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	<title>Ernst Alfred Philippson - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T01:24:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Alfred_Philippson&amp;diff=2700939&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Werner Röder; KIeinkram</title>
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		<updated>2025-08-01T16:04:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Werner Röder; KIeinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Alfred Philippson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. April]] [[1900]] in [[Mönchengladbach]]; † [[9. August]] [[1993]] in [[Urbana (Illinois)]], [[Vereinigte Staaten|USA]]) war ein deutsch-amerikanischer germanistischer und anglistischer [[Mediävistik|Mediävist]] ([[Germanistische Mediävistik|Altgermanist]]). Er war Professor für Germanische Philologie an der [[University of Illinois at Urbana-Champaign]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Ernst Alfred Philippson entstammt einer deutschen Gelehrtenfamilie. Seine Eltern waren Ernst Moritz Philippson (1871–1924), ein Zahnarzt, und Johanna, geborene Mühlinghaus (1878–1945). Sein Cousin war der Geograph [[Alfred Philippson]] als herausragende wissenschaftliche Persönlichkeit. Er wurde entgegen weiter Teile der Großfamilie nicht in deren jüdischer Tradition erzogen, sondern war zunächst evangelisch-reformiert und später konfessionslos. Philippson war mit Margarete Josephine, geborene Hecker (1903–1989), verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erlebte er als Soldat im preußischen Heer nur kurz in den letzten Monaten des Jahres 1918 nach seinem Abitur ([[Notabitur]]) am [[Stiftisches Humanistisches Gymnasium Mönchengladbach|Humanistischen Gymnasium]] in Mönchengladbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Wintersemester 1918/19 an studierte er in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]], in [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] (1920/21) und in [[Universität zu Köln|Köln]] ab Wintersemester 1921/22 bis 1923 Germanistik, Anglistik und Geschichtswissenschaften. In Köln wurde er bei [[Friedrich von der Leyen (Germanist)|Friedrich von der Leyen]] mit einer germanistischen Arbeit zur Märchenforschung: &amp;#039;&amp;#039;Der Märchentypus von [[König Drosselbart]]&amp;#039;&amp;#039; promoviert. 1924 erreichte er dort das Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien für die Fächer Deutsch, Englisch und Geschichte. In Köln erfolgte 1928 die Habilitation mit der anglistischen Arbeit: &amp;#039;&amp;#039;Germanisches Heidentum bei den Angelsachsen&amp;#039;&amp;#039; bei [[Herbert Schöffler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst war er von 1925 bis 1931 Assistent am Deutschen Seminar in Köln und dort nach seiner Habilitation ab 1928 bis 1937 Privatdozent für Englische Philologie. In dieser Zeit Anfang der 1930er Jahre unternahm er bis 1933 Vortragsreisen in die Vereinigten Staaten. Schon 1928 bis 1929, durch seine Reisekontake, nahm er eine Lektorenstelle an der [[University of Wisconsin]] in Madison an. Sein akademisches Engagement in den Vereinigten Staaten setzte sich durch eine weitere Lektorenstelle von 1931 bis 1933 an der [[Ohio State University]] in [[Columbus (Ohio)|Columbus]] fort. Im September 1933 emigrierte Philippson in die Vereinigten Staaten. Dort nahm er von 1935 bis 1947 eine Assistenzprofessur für Deutsch an der [[University of Michigan]] in [[Ann Arbor]] an. 1937 gab er seine Kölner Lehrerlaubnis „freiwillig“ zurück. In der Zeit des Zweiten Weltkriegs unterrichtete er im Auftrag der [[US-Army]] Offiziere in deutscher Sprache und Landeskunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 wechselte er zunächst bis 1951 als Associated Professor an das German Department nach Urbana, 1951 erhielt er dort eine ordentliche Professur für Germanische Philologie. 1968 wurde er emeritiert, lehrte aber an der [[Columbia University]] in [[New York City|New York]] weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philippson lehrte und forschte zur deutschen Literatur von den Anfängen der althochdeutschen Phase bis zur frühen Neuzeit und dem ausgehenden 17. Jahrhundert. Des Weiteren die Englische und Germanische Philologie und besonders zur Altgermanischen Religion- und Religionsgeschichte und zur Germanischen Mythologie. Ein akademischer Schüler war neben anderen der Germanist [[Elmer H. Antonsen]]. Er war zeitweilig alleiniger Herausgeber (1953–57) und Mitherausgeber (1957–71) der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of English and Germanic Philology]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die Universität Köln ehrte Philippson 1972 mit der erneuten Verleihung seines akademischen Grades zu dessen 50-jährigem Doktor-Jubiläum. Diese Verleihung war die erste dieser Art an einer Universität der Bundesrepublik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* 1937 [[Modern Language Association of America]] (Exekutiv-Mitglied für Germanische Philologie)&lt;br /&gt;
