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	<title>Ernst Ewald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Ewald&amp;diff=447927&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-18T09:31:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Maler Ernst Ewald. Zum Physiologen siehe [[Ernst Julius Richard Ewald]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst Ewald (BerlLeben 1905-01).jpg|mini|Ernst Ewald.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst Ewald - Unter einem Torbogen wird das Jesuskind von geflügelten Engeln getragen.jpg|mini|Jesuskind mit Engeln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Deodat Paul Ferdinand Ewald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (* [[17. März]] [[1836]] in [[Berlin]]; † [[30. Dezember]] [[1904]] in [[Berlin-Wilmersdorf|Deutsch-Wilmersdorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister Nr. 438/1904, StA Wilmersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ewald entstammte einer Bankiersfamilie. Nach dem Besuch des [[Friedrichswerdersches Gymnasium|Friedrichswerderschen Gymnasiums]] studierte er zunächst Medizin und Naturwissenschaften an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]], wo er beim [[Corps Palatia Bonn|Corps Palatia]] aktiv war.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, 14/234.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wechselte aber mit 19 Jahren zur Malerei und wurde in Berlin Schüler von [[Carl Steffeck]]. Von 1856 bis 1863 lebte er in Paris, wo er ein Jahr lang Schüler von [[Thomas Couture]] war. 1864 bereiste er [[Italien]], studierte dort vorzugsweise die Malereien des 15. Jahrhunderts und stellte im gleichen Jahr auf der Berliner akademischen Ausstellung sein in Paris entstandenes Bild der &amp;#039;&amp;#039;Sieben Todsünden&amp;#039;&amp;#039; aus. 1865 ließ er sich in Berlin nieder. Ab 1868 unterrichtete Ewald an der [[Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin]], zu deren Mitgründern er zählte, und deren Direktor er 1874 wurde. 1876 erhielt er den Titel Professor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1877|200|Ewald, E., Prof., Direkt. |Teil=Teil 1|Seite=169|Kommentar=erstmalige Erwähnung als Professor}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1880 unterrichtete er nur noch vertretungsweise, denn nach dem Tod [[Martin Gropius]]’ wurde er 1880 auch kommissarischer Direktor der [[Königliche Kunstschule zu Berlin|Königlichen Kunstschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antje Kalcher, Dietmar Schenk |Titel=Vor der UdK |Auflage=1 |Verlag=Universität der Künste Berlin |Ort= |Datum=2024 |ISBN= |Seiten=40, 42, 43, 78 und 79|Online= https://opus4.kobv.de/opus4-udk/frontdoor/deliver/index/docId/2165/file/Schenk_et_al_Vor_der_UdK.pdf }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1879 heiratete er die ebenfalls künstlerisch tätige Johanna Ewald (1850–1930), die Tochter seines Cousins, des Malers [[Arnold Ferdinand Ewald]]. Johanna Ewald erwarb sich zu ihren Lebzeiten einige Anerkennung als Fächermalerin. Die Ehe blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In biografischen Texten wird regelmäßig Ernst Ewalds Bedeutung als Kunstpädagoge gewürdigt. So heißt es zum Beispiel in einem Nachruf: „[...] die Scharen seiner Schüler zählen nach Zehntausenden, und man kann ohne Uebertreibung sagen, daß es keine angesehene Werkstatt in Berlin gibt, die nicht Schüler von Ernst Ewald zu ihrem sichersten Bestande zählte.“&amp;lt;ref&amp;gt; N. N.: &amp;#039;&amp;#039;Totenschau.&amp;#039;&amp;#039; (Nachruf) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tonindustrie-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. Jg. (1905), Heft Nr. 5, S. 40. (Online: [https://www.google.de/books/edition/Tonindustrie_Zeitung_und_Keramische_Rund/T90HVPRmm5gC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Sch%C3%BCler+von+Ernst+Ewald&amp;amp;pg=PA40&amp;amp;printsec=frontcover])&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen etwas bekannteren Schülern gehörten unter anderen [[Ernst Gock]], [[Julius Preller]] und [[Adolf Rettelbusch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Ewald schuf [[Fresko|Fresken]] für die [[Ravené#Ortsteil Mitte|Villa Ravené]], die 1869 entstandenen Malereien in der Bibliothek des [[Rotes Rathaus|Roten Rathauses]], Decken- und Wandmalereien in der [[Reichsburg Cochem|Burg Cochem]] und Wachsmalereien mit Szenen der [[Nibelungensage]] in der Querhalle der [[Alte Nationalgalerie|Nationalgalerie]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gernot Schnellbacher: &amp;#039;&amp;#039;Nibelungen-Darstellungen in der Nationalgalerie Berlin und am Potsdamer Marmorpalais&amp;#039;&amp;#039;, digital: [https://nibelungenlied-gesellschaft.de/03_beitrag/schnellb/fs14_schn.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Erhalten sind Glasfenster im [[Martin-Gropius-Bau]] (1881) und die von ihm 1888 bis 1890 entworfenen Mosaiken im [[Friedenskirche (Potsdam)#Kaiser-Friedrich-Mausoleum|Kaiser-Friedrich-Mausoleum]] in Potsdam. Für [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Friedrich III.]] war Ewald in dessen Zeit als Kronprinz als Berater in künstlerischen Fragen tätig. 1873/74 gab er dessen Söhnen, den Prinzen [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm]] und [[Heinrich von Preußen (1862–1929)|Heinrich]], Zeichenunterricht. Ewalds eigenes Werk ist vor allem durch die Orientierung an klassischen Vorbildern und das Bewahren und Vermitteln historischer Formen und Techniken geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Ewald starb im Alter von 68&amp;amp;nbsp;Jahren und wurde auf dem [[Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin|Alten St.-Matthäus-Kirchhof]] in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] beigesetzt. Im Zuge der von den Nationalsozialisten 1938/39 auf diesem Friedhof durchgeführten Einebnungen wurden Ewalds sterbliche Überreste auf den [[Südwestkirchhof Stahnsdorf]] umgebettet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Mende: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Grabstätten&amp;#039;&amp;#039;. Haude &amp;amp; Spener, Berlin 2006. S.&amp;amp;nbsp;301, 467.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Farbige Illustrationen alter und neuer Zeit. Farbige Dekorationen vom 15.–19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Vier Bände, Wasmuth, Berlin 1889–1896.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Julius Lessing]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung an Ernst Ewald&amp;#039;&amp;#039;, in: Jahrbuch der Königlich Preussischen Kunstsammlungen, 26. Bd. (1905), S. I bis IV&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=[[Victor Alexander Carus]] |Lemma=Ewald, Ernst (Deodat Paul Ferdinand) |Band=11 |Seite=116}}&lt;br /&gt;
* {{AKL|35|461|462}}&lt;br /&gt;
* Lisa Hackmann: &amp;#039;&amp;#039;Ewald, Ernst (Deodat Paul Ferdinand)&amp;#039;&amp;#039; In: Bénédicte Savoy, France Nerlich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pariser Lehrjahre. Ein Lexikon zur Ausbildung deutscher Maler in der französischen Hauptstadt.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;1844–1870.&amp;#039;&amp;#039; Berlin/Boston 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117515841|VIAF=69709800}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ewald, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1836]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ewald, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ewald, Ernst Deodat Paul Ferdinand&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. März 1836&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Dezember 1904&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Wilmersdorf|Deutsch-Wilmersdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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