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	<title>Ernst Hilmar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Hilmar&amp;diff=2015438&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Zu Franz Schubert (Auswahl) */</title>
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		<updated>2026-03-25T17:10:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zu Franz Schubert (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Musikwissenschaftler und Bibliothekar. Zu ähnlichnamigen Persönlichkeiten siehe [[Ernst Hilmer]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Karl Hilmar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. September]] [[1938]] in [[Graz]]; † [[23. November]] [[2016]] in [[Villach]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Requiem für Ernst Karl Hilmar in Stift Viktring |url=http://www.kath-kirche-kaernten.at/images/OEKE-bilder/gdo_531.pdf |wayback=20170102092842 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[österreich]]ischer [[Musikwissenschaftler]] und [[Wienbibliothek|Bibliothekar]]. Er befasste sich insbesondere mit dem Werk von [[Franz Schubert]], [[Johann Strauss (Sohn)]], [[Hugo Wolf]] und der [[Wiener Schule (Moderne)|Zweiten Wiener Schule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Nach dem Studium der Musikwissenschaft an der [[Universität Graz]] und der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|Musikhochschule Wien]] (Promotion: Graz 1962)&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Hilmar: &amp;#039;&amp;#039;Eine stilkritische Untersuchung der Werke [[Ferruccio Busoni]]s aus den Jahren 1880–1890 mit einem biographischen Abriss über den Aufenthalt des jungen Busoni in der Steiermark eingereicht von Ernst Hilmar Graz&amp;#039;&amp;#039;, Univ. Diss., Graz 1962. (274 Bl.).&amp;lt;/ref&amp;gt; ging Hilmar zunächst nach [[Freiburg im Breisgau]] und war danach wissenschaftlicher Mitarbeiter der [[Répertoire International des Sources Musicales|RISM-Zentrale]] in [[Kassel]]. 1969 wechselte er in die Musiksammlung der [[Wienbibliothek|Wiener Stadt- und Landesbibliothek]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rowohlt.de/autor/ernst-hilmar.html E. Hilmar bei Rowohlt]&amp;lt;/ref&amp;gt;, die damals von [[Fritz Racek]] (1911–1975) geleitet wurde. 1975 wurde er dessen Nachfolger. 1987 wurde Hilmar mit einer Kompilation seiner früheren Schubert-Publikationen an der [[Universität Wien]] habilitiert (&amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Studien zu Leben und Werk von Franz Schubert&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 gründete er die &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für die Förderung der Schubert-Forschung&amp;#039;&amp;#039;, aus der 1987 das Wiener &amp;#039;&amp;#039;[[Internationales Franz-Schubert-Institut|Internationale Franz-Schubert-Institut (IFSI)]]&amp;#039;&amp;#039; hervorging, in dem er von 1988 bis 2003 das Periodikum &amp;#039;&amp;#039;Schubert durch die Brille&amp;#039;&amp;#039; herausgab. Seine [[Rororo]]-Schubert-Monographie wurde auch ins Japanische (Tokio 2000) und Chinesische (Peking 2005) übersetzt. Er initiierte auch die Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Wiener Instituts für Strauss-Forschung (WISF)&amp;#039;&amp;#039;. Es entstand eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Musikantiquar und -verleger [[Hans Schneider (Antiquar)|Hans Schneider]], der die Publikationen der von Hilmar begründeten Institute herausgab und förderte. Im November 2001 wurde Hilmar wegen statutenwidriger Aktivitäten als Generalsekretär des IFSI abgewählt, das &amp;#039;&amp;#039;IFSI&amp;#039;&amp;#039; musste im April 2005 aufgelöst werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://members.aon.at/michaelorenz/ifsi/ Protokoll der letzten Vorstandssitzung des &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Franz Schubert Instituts&amp;#039;&amp;#039; am 13. April 2005]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Internationales Franz-Schubert-Instituts brachte Hilmar heimlich alle wertvollen Bestände des Instituts nach Berlin, wo er sie an Antiquariate verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 musste Hilmar aufgrund des Verdachts von [[Malversation]]en die Wienbibliothek verlassen, 1997 wurde die Suspendierung wieder aufgehoben, seit 1998 befand er sich im Ruhestand. Er war weiterhin (u.&amp;amp;nbsp;a. vielfach gemeinsam mit Margret Jestremski) wissenschaftlich tätig. 2010 war die Rolle Hilmars als Leiter der Musiksammlung der Wienbibliothek (1975–1994) Gegenstand staatsanwaltlicher Ermittlungen, die Ermittlungen wurden im Dezember 2010 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralph Braun: &amp;#039;&amp;#039;Staatsanwaltliche Ermittlungen bezüglich der angeblich aus der Wiener Stadt- und Landesbibliothek entwendeten und 2008 Ralph Braun bzw. 2010 dem Kölner Auktionshaus Venator&amp;amp;Hanstein angebotenen Johann Strauss-Autographen vor der Einstellung? – Erhält der Anbieter die Partiturskizzen zurück?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Johann-Strauss-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. Mitteilungsblatt. Mitteilungen, Berichte und Referate.&amp;#039;&amp;#039; Coburg, 37 (2010), S. 2–29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilmar publizierte auch unter dem Pseudonym „Karl E. Harpf-Harpfenstein“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Zu Franz Schubert (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* Verzeichnis der Schubert-Handschriften in der Musiksammlung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek / Ernst Hilmar. Kassel 1978. XV, 144, 105 S.&lt;br /&gt;
* Franz Schubert. [Ausstellung […] zum 150. Todestag des Komponisten] hrsg. gemeinsam mit [[Otto Brusatti]]. Wien 1978. – XXXII, 315 S.&lt;br /&gt;
* Franz Schubert in seiner Zeit. Wien/Graz 1985. 143 S.&lt;br /&gt;
* Franz Schubert: Drei große Sonaten für das Pianoforte: D 958, D 959 u. D 960 (frühe Fassungen); Faksimile nach den Autographen […]. Begl. Text u. Komm. v. E. Hilmar. Erstveröffentl. Tutzing 1987. 28 S.&lt;br /&gt;
* Gesammelte Studien zu Leben und Werk von Franz Schubert. Habilitationsschr. Universität Wien 1987. 478 Bl.&lt;br /&gt;
* Franz Schubert: Der Graf von Gleichen: Oper in 2 Akten D (918); Erstveröffentlichung der Handschrift des Komponisten aus dem Besitz der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Text von [[Eduard von Bauernfeld]]. Hrsg. u. kommentiert von Ernst Hilmar. Mit einem Beitrag von Erich W. Partsch. Tutzing 1988. 19 S., 72 Bl.&lt;br /&gt;
* Schubert (Bildbiographie). Graz ADEVA 1989 u. 1996. 216 S.&lt;br /&gt;
* Franz Schubert dargestellt von Ernst Hilmar. Reinbek 1997. 158 S.&lt;br /&gt;
* Schubert-Lexikon, hrsg. mit Margret Jestremski. Graz: ADEVA 1997. 534 S.&lt;br /&gt;
* Bausteine zu einer neuen Schubert-Bibliographie vornehmlich der Schriften von 1929 bis 2000. Teil I: Alphabetische Ordnung nach Autoren. In: &amp;#039;&amp;#039;Schubert durch die Brille&amp;#039;&amp;#039; Nr. 25, (2000), S. 95–303 (Ergänzungen und Indizes in &amp;#039;&amp;#039;Schubert durch die Brille&amp;#039;&amp;#039; Nrn. 26, 27, Mitarbeit: [[Werner Bodendorff]]).&lt;br /&gt;
* Franz Schubert. Dokumente 1801–1830. Erster Band. Addenda und Kommentar. Mitarbeit: Werner Bodendorff (= Veröffentlichungen des IFSI, 10/2), Tutzing 2003.&lt;br /&gt;
* Schubert-Enzyklopädie (2 Bde.), hrsg. mit Margret Jestremski. Tutzing 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zu Hugo Wolf ===&lt;br /&gt;