* [[Linguistic Society of America]]&lt;br /&gt;
* [[American Association of Teachers of German]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Märchentypus von König Drosselbart.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1922, (Köln, Universität, Dissertation, vom 8. Juli 1922, maschinenschriftlich; überarbeitet: (= &amp;#039;&amp;#039;FF Communications.&amp;#039;&amp;#039; 50 = Band 14, Nr. 2, {{ISSN|0014-5815}}). Suomalainen tiedeakatemia, Greifswald 1923).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Germanische Mütter- und Matronenkult am Niederrhein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Germanic Review.&amp;#039;&amp;#039; Band 19, Nr. 2, 1944, S. 81–142, {{DOI|10.1080/19306962.1944.11786183}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Germanisches Heidentum bei den Angelsachsen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kölner anglistische Arbeiten.&amp;#039;&amp;#039; 4, {{ZDB|551237-2}}). Leipzig, B. Tauchnitz, 1929, (Zugleich: Köln, Universität, Habilitations-Schrift, 1928; Nachdruck: Johnson Reprint Corp., New York NY u. a. 1966).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Genealogie der Götter in germanischer Religion, Mythologie und Theologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Illinois Studies in Language and Literature.&amp;#039;&amp;#039; 37, 3, {{ISSN|0073-5175}}). University of Illinois Press, Urbana IL 1953.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Editionen&lt;br /&gt;
* mit [[Hugo Moser (Germanist)|Hugo Moser]], [[Karl Stackmann (Germanist)|Karl Stackmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Texte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Schmidt, Berlin, 1956–1972, {{ISSN|0563-3079}}.&lt;br /&gt;
* mit Angelo George de Capua: &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Neukirchs Anthologie. Herrn von Hoffmannswaldau und andrer Deutschen auserlesener und bißher ungedruckter Gedichte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Neudrucke deutscher Literaturwerke.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Band 1 und 16, {{ISSN|0077-7668}}). Nach einem Druck vom Jahre 1697 mit einer kritischen Einleitung und Lesarten. Band 1–2. Niemeyer, Tübingen 1961–1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johanna Philippson]]: &amp;#039;&amp;#039;The Philippsons, a German-Jewish Family 1775–1933.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Leo Baeck Institut]]e Yearbook.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, 1962, S. 95–118 (englisch).&lt;br /&gt;
* [[Christoph König (Germanist)|Christoph König]] (Hrsg.), unter Mitarbeit von Birgit Wägenbaur u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Internationales Germanistenlexikon 1800–1950]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;H–Q.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2003, ISBN 3-11-015485-4, S. 1405–1406.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Philippson, Ernst Alfred&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,2. Saur, München 1983, S. 902.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Philippson%2C+Ernst+Alfred Veröffentlichungen Philippsons] im [[OPAC]] der [[Regesta imperii]]&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|395|397|Philippson. Gelehrtenfamilie|Astrid Mehmel|118968106}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11617627X|LCCN=no96038108|VIAF=69675169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Philippson, Ernst Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanistischer Mediävist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anglistischer Mediävist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionswissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionshistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Illinois at Urbana-Champaign)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Philippson, Ernst Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-amerikanischer germanistischer und anglistischer Mediävist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. April 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mönchengladbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Urbana (Illinois)]], [[Vereinigte Staaten|USA]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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