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	<title>Ernst Friedrich Kauffmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ernst Friedrich Kauffmann (* 1803 in Ludwigsburg; † 11. Februar 1856 in Stuttgart), Komponist, Mathematiker und Lehrer.jpg|mini|Ernst Friedrich Kauffmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Friedrich Kauffmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. November]] [[1803]] in [[Ludwigsburg]]; † [[11. Februar]] [[1856]] in [[Stuttgart]]) war ein württembergischer [[Mathematiker]] und Lehrer, der während eines zeitweiligen Berufsverbots Lehrbücher schrieb und komponierte. Heute ist er vor allem als [[Komponist]] von Liedern bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ludwigsburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Ernst Friedrich Kauffmann, Schorndorfer Straße 26, Ludwigsburg.jpg|mini|Gedenktafel an der Gebäudefassade in der Schorndorfer Straße 26 in Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kauffmann besuchte zusammen mit [[Eduard Mörike]] und [[David Friedrich Strauß]] die Ludwigsburger Lateinschule. Aufgrund eines Stipendiums studierte er an der [[Universität Tübingen|Landesuniversität Tübingen]] Mathematik, Technologie und Physik. Dieselbe Universität besuchten auch Kauffmanns Schulfreunde Mörike und Strauß, so dass sie eine enge Freundschaft miteinander verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab April 1827 arbeitete er als Lehrer an der Ludwigsburger Realanstalt. Am 29. Juli 1828 heiratete er Marie Lohbauer, Tochter der Christiane geb. Rümelin (20. Januar 1777–26. Februar 1855) und des Hauptmanns Johann Philipp Carl von Lohbauer (30. Juni 1777–16. Juli 1809). Das Ehepaar bekam vier Söhne, der vierte Sohn Karl [[Emil Kauffmann]] wurde am 23. November 1836 in Ludwigsburg geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kauffmann wurde durch den älteren Bruder seiner Frau, [[Rudolf Lohbauer]] (14. April 1802–15. Mai 1873), politisch beeinflusst. Dieser war Redakteur des Tagblatts &amp;#039;&amp;#039;Der Hochwächter&amp;#039;&amp;#039; und ebenfalls ein Freund Eduard Mörikes (vergleiche Mörikes Briefe); 1832 war Lohbauer Redner auf dem [[Hambacher Fest]]. So geriet Kauffmann 1831/32 in den revolutionären Kreis um den Ludwigsburger Oberleutnant [[Ernst Ludwig Koseritz]], dem neben Rudolf auch drei Offiziere der Heilbronner Garnison und der junge Heilbronner Rechtsanwalt Ernst Schreiber angehörten. Nachdem die [[Franckh-Koseritz’sche Verschwörung]] aufgedeckt wurde, kam Kauffmann auf dem [[Hohenasperg]] in [[Festungshaft]] und erhielt [[Berufsverbot (Deutschland)|Berufsverbot]]. Im Zuge der [[Demagogenverfolgung]] wurde er deswegen im &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Buch&amp;#039;&amp;#039; der Frankfurter [[Bundeszentralbehörde]] (Eintrag Nr. 821) festgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2024-12 |url=https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/07a5846c-c764-45ef-8b34-c2665552df3e/ |text=Das Schwarze Buch |archivebot=2024-12-10 16:26:17 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039; digitalisiert im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des Berufsverbotes verdiente er nun den Unterhalt als Publizist, Autor und Komponist. Er publizierte Lehrbücher zur Mathematik und Geometrie, übersetzte französischsprachige Zeitschriften und Artikel und arbeitete an seinem Realien-Lehrbuch &amp;#039;&amp;#039;Orbis Pictus&amp;#039;&amp;#039;. Daneben publizierte er einige Bücher zu mathematischen Themen. Dem Mathematiker wird zugeschrieben, dass er  mit dem Werk &amp;#039;&amp;#039;Orbis Pictus&amp;#039;&amp;#039; die deskriptive Geometrie eingeführt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1835 war er insbesondere als Liedkomponist tätig. Er schrieb Lieder zu den Gedichten von [[Eduard Mörike|Mörike]], [[Joseph von Eichendorff|Eichendorff]], [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]], [[Heinrich Heine|Heine]], [[Justinus Kerner|Kerner]], [[Nikolaus Lenau|Lenau]], [[Ludwig Uhland|Uhland]], [[Wilhelm Waiblinger|Waiblinger]] und [[Ludwig Pfau|Pfau]] (das gesamte Notenwerk ist Teil der [[Sammlung Dr. Fritz Kauffmann]] im Deutschen Literaturarchiv Marbach). Am 14. März 1839 erfolgte eine Begnadigung. 1841 wurde das Berufsverbot aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heilbronn ===&lt;br /&gt;
