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	<title>Ernst Achenbach - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Achenbach 1972 (cropped).jpg|mini|hochkant|Ernst Achenbach (1972)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Achenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. April]] [[1909]] in [[Siegen]]; † [[2. Dezember]] [[1991]] in [[Essen]]) war ein deutscher Jurist, Diplomat und Politiker ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]). Als Leiter der Politischen Abteilung der deutschen Botschaft in Paris war er an der [[Judenverfolgung]] im [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|besetzten Frankreich]] beteiligt. Nach dem Krieg verteidigte er als [[Rechtsanwalt]] unter anderem ehemalige [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Funktionäre, denen Kriegsverbrechen vorgeworfen wurden, und forderte eine Generalamnestie. Achenbach war von 1950 bis 1958 Mitglied des [[Landtag Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen Landtages]], von 1957 bis 1976 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]] sowie von 1964 bis 1977 [[Mitglied des Europäischen Parlaments]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
Ernst Achenbach wurde als Sohn des Oberstudiendirektors Karl Ernst Achenbach und dessen Frau Maria Jung geboren. Am 16. März 1937 heiratete er die promovierte [[Vereinigte Staaten|Amerikanerin]] Margaret Goodell. Mit ihr hatte er zwei Söhne, darunter der im Juni 1938 in [[Boulogne-Billancourt]] geborene Rechtsanwalt und Notar Hanno E. J. Achenbach, der Fachanwalt für Steuerrecht in [[Bredeney|Essen-Bredeney]] wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achenbach, Mitglied der evangelischen Kirche, besuchte die [[Oberrealschule]] in [[Gelsenkirchen]], auf der er 1927 das [[Abitur]] ablegte. Anschließend studierte er in [[Sorbonne|Paris]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Universität Hamburg|Hamburg]] und [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] [[Rechtswissenschaft]]en. In Hamburg war er Assistent bei [[Albrecht Mendelssohn Bartholdy]]. Nach der ersten Staatsprüfung (Referendarexamen) 1931 in Köln und der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr. jur. 1932 war er seit dem 4. Oktober 1932 im Justizdienst und bestand am 9. Mai 1936 in Hamburg das Assessorexamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achenbach war Mitglied des deutschnationalen Wehrverbands [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten]] bis zu dessen Auflösung 1933/34, sowie ab 1933 Mitglied im [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund|Nationalsozialistischen Rechtswahrerbund]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://akteureundtaeterimnsinsiegenundwittgenstein.blogsport.de/a-bis-z/gesamtverzeichnis/#achenbach3 |wayback=20160404010316 |text=Regionales Personenlexikon zum Nationalsozialismus in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein, Artikel Ernst Achenbach |archiv-bot=2022-10-29 04:28:08 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswärtiger Dienst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: 1em 0 1em 1em; border: 1px solid #999999; border-right-width: 2px; border-bottom-width: 2px; border-color: #808080; background: #EFEFEF;&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;6&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;6&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telegramm vom 15. Februar 1943 aus Paris an das Auswärtige Amt in Berlin, von Achenbach unterzeichnet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paris, den 15. Februar 1943 – 22.30 Uhr&amp;lt;br /&amp;gt;Ankunft: 15. Februar 1943 – 23.25 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Unterstrich|Nr. 1701 vom 15.2.}} &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;{{Unterstrich|CITISSIME!}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.02.1943 gegen 21.10 Uhr wurden Oberstleutnant Winkler und Major Dr. Nussbaum vom Stab Luftwaffenkommando III auf dem Wege von ihrer Dienststelle nach ihrer Unterkunft Paris, Hotel »Louvre« kurz nach Passieren des Louvre-Durchgangs an der Seine von hinten beschossen. Oberstleutnant Winkler wurde durch 3 und Major Dr. Nussbaum durch 2 Schüsse verletzt. Beide verstarben noch in der Nacht nach Einlieferung in ein Lazarett. Am Tatort sind 7 Hülsen, Kal. 7,65mm, die vermutlich aus derselben Waffe stammen, gefunden worden. Die Ermittlungen gegen den oder die Täter sind noch im Gange.