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	<title>Ernst Heinitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T05:17:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: HC: Ergänze Kategorie:Richter (Landgericht Berlin)</title>
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		<updated>2025-12-25T10:58:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Richter_(Landgericht_Berlin)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Richter (Landgericht Berlin) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Richter (Landgericht Berlin)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Juristen Ernst Heinitz. Zu anderen Personen siehe [[Ernst von Heynitz]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Heinitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[1. Januar]] [[1902]] in [[Berlin]]; gestorben [[11. Mai]] [[1998]] ebenda) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Rektor]] der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernsts Vater Georg Heinitz war jüdischen Glaubens und als Gründungsdirektor langjähriger Heimleiter des [[Mosse-Stift]]s, eines überkonfessionellen Waisenhauses mit angeschlossener Schule in Wilmersdorf. Die Mutter Elisabeth geb. Bohm war evangelischen Glaubens. Seine Schwester Ruth heiratete noch als Studentin [[Werner Jaeger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Heinitz [[Studium|studierte]] von 1919 bis 1923 [[Rechtswissenschaft]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] in Berlin. Er promovierte 1926 in [[Hamburg]]. 1932 wurde er zum Vorsitzenden des Berliner Arbeitsgerichts ernannt. Ende März 1933 wurde er auf Druck der [[Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation|NS-Betriebszelle]], und damit noch vor Inkrafttreten des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]], vom Richteramt suspendiert und am 1. November 1933 in den Zwangsruhestand versetzt. Die Beiträge, die er für die Neuausgabe des 1936 erschienenen Bandes &amp;#039;&amp;#039;Bürgerliches Gesetzbuch, Teil II: Familienrecht, Erbrecht&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Formularbuch für die freiwillige Gerichtsbarkeit&amp;#039;&amp;#039; verfasst hatte, wurden wegen seiner „nicht arischen Abstammung“ nicht mehr gedruckt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Den14Richtern.jpg|mini|Gedenktafel zu Ehren der jüdischen Richter in der Berliner [[Arbeitsgericht Berlin|Arbeitsgerichtsbarkeit]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinitz emigrierte 1933 nach Italien und wurde 1934 nochmals promoviert. Er arbeitete in einer Anwaltskanzlei sowie als Lehrbeauftragter an der [[Universität Florenz]]. 1938 nahm Heinitz die italienische Staatsbürgerschaft an. Nach der Besetzung Italiens durch die deutsche Wehrmacht 1943 schlossen er und seine italienische Ehefrau sich der [[Resistenza|Widerstandsbewegung]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinitz kehrte 1948 nach Deutschland zurück und nahm einen Ruf an die [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen]] an. Von 1952 bis 1970 war er Ordinarius für Strafrecht, Prozessrecht und Arbeitsrecht an der Freien Universität Berlin. Als [[Vertrauensdozent]] der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] betreute er die Germanistik-Studentin [[Gudrun Ensslin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexander Gallus (Historiker)|Alexander Gallus]]: &amp;#039;&amp;#039;Radikal, terroristisch – und hochbegabt? Ensslin, Mahler, Meinhof: Drei Mitbegründer der „Roten Armee Fraktion“ waren einst Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes.&amp;#039;&amp;#039; In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 9. Oktober 2017, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1961 bis 1963 war er der zehnte Rektor der Freien Universität Berlin. Als Rektor verlieh er am 26. Juni 1963 auf Beschluss des [[Akademischer Senat|Akademischen Senats]] der FU Berlin die [[Ehrenbürgerwürde]] der Universität an [[John F. Kennedy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war er seit 1953 in der Berliner Justiz tätig, zunächst als beisitzender Richter beim Landgericht, ab 1955 als Kammergerichtsrat und von 1959 bis 1967 als Senatspräsident beim Kammergericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Heinitz war mit Maria Pia Heinitz, geb. Tommasi, verheiratet und hatte eine Tochter und einen Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
=== Als Verfasser ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Reichsgesetz über das Verlagsrecht&amp;#039;&amp;#039;. Guttentag, Berlin 1901&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Problem der materiellen Rechtswidrigkeit&amp;#039;&amp;#039;. Schletter, Breslau 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Empfiehlt es sich, die Strafbarkeit der juristischen Person gesetzlich vorzusehen?&amp;#039;&amp;#039; Mohr (Siebeck), Tübingen 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staatsschutz und Grundrechte. Vortrag, gehalten auf d. Tagung d. Dt. Bundes f. Bürgerrechte e. V. in Mannheim am 29. Mai 1953&amp;#039;&amp;#039;. Metzner, Frankfurt am Main 1953&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Individualisierung der Strafen und Maßnahmen in der Reform des Strafrechts und des Strafprozesses&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Probleme der Rechtsbeugung. Akademische Festrede des Rektors der Freien Universität Berlin am Mittwoch, dem 4. Dezember 1961&amp;#039;&amp;#039;. Colloquium Verlag, Berlin 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Mitverfasser ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Formularbuch für die freiwillige Gerichtsbarkeit&amp;#039;&amp;#039;. Vollständig neubearbeitete Auflage. Carl Heymann, Berlin 1928–1936.&lt;br /&gt;
** Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Handelsrecht&amp;#039;&amp;#039;. 1928.&lt;br /&gt;
** Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Bürgerliches Gesetzbuch, Teil I&amp;#039;&amp;#039;. 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staatsgeheimnis und Pressefreiheit. 2 Vorträge am 25. Mai 1963 auf der 3. Bundestagung der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristen in Berlin&amp;#039;&amp;#039;. SPD, Bonn 1963 (Den anderen Vortrag hielt [[Helmut Ridder]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
* 1992: [[Ernst-Reuter-Plakette]] des Landes Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinitz, Ernst&amp;#039;&amp;#039;, in: Hans Bergemann, [[Simone Ladwig-Winters]]: &amp;#039;&amp;#039;Richter und Staatsanwälte jüdischer Herkunft in Preußen im Nationalsozialismus : eine rechtstatsächliche Untersuchung. Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. Köln : Bundesanzeiger-Verlag, 2004, S. 198&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118709720}}&lt;br /&gt;
* [https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/7794514 &amp;#039;&amp;#039;Gestorben: Ernst Heinitz&amp;#039;&amp;#039;], Nachruf im [[Der Spiegel|Spiegel]] 23/1998 (1. Juni 1998)&lt;br /&gt;
* https://www.fu-berlin.de/universitaet/leitbegriffe/persoenlichkeiten/rektoren/heinitz/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rektoren und Präsidenten der FU Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118709720|LCCN=no2011000306|VIAF=109646453}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heinitz, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Freie Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Kammergericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Arbeitsgericht Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ernst-Reuter-Plakette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landgericht Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heinitz, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Rektor der Freien Universität Berlin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Januar 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Mai 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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