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	<title>Ernst Keil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:27:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Keil&amp;diff=780119&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-12-02T14:47:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Die Gartenlaube (1878) b 573.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Keil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Nach einer Photographie von [[Wilhelm Höffert]] in Leipzig auf Holz gezeichnet von [[Adolf Neumann (Kupferstecher)|Adolf Neumann]]&amp;lt;br /&amp;gt; aus &amp;#039;&amp;#039;Die Gartenlaube&amp;#039;&amp;#039;, 1878, S.&amp;amp;nbsp;573]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Gartenlaube (1897) b 200.jpg|mini|hochkant|Geburtshaus von Ernst Keil in der &amp;#039;&amp;#039;Marktstraße&amp;#039;&amp;#039; in Langensalza;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;nach einem Foto von [[Christian Gottfried Bregazzi]] 1897 wiedergegeben in [[Die Gartenlaube]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Langensalza Ernst Keil Geburtshaus.jpg|mini|hochkant|Zustand des Geburtshauses 2015]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Ernst Keil, Leipzig.jpg|mini|Zeitgenössische Abbildung der Villa Ernst Keil in der Goldschmidtstraße 33 in Leipzig. Die Villa wurde 1943 zerstört.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:VerlagsgebäudeErnstKeil.JPG|mini|Ehemaliges Papierlager auf dem Grundstück der ehemaligen Villa Ernst Keil, Talstraße&amp;amp;nbsp;7 / Ecke Goldschmidtstraße in Leipzig. Das Papierlager stand ursprünglich hinter der Villa Keil.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Keil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Dezember]] [[1816]] in [[Langensalza]]; † [[23. März]] [[1878]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Buchhändler]], Verleger, unter anderem Herausgeber und Begründer der Familienzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenlaube]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Keil wurde in der &amp;#039;&amp;#039;Marktstraße&amp;#039;&amp;#039; in Langensalza als Sohn eines Gerichtsbeamten geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche das [[:Datei:Die Gartenlaube (1897) 200.jpg|Digitalisat &amp;#039;&amp;#039;Die Gartenlaube&amp;#039;&amp;#039;, 1897, S. 200]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erlernte in [[Weimar]] [[Buchhandel]], trat danach 1837 als Gehilfe in die Weygandsche Buchhandlung zu [[Leipzig]] ein und wandte sich hier bald auch dem Journalismus zu. 1838 übernahm er die Redaktion des Journals [[Unser Planet (Journal)|Unser Planet]] (später &amp;#039;&amp;#039;Wandelstern&amp;#039;&amp;#039;), das unter seiner Leitung eines der am meisten gelesenen Blätter damaliger Zeit wurde. Nachdem er 1845 ein eigenes buchhändlerisches Geschäft in Leipzig gegründet hatte, rief er ein Jahr später das Monatsblatt &amp;#039;&amp;#039;[[Der Leuchtthurm]]&amp;#039;&amp;#039; ins Leben, das er auch selbst redigierte. Dieses Organ bezeichnete in der Geschichte des vormärzlichen [[Journalismus]] eine bedeutsame Wendung, indem es, unterstützt von angesehenen Vertretern der liberalen Bewegung ([[Robert Blum]], [[Johann Jacoby]], [[Gustav Adolf Wislicenus]], [[Leberecht Uhlich]] und anderen), der erste volkstümliche Ausdruck des erwachten Befreiungsdranges auf politischem und religiösem Gebiet wurde. Unaufhörliche Verfolgungen vonseiten der Polizei zwangen zu häufigem Wechsel des Verlagsorts, bis endlich die [[Deutsche Revolution 1848/1849|Märztage von 1848]] die [[Pressefreiheit]] brachten und das Blatt selbst in Leipzig erscheinen durfte. Mit dem Sieg der Reaktion begannen die Verfolgungen von neuem; die Zeitschrift wurde 1851 unterdrückt und der sozialkritische Keil selbst zu einer neunmonatigen [[Gefängnisstrafe]] verurteilt, die er in [[Hubertusburg]] verbüßte. Er war Mitglied am Leipziger [[Verbrechertisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gefängnis entstand die Idee für ein illustriertes Familienblatt, das vom 1. Januar 1853 an unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenlaube]]&amp;#039;&amp;#039; erschien und in kurzer Zeit eine große Verbreitung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keil heiratete 1844 Lina (Wilhelmine Dorothea Karoline, geb. Aston, 1821–1894). Der gemeinsame Sohn Alfred verstarb im Alter von 24 Jahren am 28. Dezember 1871 auf einer Orientreise in Kairo.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Gartenlaube |Wikisource=Alfred Keil &amp;amp;#40;Die Gartenlaube 1872/2&amp;amp;#41; |Titel=Alfred Keil |Autor= |Jahr=1872 |Heft=2 |Seite=36}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Gartenlaube |Wikisource=Ernst Keil &amp;amp;#40;Die Gartenlaube 1878/35&amp;amp;#41; |Titel=Ernst Keil. Ein Lebens- und Charakterbild |Autor=Albert Fränkel |Jahr=1878 |Heft=35 |Seite=569–581}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Gartenlaube |Wikisource=Ernst Keils Witwe † |Autor= |Jahr=1894 |Heft=42 |Seite=724}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Töchter Lina und Anna überlebten die Eltern. Tochter Melanie (1852–1922) heiratete 1872 in Leipzig den Gutsbesitzer Gery von Byern-[[Parchen]] (1846–1891) auf [[Borna (Liebschützberg)|Borna]] bei Oschatz und war zeitweise dort selbst Eigentümerin und übte nachweislich das Kirchenpatronat aus für die Erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keil und Angehörige wurden im Keilschen Erbbegräbnis in der IV. Abteilung des [[Neuer Johannisfriedhof|Neuen Johannisfriedhofs]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Leipzig gibt es seit 1921 eine &amp;#039;&amp;#039;Ernst-Keil-Straße.