<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ernst_Krenn</id>
	<title>Ernst Krenn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ernst_Krenn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Krenn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T20:46:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Krenn&amp;diff=147403&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Krenn&amp;diff=147403&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-19T14:21:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Krenn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Dezember]] [[1897]] in [[Allentsteig]], [[Österreich]]; † [[16. April]] [[1954]] in [[Atzelsdorf (Gemeinde Brunn an der Wild)|Atzelsdorf]], Niederösterreich) war ein österreichischer [[Skandinavistik|Skandinavist]], der auf die [[Färöer]] spezialisiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Krenn besuchte die [[Lehrerbildungsanstalt#Österreich|Lehrerbildungsanstalt]] in [[Krems an der Donau]], wo er 1917 die [[Reifeprüfung]] ablegte und zum Militärdienst einberufen wurde. Da er jedoch nachträglich aus gesundheitlichen Gründen als kriegsdienstuntauglich erklärt wurde, nahm er nicht am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, sondern schrieb sich an der evangelisch-theologischen Fakultät der [[Universität Wien]] ein. Während seines Studiums erlangte Krenn das [[Hebraicum]], lernte [[Schwedische Sprache|Schwedisch]], studierte 1920 in [[Lund]] und lernte auf Reisen auch [[Dänische Sprache|Dänisch]]. Schließlich wandte er sich der [[Skandinavistik]] zu. Er war ein Schüler [[Rudolf Much]]s. Sein Studium schloss Krenn 1921 nach nur sieben Semestern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 wurde Krenn [[Volksschullehrer]] im [[Waldviertel]], danach unterrichtete er an verschiedenen [[Hauptschule#Österreich|Hauptschulen]], zunächst in Allentsteig Deutsch, Geschichte und Erdkunde. Zudem widmete er sich weiterhin dem Studium der [[Skandinavistik]]. 1927 legte er die Universitätsprüfung für Schwedisch ab, 1928 für [[Altisländisch|Alt-]] und [[Isländische Sprache|Neuisländisch]], [[Dänische Sprache|Dänisch]] und [[Färöische Sprache|Färöisch]]; letzteres als erster Österreicher. Rudolf Much war von Krenns Leistungen so sehr beeindruckt, so dass Krenn 1934 schließlich bei ihm über den färöischen Dichter und Freiheitshelden [[Nólsoyar Páll]] zum [[Dr. phil.]] promovierte. Seine [[Dissertation]] publiziert Krenn 1939. Von 1939 bis 1941 unterrichtete er dann an der [[Lehrerbildungsanstalt]] Wiener Neustadt und 1941–1943 an der [[Oberschule#Österreich|Oberschule]] in Gmünd. Von 1943 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs musste Krenn trotz Kriegsdienstuntauglichkeit als [[Sanitäter]] in der [[Wehrmacht]] dienen. Nach Kriegsende unterrichtete er wieder in seiner Heimatgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krenn publizierte eine beeindruckende Anzahl an Werken: „Sein 1950 vorgelegtes Schriftenverzeichnis umfasst 68 Nummern mit skandinavischen Titeln und elf weitere, die vor allem heimatkundliche Themen behandeln. Dazu kommen noch 31, davon 25 skandinavistische Titel, die als ‚im Druck befindlich‘ oder ‚ausgearbeitet‘ bezeichnet werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Gschwantler: &amp;#039;&amp;#039;Skandinavistik an der Universität Wien.&amp;#039;&amp;#039; In: Helmut Neumann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Österreichs Beitrag zur Islandforschung.&amp;#039;&amp;#039; Bundesverlag, Wien 1987, S.1&amp;amp;nbsp;52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Krenn [[Habilitation|habilitierte]] sich schließlich 1950 für das Fach [[Skandinavistik]]. Er verfasste die zu seiner Zeit bedeutendsten Arbeiten über die Färöer und die [[färöische Sprache]] in deutscher Sprache, die allerdings zuweilen von der Fachwelt kritisiert wurden (&amp;#039;&amp;#039;Föroyische Sprachlehre,&amp;#039;&amp;#039; 1940). Sein bereits Anfang der 1940er Jahre vorliegendes Manuskript für ein Färöisch-Deutsches/Deutsch-Färöisches Wörterbuch (12.000 Stichwörter), eine färöische [[Grammatik]] und andere bereits als „im Druck“ oder „in Ausarbeitung“ angekündigte Werke sind ungedruckt geblieben und gelten als verschollen. Das Wörterbuch ist jedoch 2003 im Nachlass von [[Christian Matras (Philologe)|Christian Matras]] in der [[Landesbibliothek der Färöer]] gefunden worden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Who is who in Austria 1957/58,&amp;#039;&amp;#039; S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um seine Verbundenheit mit den Färöern auszudrücken, veröffentlichte Ernst Krenn sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Föroyar. Die Inseln des Friedens&amp;#039;&amp;#039; mit dem Beinamen „[[Gjógv]]“, der auf den gleichnamigen Ort der Färöer hindeutet (zusammen mit seiner Frau Franzi, geb. Schuecker). Sein komplettes färöisches Pseudonym war „Álvur við Gjógv“ (der Name „Álvur“ bedeutet „Ernst“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1950 wurde ihm auf den [[Liste der färöischen Inseln und Holme|Färöer-Inseln]] eine Anstellung als [[Gymnasiallehrer]] angeboten, die er jedoch ablehnte. Im selben Jahr wurde ihm von der [[Universität Island]] die [[Lehrberechtigung]] zugesagt; doch was schließlich aus dieser Stelle wurde, ist nicht bekannt. Jedenfalls unterrichtete Krenn ab dem Wintersemester 1950/51 als [[Privatdozent]] [[Altnordisch]]e Übungen an der Universität Wien; zudem hielt er Vorlesungen zur [[Edda]] und zur färöischen Literaturgeschichte. Krenn „fiel am 16.