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	<title>Ernst Dryander - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Dryander&amp;diff=1825608&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freygangfreunde: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-02-20T14:08:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ernst Dryander by Wilhelm Fechner.jpg|mini|Ernst Dryander. Fotografie von [[Wilhelm Fechner]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Dryander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1918 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Dryander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. April]] [[1843]] in [[Halle (Saale)|Halle/S.]]; † [[4. September]] [[1922]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Theologe]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dryander entstammte einer bildungsbürgerlichen Familie in Halle, Sohn des Theologen [[Hermann Ludwig Dryander]] und der Marie Franziska Delbrück. Seine Mutter entstammte der Familie [[Delbrück (Familie)|Delbrück]], die über den [[Prinzenerzieher]] [[Friedrich Delbrück]] Kontakt zur königlichen Familie hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dryander heiratete am 21. Januar 1876 Magdalene Paula Hedwig Emilie Roedenbeck, Tochter des Staatsanwalts und späteren Konsistorialpräsidenten Paul Rudolf Siegfried [[Paul Rudolf Siegfried Roedenbeck|Roedenbeck]] und der Hedwig Pauline Robertine Freiin von Eberstein. Aus der Ehe gingen neben dem späteren [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstagsabgeordneten]] und Staatsbeamten [[Gottfried von Dryander]] vier weitere Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Dryander studierte in Halle und Tübingen Theologie u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[August Tholuck]], [[Johann Tobias Beck]] und&lt;br /&gt;
[[Willibald Beyschlag]]. Durch Tholucks Vermittlung kam er 1865 als Hauslehrer einer Kaufmannsfamilie nach Hamburg, bevor er auf Reisen in die Niederlande, in die Schweiz, nach Frankreich und Italien sowie mit zweijährigem Besuch des [[Domkandidatenstift (Berlin)|Domkandidatenstifts]] in Berlin seine Ausbildung abschloss. 1870 wurde er Hilfsprediger am [[Berliner Dom]] und [[Adjunkt (Beruf)|Adjunkt]], bevor er 1872 für zwei Jahre als Diakon in Torgau, und von 1874 als Pfarrer in Bonn wirkte. In Bonn lernte Dryander den Prinzen und späteren Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm]] kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882 kehrte Dryander nach Berlin zurück als Pfarrer an der [[Dreifaltigkeitskirche (Berlin)|Dreifaltigkeitskirche]] in Berlin und zugleich [[Superintendent]] der Synode Friedrichswerder. In der Hierarchie der [[Evangelische Landeskirche der älteren Provinzen Preußens|Evangelischen Landeskirche der älteren Provinzen Preußens]] stieg er weiter auf und wurde 1887 Mitglied der Provinzialsynode und des [[Evangelisches Konsistorium (Berlin)|Konsistoriums Brandenburg]] und seit Ende 1890 zunächst vertretungsweise (1897 endgültig) [[Hofgeistlichkeit|Schlossprediger]], 1892 Generalsuperintendent der [[Kurmark]], und 1897 [[Ephorus]] des Domkandidatenstifts und 1898 Oberhofprediger. Dryander begleitete Wilhelm II. mehrfach auf Reisen, so auch 1898 während der [[Palästinareise Kaiser Wilhelms II.|Orientreise des Kaisers]] zur Einweihung der [[Erlöserkirche (Jerusalem)|Erlöserkirche in Jerusalem]] und 1902 zur Einweihung der restaurierten [[Marienkirche (Ordensburg Marienburg)|Kirche der Marienburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[:File:Thorner Ostdeutsche Zeitung 1902-06-07 Bericht vom Ordensfest in Marienburg.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Thorner Ostdeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;]], №. 131, 29. Jahrgang, Thorn, Sonnabend, den 7. Juni 1902.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nunmehr enger Vertrauter des Kaiserpaars, erteilte Dryander dessen beiden ältesten Söhnen, Kronprinz [[Wilhelm von Preußen (1882–1951)|Wilhelm]] und [[Eitel Friedrich von Preußen|Eitel Friedrich]] den Konfirmandenunterricht und konfirmierte sie 1898 in der [[Friedenskirche (Potsdam)|Friedenskirche in Potsdam]]. Zugunsten seiner Stellung als Oberhofprediger gab Dryander die Generalsuperintendentur ab und wurde stattdessen 1903 zum Mitglied des [[Evangelischer Oberkirchenrat (Preußen)|Evangelischen Oberkirchenrats]] und 1906 zu dessen geistlichem Vizepräsidenten ernannt. Trotz seiner Nähe zum Hof bemühte sich Dryander um Unabhängigkeit der altpreußischen Landeskirche von der Staatsaufsicht. In den letzten Jahren vor dem Krieg führten ihn mehrere Reisen in die Diaspora, sowie während des Krieges zu Soldaten in Russland, Belgien und Nordfrankreich und internierten Gefangenen in Holland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg|Kaiserin Auguste Victoria]] erlebte Dryander den Zusammenbruch der Monarchie und hielt am 14. November 1918 den Abschiedsgottesdienst vor der Hausgemeinde im [[Neues Palais|Neuen Palais]] zu Potsdam. Im Mai 1920 fuhr er nach [[Haus Doorn]] zur Weihe des fertiggestellten Gebäudes und besuchte auch später die kaiserliche Familie. Dryander hielt die Trauerfeiern nach dem Tode Auguste Victorias in Doorn und die Bestattungsfeier in der kleinen Tempelrotunde im Park von Sanssouci.