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	<title>Ernst Friedrich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-21508-66: Literatur ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-08T08:13:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst Friedrich.jpg|miniatur|Ernst Friedrich mit 30 Jahren, um 1924|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Friedrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Februar]] [[1894]] in [[Breslau]]; † [[2. Mai]] [[1967]] in [[Le Perreux-sur-Marne]], [[Frankreich]]) war ein [[Anarchismus|anarchistischer]] [[Pazifist]] (vgl. auch [[Anarchopazifismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Ernst Friedrich wurde als dreizehntes Kind einer Waschfrau und eines Sattlers geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Müller-Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Friedrich und das Berliner Antikrieqsmuseum&amp;#039;&amp;#039;. In: Christiane Rajewsky (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Rüstung und Krieg. Zur Vermittlung von Friedensforschung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Friedens- und Konfliktforschung&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 8). Haag + Herchen, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-88129-652-2, S. 72–77, hier S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abschluss der Volksschule begann er 1908 eine Buchdruckerlehre, die er jedoch bald abbrach, um sich zum Schauspieler ausbilden zu lassen. Seinen Lebensunterhalt verdiente er, indem er sich als Fabrikarbeiter verdingte. Er war einer der Gründer des Breslauer Ortsvereins der Arbeiterjugend.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Klemm: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Friedrich&amp;#039;&amp;#039;. In: Hans Jürgen Degen (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Anarchie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Schwarzer Nachtschatten, Bösdorf/Plön 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1911 trat er in die SPD ein. Von 1912 bis 1914 durchwanderte er Dänemark, Schweden, Norwegen und die Schweiz. 1914 gab er in seiner Heimatstadt sein schauspielerisches Debüt und trat auch am Königlichen Hoftheater in Potsdam auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] einberufen, verweigerte er den Kriegsdienst aus Gewissensgründen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bérénice Zunino: &amp;#039;&amp;#039;Pacifisme et violence. Femmes et enfants dans la pédagogie de la paix d’Ernst Friedrich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Les cahiers Irice&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 4 (2011), Heft 2, S. 111–136, hier S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da er sich dagegen wehrte, eine Uniform anzuziehen, wies man ihn in eine Beobachtungsstation für Geisteskranke ein. Wegen [[Sabotage]] in einem kriegswichtigen Betrieb wurde er 1917 zu einer Gefängnisstrafe in [[Potsdam]] verurteilt. Ende 1918 kam er aufgrund der [[Novemberrevolution]] frei.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Bienert, Elke Linda Buchholz: &amp;#039;&amp;#039;Die Zwanziger Jahre in Berlin. Ein Wegweiser durch die Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Berlin-Story-Verlag, Berlin, überarbeitete und aktualisierte Neuauflage 2015, ISBN 978-3-95723-065-2, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;„Krieg dem Kriege!“ – Geschichte im Museum&amp;#039;&amp;#039;, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Friedrich war am [[Spartakusaufstand]] beteiligt. Nach dem Kriegsende war er kurz Mitglied in der [[Freie sozialistische Jugend|Freien sozialistischen Jugend]] von [[Karl Liebknecht]] und [[Rosa Luxemburg]]. Nach deren Auflösung im Jahr 1920 gründete er die antiautoritäre und anarchistische Jugendgruppe „[[Freie Jugend (Jugendgruppe)|Freie Jugend]]“ in [[Berlin]]. Diese fand auch Ableger in [[Preußen]], [[Sachsen]], [[Thüringen]], im [[Rheinland]], in [[Westfalen]] sowie in Österreich und der Schweiz. Die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Freie Jugend&amp;#039;&amp;#039; war verbindend für die verschiedenen Gruppen und erschien bis 1926.