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	<title>Ernst Hohenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:43:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Hohenberg&amp;diff=1411097&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikiwien01 am 11. Dezember 2024 um 12:42 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-11T12:42:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Prince Ernst of Hohenberg.jpg|alt=Ernst Hohenberg circa 1914|mini|hochkant|Ernst Hohenberg circa 1914]]{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Hohenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Geburtsname &amp;#039;&amp;#039;Ernst Alfons Franz Ignaz Joseph Maria Anton Fürst von Hohenberg&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Mai]] [[1904]] in [[Benešov#Stadtgliederung|Konopischt]], [[Bezirk Beneschau]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[5. März]] [[1954]] in [[Graz]]) war Forstwirt, [[Adelsaufhebungsgesetz|bis 1919]] ein [[Österreichischer Adel|österreichischer Aristokrat]] des herzoglich-fürstlichen Hauses [[Hohenberg (österreichisches Adelsgeschlecht)|Hohenberg]] sowie politischer Redner und Opfer des NS-Regimes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Ferdinand with his family.jpg|mini|hochkant|Franz Ferdinand mit seiner Familie, um 1908]]&lt;br /&gt;
Ernst war der zweite Sohn von vier Kindern des österreichischen Thronfolgers [[Franz Ferdinand von Österreich-Este|Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este]] (1863–1914) und seiner Ehefrau [[Sophie Chotek von Chotkowa|Gräfin Sophie Chotek, Herzogin von Hohenberg]] (1868–1914). Durch die [[morganatische Ehe]] seiner Eltern waren er und seine Geschwister von der Thronfolge ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Attentat auf seine Eltern im Jahr 1914 kamen er und seine Geschwister in die Obhut seiner Tante mütterlicherseits, Henriette Gräfin Chotek. Die [[Waise|verwaisten]] Kinder wurden von Kaiser [[Franz Joseph&amp;amp;nbsp;I.]] nur einmal empfangen. Die drei Kinder erbten das [[Schloss Artstetten]] in Niederösterreich, ferner das [[Schloss Konopiště]] südlich von Prag, das Schloss [[Chlum u Třeboně|Chlumetz]] in Südböhmen und das [[Radmer#Schloss Greifenberg|Schloss Greifenberg]] in [[Radmer]] in der Steiermark.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weissensteiner&amp;quot;&amp;gt;[[Friedrich Weissensteiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Ferdinand – Der verhinderte Herrscher.&amp;#039;&amp;#039; Österreichischer Bundesverlag, Copyr. 1983,&amp;amp;nbsp;S. 114–138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod des Kaisers [[Franz Joseph I.|Franz Joseph]] 1916 wurden aus seinem Nachlass 20.000 ha Hektar Waldbesitz in Radmer, Steiermark, die eigentlich als testamentarisches Erbteil für Franz Ferdinand vorgesehen waren, an dessen Waisenkinder Max, Sophie und Ernst übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohenberg-Wappen.png|mini|hochkant|Wappen der Herzöge und Fürsten von Hohenberg (1917)]]&lt;br /&gt;
Während der Regierungszeit [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Kaiser Karls I.]] erhielten die Kinder des Thronfolgerpaars am 31. August 1917 ein erbliches Wappen und die in der [[Primogenitur]] erbliche Herzogswürde mit der Anrede „Hoheit“, die übrigen Nachkommen den Titel &amp;#039;&amp;#039;Fürst&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Fürstin&amp;#039;&amp;#039; mit der Anrede „Durchlaucht“. Während seinem Bruder Maximilian der Erstgeborenentitel [[Herzog]] zukam, hatten Sophie und Ernst den Adelstitel [[Fürst]] bzw. Fürstin. Das [[Adelsaufhebungsgesetz]] 1919 machte diese Titel obsolet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Hohenberg studierte [[Forstwissenschaft|Forstwirtschaft]] in [[Bruck an der Mur]]. Zusammen mit seinem Bruder [[Maximilian Hohenberg|Maximilian]] war er Redner bei [[Monarchismus|monarchistischen]] Versammlungen in Österreich. Beide Brüder waren in den 1930er Jahren Mitglieder der [[Heimwehr]]. Sie standen auch in engem Kontakt zu [[Otto von Habsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1938 wurden er und sein Bruder, die sich für die Selbstständigkeit Österreichs und gegen den [[Anschluss Österreichs|„Anschluss“]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] ausgesprochen hatten, in das [[KZ Dachau|Konzentrationslager Dachau]]  [[Prominententransport#Weitere Gefangenentransporte|deportiert]]. Die Brüder wurden zudem durch die nationalsozialistischen Machthaber enteignet. Ein Besitz von 20.000&amp;amp;nbsp;ha ging in den Besitz des Deutschen Reiches über. Dies war eine der größten Enteignungen in Österreich überhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.profil.at/home/der-adel-nazis-teil-2-reich-reich-82825 &amp;#039;&amp;#039;Der Adel und die Nazis, Teil 2: Reich im Reich.