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	<title>Ernst Hintzmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Verifizierer: Angabe aus Beleg ergänzt</title>
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		<updated>2025-02-26T17:14:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Angabe aus Beleg ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HintzmannErnst.jpg|mini|Ernst Hintzmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Hintzmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juni]] [[1880]] in [[Malchin]]; † [[17. Januar]] [[1951]] in [[Bremen]]) war ein deutscher [[Konteradmiral]] sowie Bremer Politiker (DVP, DNVP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Ernst Hintzmann wurde als Sohn des späteren Oberrealschuldirektors in Elberfeld [[Ernst Hintzmann senior|Ernst Hintzmann]] (1853–1913) geboren. Er besuchte die [[Volksschule]] in [[Remscheid]] und die Gymnasien in [[Magdeburg]] und [[Elberfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserliche Marine ===&lt;br /&gt;
Am 7.&amp;amp;nbsp;April 1897 trat Hintzmann als [[Seekadett|Kadett]] in die [[Kaiserliche Marine]] ein und diente zunächst auf dem Schulschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Stein (Schiff)|Stein]]&amp;#039;&amp;#039; sowie auf der [[Kreuzerkorvette]] &amp;#039;&amp;#039;[[Sophie (Schiff, 1882)|Sophie]]&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde 1898 Seekadett. 1899 erfolgte seine Ernennung zum [[Fähnrich zur See]], 1900 zum [[Leutnant zur See]] und 1902 zum [[Oberleutnant zur See]]. In den folgenden Jahren bekleidete er wechselnde Kommandos, unter anderem auch im Ausland, bis er schließlich als [[Kapitänleutnant]] (seit 6. April 1907) bis 1913 verschiedene [[Torpedoboot]]e und Torpedobooteinheiten kommandierte. Von 1908 bis 1910 belegte er an der [[Marineakademie]] den I. und II. Coetus. In dieser Zeit hatte er 1909 geheiratet. Nach erfolgreichem Akademieabschluss wurde er ab 1910 Referent im Torpedoversuchskommando. Von 1913 bis 1914 war er Navigationsoffizier auf dem [[Dreadnought|Großlinienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiser (Schiff, 1912)|Kaiser]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Hildebrand (Marinehistoriker)|Hans Hildebrand]], Ernest Henriot, Deutschlands Admirale 1849–1945, Band 2 H-Qu, Biblio Verlag 1988, S.&amp;amp;nbsp;102f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten beiden Jahren des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war er als [[Korvettenkapitän]] bis 1916 Erster Adjutant bei der Inspektion der [[Torpedo]]waffen. Während dieser Zeiten lernte er einige später bedeutsame Männer wie [[Ernst von Weizsäcker]] (1882–1951) und [[Gottfried Treviranus]] (1891–1971) kennen. Ab 1916 war er wieder als Navigationsoffizier auf den Großlinienschiffen &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich der Große (Schiff, 1912)|Friedrich der Große]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Baden (Schiff, 1916)|Baden]]&amp;#039;&amp;#039; und 1917 Stabsoffizier – zuletzt als Operationschef – beim [[Admiralstab (Kaiserliche Marine)|Admiralstab]] beim Kommando der Hochseestreitkräfte eingesetzt. Im Anschluss an ein kurzes Zwischenspiel (1918–1919) als Marinedelegierter der deutschen [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstandskommission]] schied Hintzmann im Herbst 1919 als [[Fregattenkapitän]] aus der Marine aus. Er war in der Ausgestaltung des Waffenstillstandsvertrags neben Kapitän zur See [[Ernst Vanselow]] und Kapitänleutnant [[Louis Leisler Kiep]] an der Ausarbeitung des Artikel V. „Bestimmungen hinsichtlich der Seemachtverhandlungen“ am 15. Februar 1919 beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://portal.ehri-project.eu/units/de-002525-rm_9 |titel=EHRI - Marinefriedenskommission (Mafri/Friko) / Marinewaffenstillstandskommission Spa (Marinewako) und Völkerbundgruppe Marine |abruf=2025-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politiker in Bremen ===&lt;br /&gt;
Ernst Hintzmann zog 1919 nach Bremen. Seine politische Heimat fand er hier in der [[Deutsche Volkspartei|Deutschen Volkspartei]] (DVP). Er übernahm das Amt des Wahlkreisgeschäftsführers seiner Partei in Bremen und vertrat die DVP von 1920 bis 1928 in der [[Bremische Bürgerschaft|Bremer Bürgerschaft]]. Im Jahre 1925 wurde er Landesvorsitzender der DVP. Von 1925 bis 1927 arbeitete Hintzmann als [[Prokura|Prokurist]] bei [[Kaffee Hag]] in Bremen, danach bis 1929 als Direktor der &amp;#039;&amp;#039;[[Weser-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Ein Schwerpunkt seiner politischen Tätigkeit bildete das Engagement im Hindenburgbund, der Jugendorganisation der DVP. Im [[Reichstagswahl 1928|Mai 1928]] wurde Hintzmann erstmals in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, dem er – im September 1930 wiedergewählt – bis zum Juli 1932 als Vertreter des Wahlkreises&amp;amp;nbsp;14 (Weser-Ems) angehörte. Zu dieser Zeit vollzog er einen politischen Ruck nach rechts: Er verließ die DVP und trat in die [[Deutschnationale Volkspartei]] (DNVP) über, für die er im November 1932 im alten Wahlkreis in den Reichstag zurückkehrte. Grund für den Bruch mit der DVP war die von Hintzmann als Richtungslosigkeit angesehene Politik der DVP.&amp;lt;ref&amp;gt;Larry Eugenes Jones / James N. Retallack: &amp;#039;&amp;#039;Elections, Mass Politics, and Social Change in Modern Germany. New Perspectives&amp;#039;&amp;#039;, 1992, S. 367.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er im [[Reichstagswahl März 1933|März 1933]] wiedergewählt worden war, gehörte er dem deutschen Parlament diesmal bis zum November 1933 an. Während seiner Abgeordnetenzeit stimmte er unter anderem für die Annahme des [[Ermächtigungsgesetz]]es im März 1933. In der DNVP widmete Hintzmann sich bis zu ihrer Auflösung vor allem dem Aufbau des Deutschen Jugendbundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsmarine ===&lt;br /&gt;