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leipzig.de/buergerservice-und-verwaltung/unsere-stadt/gebietsgliederung-und-strassennamen/strassennamen/strassennamenverzeichnis/strasse/strassen-details/ernst-keil-strasse&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zeit der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] vergab die Stadt Leipzig einen &amp;#039;&amp;#039;Ernst-Keil-Preis&amp;#039;&amp;#039;, u. a. 1987 an [[Rolf Werner (Maler)|Rolf Werner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Unter seinen übrigen Verlagswerken, zu denen 1850/1852 auch die [[Hydrotherapie|wasserheilkundlichen]] Werke von [[J. H. Rausse]] und [[Theodor Hahn]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Rezension&amp;#039;&amp;#039; zu: Florian Mildenberger: &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Belehrung für das Bürgertum. Medikale Kulturen in der Zeitschrift „Die Gartenlaube“ (1853–1944).&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-515-10232-2 (= &amp;#039;&amp;#039;Medizin, Gesellschaft und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 45). In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 34, 2015 (2016), S. 306–313, hier: S. 308 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; gehören, waren [[Carl Ernst Bock]]s &amp;#039;&amp;#039;Buch vom gesunden und kranken Menschen&amp;#039;&amp;#039; (1855) und die Romane von [[E.&amp;amp;nbsp;Marlitt]] und [[E.&amp;amp;nbsp;Werner]] die erfolgreichsten. Das Geschäft, das in den Besitz der Witwe Keils überging, wurde Ende 1883 von den [[Adolf von Kröner|Gebrüdern Kröner]] in Stuttgart käuflich übernommen und unter der Firma &amp;#039;&amp;#039;Ernst Keils Nachfolger&amp;#039;&amp;#039; weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Briefe ==&lt;br /&gt;
* 9 Briefe Ernst Keil an verschiedene Empfänger, 10. Januar 1851 bis 30. August 1875&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz Reuter Literaturarchiv]] Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|15|530|532|Keil, Ernst|[[Jakob Franck]]|ADB:Keil, Ernst}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|402|403|Keil, Ernst|Gerd Schulz|11750727X}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|[[Ursula Forberger]]|11750727X|Ernst Keil}}&lt;br /&gt;
* Karl Feißkohl: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Keils publizistische Wirksamkeit und Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. Union, Stuttgart, Berlin, Leipzig 1914, {{DNB|580854256}} enthält: &amp;#039;&amp;#039;Die publizistische Tätigkeit Ernst Keils in den Jahren 1846 bis 1851&amp;#039;&amp;#039;, [[Dissertation]] an der [[Universität Heidelberg]], Philosophische Fakultät, 1914 {{DNB|570640938}}.&lt;br /&gt;
* Fayçal Hamouda (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Leipziger Verleger Ernst Keil und seine „Gartenlaube“&amp;#039;&amp;#039;. Edition Marlitt, Leipzig 2005, ISBN 3-938824-03-4; 2. Auflage, Edition Hamouda, Leipzig 2015, ISBN 978-3-940075-21-5.&lt;br /&gt;
* Ernst Keil: &amp;#039;&amp;#039;Melancholie. Liebes-Novelletten&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Fayçal Hamouda. Mit einem Nachwort von [[Georg Schuppener]], Edition Hamouda, Leipzig 2007, ISBN 978-3-940075-00-0.&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Ernst Keil &amp;amp;#40;Die Gartenlaube 1878/35&amp;amp;#41; |Titel=Ernst Keil. Ein Lebens- und Charakterbild |Autor=Albert Fränkel |Jahr=1878 |Heft=35 |Seite=569–581}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Ernst Keil}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Die Gartenlaube}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20161210231359 |url=http://www.stadtbild-leipzig.de/Baustelle/VillaKeil/VillaKeil.htm |text=Villa Keil in Leipzig – Fotos zur Zeit der Rekonstruktion, noch unrenoviert}} auf baustelle-leipzig.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11750727X|LCCN=nb/2009/23928|VIAF=62328368}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Keil, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchhändler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1816]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Keil, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Buchhändler und Begründer der Familienzeitschrift „Die Gartenlaube“&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Dezember 1816&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Langensalza]], Provinz Sachsen, Königreich Preußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1878&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]], Königreich Sachsen, Deutsches Kaiserreich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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