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerd Krumeich |Titel=Einführung |Hrsg=Anti-Kriegs-Museum Berlin |Sammelwerk=Krieg dem Kriege: Neu herausgegeben |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2017 |ISBN= |Seiten=XLIII-XLIX}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese ging ab 1923 in der [[Syndikalistisch-Anarchistische Jugend Deutschlands|Syndikalistisch-Anarchistischen Jugend Deutschlands]] (SAJD) auf, einer [[Anarchosyndikalismus|anarchosyndikalistischen]] Jugendbewegung, die sich sehr stark für den [[Antimilitarismus]] einsetzte. In der Zwischenkriegszeit engagierte er sich politisch, agitatorisch und künstlerisch gegen den Krieg, er war unter anderem Redner auf der Anti-Kriegskundgebung vor dem Berliner Dom am 31. Juli 1921 mit über 100.000 Demonstranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Wohnung in der Kochhannstraße in [[Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg|Friedrichshain]] wurde zu einem Versammlungsort und einer Wohnkommune für anarchistische junge Menschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin plaque Ernst Friedrich.jpg|mini|Gedenktafel in [[Berlin-Mitte]] (Parochialstr.&amp;amp;nbsp;1–3)]]1923 gründete er das [[Anti-Kriegs-Museum]] in [[Berlin]]. Eines seiner wichtigsten Motive für die Errichtung des Museums war, einen Ort der [[Friedenserziehung|Friedenspädagogik]] zu erschaffen. Sein bekanntestes Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Krieg dem Kriege]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1924 entstand durch seine Recherchen für das Anti-Kriegs-Museum; es zeigt eine Bilderdokumentation der Schrecken des Krieges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später gab er unter anderem die Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Die schwarze Fahne&amp;#039;&amp;#039; heraus, die zeitweilig eine Auflage von 40.000 Exemplaren erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich war eng mit [[Henry Jacoby]] und [[Erich Mühsam]] befreundet. Jacoby nennt ihn rückblickend „Apostel einer radikalen Jugendbewegung, Verkünder eines herrschaftslosen Sozialismus [und] aggressive[r] Antimilitarist“. Den politischen Gefangenen in der [[Weimarer Republik]], darunter Erich Mühsam, widmete Ernst Friedrich als Herausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Freie Jugend&amp;#039;&amp;#039; 1924 (Nr.&amp;amp;nbsp;7) ein Sonderheft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wurden seine Publikationen verboten oder beschlagnahmt und Friedrich stand immer wieder vor Gericht. Der Anwalt [[Hans Litten]] verteidigte ihn bei zahlreichen Prozessen. Nach mehreren Vorstrafen wurde er am 14. November 1930 wegen seiner politischen Aktivitäten, „Vorbereitung zum [[Hochverrat]]“, erneut zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Er soll beteiligt gewesen sein, antimilitaristische Texte unter der Polizei und der [[Reichswehr]] zu verteilen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drittes Reich, Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Schon vor der [[Machtübernahme]] 1933 terrorisierten ihn die [[Nazi]]s. Die Schaufenster des Anti-Kriegs-Museums wurden ständig zerstört und Friedrich war regelmäßig gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem [[Reichstagsbrand]] wurde er am 28. Februar 1933 verhaftet. Das Museum wurde von den [[Nationalsozialismus|Nazis]] zerstört und zu einem [[Sturmabteilung|SA]]-„Sturmlokal“ gemacht. Nach seiner Freilassung floh er im Dezember 1933 durch [[Europa]]. Einige Zeit fand er im [[Rest Home Projekt|Rest-Home-Projekt]] Unterschlupf, das von [[Quäkertum|Quäkern]] betrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Claus Bernet: [https://quaekernachrichten.blogspot.de/2012/05/neues-zum-rest-home-hilfe-fur-opfer-der.html &amp;#039;&amp;#039;Neues zum „Rest-Home“: Hilfe für Opfer der NS-Diktatur 1933–1939 in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 17. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 1936 wurde er im Deutschen Reich ausgebürgert.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Hepp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger 1933–45 nach den im Reichsanzeiger veröffentlichten Listen. Band 1: Listen in chronologischer Reihenfolge&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1985, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 eröffnete er in [[Brüssel]] ein neues Museum, das allerdings die deutschen Truppen nach ihrem Einmarsch 1940 erneut zerstörten. Ernst Friedrich floh mit seinem Sohn Ernst nach [[Frankreich]]. Dort wurden die beiden vom [[Vichy-Regime]] im Lager [[Saint-Cyprien (Pyrénées-Orientales)#Geschichte|St. Cyprien]] interniert, später im Lager von [[Camp de Gurs|Gurs]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Julian Nordhues&amp;quot;&amp;gt;Julian Nordhues: [https://gefluechtet.de/wp/2015/09/19/der-anarchist-und-antimilitarist-ernst-friedrich/ &amp;#039;&amp;#039;Der Anarchist und Antimilitarist Ernst Friedrich&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 17. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 18 Monaten konnte er fliehen. 1943 wurde er von der [[Gestapo]] aufgespürt. Nach seiner erneuten Flucht schloss er sich der [[Résistance]] an. Nahe dem Dorf [[Barre-des-Cévennes]] im [[Département Lozère]] bewirtschaftete Ernst Friedrich mit seiner zweiten Frau Marthe Saint-Pierre den Bauernhof „La Castelle“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Julian Nordhues&amp;quot; /&amp;gt; Friedrich, der Pazifist, kämpfte bei der Befreiung von [[Nîmes]] und [[Alès]]. Er wurde zweimal verwundet. Er rettete etwa siebzig Kinder eines jüdischen Kinderheims vor der Deportation.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lafeuillecharbinoise.com/?p=1985 &amp;#039;&amp;#039;L’île de la paix d’Ernst Friedrich&amp;#039;&amp;#039;], 7. Mai 2009, abgerufen am 17. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Friedrich Mitglied der [[Sozialistische Partei Frankreichs|Sozialistischen Partei Frankreichs]]. Seit 1947 warb er in Paris für den Wiederaufbau eines neuen Anti-Kriegsmuseums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem internationalen Fonds erhielt er 1.000 Dollar. Davon kaufte er einen [[Schleppkahn]], den er zum Friedensschiff &amp;#039;&amp;#039;Arche de Noé&amp;#039;&amp;#039; umbaute. Es lag an einer Seine-Insel bei [[Villeneuve-la-Garenne]]. Er gab drei Nummern der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Bordbrief&amp;#039;&amp;#039; heraus (1950–1953).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 erhielt er für den Verlust seines Besitzes und erlittene körperliche Schäden im „Dritten Reich“ eine Entschädigung. Er kaufte daraufhin etwa 3.000 Quadratmeter Wald auf einer Marne-Insel (Île du Moulin) nahe [[Le Perreux-sur-Marne]]. Dort errichtete er 1954 ein internationales Jugendzentrum. Ab 1961 war es eine internationale Begegnungsstätte der arbeitenden Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Friedrich, der in seinen letzten Lebensjahren von schweren Depressionen gepeinigt wurde, starb „wie er stets gelebt hatte: arm an Besitz, aber überreich an Visionen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhard Müller&amp;quot;&amp;gt;Reinhard Müller: [http://www.anarchismus.at/texte-antimilitarismus/332-ein-portrait-des-anarchisten-und-widerstandskaempfers-ernst-friedrich &amp;#039;&amp;#039;Ein Portrait des Anarchisten und Widerstandskämpfers Ernst Friedrich&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Friedolins Befreiung. Zeitschrift für Antimilitarismus und Gewaltfreiheit für freie Menschen und solche, die es werden wollen&amp;#039;&amp;#039;, {{ZDB|2239876-4}}, Jg. 1999, Nr. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Grab befindet sich in der 5. Division auf dem Friedhof von [[Le Perreux-sur-Marne]], [[Département Val-de-Marne]].