&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;Als einstweilige Sühnemaßnahme ist geplant, 2000 Juden zu verhaften und nach den Osten zu verbringen.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Achenbach&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Journaliste Beate Klarsfeld (West-Duitsland) op Schiphol met beschuldigingen teg, Bestanddeelnr 923-4127.jpg|mini|Beate Klarsfeld (1970) mit dem vom Achenbach unterzeichnetem Telegramm vom 15. Februar 1943 ans [[Auswärtiges Amt#Deutsches Reich (1933–1945, Zeit des Nationalsozialismus)|Berliner Außenministerium]]]]&lt;br /&gt;
Achenbach trat im März 1936 als Beamter in den [[Auswärtiger Dienst|Auswärtigen Dienst]] ein und war von November 1936 bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs Attaché in der Deutschen Botschaft in Paris. Nach Ablauf der 1933 in Kraft getretenen Eintrittssperre beantragte er am 28. Juli 1937 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. Dezember desselben Jahres aufgenommen ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 4.789.478).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/50722&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael C. Klepsch |url=http://www.linksfraktion-nrw.de/fileadmin/lv/dokumente/Dateien/Brosch_Sagel_Vergessene_Erbe.pdf |titel=60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen. Das vergessene braune Erbe |titelerg=Anhang |hrsg=Die Linke. Nordrhein-Westfalen |datum=2009-10 |seiten=20 |zugriff=2024-10-03 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutschen Besatzungszeit in Frankreich]] (1940–1944) war er von Juni 1940 bis Ende April 1943 (zunächst als [[Legationssekretär]], dann als Gesandtschaftsrat) als Leiter der Politischen Abteilung der Botschaft ein enger Mitarbeiter des deutschen Botschafters [[Otto Abetz]]. Unter anderem war er befasst „mit Judenangelegenheiten“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://akteureundtaeterimnsinsiegenundwittgenstein.blogsport.de/a-bis-z/gesamtverzeichnis/#achenbach3 |wayback=20160404010316 |text=Regionales Personenlexikon zum Nationalsozialismus in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein, Artikel Ernst Achenbach |archiv-bot=2022-10-29 04:28:08 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war dabei auch für die Durchführung der [[Geschichte der Juden in Frankreich#Schoa während des Zweiten Weltkriegs|Judendeportationen aus Frankreich]] mitverantwortlich,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eckart Conze]], [[Norbert Frei]], Peter Hayes, [[Moshe Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; München 2010, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei er nach einer Aktion der [[Résistance]] im Februar 1943 als „Vergeltung“ 2000 Juden ins [[KZ Auschwitz]] deportieren ließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel70&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=44944141 |Titel=Unrecht geschehen |Jahr=1970 |Nr=17 |Seiten=32}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achenbach spielte eine maßgebliche Rolle bei der Gründung des [[Rassemblement national populaire]], RNP, unter [[Marcel Déat]]. Vermittels des RNP wollte er das [[Vichy-Regime]] auf eine stärker ideologisch-faschistische ausgerichtete, noch [[NS-Staat|NS-deutsch]]freundlichere Linie bringen, als das Regime sie ohnehin vertrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-Paul Cointet: &amp;#039;&amp;#039;Hitler et la France.&amp;#039;&amp;#039; Perrin, Paris 2014, S. 164. Cointet bezeichnet Achenbach in Paris als Angeberfigur und Salonlöwen in Kollaborationskreisen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben wurde Achenbach wegen seiner amerikanischen Ehefrau am 28. September 1944 als „international gebunden“ in den Ruhestand versetzt und zum Militär und zum Wehrdienst einberufen. Anschließend war er Soldat und geriet in [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 16. Oktober 1945 entlassen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IFZ1&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges versuchte er, amerikanischen Ermittlern die deutsche Botschaft in Frankreich als Hort der Verschwörung gegen Hitler darzustellen, und behauptete, von Judendeportationen, Geiselerschießungen und Ähnlichem nichts gewusst zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;So seine Einlassungen