Flugzeugbesatzung vor der Gefangennahme, indem er unter feindlichem Feuer neben der Besatzung landete und sie wohlbehalten hinter die eigenen Linien brachte. Am 8. Januar 1943 wurde er mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet, am 1. März 1943 dann zum [[Geschwaderkommodore|Kommodore]] des gesamten Geschwaders ernannt, im September 1943 dann im Range eines [[Oberstleutnant]]s zum [[General der Schlachtflieger]]. In dieser Funktion setzte er sich erfolgreich für die Ersetzung der veralteten Flugzeuge vom Typ Junkers Ju 87 und [[Henschel Hs 123]] durch die modernen [[Focke-Wulf Fw 190]] ein. Um Erfahrungen mit den einzelnen Kommodore der Schlachtgeschwader auszutauschen, besuchte er diese deshalb an der Front.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unfall und Tod ==&lt;br /&gt;
Auf dem Rückflug von einer Inspektionsreise in [[Griechenland]] zerschellte die [[Heinkel He 111]] mit Kupfer an Bord am 6. November 1943 bei schlechtem Wetter im [[Belasiza]]-Gebirge in der Nähe von Thessaloniki. Bis zu seinem Tod hatte Kupfer insgesamt 636 Feindflüge absolviert und den Rang eines [[Oberstleutnant]]s inne, posthum wurde er unmittelbar nach dem Absturz zum Obersten befördert, und am 11. April 1944 wurden ihm die Schwerter zum Ritterkreuz verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Ehrenpokal für besondere Leistung im Luftkrieg]] am 14. Oktober 1941&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] mit Eichenlaub und Schwertern&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 486.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ritterkreuz am 23. November 1941&lt;br /&gt;
** Eichenlaub am 8. Januar 1943 (173. Verleihung)&lt;br /&gt;
** Schwerter am 11. April 1944 (62. Verleihung, posthum)&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 15. Oktober 1942&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Frontflugspange]] für Schlachtflieger in Gold mit Anhänger „Einsatzzahl 600“&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] (1941) in Gold&lt;br /&gt;
* [[Ärmelband Kreta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Holger Nauroth: &amp;#039;&amp;#039;Stukageschwader 2 – „Immelmann“ – vom Ursprung bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Verlag K. W. Schütz, 1988, ISBN 3-87725-123-4.&lt;br /&gt;
* Ernst Obermaier: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger der Luftwaffe 1939–1945 Band II Stuka- und Schlachtflieger&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-87341-021-4.&lt;br /&gt;
* Ernst Kupfer: &amp;#039;&amp;#039;Militärgerichtsbarkeit und Parteigerichtsbarkeit der NSDAP: Ein Vergleich&amp;#039;&amp;#039;, Erlangen 1937&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kupfer, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stuka-Pilot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Coburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kupfer, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pilot und Ritterkreuzträger im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juli 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Coburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Thessaloniki]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kanthe</name></author>
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