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	<title>Ernst Friedrich Gurlt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Verifizierer am 26. April 2026 um 12:59 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-26T12:59:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gurlt.jpg|mini|hochkant=1.1|Ernst Friedrich Gurlt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Friedrich Gurlt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Oktober]] [[1794]] in [[Drzonków|Drentkau]] bei [[Zielona Góra|Grünberg]], [[Schlesien]]; † [[13. August]] [[1882]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Veterinärmediziner]]. Er war Professor für [[Tieranatomie]] in Berlin und Begründer der Gurltschen Sammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gurlt absolvierte eine Ausbildung zum [[Apotheker]] und studierte trotz fehlenden Abiturs ab 1814 Medizin in [[Universität Breslau|Breslau]]. Er erhielt eine Gehilfenstelle im dortigen anatomischen Institut und [[Dissertation|promovierte]] im Jahr 1819. Auf dem Weg nach [[Wien]], wo er nach seiner Promotion ein Studium der [[Tiermedizin]] aufnehmen wollte, sprach er in Berlin bei dem [[Physiologe]]n [[Karl Asmund Rudolphi|Rudolphi]] vor, der ihn überredete, seine Pläne zu ändern und eine Stelle als [[Repetent|Repetitor]] an der [[Tierärztliche Hochschule Berlin|Berliner Tierarzneischule]] anzunehmen – ohne die entsprechende Ausbildung. Aus Gurlts Beschäftigung mit diesem ihm neuen Stoff ging sein &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der vergleichenden Anatomie der Haus-Säugethiere&amp;#039;&amp;#039; hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gurlt heiratete 1824 Henriette Emilie Doniges. Aus der Ehe gingen drei Söhne, darunter [[Ernst Julius Gurlt]], und eine Tochter hervor. In den 32 Jahren seiner Berufstätigkeit verfasste er zahlreiche weitere Schriften, war Mitglied in 24 medizinischen oder veterinärmedizinischen Gesellschaften und Technischer Direktor der Tierarzneischule. 1870 ging er in den Ruhestand, was aber nicht das Ende seiner wissenschaftlichen Arbeiten bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tierarzneischule Berlin 1841.jpg|mini|Tierarzneischule Berlin 1841]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Gurltsche Sammlung ==&lt;br /&gt;
Gurlt übernahm die Betreuung der Hufeisen-, Skelett- und Präparatesammlung der Tierarzneischule im Langhansbau, als er seine Repetitorenstelle in Berlin antrat. Sie bestand zu diesem Zeitpunkt vermutlich aus knapp 600 Präparaten&amp;lt;ref name = FUGurltscheSammlung&amp;gt;[http://www.vetmed.fu-berlin.de/einrichtungen/institute/we01/gurltsche_sammlung_startseite/index.html Die Gurltsche Sammlung] vorgestellt auf den Internetseiten des Instituts für Veterinär-Anatomie der FU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde von Gurlt rasch erweitert. Im Jahr seiner Pensionierung war der Bestand auf 6418 Präparate angewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gurlts Forschungs- und Sammlungsschwerpunkt lag auf dem Gebiet der [[Fehlbildung]]en. Gurlt verfasste zu jedem Stück eine Beschreibung und führte den Katalog selbst. Besonders interessante Präparate fanden Eingang in sein &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der pathologischen Anatomie&amp;#039;&amp;#039;, das er 1832 herausbrachte; andere wurden im &amp;#039;&amp;#039;Magazin für die gesammte Tierheilkunde&amp;#039;&amp;#039; besprochen, zu dessen Herausgebern Gurlt gehörte. Dieses Magazin gilt als die erste Zeitschrift für Tierärzte Deutschlands. Zwischen 1838 und 1870 veröffentlichte Gurlt in dieser Zeitschrift auch den &amp;#039;&amp;#039;Katalog des zootomischen Museums der Königlichen Tierarzneischule in Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem Gurlt in den Ruhestand getreten war, wurde der Katalog nicht mehr weiterbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gurlts Nachfolger [[Carl Friedrich Müller (Tiermediziner)|Carl Friedrich Müller]] reduzierte die Zahl der Präparate wegen Platzmangels. Ein Großteil der Fehlbildungssammlung wurde in der Pathologie untergebracht und fiel während des Zweiten Weltkriegs einem Luftangriff zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Gurlts Sammlung sind 143 Skelette und 105 Feuchtpräparate erhalten geblieben. Sie befinden sich heute in der anatomischen Sammlung des Instituts für Veterinär-Anatomie und sind während der üblichen Öffnungszeiten allgemein zugänglich. Ein Teil der Präparate ist auch im Internet zu sehen, soweit möglich mit Gurlts Kommentaren aus dem Originalkatalog.&amp;lt;ref name = FUGurltscheSammlung /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1902 wurde in der Aula der &amp;#039;&amp;#039;[[Freie Universität Berlin#Geschichte|Berlinischen Tierärztlichen Hochschule]]&amp;#039;&amp;#039; eine überlebensgroße Marmorbüste für E. F. Gurlt aufgestellt, die der Bildhauer [[Hans Dammann]] geschaffen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/index.php?id=dfg-viewer&amp;amp;set%5Bimage%5D=8&amp;amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;amp;set%5Bdouble%5D=0&amp;amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27112366-19020607-1-0-0-0.xml Unter &amp;#039;&amp;#039;Lokales&amp;#039;&amp;#039; wird über die Büsten von Gurlt und Hertwig berichtet] (linke Spalte oben). in: [[Vossische Zeitung|Königlich Privilegierte Berlinische Zeitung]], 7. Juni 1902.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Preussische Pharmakopöe&amp;#039;&amp;#039;. Decker, Berlin 1847 [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-9028 Digitalisierte Ausgabe] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|49|644|645|Gurlt, Ernst|Otto Hamann|ADB:Gurlt, Ernst}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|331|332|Gurlt, Ernst|Joachim Boessneck|116930837}}&lt;br /&gt;
* Alfred Smollich: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Friedrich Gurlt&amp;#039;&amp;#039;, in: Gegenbaurs morphologisches Jahrbuch 134, 1988, 4, S. 575–583.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Zeitschriften_(Haus-,_Land-_und_Forstwirtschaft)#506138-6|&amp;#039;&amp;#039;Magazin für die gesammte Thierheilkunde&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20161228092315/https://bib.vetmed.fu-berlin.de/vetbiogramm/654.html Nekrolog und Bibliographie]&lt;br /&gt;
* [http://www.vetmed.fu-berlin.de/einrichtungen/institute/we01/gurltsche_sammlung_startseite/gurlt_lebenslauf/index.html Gurlts Lebenslauf] auf den Internetseiten des Instituts für Veterinär-Anatomie der [[Freie Universität Berlin|FU Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116930837|LCCN=nr/2004/23655|VIAF=59034085}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gurlt, Ernst Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1794]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Breslau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gurlt, Ernst Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gurlt, Ernst F.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Oktober 1794&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Drentkau, [[Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. August 1882&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Verifizierer</name></author>
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