* Hugo Wolf, Briefe an [[Frieda Zerny]]. Wien 1978. 83 S.&lt;br /&gt;
* Hugo Wolf Enzyklopädie. 518 Einzelartikel zu Leben und Werk, Umfeld und Rezeption. Tutzing 2007. XXV, 593 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur zweiten Wiener Schule ===&lt;br /&gt;
* [[Arnold Schönberg]]. Gedenkausstellung, Wien 1974. 386 S.&lt;br /&gt;
* [[Wozzeck (Berg)|Wozzeck]] von [[Alban Berg]]. Entstehung, erste Erfolge, Repressionen (1914–1935). Wien 1975. 106 S.&lt;br /&gt;
* Dank an [[Ernst Krenek]]: Katalog zur Ausstellung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek im Historischen Museum der Stadt Wien, Mai–Juni 1982. Wien 1982. 100 S.&lt;br /&gt;
* [[Anton Webern]]: 1883–1983; eine Festschrift zum hundertsten Geburtstag. Mit einer Einleitung von [[Henri Pousseur]]. Wien 1983. 296 S.&lt;br /&gt;
* Begegnung mit Arnold Schönberg: Internationales Musikfestival Duisburg „Arnold Schönberg und neue Musik aus Deutschland, Österreich und der Schweiz“ vom 13. September 1992 bis 30. Juni 1993; Ausstellung im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg, 24. Februar bis 28. März 1993. Katalog von Margret Jestremski und Ernst Hilmar. Duisburg 1993. 102 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Publikationen als Autor und Herausgeber (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* Die [[Johann Nestroy|Nestroy]]-Vertonungen in den Wiener Sammlungen. In: Maske und Kothurn 18 (1972) 1–2, S. 38–98.&lt;br /&gt;
* 75 Jahre [[Universal-Edition]] (1901–1976). [Katalog zur Ausstellung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek im Historischen Museum der Stadt Wien Dezember 1976 / Jänner 1977] [Mitarbeit: Otto Brusatti]. Wien 1976. 102 S.&lt;br /&gt;
* [[Richard Wagner]]: „Schusterlied“ aus der Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“: früheste Reinschrift (WWV deest); Faks. nach dem Autograph. Tutzing 1988. 20 S.&lt;br /&gt;
* Musiker-Karikaturen von Mahler bis zur Gegenwart. (Wiener Rathaus März 1988-September 1988) Hrsg. Franz Patzer. Katalogred. E. Hilmar. Wien 1987. 61 S.&lt;br /&gt;
* [[Leoš Janáček]]: Briefe an die Universal Edition. Tutzing 1988. 385 S.&lt;br /&gt;
* Internationales Symposium Musikerautographe: Bericht 5.–8. Juni 1989, Wien. Tutzing 1990. 236 S.&lt;br /&gt;
* 40.000 Musikerbriefe auf Knopfdruck: Methoden der Verschlagwortung anhand des UE-Briefwechsels – Untersuchungen – Detailergebnisse. Tutzing 1989. 168 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115583939}}&lt;br /&gt;
* [[Michael Lorenz (Musikwissenschaftler)|Michael Lorenz]]: [http://homepage.univie.ac.at/michael.lorenz/litschauer/ Replik auf Walburga Litschauers Beitrag „Perspektiven der Schubert-Forschung in Österreich“, (&amp;#039;&amp;#039;Österreichische Musikzeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, 65. Jg., Heft 9, Wien 2010, S. 46–49)]&lt;br /&gt;
* Michael Lorenz: [http://www.michaelorenz.at/mattl-wurm/ „Johann Strauss auf Irrfahrt“ – Ein paar notwendige Anmerkungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115583939|LCCN=n/82/138865|NDL=00825894|VIAF=68961958}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hilmar, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schubert-Forscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johann-Strauss-Forscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hilmar, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hilmar, Ernst Karl (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Musikwissenschaftler und Bibliothekar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. September 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. November 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Villach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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