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	<title>Ernst Buske - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bogert: unbelegt</title>
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		<updated>2025-08-20T06:29:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unbelegt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Buske&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Oktober]] [[1894]] in [[Połczyn-Zdrój|Bad Polzin]]; † [[27. Februar]] [[1930]] in [[Wesermünde]] (heute: [[Bremerhaven]])) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]] und Geschäftsführer verschiedener Bauernverbände. Innerhalb der [[Jugendbewegung]] zählte er zu den wichtigsten Persönlichkeiten des späten [[Wandervogel]]s und der [[Bündische Jugend|Bündischen Jugend]]. Bis zu seinem frühen Tod war Buske Bundesführer der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Buske trat 1912 in die [[Drawsko Pomorskie|Dramburger]] Ortsgruppe des [[Alt-Wandervogel]]s ein. Nach dem Abitur im Jahr 1914 studierte er in Berlin [[Rechtswissenschaft|Jura]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1922 über „Die Erläuterung der Begriffe Volk, Nation und Staat“. Seinen Lebensunterhalt verdiente er anschließend als Rechtsberater und [[Syndikus]] des [[Reichslandbund]]es in Nordwestdeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1917 engagierte sich Buske in der aus dem Verein abstinenter Studenten hervorgegangenen „Akademischen Gemeinschaft Skuld“, deren Gildenmeister er bis ins Jahr 1919 war. Vom Wehr- und Kriegsdienst im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er aufgrund seiner körperlichen Behinderung (Einarmigkeit) befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1919 war Buske zum Bundesführer des Alt-Wandervogels gewählt worden; er strukturierte den Bund mit radikalen Reformen um und setzte sich unter anderem für eine Trennung des Bundes in einen Jungen- und einen Mädchenbund ein. Zudem mussten unter seiner Führung alle Mitglieder über 20 Jahren, die nicht mehr in einer Ortsgruppe aktiv waren, den Bund verlassen. Auf der Bundeswoche im Frühjahr 1920 wurden diese Reformen mit großer Mehrheit angenommen, woraufhin viele Ortsgruppen und alle Mädchengruppen den Bund verließen und sich vor allem dem [[Wandervogel e. V.]] anschlossen. 1921 trat auch der Gau Rheinland unter Führung von [[Robert Oelbermann]] aus dem Alt-Wandervogel aus und gründete den [[Nerother Wandervogel]]. An der Mitgliederzahl gemessen schrumpfte der Alt-Wandervogel sehr stark, jedoch festigte dies die verbliebenen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 gab Buske das Amt des Bundesführers an [[Georg Götsch]] ab, blieb aber weiterhin in der Bundesführung aktiv. Anfang August 1923 beschlossen der Alt-Wandervogel, der „Wandervogel-Wehrbund“, der „Wandervogel-Jungenbund“ und der „Schlesische Wandervogel – Jungenbund“ den Zusammenschluss zu einem gemeinsamen Bund unter dem Namen „Wandervogel, deutsche Jungenschaft“. Die erste Bundesleitung bestand aus [[Hans Dehmel]] und Georg Weber. Als Dehmel 1924 sein Amt niederlegte, übernahm Buske diesen Posten unter der Bedingung, den Namen des Bundes in „Alt-Wandervogel, deutsche Jungenschaft“ zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Buskes Leitung führte der „Alt-Wandervogel, deutsche Jungenschaft“ intensive Gespräche mit verschiedenen Jugendbünden über die Bildung eines gemeinsamen „Hochbundes“. 1926 schloss sich der Alt-Wandervogel mit dem [[Großdeutscher Pfadfinderbund|Großdeutschen Pfadfinderbund]]  zum [[Bund der Wandervögel und Pfadfinder]] zusammen. Der neue Bund nahm wieder Mädchen auf, Bundesführer wurde Hans Dehmel. Ein Jahr später änderte der Bund seinen Namen in [[Deutsche Freischar]], nachdem sich ihm weitere Gruppierungen angeschlossen hatten. Nach Dehmels erneutem Rücktritt im April 1928 wurde Buske zum Bundesführer der Deutschen Freischar gewählt. Dieses Amt hatte er bis zu seinem plötzlichen Tode am 27. Februar 1930 inne. Gestorben in Wesermünde, wurde er in seinem Geburtsort [[Połczyn-Zdrój|Polzin]] beerdigt. Geprägt wurde Buskes letzte Amtszeit durch seine Bemühungen um die innere Einigung der Deutschen Freischar und die Auseinandersetzungen mit [[Eberhard Koebel]], die letztlich zur Abspaltung der [[Deutsche Jungenschaft vom 1. November 1929|dj.1.11]] führten. Der Kontrahent Koebel, bekannter noch unter seinem [[Fahrtenname]]n „tusk“, würdigte den Bundesführer Buske in einem Nachruf:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ernst Buskes Entscheidung war geachtet und gefürchtet. Er versprach nichts, verordnete wenig, aber er führte alles durch. Er hatte die Entscheidungsart und Haltung eines erprobten Soldaten. Wenn so ein Führer stirbt, ohne selbst vorher an diese Möglichkeit gedacht zu haben, hinterläßt er ein steuerloses Schiff.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Werner Helwig: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Blaue Blume des Wandervogels]]&amp;#039;&amp;#039;. Erweiterte Neuausgabe, herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von [[Walter Sauer (Erziehungswissenschaftler)|Walter Sauer]]. Heidenheim an der Brenz 1980, S. 277&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Begriff der Nation: Mit einem Anhang über Nationalität und Nationalitätsprinzip&amp;#039;&amp;#039;. Diss. jur. Breslau, Remmler, Geestemünde 1922&lt;br /&gt;
* mit  [[Karl Brandt (Ökonom)|Karl Brandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Agrarkrisis und ihre Überwindung&amp;#039;&amp;#039;. Verlag des Landbundes, Geestemünde 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Deutsche Freischar (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ernst Buske zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;. Nachdruck. Selbstverlag, Braunschweig 1984&lt;br /&gt;
* Hans-Gerd Warmann (Jack): &amp;#039;&amp;#039;Ernst Buske – ein Mann mit weitem Blick&amp;#039;&amp;#039; in: Idee und Bewegung, Heft 89, März 2010, {{ISSN|1435-8883}}&lt;br /&gt;
* Rolf Gardiner: &amp;#039;&amp;#039;Dem Andenken eines Jugendführers – Ernst Buske&amp;#039;&amp;#039; in: Die Sammlung, November 1956&lt;br /&gt;
* Sonderheft: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Buske&amp;#039;&amp;#039; in: Mannschaft – Blätter für Jugendführung, 1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1023859785|VIAF=251309145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buske, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsberater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Buske, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Führer bündischer Jugendverbände&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Oktober 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Połczyn-Zdrój|Bad Polzin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Februar 1930&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wesermünde]] (heute: [[Bremerhaven]])&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bogert</name></author>
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