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	<title>Ernst Ahl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:51:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Ahl&amp;diff=429771&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener: Mitgliedschaft in Burschenschaft.</title>
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		<updated>2025-06-02T17:42:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mitgliedschaft in Burschenschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Gustav Ernst Ahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. September]] [[1898]] in [[Berlin]]; † wohl [[1945]] in [[Jugoslawien]]&amp;lt;ref&amp;gt;vielleicht bereits am [[14. Februar]] [[1945]]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Zoologie|Zoologe]], [[Ichthyologie|Ichthyologe]] und [[Herpetologie|Herpetologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ahl war der Sohn des Geheimen Rechnungsrats Gustav Ahl und dessen Ehefrau Martha. Die beiden Eltern hatten neben Ernst noch einen weiteren Sohn. Ab seinem sechsten Lebensjahr besuchte Ernst Ahl das [[Realgymnasium]] in [[Berlin-Lichtenberg]] und legte 1916 das [[Notabitur]] ab und per [[Gestellungsbefehl]] sofort zum Kriegsdienst eingezogen und nach kurzer Ausbildungszeit an die Front versandt. Über das Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] hinaus war er bis Anfang 1919 im 3. Garde-Fußartillerie-Regiment diente. Er wurde zum [[Vizefeldwebel]] und [[Offizieranwärter|Offiziersaspiranten]] ernannt. Anschließend studierte er an der Berliner [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] Naturwissenschaften mit Schwerpunkt [[Zoologie]]. Er gehörte der [[Bonner Burschenschaft Germania|Burschenschaft Neogermania Berlin]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 17.&amp;amp;nbsp;November 1921 wurde er dort mit der [[Dissertation]]sschrift &amp;#039;&amp;#039;Zur Kenntnis der Knochenfischfamilie [[Falterfische|Chaetodontidae]] insbesondere der Unterfamilie Chaetodontinae&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1921 bis zum 31. Januar 1923 war Ahl als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter in der [[Herpetologie|herpetologischen]] und [[Ichthyologie|ichthyologischen]] Abteilung des [[Museum für Naturkunde (Berlin)|Zoologischen Museums]] der Berliner Universität. Am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 1923 übernahm er in der Nachfolge des pensionierten Herpetologen [[Gustav Tornier]] (1859–1938), mit dem er befreundet war, dessen herpetologische Abteilung als [[Volontariat|Volontär]]-Assistent. Mit dieser [[Kurator (Museum)|kustodialen]] Betreuung der Abteilung beginnt eine produktive Zeit, da unter anderem nun erstmals seit dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wieder publiziert wird. Unter vielem anderen erfolgt 1924 seine Erstbeschreibung des Amazonasfisches &amp;#039;&amp;#039;[[Ahls Rotmaulsalmler|Hemigrammus rhodostomus]]&amp;#039;&amp;#039;, der später ihm zu Ehren &amp;#039;&amp;#039;Ahls Rotmaulsalmler&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1927 wurde Ahl zum [[Wissenschaftlicher Assistent|wissenschaftlichen Oberassistenten]] ernannt und wurde im selben Jahr bis 1934 Chefredakteur der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Das Aquarium]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] trat er nicht nur der [[Sturmabteilung|SA]], sondern zum 1. Mai 1933 auch der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.838.794).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/170371&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mitglied im [[Alter Herr (Studentenverbindung)|Altherrenbund]] seiner [[Bonner Burschenschaft Germania|Burschenschaft Neogermania]] blieb er Mitgliedsbeiträge schuldig und bei der 1938 erfolgten Überführung des Altherrenbundes in den [[Nationalsozialistischer Altherrenbund|Nationalsozialistischen Altherrenbund]] (NSAHB) kam er der Aufforderung zum Ausfüllen neuer Aufnahmeanträge nicht nach, sodass er ausgeschlossen wurde. In der Folge kam er mehrfach mit dem NS-Staat in Konflikt. In einem Hauptverfahren wurde er ebenfalls 1938 der „Interessenlosigkeit gegenüber der Partei“ angeklagt, kam aber mit einem Verweis davon. Im selben Jahr folgte sein Ausschluss aus dem „Reichsbund der Deutschen Beamten“ und am 3.&amp;amp;nbsp;März 1939 der Ausschluss aus der NSDAP, gegen den er Berufung einlegte. Am 31.&amp;amp;nbsp;März 1941 erfolgte seine Entlassung aus dem Museumsdienst und damit das Ende seiner bisherigen beruflichen Zukunft – dies allerdings laut erhaltenen Schreiben vor allem, weil er sich als Beamter stark verschuldet hatte und mehrfach gepfändet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-I/4221&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den 6. Dezember 1944 ist die Wiederaufnahme in die Partei auf seiner Karte vermerkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/170371&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Tage vor dem Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], am 27.&amp;amp;nbsp;August 1939, wurde Ahl [[Einberufung|einberufen]]. Er nahm als [[Wachtmeister]] einer [[Artillerie]]-Einheit am [[Überfall auf Polen]] teil, wurde verwundet und kam im November 1939 in ein Lazarett nach [[Frankfurt (Oder)]]. Nachdem er genesen war, wurde er beim [[Deutsches Afrikakorps|Deutschen Afrikakorps]] in Nordafrika eingesetzt. Nach der Rückkehr aus Nordafrika wurde er nach Jugoslawien abkommandiert. Dort war er zuletzt westlich von [[Nevesinje]] in der Herzegowina als Angehöriger der Einheit 10./Heeres-Küsten-Artillerie-Abteilung 649 tätig. Ab 14.&amp;amp;nbsp;Februar 1945 gilt er als „vermißt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Eidechsenarten tragen seinen Namen: die kubanische &amp;#039;&amp;#039;[[Anolis ahli]]&amp;#039;&amp;#039; und die neuguineische &amp;#039;&amp;#039;[[Emoia ahli]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ichthyologische Mitteilungen I. Eine Revision der Characiniden-Gattung „Metynnis“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen aus dem Zoologischen Museum in Berlin&amp;#039;&amp;#039; 11, Nr.&amp;amp;nbsp;1 (1923), S.&amp;amp;nbsp;15–31.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beschreibungen dreier neuer Welse aus Brasilien&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zoologischer Anzeiger&amp;#039;&amp;#039;, 116, Nr.&amp;amp;nbsp;3–4 (1936), S.&amp;amp;nbsp;109–11.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diagnosen einiger neuer südamerikanischer Süßwasserfische&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Gesellschaft Naturforschender Freunde zu Berlin&amp;#039;&amp;#039; (1931), S.&amp;amp;nbsp;405–409.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Paepke: &amp;#039;&amp;#039;Über das Leben und Werk von Ernst Ahl.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Zoologischen Museums Berlin.&amp;#039;&amp;#039; 1995, S.&amp;amp;nbsp;79–101.&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Paepke: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Ahl (1898–1945), sein Leben und seine Bedeutung für die Herpetologie und Terrarienkunde&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sekretär, Beiträge zur Literatur und Geschichte der Herpetologie und Terrarienkunde&amp;#039;&amp;#039; 13, Heft 2, 2013, S. 15–46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1055417605|LCCN=no/2002/69342|VIAF=117717512}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ahl, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ichthyologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herpetologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museums für Naturkunde Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ahl, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ahl, Christoph Gustav Ernst (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zoologe, Ichthyologe und Herpetologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. September 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=unsicher: 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jugoslawien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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