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	<title>Ernst Horneffer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:59:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Horneffer&amp;diff=945526&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Polarlys: Bild hochkant</title>
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		<updated>2026-03-18T18:01:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild hochkant&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Horneffer-ernst-in-1929-04-01-der-weg-zur-freiheit-jg09-nr07-s101.jpg|mini|hochkant|Ernst Horneffer, um 1929]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Horneffer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. September]] [[1871]] in [[Stettin]]; † [[5. September]] [[1954]] in [[Iserlohn]]) war ein deutscher [[Philologie|Philologe]], freireligiöser Dozent, [[Freimaurerei|Freimaurer]] und [[Philosoph]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Horneffer verbreitete seine Auffassungen vor allem in Vorträgen, die auch gedruckt erschienen. Über mehrere Jahrzehnte war die Auseinandersetzung mit [[Friedrich Nietzsche]] ein Schwerpunkt von Horneffers Tätigkeit. Zusammen mit seinem Bruder [[August Horneffer]] trat er 1899 ins [[Nietzsche-Archiv]] ein und war Mitherausgeber von veröffentlichten und nachgelassenen Schriften Nietzsches. Nach seinem Austritt aus dem Archiv kritisierte er öffentlich dessen Leiterin [[Elisabeth Förster-Nietzsche]], unter deren Ägide keine wissenschaftlich korrekte Arbeit möglich gewesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 habilitierte er sich an der [[Universität Gießen]], wo er seit 1920 als Professor für Philosophie wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand er politisch zunächst [[freigeist]]igen und [[Liberalismus|liberalen]] Strömungen nahe, so vertrat er in späteren Jahren auch [[Völkische Bewegung|völkische]] Ideen. Bei der Wahl zum Reichstag 1930 kandidierte Horneffer als hessischer Vertreter für die [[Wirtschaftspartei]]. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] passte er einerseits sein Schrifttum an, zum anderen übte Horneffer in Vorträgen Kritik, weshalb ihm 1937 die Lehrbefugnis entzogen wurde. Von der [[Entnazifizierung]]skammer in Iserlohn erhielt er am 13. Februar 1948 ein Entlastungszeugnis. Er wurde als ein Opfer nationalsozialistischer Verfolgung anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg-Peter Jatho: „Gern beugen sich die Männer des Geistes vor den Männern der Macht.“ Ernst Horneffer. Zur politischen Biographie des Gießener Philosophieprofessors, Gießen 1998, S. 85&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Titel=Gedächtnis-Rede auf Friedrich Nietzsche: Gehalten an seinem Sarge bei d. Trauerfeier im Nietzsche-Archiv zu Weimar am 27. August | Band=1900 | Verlag=Wunder | Ort=Göttingen | Datum=1900 | Online=[https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb12068890-1 Digitalisat]}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorträge über Nietzsche. Versuch einer Wiedergabe seiner Gedanken.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1900.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nietzsches Lehre von der Ewigen Wiederkunft und deren bisherige Veröffentlichung.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1900.&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Titel=Zu Nietzsches Gedächtnis | Verlag=F. Wunder | Ort=Göttingen | Datum=1901 | Online=[https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb12068889-4 Digitalisat]}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Platon gegen Sokrates. Interpretationen.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1904.&lt;br /&gt;
* mit August Horneffer: &amp;#039;&amp;#039;Das klassische Ideal. Reden und Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1906.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nietzsches letztes Schaffen. Eine kritische Studie.&amp;#039;&amp;#039; Jena 1907.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hebbel und das religiöse Problem der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Jena 1907.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche und die politischen Parteien. Aufruf zur Gründung einer Deutschen Kulturpartei. Anhang: Programm der Deutschen Kulturpartei.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wege zum Leben. Vorträge.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Religion und Deutschtum.&amp;#039;&amp;#039; Sonderabdruck aus der Zeitschrift: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Frühling&amp;#039;&amp;#039; Heft 1/2, Leipzig 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nietzsche-Vorträge.&amp;#039;&amp;#039; Erweiterte Ausgabe, Leipzig 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Katholizismus in der protestantischen Kirche. Worte zur Abwehr.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tod und Sieg. Zweite vaterländische Rede.&amp;#039;&amp;#039; München o. J. (1908)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jörg-Peter Jatho: &amp;#039;&amp;#039;Gern beugen sich die Männer des Geistes vor den Männern der Macht. Ernst Horneffer, zur politischen Biographie des Gießener Philosophieprofessors, Dokumente und „Commentar zu den Briefen Nietzsches an Overbeck“&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Schmitz, Gießen 1998, ISBN 3-87711-206-4.&lt;br /&gt;
* David M. Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Nietzsche-Archivs. Elisabeth Förster-Nietzsche, Fritz Koegel, Rudolf Steiner, Gustav Naumann, Josef Hofmiller; Chronik, Studien und Dokumente&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 1991, ISBN 3-11-013014-9.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Meinhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Horneffer (1871–1954). Philosoph.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Georg Gundel]], [[Peter Moraw]], [[Volker Press]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gießener Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen in Verbindung mit der Justus-Liebig-Universität Gießen.&amp;#039;&amp;#039; Band 35.2; = &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder aus Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Elwert, Marburg 1982, Teil 1, S. 443–451.&lt;br /&gt;
* August Horneffer: &amp;#039;&amp;#039;Aus meinem Freimaurerleben. Erfahrungen und Winke&amp;#039;&amp;#039;. Akazien-Verlag, Hamburg 1957.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629225008/http://www.bautz.de/bbkl/h/horneffer_e.shtml |band=21|spalten=668-681|autor=Thomas Mittmann|artikel=Horneffer, Ernst}}&lt;br /&gt;
* Tina Pfeiffer-Raimund: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Horneffer und seine Gegner. Eine kritische Betrachtung unter besonderer Bezugnahme auf den Vortrag des Herrn Div.-Pfarrers v. Bergh&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Freyschmidt, Cassel 1906.&lt;br /&gt;
* Ernst Sunkel: &amp;#039;&amp;#039;Herr Dr. Horneffer und der Austritt aus der Landeskirche. Eine kritische Betrachtung und ein praktischer Vorschlag&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hühn, Cassel 1906.&lt;br /&gt;
* Alfred von Bergh: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Heidentum des Dr. Horneffer! Ein Wort an unsere Gemeinden aus Anlass der Horneffer-Vorträge&amp;#039;&amp;#039;. Lometsch Verlag, Cassel 1906.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11699388X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11699388X|LCCN=n/85/322271|VIAF=76481507}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Horneffer, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Horneffer, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher [[Philologie|Philologe]], freireligiöser Dozent, [[Freimaurerei|Freimaurer]] und [[Philosoph]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. September 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. September 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Iserlohn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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