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	<title>Ernst David Bergmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T01:24:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_David_Bergmann&amp;diff=2698777&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Minderbinder: /* Leben */ lf</title>
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		<updated>2026-02-12T10:02:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ernst Bergman.jpg|miniatur|Ernst David Bergmann, 1956]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst David Bergmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|ארנסט דוד ברגמן}}; * [[17. September]] [[1903]] in [[Karlsruhe]]; † [[6. April]] [[1975]] in [[Haifa]]) war ein deutsch-[[israel]]ischer [[Chemiker]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Forscher und Führungskraft lieferte Bergmann, ebenso wie der Kernchemiker [[Bertrand Goldschmidt]], entscheidende Beiträge zu Israels Atomprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst Bergmann war der Sohn des [[Zionismus|zionistisch]] eingestellten [[Rabbiner]]s [[Judah Bergmann]] und das älteste von acht Geschwistern. 1908 zog die Familie von Karlsruhe nach [[Berlin]]. Nach der Volksschule besuchte er das humanistische [[Heinz-Berggruen-Gymnasium#Nach dem Zweiten Weltkrieg|Mommsen-Gymnasium]]. Der Physiklehrer erkannte die Fähigkeiten Ernst Bergmanns und lud ihn zur Mitarbeit an seinem Lehrbuch ein. Ernst Bergmann studierte ab 1921 Chemie und Physik an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]]. Einen Teil seiner Studiengebühren verdiente er durch Nachhilfeunterricht. Anfang 1924 wurde er mit sehr guten Noten bei [[Wilhelm Schlenk]] zum [[Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Academictree |chemistry |52809|Name=Ernst David Bergmann |Datum=6. Januar 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals gehörten die Naturwissenschaften noch zur Philosophischen Fakultät. Ernst Bergmann nahm eine Assistenzstelle bei Wilhelm Schlenk an. Er [[Habilitation|habilitierte]] sich 1928 und wurde [[Privatdozent]] für Chemie. 1929 heiratete er seine Berliner Institutskollegin, die Wiener Jüdin Dr. Ottilie Blum. Institutsleiter Wilhelm Schlenk wollte ihn zur Ernennung zum Professor vorschlagen, wenn er sich taufen lasse; das lehnte Ernst Bergmann ab. Mit Wilhelm Schlenk veröffentlichte er 1932 auch ein &amp;#039;&amp;#039;Ausführliches Lehrbuch der Organischen Chemie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] 1933 wurde Ernst Bergmann wie allen jüdischen Universitätslehrern die [[Lehrberechtigung]] entzogen. Er wurde entlassen. [[Albert Einstein]] kannte Ernst Bergmann dank seiner wissenschaftlichen Publikationen. Einstein setzte sich intensiv für jüdische Wissenschaftler ein. Er schlug Ernst Bergmann [[Chaim Weizmann]] als Leiter für das im Bau befindliche [[Weizmann-Institut für Wissenschaften|Daniel-Sieff-Forschungsinstitut]] in [[Rechovot]], Israel vor. Bergmann verließ mit seiner Frau Deutschland und begann am 1. Juli 1933 seine Arbeit in Weizmanns [[London]]er Labor. Anfang 1934 ging er nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] und übernahm die Leitung des gerade fertiggestellten Forschungsinstituts. 1937 starb seine Frau Ottilie in Rechevot an Knochenkrebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 veröffentlichte Wilhelm Schlenk die zweite Ausgabe des gemeinsam erarbeiteten Lehrbuchs der organischen Chemie als Alleinautor und verschwieg auf Druck der Nationalsozialisten damit, dass sein früherer Kollege an dem Buch voll beteiligt gewesen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1177/097172189700200210&amp;quot;&amp;gt;Ute Deichmann: &amp;#039;&amp;#039;The Impact of Jewish Refugee Chemists from Nazi Germany on Chemistry in Palestine/Israel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Science, Technology and Society.&amp;#039;&amp;#039; 2, 1997, S.&amp;amp;nbsp;435, {{DOI|10.1177/097172189700200210}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Naturwissenschaften arbeitete er eng mit der der Wehrorganisation der jüdischen Einwanderer [[Hagana]] zusammen, half beim Aufbau des Wissenschaftszweigs der Hagana Hemed, der Rüstungsindustrie und der Atomwirtschaft. Deswegen kam es zum Konflikt mit Chaim Weizmann, der sein Institut nur auf zivile Grundlagenforschung beschränken wollte. Bergmann wollte aber dazu beitragen, Israel so starkzumachen, dass sich die Erfahrung der Vernichtung eines wehrlosen Volkes nie wiederholen konnte. Er schloss sich [[David Ben-Gurion]] an und spielte später beim israelischen Atomprogramm mit David Ben-Gurion und [[Shimon Peres]] eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 