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	<title>Ernst Gronow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:39:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Gronow&amp;diff=1167976&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nikolai Maria Jakobi am 28. Mai 2025 um 12:56 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stralsund Rathaus 1856-1924 Gronow.jpg|mini|Ernst (August Friedrich) Gronow]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst August Friedrich Gronow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Januar]] [[1856]] in [[Greifswald]]; † [[18. Oktober]] [[1932]] in [[Stralsund]]) war ein deutscher Kommunalpolitiker und [[Oberbürgermeister]] von Stralsund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst Gronow wurde als Sohn eines Kaufmanns und Seidenhändlers in Greifswald geboren. Er studierte nach dem [[Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Greifswald|Gymnasium]] [[Rechtswissenschaften]] in [[Leipzig]], [[Heidelberg]], [[Berlin]] und Greifswald. Ab 1878 erhielt er seine praktische Ausbildung an Gerichten in [[Barth]], Stralsund, Greifswald und [[Frankfurt am Main]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grewoll&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gronow, Ernst&amp;#039;&amp;#039;. In: Grete Grewolls: &amp;#039;&amp;#039;Wer war wer in Mecklenburg-Vorpommern? Ein Personenlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Edition Temmen, Bremen 1995, ISBN 3-86108-282-9, S. 167–168&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Jahr als Referendar wurde er zum Assessor ernannt. Er bewarb sich ein Jahr später um den Posten eines Ratsherrn in Stralsund. Am 3. Juli 1884 wurde er in das Amt, das auf Lebzeiten besetzt wurde, eingeführt. 1890 wurde er zum [[Syndikus]] der Stadt ernannt. Wegen gesundheitlicher Probleme verbrachte er 1895 zwei Monate in [[Italien]]. Nach dem Tod [[Carl Friedrich Tamms]]’ am 30. Januar 1898 bewarb sich Gronow um das Amt des Ersten Bürgermeisters und wurde im selben Jahr in das Amt eingeführt. Am 27. Mai 1909&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiben des Regierungspräsidenten Stralsund an Ernst Gronow (Pr681 vom 10. Juni 1909) und Schreiben König Wilhelms von Preußen an den Minister des Innern (beglaubigte Abschrift) - beide im Stadtarchiv Stralsund (No. 89 und 90)&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Gronow in Anerkennung seiner Leistungen und anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums der Titel „Oberbürgermeister“ verliehen. Während der [[Novemberrevolution]] wurde Gronow vom [[Arbeiter- und Soldatenrat]] inhaftiert, was ihn persönlich sehr traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wurde Gronow vorgeworfen, sich als Provisoratsmitglied von [[Kloster St. Annen und Brigitten|St. Annen und Brigitten]] persönlich bereichert zu haben. Bei der sogenannten „Mehlaffäre“ sollen sich Mitglieder der Klosterleitung durch den Weiterverkauf von billig erworbenem Mehl bereichert haben. Die Stralsunder Bürgerschaft forderte auch Gronows Rücktritt vom Provisorat und die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen ihn. Wie die Affäre ausging, ist nicht überliefert. Gronow trat 1924 in den Ruhestand. Am 6. Dezember 1924 wurde er zum [[Liste der Ehrenbürger von Stralsund|Stralsunder Ehrenbürger]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Gronow starb nach einer schweren Krankheit. Er wurde auf dem [[Stralsunder Friedhöfe|Knieperfriedhof St. Jürgen]] mit höchsten Ehren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gronows Ägide entstanden die [[Feuerwehr]] (1910), die [[Hansa-Gymnasium Hansestadt Stralsund|Hansa-Schule]] (1913) und das [[Theater Stralsund|Stadttheater Stralsund]]. Er ließ den [[Stadtwald (Stralsund)|Stadtwald]] aufforsten und die [[Sundpromenade]] errichten. Gronow war Aufsichtsratsvorsitzender der [[Eisenbahn-Gesellschaft Stralsund-Tribsees]]. Er gehörte ab 1899 auf Präsentation der Stadt Stralsund dem [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhaus]] an.&amp;lt;REF&amp;gt;E. David (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für das Preußische Herrenhaus&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1911, S. 326 ([https://books.google.de/books?id=f5k3AQAAMAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA326#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online]).&amp;lt;/REF&amp;gt; Ferner war er Mitglied des [[Provinziallandtag der Provinz Pommern|Provinziallandtags der Provinz Pommern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grewoll&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|271286970}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1035822741|VIAF=304035800}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Gronow, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Stralsund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Stralsund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gronow, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gronow, Ernst August Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunalpolitiker und Oberbürgermeister von Stralsund&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Januar 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Greifswald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Oktober 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stralsund]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nikolai Maria Jakobi</name></author>
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