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	<title>Ernst Erich Noth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:25:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Erich_Noth&amp;diff=89644&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: /* Literatur */ Halbgeviertstriche</title>
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		<updated>2025-02-24T20:25:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstriche&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Erich Noth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Paul Albert Krantz&amp;#039;&amp;#039;; * [[25. Februar]] [[1909]] in [[Berlin]]; † [[15. Januar]] [[1983]] in [[Bensheim]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]] und [[Literaturwissenschaftler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Paul Krantz wuchs in einem [[Mietshaus]] in [[Berlin-Mariendorf]] auf; sein Stiefvater, der Musiker Karl-Heinz Krantz, hatte dem unehelichen Kind seinen Namen gegeben. Wegen seiner außergewöhnlichen Begabung erhielt er 1919 eine Freistelle im [[Realgymnasium]] von Mariendorf, dem heutigen [[Eckener-Gymnasium]]. Als Schüler gehörte er vorübergehend dem [[Jungdeutscher Orden|Jungdeutschen Orden]] an. 1927 war er in die [[Steglitzer Schülertragödie]] verwickelt. Er wurde für acht Monate in Untersuchungshaft genommen und 1928 vor Gericht gestellt. Zugezogene Gutachter waren unter anderem [[Magnus Hirschfeld]], [[Eduard Spranger]] und [[Arnolt Bronnen]]. Der mit dem Fall verbundene große Presserummel brachte ihm einen unliebsamen frühen Ruhm. Nachdem er vom Vorwurf des Mordes freigesprochen worden war, beendete er seine schulische Ausbildung an der [[Odenwaldschule]] in [[Heppenheim (Bergstraße)|Heppenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krantz studierte ab 1929 [[Germanistik]] an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität|Universität Frankfurt]], wo er der „Roten Studentengruppe“ angehörte. Gleichzeitig wurde er freier Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und verfasste Gedichte und erzählende Texte. 1933 wurde er wegen „kommunistischer Betätigung“ von der Universität relegiert und ihm die [[Promotion (Doktor)|Promotion]] in Frankfurt am Main verwehrt: Zwar lag die [[Dissertation]] vor, die nationalsozialistischen Machthaber verboten Krantz jedoch, die mündliche Prüfung abzulegen. Daraufhin [[Emigration|emigrierte]] Krantz im März 1933 nach Frankreich. Er heiratete Elena Fels, in der Ehe wurden vier Söhne und eine Tochter geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DeuBib&amp;quot; &amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Biographie |url=https://www.deutsche-biographie.de/gnd10998689X.html#ndbcontent |titel=Noth, Ernst Erich - Deutsche Biographie |abruf=2022-08-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs arbeitete er unter dem bereits in Deutschland verwendeten [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Ernst Erich Noth&amp;#039;&amp;#039; an verschiedenen Pariser literarischen Zeitschriften mit und veröffentlichte mehrere Werke in französischer Sprache. Später ging er nach Südfrankreich, wo er bis 1940 [[Redakteur]] der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Cahiers du Sud]]&amp;#039;&amp;#039; war. Im Mai 1939 wurde ihm von den Nationalsozialisten die [[deutsche Staatsbürgerschaft]] aberkannt, und seine Werke wurden auf die [[Liste verbotener Autoren während der Zeit des Nationalsozialismus|Schwarze Liste]] der [[Reichsschrifttumskammer]] gesetzt. 1939 in [[Les Milles]] und 1940 war Noth zeitweise [[Internierung|interniert]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;DeuBib&amp;quot; /&amp;gt; nach der deutschen Besetzung Frankreichs lebte er ein Jahr lang im [[Untergrundbewegung|Untergrund]]. 1941 gelang ihm mit amerikanischer Hilfe die Flucht in die [[USA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Vereinigten Staaten war Ernst Erich Noth von 1942 bis 1948 Leiter des deutschsprachigen Rundfunkprogramms der [[National Broadcasting Company]]. 1948 wurde er US-amerikanischer [[Staatsbürger]], nunmehr offiziell unter dem Namen Ernst Erich Noth. Von 1949 bis 1959 gab er die Literaturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Books Abroad]]&amp;#039;&amp;#039; heraus, gleichzeitig war er [[Professor]] für [[Moderne Sprache]]n und [[Literaturwissenschaft]] an verschiedenen amerikanischen Universitäten, darunter an der [[University of Oklahoma]] und an der [[Marquette University]] ([[Milwaukee]]). 1963 kehrte er nach Europa zurück. In Frankreich war er als [[Verlagslektor]] und [[Dozent]] an den Universitäten in [[Aix-en-Provence]], [[Marseille]] und [[Paris]] tätig. Ab 1970 lebte er wieder in Deutschland. Die Goethe-Universität in Frankfurt am Main verlieh ihm 1971 den 1933 vorenthaltenen [[Doktorgrad]], und Noth lehrte dort bis 1980, zuletzt als [[Honorarprofessor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mietskaserne. Roman junger Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1931, Frauenfeld 1982, Frankfurt am Main 2003&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gestalt des jungen Menschen im deutschen Roman der Nachkriegszeit&amp;#039;&amp;#039;. Ungedruckte Dissertation 1933. Erschienen Frankfurt 1971, 2001&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La Tragédie de la jeunesse allemande.