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	<title>Ernst Diedenhofen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Diedenhofen&amp;diff=2778356&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 4. März 2023 um 23:30 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Diedenhofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Dezember]] [[1898]] in [[Mayen]]; † [[11. September]] [[1983]] in [[Gerolstein]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst Diedenhofen wuchs in einer angesehenen Familie in Mayen auf. Er besuchte zunächst die [[Volksschule]], dann das [[Gymnasium]], ging aber nach der [[Sekundarstufe|Obersekundarstufe]] ab. Von 1916 bis 1918 nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, zuletzt im Rang eines [[Feldwebel]]s. Anschließend absolvierte er eine kaufmännische Lehre und arbeitete im elterlichen Hotel. 1923 übernahm er ein [[Konfektion]]shaus, das seiner Ehefrau Thea gehörte, das er bis 1931 führte und dann verpachtete. Anschließend arbeitete er wieder im elterlichen Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1932 trat er der NSDAP bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 840.376).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6181084&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gründe gab er später wirtschaftliche Begebenheiten an. Er hoffte vor allem auf einen [[Judenboykott]], der die angeblich übermächtigen jüdischen Einflüsse in der Wirtschaft zurückdrängen würde. Bereits im Herbst 1932 vertrat er den [[Struktur der NSDAP#Ortsgruppenleiter|Ortsgruppenleiter]] von Mayen und wurde dortiger [[Sturmabteilung|SA]]-Führer. Am 12. März 1933 wurde er Stadtverordneter im Stadtrat Mayen und war bis September 1933 Bürgermeister des Ortes. Anschließend wurde er von der Partei nach [[Koblenz]] versetzt, wo er hauptamtlicher Angestellter im [[Amt für Kommunalpolitik]] wurde. Von August 1934 bis zum September 1937 war er Kreisleiter und Bürgermeister von [[Bitburg]], anschließend bis 1943 wurde er [[Struktur der NSDAP#Kreisleiter|Kreisleiter]] von [[Landkreis Birkenfeld|Birkenfeld-Baumholder]] und von 1943 bis 1945 Kreisleiter von [[Neuwied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1945 wurde er als Feldwebel eingezogen und geriet am 28. April 1945 in [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]]. Nach seiner Rückkehr wurde er erneut verhaftet und verbrachte die Zeit bis zum 18. April 1950 in [[Untersuchungshaft]]. Zunächst wurde er zu drei Jahren Haft verurteilt. Das Urteil wurde jedoch aufgehoben und zu zehn Monaten Haft abgemildert. Beide Strafen waren jedoch durch die [[Internierung]] und Untersuchungshaft abgegolten. Im [[Entnazifizierung]]sprozess wurde er als „Belasteter“ eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewertung ==&lt;br /&gt;
Diedenhofen galt eigentlich als gemäßigter Kreisleiter. In seiner Zeit in Mayen war er relativ unauffällig, in Bitburg dagegen versetzte er eine Reihe „politisch unzuverlässiger“ Beamter. In Neuwied hatte er große Differenzen mit Landrat [[Rudolf Reppert]] und dem Neuwieder Bürgermeister [[Paul Haupt (Politiker)|Paul Haupt]]. Einer seiner Hauptkonkurrenten war außerdem [[Herbert Wild (Politiker)|Herbert Wild]], Landrat von Birkenfeld, der ihn als machtgierigen Diktator beschrieb, der vom NS-Gedankengut besessen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte |Nummer=29 |Verlag=Selbstverlag der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz |Datum=2003 |Seiten=336}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Entnazifizierungsverfahren erhielt er sehr schlechte Beurteilungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Franz Maier |Titel=Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz |Reihe=Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz |NummerReihe=28 |Auflage=2.&amp;amp;nbsp;ergänzte |Verlag=v. Hase &amp;amp; Koehler |Ort=Mainz/Zarrentin |Datum=2009 |ISBN=978-3-7758-1408-9 |Seiten=180–181}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pkc0064-}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1051182980|VIAF=308713953}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Diedenhofen, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bitburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neuwied)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Mayen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Diedenhofen, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker der NSDAP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Dezember 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mayen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. September 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gerolstein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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