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	<title>Ernst Kolb - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Kolb&amp;diff=1068654&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-08-08T04:30:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|handelt vom österreichischen Politiker Ernst Kolb. Zum gleichnamigen Künstler siehe [[Ernst Kolb (Künstler)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Landtagsabgeordneter Ernst Kolb.jpg|mini|Ernst Kolb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Kolb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Januar|9. Jänner]] [[1912]] in [[Lauterach (Vorarlberg)|Lauterach]]; † [[23. September]] [[1978]] in [[Bregenz]]) war ein österreichischer Politiker ([[Österreichische Volkspartei|ÖVP]]), maßgeblich am Wiederaufbau der [[Wiener Staatsoper|Staatsoper in Wien]] beteiligt und [[Professur|Universitätsprofessor]] für [[Öffentliches Recht]] sowie Rektor der [[Universität Innsbruck]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst Kolb wuchs als Sohn des Schuldirektors Josef Kolb und dessen Frau Paula (geb. Müller) in Lauterach auf. Nach dem Besuch der Volksschule in Lauterach und ging er an das [[Territorialabtei Wettingen-Mehrerau|Zisterziensergymnasiums Mehrerau]], das er mit der [[Matura]] am 24. Juni 1931 abschloss. Kolb studierte einige Semestern [[Theologie]] in [[Philosophisch-Theologische Hochschule Brixen|Brixen]] und dann Philosophie sowie Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Innsbruck, wo er am 19. Dezember 1936 promoviert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Herbert Schambeck]] |Titel=Ernst Kolb – Politiker und Gelehrter |Sammelwerk=Mehrerauer Grüße (zugleich Jahresbericht des Gymnasiums Mehrerau 1971/72) |Band=Neue Folge |Nummer=Heft 37 |Datum=1972 |Seiten=12–15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Frau Irma (geb. König) hatte er zwei Töchter, einen Sohn und einen Adoptivsohn. Er starb 1978 an einer Viruserkrankung und ist am Friedhof der Pfarre St. Gallus in Bregenz begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vol.at/tools/chronik/viewpage.aspx?viewtype=artikel&amp;amp;id=135&amp;amp;left=artikel |titel=Die Vorarlberger Landesstatthalter |werk=Vorarlberg Chronik |hrsg=Land Vorarlberg |sprache=de |abruf=2024-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische und berufliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Nach dem Studium wurde er 1937 Lehrer an der [[Staatsgewerbeschule]] Bregenz und im gleichen Jahr Sekretär des Vorarlberger Gewerbeverbandes. 1943 wurde er aus politischen Gründen entlassen und ein Gauverbot gegen ihn verhängt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vorarlberg.at/web/landtag/-/kolb-ernst-dr-jur |titel=KOLB Ernst {{!}} Dr. jur. - Landtag - Land Vorarlberg |sprache=de-AT |abruf=2024-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er übte nun verschiedene kaufmännische Tätigkeiten aus, unter anderem bei einer Molkerei in [[Sonthofen|Sonthofen im Allgäu]]. Gegen Kriegsende wurde er einberufen und kam zu einer Artillerieeinheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oecv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende leitete er für kurze Zeit die Rathauskanzlei in Bregenz, war provisorischer Kammeramtsdirektor im Landeswirtschaftsamt Vorarlberg und ab dem Sommer 1946 Geschäftsführer der Sektion Handel der Handelskammer Wien und anschließend der [[Bundeswirtschaftskammer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Von 19. Dezember 1945 bis zum 8. November 1949 war er Abgeordneter zum österreichischen [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]] und vom 8. November 1949 bis zum 29. Oktober 1959 Mitglied des [[Bundesrat (Österreich)|Bundesrates]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.parlament.gv.at/person/894 |titel=Kolb Ernst, Dr. {{!}} Parlament Österreich |sprache=de |abruf=2024-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Bundesregierung Figl II|Regierung von Bundeskanzler Leopold Figl]] war er von 18. Februar 1948 bis zum 23. Januar 1952 [[Bundesministerium für Handel und Wiederaufbau|Minister für Handel und Wiederaufbau]]. 1951 erreichte er die Anerkennung des Handelsvertrages von 1928 durch die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]], was einen Großteil der Versorgung Österreichs mit Bedarfsgütern ermöglichte und den Grundstein für den Wiederaufbau des Landes legte. Am 23. Januar 1952 wechselte er das Ministerium und war bis 31. Oktober 1954 [[Unterrichtsminister der Republik Österreich|Unterrichtsminister]]. In dieser Zeit machte er die Entscheidung seiner Vorgänger [[Ernst Fischer (Schriftsteller)|Ernst Fischer]] und [[Felix Hurdes]] teilweise rückgängig: Das Schulfach „Unterrichtssprache“ wurde in „Deutsche Unterrichtssprache“ umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Unterricht in Hurdestanisch&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.hrb.at/bzt/doc/links/unterrichtinhurdestanisch.htm |wayback=20081010221055 }}, [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], 11. Februar 2004, Website des [[Adolf-Hitler-Geburtshaus|House of Responsibility]], abgerufen am 23. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit wurde auch der Wiederaufbau der Wiener Staatsoper vorangetrieben. 