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	<title>Ernst Isselmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Isselmann&amp;diff=1110529&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Zeichnungen */ Dopplung entf</title>
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		<updated>2026-03-13T14:29:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zeichnungen: &lt;/span&gt; Dopplung entf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ernst Isselmann, Selbstporträt, um 1913.jpg|miniatur|Ernst Isselmann, Selbstporträt, um 1913]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Carl Ernst Isselmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. April]] [[1885]] in [[Rees]]; † [[17. März]] [[1916]] ebenda) war ein deutscher Maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Isselmann wurde am 29. April 1885 als Sohn des Möbelfabrikanten Conrad Johann Isselmann (1845–1913) und seiner Frau Catharina Caroline Auguste Emilie († 1925), geb. Fuchs, in [[Rees]] am Niederrhein geboren. Er nahm sein Studium vermutlich um 1904 an der [[Kunstakademie Düsseldorf]] auf, wechselte bald nach [[Dresden]], wo er in die Malklasse von [[Carl Bantzer]] (1857–1941) aufgenommen wurde. Isselmann freundete sich mit Bantzer an und begleitete ihn zu verschiedenen Besuchen in der [[Willingshäuser Malerkolonie|Künstlerkolonie Willingshausen]] unweit von [[Kassel]]. Dort erhielt er durch den Neoimpressionisten [[Paul Baum]] (1859–1932) zusätzliche Anregungen, die durch ausgedehnte Studienreisen nach [[Berlin]] und [[Paris]], wo er die Museen und Galerien für moderne Kunst besuchte, zu einer eigenständigen künstlerischen Ausdrucksform erweitert wurden. [[Vincent van Gogh]] (1853–1890), [[Paul Cézanne]] (1839–1906) und die pointillistische Malerei hinterließen deutliche Spuren in Isselmanns Werk jener Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst Isselmann (1885-1916), etching, Rees September 1908.jpg|mini|Ernst Isselmann, Rees im September 1908]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst Isselmann, Landschaft mit Palmen.jpg|mini|Landschaft mit Palmen, Tunesien 1914]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst Isselmann, Industrieanlage im Saarland, 1916.jpg|mini|Industrieanlage im Saarland, 1916]]&lt;br /&gt;
Nach den Studienjahren zog es Isselmann wieder in seine Heimatstadt an den Niederrhein zurück. Das Rheinland war in jenen Jahren zu einem bedeutenden Zentrum der [[Moderne]] geworden, in das Isselmann nun eintrat. Im Januar 1909 lässt sich im [[Galerie Eduard Schulte|Kunstsalon Schulte]] in [[Düsseldorf]] eine erste Ausstellung Isselmanns feststellen, in der er 21 Arbeiten zeigte. Rasch gewann er Kontakte zu den Kölner Modernen und dem [[Sonderbund (Malerei)|Sonderbund Westdeutscher Kunstfreunde und Künstler]], dem der Leiter des &amp;#039;&amp;#039;[[Wallraf-Richartz-Museum]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Rudolf Hagelstange]] (1874–1914), vorstand, und auf deren Ausstellung in Köln er 1912 mit verschiedenen Werken vertreten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isselmann galt als ein interessierter, informierter und reger Künstler. Mit dem Kölner Maler [[Franz M. Jansen]] (1885–1958) verband ihn eine enge freundschaftliche und kollegiale Beziehung. Als Jansen nach Auseinandersetzungen mit dem &amp;#039;&amp;#039;Kölner Künstlerbund&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit [[August Deusser]] (1870–1942) u.&amp;amp;nbsp;a. im Frühjahr 1910 die &amp;#039;&amp;#039;[[Cölner Secession]]&amp;#039;&amp;#039; gründete, trat Isselmann ihr bei und war auch mit Arbeiten auf den beiden Ausstellungen 1912 und 1913 vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jansen und Isselmann wurden Ateliernachbarn im Brückenturm der Homberger Brücke in Ruhrort-Homberg. Dort arbeiteten sie gemeinsam von Mai bis September 1913 an einer grafischen Mappe für die [[Werkleute auf Haus Nyland]], die zu einer Vielzahl von Arbeiten führte, die die Industrie- und Arbeitswelt thematisierten. Durch Jansen lernte Isselmann auch den Maler [[Johannes Greferath]] (1872–1946) kennen, der gelegentlich – meist mit Jansen – zu Besuch bei Isselmann war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1913/14 gründete Isselmann mit [[Werner Heuser]] (1880–1964), [[Hans Dornbach]] (1885–1952) u.&amp;amp;nbsp;a. die &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Künstlervereinigung, Sitz Köln&amp;#039;&amp;#039;, die im Januar 1914 eine erste Ausstellung in den Räumen des &amp;#039;&amp;#039;Kölnischen Kunstvereins&amp;#039;&amp;#039; organisierte. An der Ausstellungseröffnung selbst nahm Isselmann nicht teil. Er war wenige Wochen zuvor mit dem zu den &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Expressionisten&amp;#039;&amp;#039; zählenden Maler [[William Straube]] (1871–1954) nach [[Tunesien]] aufgebrochen, um dort einige Monate zu verbringen. Neben neuen künstlerischen Impulsen erhoffte sich Isselmann vor allem eine Gesundung seiner erkrankten Lungen. Die Ärzte hatten im Jahr zuvor eine beginnende Schwindsucht diagnostiziert und zu einer Reise in trockene und warme Klimazonen geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist durchaus vorstellbar, dass er im Verlauf dieser Reise auf die Maler [[August Macke]] (1887–1914), [[Paul Klee]] (1879–1940) und [[Louis Moilliet]] (1880–1962) traf, die sich vom 7. bis 19. April während ihrer [[Die Tunisreise|Tunisreise]] in derselben Gegend aufhielten. Im Sommer 1914 kehrte Isselmann Tunesien den Rücken, da seine finanziellen Mittel nahezu aufgebraucht waren. Er nutzte die Rückreise, um Rom und seinen zahlreichen Museen einen Besuch abzustatten. Noch vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs kehrte er im August 1914 nach Rees zurück. Schwer krank vegetierte er im Elternhaus und nach einem Blutsturz wurde