gegenüber US-Ankläger Robert Kempner 1947 laut Vernehmungsprotokoll, Stadtarchiv Nürnberg, Akte A6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein unfreiwilliges Ausscheiden aus dem diplomatischen Dienst sowie die Auseinandersetzung zwischen Botschafter Abetz und dem Unterstaatssekretär [[Martin Luther (Unterstaatssekretär)|Martin Luther]] um einen schärferen Kurs gegen [[Vichy-Regime|Vichy-Frankreich]] versuchte er 1947 in Vernehmungen durch den US-Ankläger [[Robert Kempner]] als Beweis eines [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstands gegen den Nationalsozialismus]] geltend zu machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IFZ1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-0596.pdf Unterredung] (PDF; 2,7&amp;amp;nbsp;MB) mit [[Robert Kempner]] am 19. August 1947.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Ab 1946 arbeitete Achenbach in einer Anwaltspraxis als Rechtsanwalt und [[Notar]] in Essen. Er war 1947/48 als Verteidiger im [[I.G.-Farben-Prozess]] tätig und verteidigte dort [[Fritz Gajewski]]. Im [[Wilhelmstraßen-Prozess]] verteidigte er bis 17. Januar 1948 [[Ernst Wilhelm Bohle]]. Ab 3. Februar 1948 übernahm [[Elisabeth Gombel]] die Verteidigung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=International Military Tribunal |Titel=Trials of War Criminals Before the Nuremberg Military Tribunals Under Control Council Law No. 10, Nuernberg, October 1946-April 1949 |Verlag=U.S. Government Printing Office |Datum=1949 |Seiten=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in [[Entnazifizierungsverfahren]] war er als Rechtsvertreter tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IFZ1&amp;quot; /&amp;gt; Gemeinsam mit dem vormaligen SS-Obergruppenführer aus dem [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA) und [[Generalleutnant]] in der Militärverwaltung in Frankreich [[Werner Best]] gehörte er Anfang der 1950er Jahre zu jenen, die eine [[Amnestie|Generalamnestie]] für Täter des Nationalsozialismus durchsetzen wollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2005, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Best steuerte nach seiner Entlassung aus [[Dänemark|dänischer]] Haft seine Initiativen zum Schutz und zur Freilassung von NS- und Kriegsverbrechern aus der Kanzlei Achenbachs heraus; er galt als „amnestiepolitisches [[Alter Ego]]“ Achenbachs. Best und Achenbach nahmen erheblichen Einfluss auf das Zustandekommen des [[Straffreiheitsgesetz 1954|Straffreiheitsgesetzes]] von 1954.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Norbert Frei: &amp;#039;&amp;#039;Vergangenheitspolitik. Die Anfänge der Bundesrepublik und die NS-Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; München 1996, S. 106 und 109 (Zitat).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Annelies von Ribbentrop]] war bei ihrer Entnazifizierung Achenbachs Klientin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IFZ1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere in der FDP Nordrhein-Westfalen ==&lt;br /&gt;
Achenbach trat nach dem Krieg in die FDP ein, deren außenpolitischer Sprecher er bis April 1953 war. Innerhalb der [[FDP Nordrhein-Westfalen]] galt er als rechte Hand des Landesvorsitzenden [[Friedrich Middelhauve]], war für das Einwerben von Industriespenden zuständig und darin überaus erfolgreich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Freudige Mitarbeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel.&amp;#039;&amp;#039; 48/2010, S. 44 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; So sorgte er dafür, dass [[Hugo Hermann Stinnes]] der NRW-FDP den Mitarbeiter [[Heinz Wilke (HJ-Führer)|Heinz Wilke]], einen ehemaligen hauptamtlichen [[Hitlerjugend]]-Führer, finanzierte, dessen Aufgabe die Auswahl der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Außengeschäftsführer&amp;#039;&amp;#039; auf Kreis- und Bezirksebene war. Dies führte dazu, dass fast alle dieser Stellen mit ehemaligen Nationalsozialisten besetzt wurden. Achenbach wählte auch Middelhauves persönlichen Referenten [[Wolfgang Diewerge]] aus, einen ehemaligen Ministerialrat aus dem [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda]], der unter anderem Träger des [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldenen NSDAP-Parteiabzeichens]] und [[SS-Standartenführer]] war. Anfang der 1950er Jahre zählten Achenbach und Middelhauve zu den Autoren des