1954 ging er wieder nach Bregenz und war bis 1959 [[Landesstatthalter]] von Vorarlberg und für die Ressorts Gesetzgebung, Polizei, Innere Angelegenheiten, Kirchliche Angelegenheiten und Kultur zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 wurde Ernst Kolb ohne [[Habilitation]] zum [[Universitätsprofessor#Ordentliche Universitätsprofessoren (veraltet)|ordentlichen Universitätsprofessor]] für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Innsbruck berufen. Im Studienjahr 1961/62 stand er als [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Rechtswissenschaftlichen Fakultät vor und wurde für Studienjahr 1967/68 zum [[Rektor]] gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oecv&amp;quot; /&amp;gt; In dieser Zeit war er auch als [[Syndikus]] der Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Kolb war ab 1936 Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[AV Austria Innsbruck]], und später wurde er noch Mitglied der [[KÖStV Rudolfina Wien]] und der [[KÖHV Carolina Graz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;oecv&amp;quot;&amp;gt;[https://www.oecv.at/Biolex/Detail/10401516 &amp;#039;&amp;#039;Ernst Kolb&amp;#039;&amp;#039;], Website des [[Österreichischer Cartellverband|Österreichischen Cartellverbands]], abgerufen am 16. März 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 wurde Ernst Kolb von [[Großmeister (Ritterorden)|Kardinal-Großmeister]] [[Nicola Canali|Nicola Kardinal Canali]] zum Komtur mit Stern des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] ernannt und am 25. August 1952 in der Stiftskirche von [[Benediktinen-Frauenstift Nonnberg|Nonnberg]] in Salzburg investiert. 1978 war Kolb erster Leitender Komtur der Komturei Bregenz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oessh.at/index.php?article_id=27 &amp;#039;&amp;#039;Komturei BREGENZ&amp;#039;&amp;#039;], Website des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, abgerufen am 23. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.scribd.com/doc/72685704/Ordensnachrichten-VII-Festschrift-2004 „Die Geschichte der österreichischen Statthalterei“], Seite 33, abgerufen am 23. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 wurde er zum Präsidenten des [[Österreichischer Katholikentag|Österreichischen Katholikentages]] in Wien berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Kolb erhielt 1954 das [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich|Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]] und 1968 das [[Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg|Goldene Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ernst Kolb |Titel=Nachkriegsaufgaben im öffentlichen Recht |Verlag=Eigenverlag |Ort=Bregenz |Datum=1959}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ernst Kolb |Titel=Das Förderungswesen unter dem Blickwinkel des Legalitätsprinzips |Verlag=Manz |Ort=Wien |Datum=1964}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ernst Kolb |Titel=Du Ländle meine teure Heimat |Verlag=Herold |Ort=Wien / München |Datum=1965}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Bodensee-Geschichts-Verein. Festrede&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, 87. Jg. 1969, S. XXIX ([http://www.bodenseebibliotheken.eu/page?vgeb-j1969-t-X029 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ernst Kolb |Titel=Einführung in das österreichische Verfassungsrecht für Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler |Sammelwerk=Studienreihe zum öffentlichen Recht und zu den politischen Wissenschaften |Band=3 |Verlag=Braumüller |Ort=Wien |Datum=1973}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ernst Kolb, Konrad Arnold, Tilman Teschner |Titel=Wirtschafts-Verwaltungsrecht nach dem Stand vom 1. Oktober 1976 |Verlag=Erhard |Ort=Rum |Datum=1977}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Ernst Kolb – Glaube, Wissenschaft, Politik als Aufgabe und Verpflichtung. Ausgewählte Reden und Aufsätze. |Hrsg=Herbert Schambeck, Eugen Thurnher |Verlag=Eugen Russ |Ort=Bregenz |Datum=1982}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122851900}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|894}}&lt;br /&gt;
* [https://vorarlberg.at/web/landtag/-/kolb-ernst-dr-jur Biografie von Ernst Kolb] auf der Website des Vorarlberger Landtags.&lt;br /&gt;
* [http://apps.vol.at/tools/chronik/viewpage.aspx?viewtype=artikel&amp;amp;id=120&amp;amp;left=artikel Ernst Kolb in der Vorarlberg-Chronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.mediathek.at/trefferliste/searchword/czoxMDoiRXJuc3QgS29sYiI7/ Archivaufnahmen mit Ernst Kolb] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]] (Interviews, Parlamentsdebatten, Radiobeiträge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122851900|LCCN=n/00/87009|VIAF=35348759}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kolb, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterrichtsminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des österreichischen Bundesrates aus Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesstatthalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Innsbruck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Innsbruck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leitender Komtur (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komtur mit Stern (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenzeichens des Landes Vorarlberg in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident eines Katholikentages]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kolb, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (ÖVP), Abgeordneter zum Nationalrat, Mitglied des Bundesrates&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Januar 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lauterach (Vorarlberg)|Lauterach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. September 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bregenz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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