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein Domkirchhof Berlin, Domprediger.jpg|mini|hochkant|Gedenkstein auf dem Berliner [[Domfriedhof (Berlin)|Domfriedhof]] II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Dryander wurde 1901 von [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] aus besonderem Vertrauen in das [[Preußisches Herrenhaus|preußische Herrenhaus]] berufen, dem er bis zu seiner Auflösung 1918 angehörte. Anlässlich des 30-jährigen Regierungsjubiläums des Kaisers erhielt Dryander am 15. Juni 1918 den [[Schwarzer Adlerorden|Orden vom Schwarzen Adler]], mit dem gleichzeitig die Erhebung in den erblichen preußischen Adelsstand verbunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Evangelium Marci, in Predigten u. Homilien&amp;#039;&amp;#039;, 1890 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der 1. Brief des Johannes, in Predigten&amp;#039;&amp;#039;, 1896;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des Apostels Paulus, in Predigten&amp;#039;&amp;#039;, 1905;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Reden in schwerer Zeit&amp;#039;&amp;#039;, 1914 bis 1918;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche. Predigten aus den Jahren vaterländischer Not (1918–1922)&amp;#039;&amp;#039;, 1923;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unser Weg zu Gott&amp;#039;&amp;#039; (aus dem Nachlass zusammengestellt v. Martin Thorn), 1924;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gott u. Mensch. Predigten u. Reden&amp;#039;&amp;#039; (zusammengestellt v. Carl Grüneisen), 1926;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen aus meinem Leben&amp;#039;&amp;#039;, 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Andresen: &amp;#039;&amp;#039;Ernst von Dryander: eine biographische Studie&amp;#039;&amp;#039;. W. de Gruyter, Berlin 1995. ISBN 3-11-014814-5.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613121703/http://www.bautz.de/bbkl/d/dryander_e.shtml |band=1|spalten=1398–1399|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Dryander, Ernst von}}&lt;br /&gt;
* [[Erich Beyreuther]]: &amp;#039;&amp;#039;Dryander, Ernst Hermann von&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Deutsche Biographie&amp;#039;&amp;#039;. (&amp;#039;&amp;#039;[[Neue Deutsche Biographie|NDB]]&amp;#039;&amp;#039;). Band 4. Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1959, ISBN 3-428-00185-0, [https://www.deutsche-biographie.de/gnd119059436.html#ndbcontent S. 141–142.]&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Böttcher]]: Dryander, Ernst (von), In: &amp;#039;&amp;#039;Bedeutende historische Persönlichkeiten der Dübener Heide&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;AMF (Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung e.V.)&amp;#039;&amp;#039; - Nr. 237, Pölzig 2012, S. 23.&lt;br /&gt;
* Bruno Doehring: &amp;#039;&amp;#039;D. Ernst von Dryander zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Zillesen, Berlin 1922.&lt;br /&gt;
* Ernst von Dryander: [https://books.google.de/books?id=X_QOAAAAQAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen aus meinem Leben&amp;#039;&amp;#039;.] Velhagen und Klasing, Bielefeld 1921.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Koerner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien]]. (Ein Deutsches Geschlechterbuch)&amp;#039;&amp;#039;. Band 7, Zeichnungen: [[Adolf Matthias Hildebrandt|Ad. M. Hildebrandt]], Hrsg. Herold (Verein), W. T. Bruer, Berlin 1900/1899, [https://archive.org/details/deutschesgeschle07koer/page/n61/mode/2up S. 19–21. Insb. S. 20.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Kurmark#Generalsuperintendentur Kurmark|Generalsuperintendent der Kurmark]] in der [[Evangelische Kirche der altpreußischen Union|altpreuß.]] Kirchenprovinz Brandenburg&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1892]]–[[1903]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Rudolf Kögel]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[David Hennig Paul Köhler]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119059436|LCCN=nr/97/15202|VIAF=59885835}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dryander, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalsuperintendent (Kurmark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Schwarzen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dryander, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dryander, Ernst von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe und Politiker, MdH&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. April 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. September 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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