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	<title>Ernst Grube - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PequodOnStationAtLZ: added picture :)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;added picture :)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[File:Ernst Grube 1932.jpg|thumb|right|Grube ca. 1932]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Grube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Januar]] [[1890]] in [[Neundorf (Anhalt)]]; † [[14. April]] [[1945]] im [[KZ Bergen-Belsen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;MSCH&amp;quot;&amp;gt;Martin Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste-Verlag, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5162-9, S. 247f.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Politiker der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] in der [[Weimarer Republik]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]]. Grube war von 1920 bis 1922 Mitglied des [[Sächsischer Landtag (Weimarer Republik)|Sächsischen]] sowie von 1924 bis 1932 des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtags]]. Anschließend vertrat er die KPD sowohl 1924 als auch ab 1930 als Abgeordneter im [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Grube wurde als Sohn eines [[Bergbau|Bergarbeiters]] geboren und lernte das Handwerk des [[Tischlerei|Tischlers]]. 1908 trat er in den Deutschen Holzarbeiterverband und die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein. 1913 wegen politische Betätigung entlassen, nahm er ein Jahr später eine bei der [[Waggon- und Wagenfabrik Hermann Schumann|Sächsischen Waggonfabrik Werdau AG]] im sächsischen [[Werdau]] an, die später in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] als [[volkseigener Betrieb]] seinen Namen trug. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] gehörte Grube mit der dortigen [[Spartakusbund|Spartakusgruppe]] an und wurde 1917 Mitglied der SPD-Abspaltung [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]. Mit Ausbruch der [[Novemberrevolution]] 1918 wurde Grube von seinen Kollegen zum Vorsitzenden des [[Arbeiter- und Soldatenrat|Arbeiterrates]] gewählt und trat am 6. Januar 1919 der KPD bei. Ein Jahr später wurde Grube in [[Zwickau]] für die KPD [[Parteisekretär|Sekretär]] und vertrat im gleichen Jahr die KPD als deren Abgeordneter in den [[Sächsischer Landtag (Weimarer Republik)|Sächsischen Landtag]] bis zu dessen Selbstauflösung 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso 1922 war Grube bis 1924 Stadtverordneter in Zwickau und war 1923 einer der militärischen Führer der KPD in Sachsen. Mit der [[Reichstagswahl Mai 1924|Reichstagswahl im Mai 1924]] wurde Grube das erste Mal Reichstagsabgeordneter. Durch die Selbstauflösung des Reichstags kam es zu vorgezogenen Neuwahlen im Dezember desselben Jahres, bei denen die KPD mehrere Prozentpunkte verlor und Grube aus dem Parlament ausschied. Gleichzeitig zog er im Dezember 1924 als Abgeordneter in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] ein, dessen Mitglied er bis 1932 war. Von Oktober 1924 bis 1928 war er Politischer Leiter (Polleiter) im Bezirk Magdeburg-Anhalt und nach der [[Wittorf-Affäre]] im Bezirk Wasserkante. 1927 wurde er zum Kandidaten und 1929 zum Mitglied des Zentralkomitees der KPD gewählt. Mit der [[Reichstagswahl 1930]] wurde er erneut Abgeordneter des Reichstags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grube wurde der &amp;#039;&amp;#039;Chemnitzer Opposition&amp;#039;&amp;#039; um [[Paul Bertz]] gegen die Parteiführung unter [[Ernst Thälmann]] zugerechnet. Anfang 1930 wurde er als Polleiter seines Amtes enthoben, war kurze Zeit [[Abgesandter]] der [[Kommunistische Internationale|Komintern]] in [[Griechenland]] und Ende des Jahres mit seiner Gründung Leiter der [[Kampfgemeinschaft für Rote Sporteinheit]] als Abspaltung vom [[Arbeiter-Turn- und Sportbund]] (ATSB) sowie anderer Sportgruppen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kleine Enzyklopädie Körperkultur und Sport |Verlag=Verlag Enzyklopädie Leipzig |Ort=Leipzig |Datum=1960 |Seiten=596}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Grube nahm am 7. Februar 1933 als Mitglied des Zentralkomitees der KPD an der [[Illegale Tagung der KPD im Sporthaus Ziegenhals|illegalen Tagung seiner Partei]] im [[Sporthaus Ziegenhals]] bei Berlin teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht des [[Reichstagsbrand]]es, am 27. Februar 1933 wurde Grube verhaftet. Zunächst in „[[Schutzhaft]]“, verbrachte er anschließend mehr als sechs Jahre in verschiedenen Konzentrationslagern: Bis Mai 1939 wurde er in [[KZ Sonnenburg|Sonnenburg]], [[KZ Lichtenburg|Lichtenburg]] und [[KZ Buchenwald|Buchenwald]] gefangen gehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MSCH&amp;quot; /&amp;gt; Nach seiner Entlassung arbeitete er auf Grund einer Dienstverpflichtung als Tischler in [[Warschau]]. Ab 1941 war Grube in Berlin, wo er Verbindungen zur Widerstandsgruppe um [[Robert Uhrig]] unterhielt. Grube stand unter Überwachung der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] und war 1942 für mehrere Monate inhaftiert. Am 21. August 1944 kam er durch die [[Aktion Gitter|Aktion „Gitter“]] erneut in Haft und wurde in das [[KZ Sachsenhausen]] verbracht. Anfang April 1945 nach Bergen-Belsen transportiert, verstarb er dort wenige Tage vor Kriegsende an [[Fleckfieber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wally Grube, die Witwe Ernst Grubes, erhielt bei ihrem Tod 1961 ein Ehrengrab in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Grabanlage &amp;#039;&amp;#039;Pergolenweg&amp;#039;&amp;#039;]] der [[Gedenkstätte der Sozialisten]] auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ErnstGrube2015.JPG|mini|Büste Ernst Grubes im Museumsgarten Werdau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SarahEwart-138.JPG|mini|Gedenktafeln am Reichstag]]&lt;br /&gt;