arbeitete er für einige Zeit in England und den USA. 1953 verließ er das Daniel-Sieff-Forschungsinstitut und wurde Chemieprofessor an der [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebräischen Universität Jerusalem]]; einige Jahre war er Vizepräsident der Universität. Von 1953 bis 1966 war er Leiter der [[Israelische Atomenergiekommission|Atomenergiekommission]]. Diese wurde 1952 gegründet (nach englischem und französischem Vorbild) und bestand anfangs neben Bergmann aus [[Shmuel Sambursky]] (Leiter des israelischen Wissenschaftsrats), [[Giulio Racah]] (Kernphysiker und Professor an der Hebräischen Universität), [[Shaul Cohen]] (Professor an der Hebräischen Universität), [[Israel Dostrovsky]] (Chemiker, [[Weizmann-Institut]]), [[Franz Heinrich Ollendorff|Franz Ollendorff]] ([[Technion]]) und als einziger Nicht-Wissenschaftler Generalstabschef [[Jaakow Dori]].&amp;lt;ref&amp;gt;B. Pinkus, M. Tlamim: Atomic Power to Israel&amp;#039;s Rescue: French-Israeli Nuclear Cooperation, 1949–1957, Israel Studies, Band 7, Nr. 1, Foreign Relations, Frühling 2002, S. 104–138, hier S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bergmann lehrte auch am Technion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Israel gehörte er nach den militärischen Siegen zu den politisch Besonnenen, die sich Frieden mit den Palästinensern und einen militärisch gesicherten, aber defensiven Staat wünschten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde er mit dem [[Israel-Preis]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web| title = Website des Israel-Preises - Preisträger 1968 (hebräisch)| url = http://cms.education.gov.il/EducationCMS/Units/PrasIsrael/Tashkag/Tashlab_Tashkag_Rikuz.htm?DictionaryKey=Tashkah| accessdate=2012-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1960 war er Mitglied der [[Israelische Akademie der Wissenschaften|Israelischen Akademie der Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine jüngeren Brüder sind [[Alfred Bergmann (Widerstandskämpfer)|Alfred]], [[Josef Bergmann (Gewerkschafter)|Josef]] und [[Theodor Bergmann (Agrarwissenschaftler)|Theodor Bergmann]]. Seine zweite Frau Channi Ittin starb 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bob Weintraub: [https://web.archive.org/web/20110721011946/http://www.chemistry.org.il/booklet/12/pdf/bergmann.pdf Ernst &amp;#039;&amp;#039;David Bergmann (1903–1975).&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 484&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of the Israel Chemical Society.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 12 (April 2003), S. 39 f.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Theodor Bergmann (Agrarwissenschaftler)|Theodor Bergmann]] |Titel=Weggefährten |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=VSA: Verlag |Ort=Hamburg |Datum=2010 |Seiten=214 |ISBN=978-3-89965-443-1 |Online=https://www.vsa-verlag.de/uploads/media/www.vsa-verlag.de-Bergmann-Weggefaehrten.pdf |Format=PDF |KBytes=231 |Abruf=2017-01-02}}&lt;br /&gt;
* Karlen Vesper: [https://www.nd-aktuell.de/artikel/922064.das-siebte-kind.html &amp;#039;&amp;#039;Das siebte Kind. Rabbinersöhne gegen Hitler. Die Odyssee des Theodor Bergmann und seiner Brüder&amp;#039;&amp;#039;] in [[Neues Deutschland|neues deutschland]] vom 27. Januar 2014.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bergmann, Ernst David&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 55f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|136880762}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136880762|LCCN=n50007486|VIAF=113076733}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bergmann, Ernst David}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernchemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Israel-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Israelischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israelisches Atomwaffenprogramm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hebräische Universität Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Palästina zur Mandatszeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Israel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bergmann, Ernst David&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=ארנסט דוד ברגמן (hebräisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-israelischer Chemiker und Forscher für Israelische Atomwaffen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. September 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Haifa]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Minderbinder</name></author>
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