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	<title>Ernst Fritz Schmid - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T13:21:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Fritz_Schmid&amp;diff=2623730&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2024-12-15T08:40:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Fritz Schmid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. März]] [[1904]] in [[Tübingen]]; † [[20. Januar]] [[1960]] in [[Augsburg]]) war ein deutscher [[Musikwissenschaft]]ler und [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozartexperte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst Fritz Schmid war Sohn des Gräzisten [[Wilhelm Schmid (Philologe)|Wilhelm Schmid]] und Enkel von [[Emil Kauffmann|Karl Emil Kauffmann]]. Zunächst studierte Schmid 1924 bis 1927 an der [[Hochschule für Musik und Theater München|Akademie der Tonkunst]] in München Violine, Viola und Viola d’amore und war 1927 in [[Düsseldorf]] auch als Bratschist tätig. Anschließend studierte er in Freiburg, Tübingen und Wien Musikwissenschaft. 1929 wurde er promoviert, 1934 habilitiert. Von 1935 bis 1937 war er [[Extraordinarius]] für Musikwissenschaft an der [[Universität Tübingen]] sowie deren [[Universitätsmusikdirektor]]. Um 1937 wurde er von den Nationalsozialisten um seine Stellung gebracht und wirkte zunächst als Chorleiter in den süddeutschen Gemeinden [[Amorbach]] und [[Miltenberg]] sowie in Augsburg, bis er 1940 als Soldat verpflichtet wurde. Während des Krieges heiratete er 1942 die Münchnerin Lotte Köbele, mit der er drei Söhne hatte. Schmid war Vater des Tübinger Ordinarius und Mozartforschers [[Manfred Hermann Schmid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 finden in der [[Kloster Ottobeuren|Klosterkirche Ottobeuren]] und im dortigen [[Kaisersaal]] auf Anregung von Schmid klassische Konzerte in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Ottobeurer Konzerte&amp;#039;&amp;#039; statt, teilweise mit weltberühmten Dirigenten wie [[Herbert von Karajan]] und [[Leonard Bernstein]]. Im Juli 1945 begann Schmid im Auftrag der Stadt Augsburg mit den Mozart-Studien. Darüber hinaus verfasste er ab 1948 Kritiken zum lokalen Musikleben der Nachkriegsjahre in der Augsburger Tagespost.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Augsburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Trümmer, Jeeps und leere Mägen.&amp;#039;&amp;#039; Wißner-Verlag, Augsburg, 1995, ISBN 3-928898-81-7, Seite 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Schmid 1951 einer der maßgeblichen Mitbegründer der [[Deutsche Mozart-Gesellschaft|Deutschen Mozart-Gesellschaft]] war –&amp;amp;nbsp;einer der Träger-Institutionen der [[Neue Mozart-Ausgabe|Neuen Mozart-Ausgabe]]&amp;amp;nbsp;–, gab es bis in die 1950er Jahre hinein für ihn keine Anstellung, in der er sein Auskommen gefunden hätte. Erst 1958 konnte er in Augsburg eine eigene Wohnung erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmid galt insbesondere als international anerkannter [[Mozart]]experte und war einer der wichtigsten Wegbereiter und Mitarbeiter der Neuen Mozart-Ausgabe sowie 1954–1960 deren erster Editionsleiter. In seinen Arbeiten widmete er sich allerdings auch zahlreichen anderen Gebieten der Musikwissenschaft, darunter insbesondere [[Joseph Haydn]] und dessen Gesamtausgabe. Anlässlich seines Todes erschien die Broschüre &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Ernst Fritz Schmid (1904–1960): ein Gedenkblatt für seine Angehörigen und Freunde&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmid war 1957 Gründungsmitglied der [[Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.miz.org/details_2170_2500.html Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte e.&amp;amp;nbsp;V.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;miz.org&amp;#039;&amp;#039;, 29.&amp;amp;nbsp;August 2014. Abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Carl Philipp Emanuel Bach]] und seine Kammermusik&amp;#039;&amp;#039;: Mit 18 Lichtdrucktafeln und einem Notenanhang. Bärenreiter-Verlag, 1931, 188 Seiten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Joseph Haydn Werke für das Laufwerk (Flötenuhr) für Klavier zu zwei Händen&amp;#039;&amp;#039; übertragen und erstmals herausgegeben von Ernst Fritz Schmid. Sonderausgabe von Nagels Musik Archiv. Verlag Adolph Nagel, Hannover 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mozart und das geistliche Augsburg, insonderheit das Chorherrnstift Heilig Kreuz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben&amp;#039;&amp;#039;, 55/56 (1942/43), S. 40–202.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein schwäbisches Mozart Buch&amp;#039;&amp;#039; (1948).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Leopold Mozart]] (1719–1787)&amp;#039;&amp;#039;. In: Götz von Pöllnitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder aus dem Bayerischen Schwaben&amp;#039;&amp;#039;, 3 (= Veröffentlichungen der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft bei der Kommission für Bayerische Landesgeschichte 3,3). Hueber, München 1954, S. 346–368.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriela Rothmund-Gaul: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Taktstock und Hörsaal. Das Amt des Universitätsmusikdirektors in Tübingen 1817–1952&amp;#039;&amp;#039; (= Musik in Baden-Württemberg/Quellen und Studien, Bd. 3). Metzler, Stuttgart 1998, ISBN 3-476-01599-8.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Walter Gerstenberg]]&lt;br /&gt;
   |Titel=In memoriam Ernst Fritz Schmid (1904–1960): ein Gedenkblatt für seine Angehörigen und Freunde&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bauer-Druck&lt;br /&gt;
   |Datum=1961}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124095739}}&lt;br /&gt;
* {{BMLO|s0594}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/altertums-und-kunstwissenschaften/mwi/landesmusikarchiv.html Schwäbisches Landesmusikarchiv]&lt;br /&gt;
* [https://www.mozartstadt.de/de/mozartstadt/institution_detail.aspx?ID=1481 Mozartgemeinde Augsburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtlexikon-augsburg.de/index.php?id=114&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=5328&amp;amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=113&amp;amp;cHash=268ac761ca Augsburger Stadtlexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Universitätsmusikdirektoren der Eberhard Karls Universität Tübingen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124095739|LCCN=n85124038|VIAF=37842254}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmid, Ernst Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mozart-Forscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsmusikdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Hochschule für Musik und Theater München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmid, Ernst Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schmid, Ernst&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musikwissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. März 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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