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Profil (Zeitschrift)|profil]],&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;32/08, 27.&amp;amp;nbsp;Mai 2004. Abgerufen am 27.&amp;amp;nbsp;Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Inhaftierung der Brüder Hohenberg erregte im westlichen Ausland starke Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Kieffer: &amp;#039;&amp;#039;Judenverfolgung in Deutschland – eine innere Angelegenheit?&amp;#039;&amp;#039; 2002, S.&amp;amp;nbsp;159 ([http://books.google.com/books?id=8_DI1N212MYC&amp;amp;pg=PA159&amp;amp;dq=Ernst+von+Hohenberg&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;hl=de&amp;amp;sig=ACfU3U13fL2W0xu6nZMHQfbV2DySmZK__A Seitenansicht] in der [[Google Bücher|Google Buchsuche]].)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilian wurde nach einem halben Jahr entlassen, während Ernst in andere Konzentrationslager verlegt wurde und erst 1943 heimkehren konnte. Nach dem Krieg erlangte Ernst Hohenberg den enteigneten Besitz auch durch Unterstützung von Minister [[Peter Krauland]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Hohenberg starb am 5. März 1954 in Graz an den Folgen der im Konzentrationslager erlittenen Misshandlungen und wurde in der Hohenberg’schen Familiengruft in [[Schloss Artstetten]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erzherzog Franz-Ferdinand Museum in Schloss Artstetten, das 1982 durch den französischen Grafen Romée de La Poeze d’Harambure eingerichtet wurde, der Maximilians Enkelin Anita Hohenberg geheiratet hatte, sind das Leben der Kinder des Thronfolgers, das Familienleben, der Verlust der Besitztümer von Konopischt und Chlumetz in Böhmen, die Enteignung durch die Nationalsozialisten sowie die Inhaftierung der beiden Brüder Max und Ernst Hohenberg während der NS-Herrschaft dokumentiert. Dokumente über diese Periode und die Befreiungsversuche sind im Schlossarchiv aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe und Nachkommen ==&lt;br /&gt;
[[File:Artstetten, graves of Fürst Ernst and Fürstin Maria Therese.jpg|mini|Sarkophage von Ernst und  Maria Therese Hohenberg in der Gruft von [[Schloss Artstetten]] ]]&lt;br /&gt;
Am 25. Mai 1936 heiratete er in Wien Maria Therese Wood (1910–1985), eine Tochter von Georg Jervis Wood und der Rosa Gräfin [[Lónyay (Adelsgeschlecht)|Lónyay von Nagy-Lónyay und Vásáros-Namény]]. Aus der Verbindung gingen zwei Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* Franz Ferdinand (1937–1978)&lt;br /&gt;
: ⚭ 1964 Heide Zechling (1941–2015)&lt;br /&gt;
* Ernst Georg (1944–2023)&lt;br /&gt;
: ⚭ 1973–1999 Patricia Anette Caesar (* 1950)&lt;br /&gt;
: ⚭ 2007 Margareta Anna Ndisi (* 1959)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Prince Ernst von Hohenberg|Ernst Hohenberg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schloss-artstetten.at/verhinderteDynastie.pdf &amp;#039;&amp;#039;Verhinderte Dynastie.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 14&amp;amp;nbsp;kB) Website Schloss Artstetten&lt;br /&gt;
* [http://www.bildarchivaustria.at/Bildarchiv//745/B8079072T8079077.jpg Porträt von Ernst Hohenberg und Marie Therese Wood] im Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1057926787|VIAF=310602482}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hohenberg, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des österreichischen Adelsgeschlechts Hohenberg|Ernst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies (Österreich, 20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franz Ferdinand von Österreich-Este]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstwirt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hohenberg, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hohenberg, Ernst Alfons Franz Ignaz Joseph Maria Anton (vollständiger Name); Hohenberg, Ernst Alfons Franz Ignaz Joseph Maria Anton Fürst von (vollständiger Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisches NS-Opfer, Mitglied der österreichischen Heimwehr, Abkömmling des Hauses Habsburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Mai 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Benešov#Stadtgliederung|Konopischt]], [[Bezirk Beneschau]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. März 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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