&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [https://www.knerger.de/html/friedricsonstige_24.html Das Grab von Ernst Friedrich]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Die Friedensinsel wurde nach dem Tod Friedrichs verkauft. Der schriftliche Nachlass wurde vernichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhard Müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin wurde das Anti-Kriegs-Museum 1982 wiedergegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Proletarischer Kindergarten. Ein Märchen- und Lesebuch für Kinder&amp;#039;&amp;#039;. Illustrationen von [[Käthe Kollwitz]], [[Karl Holtz]], [[Otto Nagel]] u.&amp;amp;nbsp;a. Buchverlag der Arbeiter-Kunst-Ausstellung, Berlin 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krieg dem Kriege! Guerre à la guerre. War against War.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Verlag &amp;#039;&amp;#039;Freie Jugend&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1924 und 1926.&lt;br /&gt;
** neu herausgegeben vom [[Anti-Kriegs-Museum]] Berlin, mit einer Einführung von [[Gerd Krumeich]], Ch. Links, Berlin 2015, ISBN 978-3-86153-828-8 (in einem Band).&lt;br /&gt;
* Krieg dem Kriege, Lizenzausgabe für Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2015, ISBN 978-3-8389-0582-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festung Gollnow&amp;#039;&amp;#039; (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Menschen im Käfig&amp;#039;&amp;#039;). Mit Fotos von Svend Nielsen. Kulturverlag, Berlin 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Anti-Kriegsmuseum&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Friedensmuseum zur Hitlerkaserne. Ein Tatsachenbericht über das Wirken von Ernst Friedrich und Adolf Hitler&amp;#039;&amp;#039; (Autobiographie), Schwarz, St. Gallen / Genossenschafts-Buchhandlung, Zürich 1935.&lt;br /&gt;
** Neuausgabe mit einem Beitrag über Ernst Friedrich von [[Walther G. Oschilewski]], Libertad, Berlin 1978.&lt;br /&gt;
** Neuausgabe des Anti-Kriegs-Museums Berlin. BoD, Norderstedt 2007, ISBN 978-3-8334-9523-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krieg dem Kriege&amp;#039;&amp;#039;, Ernst Friedrich, neu herausgegeben vom Anti-Kriegs-Museum Berlin, mit einer Einführung von Gerd Krumeich und mit einem Lebensbild Ernst Friedrichs von Tommy Spree und Patrick Oelze, Lizenzausgabe, Verlag Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn 2015, ISBN 978-3-8389-0582-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgeber der Zeitschriften:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freie Jugend&amp;#039;&amp;#039; (1919–1926) (Auflage bis zu 40.000 Stück).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Waffen nieder!&amp;#039;&amp;#039; (1921)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der freie Mensch&amp;#039;&amp;#039; (1924)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Fahne&amp;#039;&amp;#039; (1925–1929), {{ZDB|85630-7}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bordbrief&amp;#039;&amp;#039;. Schiffsdruckerei der „Arche de Noé“, Paris (1950–1953), {{ZDB|26737814}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Bartolf]], Dominique Miething: [[doi:10.1007/978-3-658-28531-9_168-1|Ernst Friedrich (1894–1967)]]. In: Thomas Friedrich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Anarchismus&amp;#039;&amp;#039;. Springer VS, Wiesbaden 2023. &lt;br /&gt;
* [[Agnes Imhof]]: Ein Brennglas des Jahrhunderts. Der Friedensrebell Ernst Friedrich. [[Reclam-Verlag|Reclam Verlag]], Ditzingen 2025, ISBN 978-3-15-011546-6. &lt;br /&gt;
* Jens Jäger: &amp;#039;&amp;#039;Die Einsamkeit des Pazifisten. Ernst Friedrich als Emigrant in Frankreich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (ZfG)&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 72 (2024), S. 419–433. &lt;br /&gt;
* Thomas Kegel: &amp;#039;&amp;#039;„Krieg dem Krieg!“ Ernst Friedrich – Anarchist und revolutionärer Antimilitarist&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Graswurzelrevolution]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 115, Juni 1986.&lt;br /&gt;
