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	<title>Ernst Hansch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Hansch&amp;diff=2138735&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: BKL aufgelöst; form</title>
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		<updated>2025-09-16T10:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL aufgelöst; form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Emil August Hansch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Februar]] [[1914]] in [[Bezirk Altona|Altona]]; † [[24. November]] [[1970]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]- und [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionär, [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus|antifaschistischer Widerstandskämpfer]] und [[Journalist]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hansch, Sohn eines Werftarbeiters und einer Tabakarbeiterin, absolvierte nach dem Besuch der [[Volksschule]] eine [[Drucker (Beruf)|Buchdruckerlehre]] und war anschließend als Drucker in Altona tätig. 1929 wurde er Mitglied der [[Gewerkschaft]] und der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|SAJ]], trat aber kurze Zeit später dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]] bei. 1932 besuchte er die [[Marxistische Arbeiterschule]] in [[Hamburg]]. 1933/34 gehörte er der KJVD-Unterbezirksleitung Hamburg-Altona an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] beteiligte sich Hansch am [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]]. 1934 wurde er Mitglied der KPD und [[Auswanderung|emigrierte]] im selben Jahre in die [[Niederlande]]. Dort setzte er die illegale Parteiarbeit in [[Amsterdam]] und [[Rotterdam]] fort. Von 1935 bis 1938 war er Zirkelleiter der illegalen Emigrantenorganisation in den Niederlanden und 1939/40 Leiter der Abteilung [[Agitprop|Agitation und Propaganda]] der KPD-Landesleitung Niederlande. Nach der Okkupation der Niederlande durch deutsche Truppen geriet Hansch 1940 in Haft. Von 1940 bis 1942 in [[Hamburg]] inhaftiert, wurde er wegen „Vorbereitung zum [[Hochverrat]]“ vom „[[Volksgerichtshof]]“ zu sechs Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt und war anschließend in den Zuchthäusern [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Brandenburg]] und [[Goleniów|Gollnow]] inhaftiert. 1943/44 musste Hansch als Soldat im [[Strafdivision 999|Strafbataillon 999]] Kriegsdienst leisten. 1944 lief er in [[Griechenland]] zu den Partisanen über. Er wurde Offizier der 11. Division der Griechischen Volksbefreiungsarmee ([[ELAS]]). Über [[Zarentum Bulgarien|Bulgarien]] gelangte er dann in die [[Sowjetunion]], wo er in Lagern für deutsche [[Kriegsgefangene]] unterrichtete. Zunächst war er 1945/46 im Kriegsgefangenenlager 280 in [[Donezk|Stalino]] Leiter des Antifa-Kollektivs, dann war er 1947/48 selbst Schüler der [[Antifa-Schule]] in [[Noginsk]] bei [[Moskau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Hamburg im Januar 1948 wurde Hansch wieder Mitglied der KPD. Nach seiner Übersiedlung in die [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]] wurde er im April 1948 Mitglied der SED und zunächst Sekretär und Leiter der Abteilung Organisation und Presse im Zentralvorstand der [[Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe]] (VdgB). Von Januar bis August 1950 war er Leiter der Abteilung Landwirtschaft im [[Zentralkomitee der SED|ZK der SED]], ab September 1950 dann Leiter des Gesamtdeutschen Arbeitskreises für Land- und Forstwirtschaft. Er war verantwortlich für die Vorbereitung der Herausgabe der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Wir Bauern&amp;#039;&amp;#039; in der Bundesrepublik. Im Oktober 1956 traf er zusammen mit [[Wilhelm Girnus]], Sekretär des [[Ausschuß für deutsche Einheit|Ausschusses für Deutsche Einheit]], in der Lüneburger Heide [[Herbert Wehner]]. Ein weiteres Treffen zwischen Wehner, Hansch und Girnus fand am 10. November 1956 in [[West-Berlin]] statt. Als [[Inoffizieller Mitarbeiter]] „Henkel“ der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]] hatte Hansch auch weiterhin geheimen Kontakt zu Wehner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1951 war er Chefredakteur der VdgB-Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Der freie Bauer&amp;#039;&amp;#039;, von 1951 bis 1953 Chefredakteur der VdgB-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Ähre&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Das Land&amp;#039;&amp;#039; sowie von 1953 bis 1970 Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Kurier|BZ am Abend]]&amp;#039;&amp;#039;. Von 1954 bis 1958 wirkte er als Vorsitzender des [[Kulturbund der DDR|Kulturbundes]] in [[Birkenwerder]] bei Berlin. Von 1956 bis 1968 war er Vorsitzender des Bezirksverbandes des [[Verband der Journalisten der DDR|Verbandes Deutscher Journalisten]] (VDJ), von 1956 bis 1970 Mitglied des VDJ-Zentralvorstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaft und Bauer in der Sowjet-Union&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Bauernverlag, Berlin 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen == &lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Broszat]] et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Handbuch: Staatliche Verwaltungen, Parteien, gesellschaftliche Organisationen und ihre Führungskräfte in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands 1945–1949&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 1993, ISBN 3-486-55262-7, S. 921.&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth – Lyr&amp;#039;&amp;#039;. K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 279.&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Hamacher]] et al. (Hrsg.): [http://www.rosalux.de/cms/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte_53_2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gegen Hitler. Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung „Freies Deutschland“. Kurzbiografien&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: Manuskripte/Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bd. 53)] (PDF; 894&amp;amp;nbsp;kB). 2., korr. Auflage. Dietz, Berlin 2005, ISBN 3-320-02941-X, S. 72.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=ernst-hansch|lemma=Hansch, Ernst|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=1243}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hansch, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (griechischer Widerstand 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hansch, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hansch, Ernst Emil August &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD- und SED-Funktionär und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Februar 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bezirk Altona|Altona]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. November 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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