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	<title>Ernst Francke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T00:18:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Kommasetzung</title>
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		<updated>2023-12-03T21:19:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kommasetzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Francke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. November]] [[1852]] in [[Coburg]]; † [[23. Dezember]] [[1921]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher liberaler [[Journalist]], [[Staatswissenschaften|Staatswissenschaftler]] und [[Sozialpolitik]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst Francke war Sohn des Politikers [[Carl Philipp Francke]] und dessen Ehefrau Amalie (geb. Niebuhr). Er war verheiratet mit Emma Francke (geb. Mayer). Er studierte [[Philosophie]], [[Naturwissenschaft]]en und [[Volkswirtschaftslehre]], brach das Studium aber ohne Abschluss ab. Danach war Francke zunächst Hauslehrer in [[Sankt Petersburg]], ehe er ab 1877 als Journalist arbeitete. Ab 1881 war er Chefredakteur der [[Münchner Neueste Nachrichten|Münchener Neuesten Nachrichten]]. In den folgenden zwölf Jahren, in denen er die Zeitung leitete, entwickelte sich diese zum führenden Blatt in Süddeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese Zeit fiel auch seine Begegnung mit [[Lujo Brentano]]. Durch diesen entwickelte sich bei Francke das Interessen an der Sozialpolitik. Nach Abschluss seines neu aufgenommenen Studiums promovierte Francke 1893 auch bei Brentano zum Dr oec publ.&amp;lt;ref&amp;gt;Vielfach taucht in den Quellen auch die Bezeichnung Professor auf. Unklar ist ob dies ein Ehrentitel war, oder ob er tatsächlich Hochschullehrer war. [https://www.franz-oppenheimer.de/fo29a.htm franz-oppenheimer.de].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Rat von [[Gustav von Schmoller (Ökonom)|Gustav Schmoller]] wurde Francke 1897 von [[Hans Hermann von Berlepsch]] mit der Herausgeberschaft der Zeitschrift [[Soziale Praxis]] betraut. Diese war eines der zentralen Publikationen der bürgerlichen [[Sozialreform]] im [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreich]]. Die Aufgabe als Herausgeber behielt Francke bis zu seinem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1901 waren Berlepsch und Francke die Gründer der [[Gesellschaft für soziale Reform]]. Francke wurde Generalsekretär der Organisation. Diese hatte 1918 immerhin 4,5 Millionen Mitglieder. Viele davon waren allerdings über andere Organisationen korporative Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben publizierte Francke auch im Sinne eines nationalen Liberalismus etwa für die Außenpolitik von [[Bernhard von Bülow]] oder für die Flottenpolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er Vorsitzender des im Gegensatz zur extrem nationalistischen [[Deutsche Vaterlandspartei|Vaterlandspartei]] entstandenen gemäßigten [[Volksbund für Freiheit und Vaterland|Volksbundes für Freiheit und Vaterland]]. Insbesondere während des Ersten Weltkrieges setzte er sich für die Gleichberechtigung der Arbeiter ein. Im Oktober 1918 wurde ihm der Posten des neu geschaffenen [[Reichsarbeitsministerium|Reichsarbeitsministers]] angeboten. Francke lehnte ab, weil er meinte, die Regierung sollte auf parlamentarischer Grundlage bestehen und sich nicht aus Fachministern zusammensetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Preller: &amp;#039;&amp;#039;Sozialpolitik in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Kronberg, Düsseldorf 1978, S.&amp;amp;nbsp;205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Novemberrevolution]] gehörte Francke zu den Mitbegründern der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]]. Er war Mitglied im [[Vorläufiger Reichswirtschaftsrat|Vorläufigen Reichswirtschaftsrat]] und in der ersten [[Sozialisierungskommission]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eckhard Hansen, [[Florian Tennstedt]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1871 bis 1945]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Sozialpolitiker im Deutschen Kaiserreich 1871 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; Kassel University Press, Kassel 2010, ISBN 978-3-86219-038-6, S. 49 ([https://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/978-3-86219-038-6.volltext.frei.pdf Online], PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|325|326|Francke, Ernst|Klaus-Peter Hoepcke|116697407}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Francke, Ernst&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Hugo Maier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Who is who der Sozialen Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg : Lambertus, 1998, ISBN 3-7841-1036-3, S. 178&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/15328a6a-242c-4fa2-9d53-c3a8f6fe22df/ Nachlass Bundesarchiv N 2077]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116697407|VIAF=69689129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Francke, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialreformer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Vorläufigen Reichswirtschaftsrats]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Francke, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist, Staatswissenschaftler, Sozialreformer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. November 1852&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Coburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Dezember 1921&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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