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Paul Genty. Paris 1934 (deutsche Erstausgabe 2002)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Einzelgänger.&amp;#039;&amp;#039; [[Adolf Guggenbühl|Guggenbühl]] &amp;amp; Huber Schweizer-Spiegel Verlag, Zürich 1936.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Un Homme a Part.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von A.-E. Sernin. Plon, Paris 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La voie barrée.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L’homme contre le partisan.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le désert.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L’Allemagne exilée en France.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La guerre pourrie.&amp;#039;&amp;#039; New York u. a. 1942&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ponts sur le Rhin.&amp;#039;&amp;#039; New York 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mémoire aux Américains.&amp;#039;&amp;#039; New York u. a. 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Russes et Prussiens.&amp;#039;&amp;#039; New York 1948&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The contemporary German novel.&amp;#039;&amp;#039; Milwaukee, Wisc. 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le passé nu.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1965&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mémoires d’un Allemand&amp;#039;&amp;#039;, Paris, 1970&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen eines Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg u. a. 1971&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weg ohne Rückkehr.&amp;#039;&amp;#039; Frauenfeld 1982&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tragödie der deutschen Jugend.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2002&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jup und Adolf.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2003&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Straße gesperrt.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2006&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der neue deutsche Struwwelpeter.&amp;#039;&amp;#039; Verse für die politisch reifere Jugend. Frankfurt am Main 2007&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paul und Marie.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2008&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen eines Deutschen · Die deutschen Jahre.&amp;#039;&amp;#039; (Erste vollständige Ausgabe nach dem Originalmanuskript), Frankfurt am Main 2009&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen eines Deutschen · Die französischen Jahre.&amp;#039;&amp;#039; (Erste vollständige Ausgabe nach dem Originalmanuskript), Bensheim an der Bergstraße 2011&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Schriftsteller im Exil 1933–1979 – Einführung in die Exilliteratur.&amp;#039;&amp;#039; Bensheim an der Bergstraße 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|358|359|Noth, Ernst Erich|Uwe Meier|10998689X}}&lt;br /&gt;
* Martin Lindner: &amp;#039;&amp;#039;Leben in der Krise: Zeitromane der neuen Sachlichkeit und die intellektuelle Mentalität der klassischen Moderne, mit einer exemplarischen Analyse des Romanwerks von Arnolt Bronnen, Ernst Glaeser, Ernst von Salomon und Ernst Erich Noth.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart / Weimar 1994, ISBN 3-476-00996-3 (Dissertation Uni München 1995, 414 Seiten).&lt;br /&gt;
* Petra Lingeat und Sybille Narbutt: &amp;#039;&amp;#039;Die «Cahiers du Sud» 1933–1942 – Jean Ballard im Briefwechsel mit Ernst Erich Noth, [[Walter Benjamin]] und [[Rudolf Leonhard]]&amp;#039;&amp;#039;, in: Jaques Grandjonc und Theresia Grundtner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zone der Ungewißheit. Exil und Internierung in Südfrankreich 1933–44&amp;#039;&amp;#039;, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1993, ISBN 3-499-19138-5, S. 126–186.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|10998689X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.glotzi-verlag.de/downloads/Bibliographie_Ernst_Erich_Noth.pdf Bibliographie], [http://www.glotzi-verlag.de/EEN.htm Bilder und Infos] sowie [http://www.glotzi-verlag.de/PresseStimmenEEN.htm Pressestimmen] zu Ernst Erich Noth beim glotzi Verlag&lt;br /&gt;
* Michael Mielke: [https://www.welt.de/print-welt/article592143/Der-Selbstmoerder-Klub.html &amp;#039;&amp;#039;Der Selbstmörder-Klub.&amp;#039;&amp;#039;] in: [[Die Welt]], 27. November 1999&lt;br /&gt;
* [http://use.uni-frankfurt.de/literaturwissenschaftler/noth/ Projekt USE der Goethe-Universität: Literaturwissenschaftler Ernst Erich Noth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10998689X|LCCN=n83028847|VIAF=76357984}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Noth, Ernst Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlagslektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatenloser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Noth, Ernst Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krantz, Paul (wirklicher Name bis 1948)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-amerikanischer Literaturwissenschaftler und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Januar 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bensheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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