er schließlich nach Essen in ein Krankenhaus gebracht. Hier kümmert sich der damalige Direktor des &amp;#039;&amp;#039;Städtischen Museums Essen&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Museum Folkwang]]), [[Ernst Gosebruch]] (1872–1953), um den schwer kranken Künstler. Im Frühjahr 1915 kehrte Isselmann unheilbar krank noch einmal nach Rees zurück, wo er am 17. März 1916 im Hause seiner Eltern an den Folgen seiner schweren Lungenkrankheit starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gosebruch, der zuvor schon Bilder Isselmanns für das Essener Museum angekauft hatte, regelte den Nachlass, der von dem Düsseldorfer Kunsthändler [[Alfred Flechtheim]] (1878–1937), einem der ersten Förderer Isselmanns, verwaltet wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurden in der [[Nazismus|Nazi]]-Aktion „Entartete Kunst“ nachweislich sechzehn Bilder Isselmanns aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt und vernichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion &amp;quot;[[Entartete Kunst]]&amp;quot;, Forschungsstelle &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, FU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich heute nur noch wenige Spuren Isselmanns in der Kunstgeschichte finden lassen, hängt sicherlich auch mit der Auflösung der Sammlung Flechtheims durch die Nationalsozialisten (1933) und den Kriegseinflüssen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgebliche Akzente konnte Isselmann durch seinen frühen Tod nicht setzen. Dennoch haben seine Bilder, vor allem die in Tunesien entstandenen, viele Liebhaber gefunden, so dass heute noch Bestände in verschiedenen Museen (etwa &amp;#039;&amp;#039;Kunstmuseum Bonn&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kunstmuseum Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Museum Folkwang&amp;#039;&amp;#039; Essen) und bei Privatsammlern zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1937 als &amp;quot;entartet&amp;quot; aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmte und vernichtete Werke ==&lt;br /&gt;
=== Museum Folkwang Essen ===&lt;br /&gt;
==== Druckgrafik ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kauernde Negerin&amp;#039;&amp;#039; (Lithografie) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zeichnungen ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tanz im Café&amp;#039;&amp;#039; (Bleistift)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kran&amp;#039;&amp;#039; (Kreide)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liegender Akt&amp;#039;&amp;#039; (Kreide)&lt;br /&gt;
* Märchenerzähler im Café (Kreide)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Industrielandschaft&amp;#039;&amp;#039; (Kreide)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Straße in Tunis&amp;#039;&amp;#039; (Kreide)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kranbau einer Fabrik (Kreide)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Windzüge eines Hochofens&amp;#039;&amp;#039; (Kreide)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaft bei Rees&amp;#039;&amp;#039; (Kreide)&lt;br /&gt;
* L&amp;#039;&amp;#039;andschaft mit Industrieanlagen&amp;#039;&amp;#039; (Kreide)&lt;br /&gt;
* Sonk/Tunis (Kreide)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Industriemotiv&amp;#039;&amp;#039; (Kreide)&lt;br /&gt;
* Arabische Huren (Farbkreide) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nassauisches Landesmuseum Wiesbaden ===&lt;br /&gt;
* Landschaft (Tafelbild)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1912: Kollektivausstellung, Kölnischer Kunstverein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://koelnischerkunstverein.de/wp/1908-1912/ |wayback=20160304023119 |text=Kölnische Kunstverein, Ausstellungen 1908 bis 1912 |archiv-bot=2023-04-23 17:09:36 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1985: [[Villa Obernier#Städtisches Museum Villa Obernier|Obernier-Museum]], Bonn&lt;br /&gt;
* 2013: [[Koenraad-Bosman-Museum]], Rees&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Isselmann, Ernst&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Alexander Müller]], [[Hans Wolfgang Singer (Kunsthistoriker)|Hans Wolfgang Singer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Künstler-Lexikon. Leben und Werke der berühmtesten bildenden Künstler&amp;#039;&amp;#039;. Band 6, Rütten &amp;amp; Loening, Frankfurt am Main 1922, S. 147 ([https://archive.org/stream/allgemeineskns61ml#page/146/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Peter Kerschgens/Wolfgang Delseit (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ernst Isselmann (1885–1916)&amp;#039;&amp;#039;. Lechte, Emsdetten 1994, ISBN 978-3-7849-1197-7. Ausstellungskatalog, 79 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Ernst Isselmann}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120076144}}&lt;br /&gt;
* [http://www.literatur-archiv-nrw.de/lesesaal/Essays/Wolfgang_Delseit___Ein_kurzes_Kuenstlerleben_/seite_1.html Aufsatz über Ernst Isselmann im Literatur-Archiv NRW]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120076144|VIAF=25424432}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Isselmann, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Expressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriemaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radierer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Rees)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Isselmann, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Isselmann, Wilhelm Carl Ernst (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. April 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rees]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rees]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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