&amp;amp;nbsp;IV.&amp;amp;nbsp;1954 einem tragischen Verkehrsunfall in seinem Heimatort zum Opfer“:&amp;lt;ref&amp;gt;Leopold Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Zeitschrift für Volkskunde,&amp;#039;&amp;#039; Neue Serie Band 8 (Gesamtserie Band 57), 1954, S.&amp;amp;nbsp;148&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während eines Reiseantritts nach [[Färöer]] verunglückte er in [[Atzelsdorf (Gemeinde Brunn an der Wild)|Atzelsdorf]] tödlich, als er beim Umsteigen vom Autobus, in dem er mit seiner Frau Franziska unterwegs war, im Schneetreiben von einem [[Sowjetunion|sowjetischen]] Militärlaster erfasst wurde. Er war auf der Stelle tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Allentsteig wurde die &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ernst-Krenn-Straße&amp;#039;&amp;#039; {{Coordinate |text=ICON0 |NS=48.6954 |EW=15.3274 |type=landmark |region=AT-3 |name=Dr. Ernst Krennstraße}} nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Krenn, Ernst (1938). &amp;#039;&amp;#039;Lautveränderungen im Isländischen und Föroyischen&amp;#039;&amp;#039;. Mödling: Anthropos.&lt;br /&gt;
* Krenn, Ernst (1939). &amp;#039;&amp;#039;Der föroyische Dichter Páll Nólsoy und sein Vogellied&amp;#039;&amp;#039;. (&amp;#039;&amp;#039;Illinois Studies in Language and Literature&amp;#039;&amp;#039;. Volume 23. Number 4. Urbana: The University of Illinois Press. Krenns Doktorarbeit.)&lt;br /&gt;
* Krenn, Ernst (1940). &amp;#039;&amp;#039;Föroyische Sprachlehre&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Germanische Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; 1. Abteilung: &amp;#039;&amp;#039;Elementar- und Handbücher.&amp;#039;&amp;#039; 1. Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Grammatiken.&amp;#039;&amp;#039; 22. Bd., {{ZDB|576882-2}}). Heidelberg: Carl Winter’s Universitätsbuchhandlung.&lt;br /&gt;
* Krenn, Ernst (1940) &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der föroyischen Literatur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Illinois Studies in Language and Literature&amp;#039;&amp;#039; 26, 1, {{ISSN|0073-5175}}). Urbana: The University of Illinois Press.&lt;br /&gt;
* Krenn, Ernst mit Krenn-Gjógv, Franzi (1944). &amp;#039;&amp;#039;Föroyar. Die Inseln des Friedens.&amp;#039;&amp;#039; Münster: Regensbergsche Verlagsbuchhandlung. (Das Buch basiert auf den Erlebnissen einer Färöerreise im Jahre 1939 und auf umfangreichen Studien Krenns, die teilweise schon vorher in Zeitschriften veröffentlicht wurden. Mit Übersetzungen färöischer Märchen, Sagen, Prosatexten und Gedichten.)&lt;br /&gt;
* Krenn, Ernst (1946). &amp;#039;&amp;#039;Das Schulwesen auf Föroyar&amp;#039;&amp;#039;. Zwettl: Berger &amp;amp; Schwarz.&lt;br /&gt;
* Krenn, Ernst (1953). &amp;#039;&amp;#039;Die skandinavischen Völker in ihren Sprachen und Mundarten&amp;#039;&amp;#039;. Wien: Europäischer Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Giller: &amp;#039;&amp;#039;Heima í Føroyum. Der Österreicher Ernst Krenn und seine Leidenschaft für die Färöer.&amp;#039;&amp;#039; In: Sven Hakon Rossel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Norden im Ausland – das Ausland im Norden. Formung und Transformation von Konzepten und Bildern des Anderen vom Mittelalter bis heute&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Wiener Studien zur Skandinavistik.&amp;#039;&amp;#039; Band 15). 25.&amp;amp;nbsp;Tagung der IASS (International Association for Scandinavian Studies) in Wien, 2.–7.&amp;amp;nbsp;August 2004. Praesens, Wien 2006, ISBN 3-7069-0371-7, S.&amp;amp;nbsp;291–298.&lt;br /&gt;
* Otto Gschwantler: &amp;#039;&amp;#039;Skandinavistik an der Universität Wien.&amp;#039;&amp;#039; In: Helmut Neumann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Österreichs Beitrag zur Islandforschung.&amp;#039;&amp;#039; Bundesverlag, Wien 1987, S.&amp;amp;nbsp;144–154. (Zu Krenn besonders S.&amp;amp;nbsp;151&amp;amp;nbsp;ff.)&amp;lt;!--doch wohl hieher?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Leopold Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Zeitschrift für Volkskunde,&amp;#039;&amp;#039; Neue Serie Band 8 (Gesamtserie Band 57), 1954, S.&amp;amp;nbsp;148&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101538383}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101538383|LCCN=n/2004/38330|VIAF=44671065}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krenn, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skandinavist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Färöerforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Allentsteig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Horn, Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krenn, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krenn-Gjógv, Ernst&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Skandinavist, spezialisiert auf die Färöer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Dezember 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Allentsteig]], Österreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. April 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Atzelsdorf (Gemeinde Brunn an der Wild)|Atzelsdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>