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	<title>Ernst Gräfenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T01:31:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Gr%C3%A4fenberg&amp;diff=129942&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2026-01-02T10:32:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ernst Gräfenberg.jpg|mini|hochkant|Ernst Gräfenberg, 1920er Jahre]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Gräfenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. September]] [[1881]] in [[Adelebsen]] in der Nähe von [[Göttingen]]; † [[28. Oktober]] [[1957]] in [[New York City|New York]]), nach Emigration: &amp;#039;&amp;#039;Ernest Grafenberg&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Traueranzeige Ernest Grafenberg. In: &amp;#039;&amp;#039;Aufbau – Reconstruction&amp;#039;&amp;#039;, Vol. XXIII, No. 45, 8. November 1957, S. 29, Spalten 3–4.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Gynäkologe]] und Erstbeschreiber des weiblichen [[Gräfenberg-Zone|G-Punktes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst Gräfenberg war der jüngste Sohn von Salomon Gräfenberg, der ein Eisenwarengeschäft in Adelebsen betrieb. Einer seiner Halbbrüder ist der Neuphilologe [[Selly Gräfenberg]]. Nach dem Besuch der Grundschule in Adelebsen wechselte Ernst 1892 an das heutige [[Max-Planck-Gymnasium (Göttingen)|Max-Planck-Gymnasium]] in Göttingen, wo er Ostern 1900 die Reifeprüfung ablegte. Gräfenberg studierte in [[Göttingen]] und [[München]] [[Medizin]]. Er wurde am 10. März 1905 in Göttingen mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Knochen, Muskeln und Nerven der Hand und der für die Bewegungen der Hand bestimmten Muskeln des Oberarms&amp;#039;&amp;#039; promoviert. Seiner Arbeit wurde der Preis der Petsche-Stiftung verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Promotion arbeitete er kurze Zeit an der Augenklinik der [[Universität Würzburg]], um noch im selben Jahr an die [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Universitätsfrauenklinik Kiel]] zu wechseln. Dort wurde er Schüler von [[Richard Werth]] und ab 1908 von [[Johannes Pfannenstiel]]. In der Kieler Zeit veröffentlichte er Arbeiten zur Eieinnistung und über die Ausbreitung von Krebs über die Blutbahn (Gräfenberg-Theorie). Nach seinem Wechsel 1910 nach [[Berlin]] arbeitete er als Chefarzt der [[Gynäkologie|gynäkologisch]]-[[Geburtshilfe|geburtsbehilflichen]] Abteilung am Krankenhaus in [[Berlin-Britz]] und eröffnete eine eigene Klinik in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Gräfenberg nahm als Freiwilliger am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Als Sanitätsoffizier erhielt er das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] zweiter und erster Klasse. Nach Ende des Ersten Weltkriegs kehrte er in seine Praxis in Berlin zurück. 1921 heiratete er Rosa Goldschmidt (* 24. Juli 1898 in [[Mannheim]]). Die kinderlose Ehe wurde 1924 „wegen Disharmonie in beiderseitigem Einverständnis geschieden“. Rosa heiratete später Franz Ullstein, den Sohn von [[Leopold Ullstein]], und in dritter Ehe Armin Wolrad Graf von [[Waldeck]]. Unter dem Namen [[Rosa Gräfin von Waldeck|Rosie Waldeck]] wurde sie als Schriftstellerin bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wurde Gräfenberg als [[Geschichte der Juden in Deutschland|Jude]] wie andere Chefärzte seiner Position enthoben, 1939 wurde ihm auch der Doktor-Grad aberkannt (und erst 1954 wieder zugesprochen). Trotz vieler Warnungen fühlte er sich in Berlin sicher, bis er 1937 wegen angeblichen Devisen- und Briefmarkenschmuggels verhaftet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Bröer: &amp;#039;&amp;#039;Der Erfinder der Spirale wurde als „Briefmarkenschmuggler“ verhaftet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ärzte-Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 6. Oktober 2003, Ausgabe 178, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gräfenberg saß zunächst im [[Zellengefängnis Lehrter Straße|Berliner Gefängnis Moabit]] in Untersuchungshaft. Nach seiner Verurteilung zu drei Jahren Zuchthaus und einer Geldstrafe von 199.000 [[Reichsmark]] saß er bis 1940 im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]] ein. Durch Verkauf seines Eigentums und durch Unterstützung seitens in- und ausländischer Freunde, die über die US-Botschaft ein hohes Lösegeld für ihn zahlten, insbesondere [[Margaret Sanger]], konnte er nach seiner Entlassung 1940 über Sibirien und Japan nach Kalifornien ausreisen. Er starb am 28. Oktober 1957 in [[New York City|New York]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung und Wirken ==&lt;br /&gt;
Bekannt ist Gräfenberg durch seine Studien der weiblichen [[Geschlechtsorgan]]e im Besonderen im Hinblick auf den [[Orgasmus]]. Nach ihm sind die [[Gräfenberg-Zone]] (umgangssprachlich, aber fachlich unzutreffend auch &amp;#039;&amp;#039;G-Punkt&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Gräfenberg-Ring]] (ein mit Silberdraht umwickelter Ring, der wie die [[Intrauterinpessar|Spirale]] zur [[Empfängnisverhütung|Verhütung]] in die [[Gebärmutter]] eingeführt wird) benannt. Unter anderem hat Gräfenberg auch den ersten [[Eisprungtest]] entwickelt. Er forschte auch über die [[weibliche Ejakulation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118541250}}&lt;br /&gt;
* [https://www.aerzteblatt.de/archiv/ernst-graefenberg-wer-erfand-den-g-punkt-d010e72a-90c2-42f4-bee6-924333a5d985 &amp;#039;&amp;#039;Ernst Gräfenberg: Wer (er)fand den G-Punkt?&amp;#039;&amp;#039; (Deutsches Ärzteblatt)]&lt;br /&gt;
* [http://www.sexarchive.info/GESUND/ARCHIV/GRAFENBERG.HTM Lebensgeschichte], gefunden bei der Humboldt-Universität Berlin, (englisch)&lt;br /&gt;
* Sophia Gosselin: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Ernst Gräfenberg – Remembered by one of his patients&amp;#039;&amp;#039; [http://www.sexarchive.info/BIB/grafen.htm]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A Side-By-Side Comparison of Two Versions of „The Role of Urethra in Female Orgasm“ 1950 and 1953 heavily censored by Ernest Gräfenberg&amp;#039;&amp;#039;, M.D. himself [http://www.incontinet.com/revbyaut.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Jonat]], Christian Andree, [[Thoralf Schollmeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kieler Universitäts-Frauenklinik und Michaelis-Hebammenschule 1805–2005.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Thieme, Stuttgart 2005, ISBN 3-131-42031-6.&lt;br /&gt;
* Ernest Grafenberg (Ernst Gräfenberg): &amp;#039;&amp;#039;The Role of Urethra in Female Orgasm.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039; International Journal of Sexology.&amp;#039;&amp;#039; 1950, Band 3, Nr. 3, S. 145–148 ([https://www.landman-psychology.com/284/sexuality/grafenberg-gspot.htm Volltext online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118541250|VIAF=35248166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grafenberg, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gräfenberg, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grafenberg, Ernest (USA)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gynäkologe und Erstbeschreiber des weiblichen G-Punktes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. September 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Adelebsen]] bei [[Göttingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Oktober 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City|New York]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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