Kauffmann wurde am 8. Dezember 1841 zum Lehrer für Mathematik an der [[Robert-Mayer-Gymnasium Heilbronn|Heilbronner Realanstalt]] ernannt und trat am 2. Januar 1842 den Schuldienst an. An der [[Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium Heilbronn|Höheren Mädchenschule]] in Heilbronn unterrichtete er Mathematik und Geometrie. An den unteren Klassen des [[Theodor-Heuss-Gymnasium Heilbronn|Karlsgymnasiums]] gab er Französischunterricht. Die sechsköpfige Familie wohnte zuerst in einer Wohnung in Heilbronn vor dem Sülmertor. Zwei Jahre später wohnten sie in der Sülmerstraße. Dies sei die glücklichste Zeit in Kauffmanns Leben gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die musikalischen Abende bei der Familie Kauffmann ließen Eduard Mörike nach Heilbronn kommen. So am 25. Februar 1843, als die von Kauffmann vertonten Mörikelieder &amp;#039;&amp;#039;Ein Stündlein Wohl vor Tag&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schön-Rohtraut&amp;#039;&amp;#039; gesungen wurden. Im August 1849 feierte das Ehepaar Kauffmann den 100. Geburtstag Goethes, dabei spielte Kauffmann Kompositionen von [[Ludwig van Beethoven]]. Als [[David Friedrich Strauß]] im August 1851 die Familie Kauffmann in Heilbronn besuchte, spielte Kauffmann Klavier zu dem Stück &amp;#039;&amp;#039;Don Juan&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stuttgart ===&lt;br /&gt;
Im Herbst 1852 zog man nach Stuttgart um, wo Kauffmann zum Professor für Mathematik am [[Eberhard-Ludwigs-Gymnasium Stuttgart|Eberhard-Ludwigs-Gymnasium]] ernannt worden war. 1856 starb er in Stuttgart. Das Grab der Eheleute Kauffmann findet sich, nahe der Stuttgarter Liederhalle, auf dem traditionsreichen Hoppenlau-Friedhof. Zum Begräbnis stimmte der Liederkranz Kauffmanns Komposition an: &amp;quot;Ins stille Land, wer leitet uns hinüber?&amp;quot;. Kauffmann wurde auf dem Stuttgarter [[Hoppenlaufriedhof]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Waltraud Pfäfflin, [[Friedrich Pfäfflin (Literaturwissenschaftler)|Friedrich Pfäfflin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gräber der Dichter auf dem Stuttgarter Hoppenlau-Friedhof.&amp;#039;&amp;#039; Edition Vincent Klink, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-927350-54-0, S. 117f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Annette Geisler: &amp;#039;&amp;#039;Musik in der Provinz. Ernst Friedrich Kaufmann in Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;. In: Internationale Hugo-Wolf-Akademie für Gesang, Dichtung, Liedkunst (Hrsg.) / [Red.: Elisabeth Hackenbracht …]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Haus für Blumen und Musik: Henriette Faißt in Heilbronn und Hugo Wolf&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 2006, S. 25 – S. 34.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brief der jungen Henriette Cluß an Marie Lohbauer, die Witwe Ernst Friedrich Kaufmanns&amp;#039;&amp;#039;. In: Internationale Hugo-Wolf-Akademie für Gesang, Dichtung, Liedkunst (Hrsg.) / [Red.: Elisabeth Hackenbracht …]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Haus für Blumen und Musik: Henriette Faißt in Heilbronn und Hugo Wolf&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 2006, S. 36.&lt;br /&gt;
* Fritz Kauffmann: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Friedrich Kauffmann. Mathematiker und Liederkomponist 1803-1856.&amp;#039;&amp;#039; In: Schwäbische Lebensbilder. Band 6, Kohlhammer-Verlag, Stuttgart 1957, S. 211–229.&lt;br /&gt;
* Karl Walter: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Friedrich Kauffmann und seine schwäbischen Freunde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, N.F. 1 1937, S. 406–445.&lt;br /&gt;
* {{ADB|15|473|473|Kauffmann, Friedrich|Julius Hartmann|ADB:Kauffmann, Ernst Friedrich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116072849}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116072849}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116072849|LCCN=nr/2006/002601|VIAF=74118641}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kauffmann, Ernst Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Heilbronn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1803]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kauffmann, Ernst Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kauffmann, Friedrich; Kauffmann, Fritz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=württembergischer Komponist, Mathematiker und Lehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. November 1803&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Februar 1856&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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