* Thomas Kegel: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Friedrich. Anarchistische Pädagogik in Aktion&amp;#039;&amp;#039;. In: Ulrich Klemm (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Anarchismus und Pädagogik. Studien zur Rekonstruktion einer vergessenen Tradition&amp;#039;&amp;#039;. S. 126–137. Dipa Verlag, Frankfurt am Main 1991.&lt;br /&gt;
* Ulrich Klemm: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Friedrich&amp;#039;&amp;#039;. In: Hans Jürgen Degen (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Anarchie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Schwarzer Nachtschatten, Bösdorf/Plön 1993, ISBN 3-89041-008-1.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Linse]]: &amp;#039;&amp;#039;Die anarchistische und anarcho-syndikalistische Jugendbewegung, 1918–1933&amp;#039;&amp;#039;. Dipa Verlag, Frankfurt am Main 1976.&lt;br /&gt;
* Ulrich Linse: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Friedrich zum 10. Todestag&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Europäische Ideen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 29). Verlag Europäische Ideen, Berlin 1977.&lt;br /&gt;
* Nicolas Offenstadt: &amp;#039;&amp;#039;L’image contre la guerre. Autour d’Ernst Friedrich&amp;#039;&amp;#039;. In: Thérèse Blondet-Bisch, Robert Frank, Claire Lebeau (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Voir. Ne pas voir la guerre. Histoire des représentations photographiques de la guerre&amp;#039;&amp;#039;. Somogy, éditions d’Art/BDIC, Paris 2001, ISBN 2-7028-4562-2, S. 270–275.&lt;br /&gt;
* Tommy Spree: &amp;#039;&amp;#039;Ich kenne keine „Feinde“. Der Pazifist Ernst Friedrich. Ein Lebensbild&amp;#039;&amp;#039;. Anti-Kriegs-Museum, Selbstverlag, Berlin 2000.&lt;br /&gt;
* Bérénice Zunino: &amp;#039;&amp;#039;Pacifisme et violence. Femmes et enfants dans la pédagogie de la paix d’Ernst Friedrich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Les cahiers Irice&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|1967-2713}}, Jg. 4 (2011), Heft 2, S. 111–136.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich, Ernst&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 200f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118535897}}&lt;br /&gt;
* Ulrich Klemm: [http://paxxreloaded.wordpress.com/2011/03/02/libertare-padagogik-viii-ernst-friedrich-1894-1967/ &amp;#039;&amp;#039;Libertäre Pädagogik VIII: Ernst Friedrich (1894-1967)&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 17. Dezember 2016.&lt;br /&gt;
* [https://www.anti-kriegs-museum.de Website des Anti-Kriegs-Museums] in Berlin&lt;br /&gt;
* Julian Nordhues: [https://gefluechtet.de/wp/2015/09/19/der-anarchist-und-antimilitarist-ernst-friedrich/ &amp;#039;&amp;#039;Der Anarchist und Antimilitarist Ernst Friedrich&amp;#039;&amp;#039;] im Portal &amp;#039;&amp;#039;gefluechtet.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 17. Dezember 2016.&lt;br /&gt;
* [https://dadaweb.de/wiki/Friedrich%2C_Ernst &amp;#039;&amp;#039;Friedrich, Ernst&amp;#039;&amp;#039;] im &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Anarchie&amp;#039;&amp;#039; auf dadaweb.de, abgerufen am 17. Dezember 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118535897|LCCN=n/81/3866|VIAF=22932908|NDL=00466765}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Friedrich, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Anarchismus (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Friedensbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatenloser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Friedrich, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=anarchistischer Pazifist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Mai 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Le Perreux-sur-Marne]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-21508-66</name></author>
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