Um an das Wirken von Ernst Grube zu gedenken und zu erinnern, wurden in der DDR mehrere Straßen wie in [[Berlin-Spindlersfeld]], [[Fürstenwalde/Spree]], [[Halle (Saale)|Halle/Saale]], [[Meuselwitz]], [[Neundorf (Anhalt)|Neundorf/Anhalt]] oder [[Zwickau]], Sportanlagen wie das [[Ernst-Grube-Stadion]] in [[Magdeburg]] als auch die gleichnamigen Stadien in [[Ernst-Grube-Stadion (Riesa)|Riesa]] oder Werdau nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst-Grube-Hallen sind die Heim- oder Spielstätten des [[SC DHfK Leipzig Handball]], des [[HC Leipzig]] sowie des [[HSG Freiberg]]. Darüber hinaus trug sowohl das [[Grenztruppen der DDR|Grenzregiment-10]] in [[Plauen]] seinen Namen als auch ein [[Schnellboot|Torpedoschnellboot]] der [[Volksmarine]], ferner eine [[Kinder- und Jugendsportschule (DDR)|Kinder- und Jugendsportschule]] in [[Berlin-Prenzlauer Berg]] sowie das [[Kraftfahrzeugwerk „Ernst Grube“ Werdau]], eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] in [[Vietmannsdorf]] und eine [[Plattenbausiedlung]] in Werdau-Sorge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Annegret Riedel |url=http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/WERDAU/Die-letzten-Plattenbauten-fallen-artikel9473370.php |titel=Die letzten Plattenbauten fallen |werk=freiepresse.de |hrsg=Chemnitzer Verlag und Druck GmbH &amp;amp; Co. KG |datum=2016-03-26 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160326091309/http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/WERDAU/Die-letzten-Plattenbauten-fallen-artikel9473370.php |archiv-datum=2016-03-26 |abruf=2022-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ernst-Grube-Medaille]] des [[Deutscher Turn- und Sportbund|DTSB]] wurde 1958 gestiftet und in der DDR an Sportler, Trainer und Sportfunktionäre verliehen, die sich für ihre „hervorragende Arbeit in der sozialistischen Sportbewegung“ verdient gemacht hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]]: &amp;#039;&amp;#039;Verdiente Sportler&amp;#039;&amp;#039;, 4. Oktober 1959, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war die höchste Sportmedaille in der DDR und wurde 1961 durch die [[Friedrich-Ludwig-Jahn-Medaille]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 erinnert in Berlin in der Nähe des [[Reichstagsgebäude|Reichstags]] eine der [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|96 Gedenktafeln für von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete]] an Ernst Grube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* K. Haferkorn, M. Rutz: &amp;#039;&amp;#039;Grube, Ernst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 174–175.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=4391 Grube, Ernst].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* Achim Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Grube (1890–1945).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Siegfried Mielke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter in den Konzentrationslagern Oranienburg und Sachsenhausen. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Edition Hentrich, Berlin 2002, ISBN 3-89468-268-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130002445}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130002445}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20240628084201/http://www.etg-ziegenhals.de/Ernst_Grube.html Kurzbiografie und Porträt] bei Freundeskreis „Ernst Thälmann“ e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130002445|VIAF=35550635}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grube, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitersport (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrig-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Sächsischen Landtags (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Aktion Gitter (1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sonnenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Lichtenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Arbeitersport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grube, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdR und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Januar 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neundorf (Anhalt)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PequodOnStationAtLZ</name></author>
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