Ab 1933 übernahm Ernst Hintzmann die Leitung des Bundes deutscher Marinevereine, der am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1934 als Nationalsozialistischer Deutscher Marinebund dem Reichskriegerbund angeschlossen wurde. Diese Tätigkeit übte Hintzmann bis 1941 aus&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Militärvereine in Norddeutschland&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1937 wurde er als [[Kapitän zur See]] in der [[Kriegsmarine]] reaktiviert und war bis 1939 Wehrbeauftragter in den [[Niederlande]]n und [[Belgien]]. Anschließend wurde er an der deutschen Botschaft in den Niederlanden ab 1. Oktober 1939 als [[Militärattaché|Marineattaché]] notifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Volker, Giessler, Die Institution des Marineattachés im Kaiserrein, Harald Boldt Verlag. Boppard am Rhein, 1976&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Sonderauftrag zur Ergänzung des bestehenden Marineattachés Korvettenkapitän Kurz Besthorn (*&amp;amp;nbsp;1900) ausgestattet, diente sein Einsatz der Vorbereitung des geplanten deutschen Überfalls auf Frankreich. Dieses Amt übte er bis zur deutschen Besetzung der Niederlande und dem Überschreiben der Grenze nach Frankreich aus. Anschließend rückte Hintzmann in den Posten des deutschen Wehrbeauftragten für Belgien und die Niederlande auf. Zum Februar 1943 wechselte er in die Verantwortung des Leiters im &amp;#039;&amp;#039;Oberwerftstab&amp;#039;&amp;#039; in den Niederlanden. Während dieser Zeit erhielt er 1938 den [[Charakter (Titel)|Charakter]] und 1944 das [[Offizierspatent|Patent]] als Konteradmiral. Am 31. Januar 1944 wurde er aus dem aktiven Wehrdienst entlassen und kehrte nach Berlin zurück, wo er von 1938 bis 1945 auch einen Wohnsitz hatte. Kurz vor Kriegsschluss wurde er in Berlin verhaftet und als [[Kriegsgefangenschaft|Kriegsgefangener]] interniert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X, S. 391 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg kehrte er 1946 krank nach Bremen zurück und lebte zurückgezogen in [[Burglesum|Lesum]]. Am 17. Januar 1951 verstarb Ernst Hintzmann in Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Kaiserlich Deutschen Marine für das Jahr 1918.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Marine-Kabinett, Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1918, S.&amp;amp;nbsp;21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern&amp;lt;ref name=Rangliste /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] IV. Klasse mit Krone&amp;lt;ref name=Rangliste /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstkreuz (Mecklenburg)|Mecklenburgisches Militärverdienstkreuz]] II. Klasse&amp;lt;ref name=Rangliste /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marine, Krieg und Umsturz. Der deutschen Flotte Werden, Wirken und Sterben&amp;#039;&amp;#039;, 1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Volker, Giessler: &amp;#039;&amp;#039;Die Institution des Marineattachés im Kaiserreich.&amp;#039;&amp;#039; Harald Boldt Verlag, Boppard am Rhein 1976.&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;H–O.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag 1988, S.&amp;amp;nbsp;102f.&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Herlemann]], Helga Schatz: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon niedersächsischer Parlamentarier 1919–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Band 222). Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2004, ISBN 3-7752-6022-6, S. 159–160.&lt;br /&gt;
* Walter Riccius: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Hintzmann (1880–1951).&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die Institution der Marineattachés. Deutsche Marineattachés von Beginn bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dr. Köster, Berlin 2023, ISBN 978-3-96831-040-4, S. 143–145.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130180335}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130180335|VIAF=3573231}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hintzmann, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fregattenkapitän (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konteradmiral (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Mecklenburgischen Militärverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Marineattaché]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hintzmann, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Konteradmiral und Politiker (DVP, DNVP), MdBB, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juni 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Malchin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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