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	<title>Ernst Friedberger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Friedberger&amp;diff=1311721&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: Tippfehler</title>
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		<updated>2025-06-09T19:29:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ernst Friedberger (1875-1932).jpg|mini|hochkant=1.2|{{center|Ernst Friedberger}}]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Friedberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[17. Mai]] [[1875]] in [[Gießen]]; †&amp;amp;nbsp;[[25. Januar]] [[1932]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Immunologie|Immunologe]] und [[Hygiene|Hygieniker]] [[Judentum|jüdischer Abstammung]]. Er war von 1915 bis 1926 Professor für Hygiene sowie Institutsdirektor an der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität Greifswald]] und anschließend bis zu seinem Tod Direktor des Preußischen Forschungsinstituts für Hygiene und Immunitätslehre in [[Berlin-Dahlem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst Friedberger wurde 1875 in [[Gießen]] als Sohn von Sarah und Max Friedberger geboren und wuchs mit einem Bruder namens Otto sowie seinem verwaisten Cousin [[Max Meyerfeld]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://horst-schroeder.com/mm.htm Horst Schroeder, &amp;#039;&amp;#039;MM: Leben und Werk von Max Meyerfeld (1875–1940). Mit einer Bibliographie seiner Veröffentlichungen.&amp;#039;&amp;#039; Stand: 29. März 2013].&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte [[Medizin]] an den Universitäten [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Gießen]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Würzburg]] sowie [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1899 in Gießen mit einer Arbeit „über den Säuregrad und Pepsingehalt des Harns bei Erkrankungen des Magens“. Anschließend war er zunächst als Assistent am [[Preußisches Institut für Infektionskrankheiten|Preußischen Institut für Infektionskrankheiten]] in Berlin tätig. Im Jahr 1901 wechselte er auf eine Assistentenstelle an der [[Albertus-Universität Königsberg|Universität Königsberg]], wo er nach seiner [[Habilitation]] im Jahr 1903 als Dozent für [[Hygiene]] tätig war. Ab 1908 war er [[Titularprofessor]], im gleichen Jahr wurde er Leiter der Abteilung für experimentelle Therapie am Institut für [[Pharmakologie]] der Berliner Universität.&amp;lt;ref name=HUB&amp;gt;[https://www.sammlungen.hu-berlin.de/objekte/-/16624/ Kurzbiografie von Ernst Friedberger] auf www.sammlungen.hu-berlin.de; abgerufen am 3. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1914 erfolgte die Berufung an die [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität Greifswald]], an der er zum Beginn des Jahres 1915 den [[Lehrstuhl]] für Hygiene übernahm und Direktor des Hygieneinstituts wurde. In dieser Eigenschaft wurde er unter anderem als Sachverständiger im [[Calmette-Prozess]] gehört.&amp;lt;ref name=Oderberg&amp;gt;[https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP28922190-19320128-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=4&amp;amp;cHash=b7b129108068164592a89dc6120e9847 Nachruf auf Professor Friedberger], &amp;#039;&amp;#039;Oderberger Zeitung und Wochenblltt&amp;#039;&amp;#039;, 28. Januar 1932 (Mittlere Spalte, ganz unten). Abruf am 3. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu seinen Schülern in Greifswald zählte unter anderem [[Paul Konitzer (Mediziner)|Paul Konitzer]], der 1920 bei Friedberger promovierte und nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] Präsident der Deutschen Zentralverwaltung für das Gesundheitswesen in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] wurde. 1926 ging er zurück nach Berlin, wo er bis zu seinem Tod als Direktor des Preußischen Forschungsinstituts für Hygiene und Immunitätslehre in [[Berlin-Dahlem|Dahlem]] wirkte. Er starb 1932 in Berlin an einer [[Niere]]nerkrankung, die auf eine kriegsbedingte [[Fleckfieber]]infektion zurückgeführt wurde.&amp;lt;ref name=Oderberg/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliches Wirken ==&lt;br /&gt;
Schwerpunkt der Forschung von Ernst Friedberger waren zum Beginn seiner Tätigkeit die Grundlagen der [[Anaphylaxie]]. Im späteren Verlauf seiner Karriere beschäftigte er sich mit verschiedenen Aspekten der [[Immunabwehr]] von [[Bakterien|bakteriellen]] [[Krankheitserreger]]n, mit [[Epidemiologie|epidemiologischen Studien]] sowie insbesondere mit der Hygiene der [[Kleidung]], der [[Wohnung]] und der [[Nahrung]] von Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Kriegsseuchen einst und jetzt, ihre Bekämpfung und Verhütung.&amp;#039;&amp;#039; Siegismund, Berlin 1917&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Entwicklung der Hygiene im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Jena 1919&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Mikrobiologie.&amp;#039;&amp;#039; Zwei Bände. Fischer, Jena 1919 (als Mitherausgeber)&amp;lt;ref name=HUB/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über Wohnungsverhältnisse, insbes. über Kleinwohnungen und deren Mieter in Greifswald.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Jena 1923&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diphtherieepidemien der letzten Jahre, das Heilserum und die Schutzimpfung.&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Schwarzenberg, Berlin und Wien 1931&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedberger, Ernst.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Salomon Wininger]]: &amp;#039;&amp;#039;Grosse jüdische National-Biographie, mit mehr als 8000 Lebensbeschreibungen namhafter jüdischer Männer und Frauen aller Zeiten und Länder.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;2. Druck Orient, Czernowitz 1936, S.&amp;amp;nbsp;326&lt;br /&gt;
* Nachruf in: &amp;#039;&amp;#039;Klinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; 11.&amp;amp;nbsp;Jahrgang. Nummer&amp;amp;nbsp;6 vom 6. Februar 1932, S.&amp;amp;nbsp;264&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117537454}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117537454|VIAF=35236825}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Friedberger, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrobiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immunologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hygieniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Friedberger, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Immunologe und Hygieniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Mai 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Januar 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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