deutschnational geprägten „Deutschen Programms“; dieses wurde vom [[FDP-Bundesparteitag 1952]] aber nicht verabschiedet. Von 1953 bis 1959 war Achenbach Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes [[Ruhrgebiet|Ruhr]] und von 1970 bis 1973 des Bezirksverbandes Ruhr-West. Außerdem war er bis 1970 mehrere Jahre im Landesvorstand der FDP NRW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 wurde Achenbach in den [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtag von Nordrhein-Westfalen]] gewählt, dem er als [[Mitglied des Landtages|Abgeordneter]] bis zum 12. Juli 1958 angehörte. Seit 1955 war er stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der FDP Nordrhein-Westfalen gab es Pläne, Achenbach nach der [[Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 1950|Landtagswahl 1950]] zum Wirtschaftsminister zu berufen. Middelhauve hielt trotz harscher Kritik aus anderen Landesverbänden an ihm fest. Der Hamburger Landesvorsitzende [[Willy Max Rademacher]] forderte unter Verweis auf ein Memorandum des französischen [[Hoher Kommissar (Deutschland)|Hohen Kommissars]], das die Mitwisserschaft Achenbachs an den Judendeportationen darlegte, den Verzicht auf Achenbachs Berufung zum Minister.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Schreiben Rademachers an Middelhauve vom 1. September 1950, [[Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg|Staatsarchiv Hamburg]], Akte FDP/A134.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lediglich das Scheitern der Koalitionsverhandlungen verhinderte die Berufung zum Minister. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 war Achenbach die Schlüsselfigur in den Beziehungen zu einer Gruppe ehemaliger NSDAP-Parteigenossen, dem sogenannten [[Naumann-Kreis]], die die FDP in [[Nordrhein-Westfalen]] zu unterwandern versuchte. Achenbach ermunterte [[Werner Naumann]] geradezu zu diesem Versuch&amp;lt;ref&amp;gt;Naumann schrieb unter dem 26. August 1950 in seinem Tagebuch über ein Gespräch mit Achenbach: „An Einzelbeispielen erläuterte er, wie leicht das zum machen wäre. (…) Mich will er als Generalsekretär engagieren!“ Zitiert nach: Public Record Office / [[Foreign and Commonwealth Office|Foreign Office]], datachment 1014/610.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nachdem Naumann 1953 und fünf weitere Mitstreiter von den Briten verhaftet und in [[Werl]] inhaftiert worden waren, übernahm Achenbach für kurze Zeit Naumanns Verteidigung. Die Untersuchungskommission der FDP-Bundespartei, bestehend aus [[Fritz Neumayer]], [[Thomas Dehler]] und [[Alfred Onnen]], empfahl, Achenbach aus der FDP auszuschließen, weil er „nach seiner Grundhaltung niemals zu uns gehört“&amp;lt;ref&amp;gt;Untersuchungsbericht von Dehler, Neumayer und Onnen über die Lage im Landesverband Nordrhein-Westfalen vom 5. Juni 1953.&amp;lt;/ref&amp;gt; habe. Diese Empfehlung wurde von der FDP NRW aber nicht umgesetzt. Achenbach wurde am 26. April 1953 vom [[FDP-Bundesvorstand]] von seinem Amt als Vorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses der FDP abberufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bundes- und Europapolitik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MebeAchenbach1972.jpg|mini|Achenbach (Mitte) mit dem kamerunischen Politiker Ngo’o Mebe bei Vorbesprechungen über die Assoziationen der EWG mit afrikanischen Ländern (1972)]]&lt;br /&gt;
Von [[Bundestagswahl 1957|1957]] bis 1975 war Achenbach Mitglied des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]]. Vom 7. Dezember 1971 bis 1972 war er stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion. Von 1961 bis 1965 leitete Achenbach den Arbeitskreis Außenpolitik und Verteidigung und von 1969 bis 1976 den Arbeitskreis Außen-, Deutschland- und Sicherheitspolitik der FDP-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1960 bis 1964 war Achenbach Mitglied es Europarat, vom 16. Oktober 1964 bis zum 19. Januar 1977 gehörte er auch dem [[Europaparlament]] an, wo er von 1969 bis 1974 Vorsitzender des Ausschusses für die Beziehungen zu den [[afrika]]nischen Ländern und [[Madagaskar]] und anschließend bis 1976 des Ausschusses für Entwicklung und Zusammenarbeit war. Zeitweise war er auch stellvertretender Vorsitzender der [[Liberale und Demokratische Fraktion|liberalen Fraktion]] im Europaparlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das SPD-FDP-[[Kabinett Brandt I]] plante 1970, Achenbach