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	<title>Ernst Bansi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Grubenhagener am 11. Juni 2025 um 17:08 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-11T17:08:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Bansi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Januar]] [[1858]] in [[Bielefeld]]; † [[25. Oktober]] [[1940]] in [[Quedlinburg]]) war ein deutscher Kommunalbeamter und Bürgermeister der Stadt Quedlinburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bansi wurde als Sohn des Versicherungsdirektors Gustav Bansi geboren und legte 1876 sein Abitur ab. Er studierte Rechtswissenschaften und [[Nationalökonomie]] in [[Universität Bonn|Bonn]] und [[Berlin]]. Während seines Studiums wurde er 1876 Mitglied der [[Burschenschaft Alemannia Bonn]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war auch musisch begabt und spielte Zweite Violine in einem Orchester. Nachdem er 1879 in [[Köln]] sein erstes Staatsexamen bestanden hatte, wurde er als [[Referendar]] am [[Amtsgericht Bielefeld]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1880 trat er als Einjährig-Freiwilliger in das 2. [[Bataillon]] des 55. [[Infanterie]]-Regiments Bielefeld ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1883 heiratete er. Im gleichen Jahr wurde auch sein erster Sohn geboren. Weitere Referendartätigkeiten absolvierte er bei einem am [[Oberlandesgericht Hamm]] tätigen Rechtsanwalt. Danach war er erneut am Amtsgericht eingesetzt. 1885 bestand er dann sein Großes Staatsexamen im Justizministerium in Berlin und war als [[Assessor]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entschloss sich im Bereich der Kommunalverwaltung tätig zu werden. 1886 wurde er zum Zweiten Bürgermeister in Bielefeld gewählt, wo er das Städtische Armenwesen leitete und das [[Elberfelder System]] einführte. In dieser Funktion lernte er den bekannten im Sozialwesen engagierten Pfarrer [[Friedrich von Bodelschwingh der Ältere|Friedrich von Bodelschwingh]] kennen. Zum Zuständigkeitsbereich Bansis gehörte auch der Schlachthof, Volks- und Bürgerschule, Steuerangelegenheiten, Forstverwaltung und Polizei.&lt;br /&gt;
[[Datei:Brühlstraße 03 (Quedlinburg) 2012 by Andreas Werner - IMG 8223.jpg|miniatur|Villa Brühlstraße 3]]&lt;br /&gt;
1895 bewarb er sich um die Stelle des Ersten Bürgermeisters in Quedlinburg. Er wurde mit 20 von 30 Stimmen gewählt und am 8. Mai 1895 durch königliche Kabinettsorder in dem Amt bestätigt. Bansi war über viele Jahre als Bürgermeister in Quedlinburg tätig. 1896 wurde er Mitglied des Kreistages des [[Landkreis Quedlinburg|Kreises Quedlinburg]]. Im gleichen Jahr ließ er sich eine Villa in der [[Brühlstraße 3 (Quedlinburg)|Brühlstraße 3]] in Quedlinburg bauen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt|Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; Band 7: Falko Grubitzsch, unter Mitwirkung von Alois Bursy, Mathias Köhler, Winfried Korf, Sabine Oszmer, Peter Seyfried und [[Mario Titze]]: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Quedlinburg.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Quedlinburg.&amp;#039;&amp;#039; Fliegenkopf, Halle 1998, ISBN 3-910147-67-4, Seite 105&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898 führte er den hauswirtschaftlichen Unterricht an der Quedlinburger Mädchen-Volksschule ein. Der Forstbestand der Stadt wurde im Bereich Altenburg und Steinholz vergrößert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1899 bis 1901 wurde das [[Rathaus Quedlinburg|Rathaus der Stadt]] erweitert. Als besonders dringlich sah er die Anlegung einer [[Kanalisation]] in Quedlinburg an. Die Arbeiten hierzu begannen 1902. Es entstand ein Krankenhaus- und Realschulbau, das heutige [[GutsMuths-Gymnasium]] und ein neuer Zentralfriedhof. In seiner Amtszeit wurde auch mit dem Bau des Elektrizitätswerks begonnen. Es entstand eine städtische Badeanstalt mit Schwimmhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1899 an war Bansi Mitglied des [[Provinziallandtag der Provinz Sachsen|Provinziallandtages der Provinz Sachsen]]. Dieses Amt hatte er bis 1931 inne. Er gehörte dem Haushaltsausschuss an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bansi wurde mit dem [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] 4. Klasse ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1900 war Bansi [[Oberbürgermeister]] Quedlinburgs. Im Jahr 1903 der Ausbau der bisherigen Realschule zur [[Oberrealschule]]. 1908 konnte die Bahnstrecke Quedlinburg-Thale-Blankenburg eingeweiht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bansi hatte sich dafür ausgesprochen, Quedlinburg stärker zu einer Regimentsstadt zu machen. 1909 wurde das 1. und 3. Bataillons sowie der Regimentsstab des Infanterie-Regiments Nr. 165 nach Quedlinburg verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1911 wurde ein königlich preußisches Lehrerseminar in Quedlinburg eingeweiht, die heute nach Ernst Bansi benannte [[Sekundarschule Ernst Bansi]]. Quedlinburg erhielt den Status einer [[Kreisfreie Stadt|Kreisfreien Stadt]]. In der Amtszeit Bansis wurden auch Straßendurchbrüche durchgeführt. Darüber hinaus kam es zur Vereinigung von Hospitälern in einer neuen Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] engagiert er sich als Realpolitiker und versucht in Quedlinburg schlichtend in die Krisen während des [[Kapp-Putsch]]es und des [[Spartakusaufstand]]es einzugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 beging Bansi sein 25. Amtsjubiläum. Ihm zu Ehren wurde aus diesem Anlass die Brühlstraße in Bansistraße umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1921 wurde die ehemals von den Kürassieren als Reitplatz genutzte Fläche zum Sportplatz umgebaut. Bei seiner in diesem Jahr erfolgten Wiederwahl in den Provinziallandtag war er für die [[Deutsche Volkspartei]] angetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Bansi 1922 zum [[Liste von Persönlichkeiten der Stadt Quedlinburg#Ehrenbürger|Ehrenbürger Quedlinburgs]] ernannt worden war, erfolgte 1924 seine Verabschiedung als Erster Bürgermeister der Stadt. Bansi war auch Vorsitzender des Verwaltungsrats der &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlengrube Concordia&amp;#039;&amp;#039; und Mitglied des Aufsichtsrats der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahngesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Mein Leben&amp;#039;&amp;#039;, Quedlinburg, Schwanecke, 1934&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, Quedlinburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I Politiker, Teilband 1: A–E. Heidelberg 1996, S. 48.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1119339146|VIAF=57591717}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bansi, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Quedlinburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bansi, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunalbeamter und Bürgermeister der Stadt Quedlinburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Oktober 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Quedlinburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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