als [[Europäische Kommission|Kommissar]] der [[Europäische Wirtschaftsgemeinschaft|Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft]] zu nominieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Torben Fischer, Matthias N. Lorenz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der „Vergangenheitsbewältigung“ in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld 2007, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies war ein Zugeständnis [[Walter Scheel]]s an den rechten Parteiflügel, der der [[sozialliberale Koalition|sozialliberalen Koalition]] skeptisch gegenüberstand. [[Beate Klarsfeld|Beate]] und [[Serge Klarsfeld]] deckten in dieser Zeit Achenbachs Verstrickung in den Holocaust auf. Der damalige Bundeskanzler [[Willy Brandt]] stellte ihm hingegen einen „[[Persilschein]]“ aus und erklärte, er kenne Achenbach seit langem, ihm sei durch die Vorwürfe „ein Unrecht“ geschehen. Gestützt wurde Achenbach auch von seinem „Protektor Walter Scheel“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel70&amp;quot;/&amp;gt; Aufgrund des öffentlichen Widerstands sowohl in der bundesdeutschen Öffentlichkeit als auch in anderen EWG-Staaten scheiterte Achenbachs Nominierung. Stattdessen wurde [[Ralf Dahrendorf]] deutscher EWG-Kommissar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achenbach gelang es trotz seiner Vergangenheit, bis in die 1970er Jahre hinein seine Karriere als Anwalt und FDP-Politiker fortzuführen. Im Juni 1971 protestierte Beate Klarsfeld zusammen mit sieben jungen Franzosen in seiner Kanzlei. Im Zuge des Prozesses gegen Klarsfeld wegen der versuchten Entführung [[Kurt Lischka]]s, um ihn in Frankreich vor Gericht zu bringen, wurde die Rolle Aschenbachs erneut öffentlich diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Mauz: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/politik/ach-ach-der-achenbach-a-bb5ab7ce-0002-0001-0000-000041700582 »Ach, ach, der Achenbach …«]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 29/1974, 14. Juli 1974.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achenbach war als Berichterstatter des [[Auswärtiger Ausschuss|Auswärtigen Ausschusses]] im Bundestag (bis 1976) zuständig für das deutsch-französische Zusatzabkommen zum [[Überleitungsvertrag]] (unterzeichnet 1971), dessen Ratifizierung er bis 1974 erfolgreich verhinderte. Dieser Vertrag sollte es möglich machen, jenen deutschen NS-Verbrechern den Prozess zu machen, die bereits in Frankreich in Abwesenheit verurteilt worden waren. Es kam zu einem regelrechten Skandal, und Bundeskanzler [[Helmut Schmidt]] sagte der französischen Regierung schließlich eine umgehende Ratifizierung des Vertrags zu; das &amp;#039;&amp;#039;Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der französischen Regierung über die Verfolgung bestimmter Verbrechen&amp;#039;&amp;#039; wurde sodann am 30. Januar 1975 ratifiziert und trat am 15. April 1975 in Kraft. Wegen Achenbachs Blockaden konnten 1979 in Köln nur noch drei zentrale Akteure der Judenverfolgung in Frankreich, nämlich [[Kurt Lischka]], [[Ernst Heinrichsohn]] und [[Herbert Hagen|Herbert M. Hagen]], vor Gericht gestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.lischka-prozess.de/Startseite.html |text=Ausstellung zum Prozess in Köln |wayback=20080928031614}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuze Erster und Zweiter Klasse]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://akteureundtaeterimnsinsiegenundwittgenstein.blogsport.de/a-bis-z/gesamtverzeichnis/#achenbach2 |wayback=20160404010316 |text=Regionales Personenlexikon zum Nationalsozialismus in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein, Artikel Ernst Achenbach |archiv-bot=2022-10-29 04:28:08 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz 1. Klasse]] (1968)&amp;lt;ref&amp;gt;Kristian Buchna: &amp;#039;&amp;#039;Nationale Sammlung an Rhein und Ruhr. Friedrich Middelhauve und die nordrhein-westfälische FDP 1945–1953&amp;#039;&amp;#039;, München 2010, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz]] (1971)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste ehemaliger NSDAP-Mitglieder, die nach Mai 1945 politisch tätig waren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* mit [[Otto Abetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das offene Problem&amp;#039;&amp;#039;, Greven-Verlag, Köln 1951&lt;br /&gt;
* mit Georg Tolges,&amp;lt;ref&amp;gt;Pseudonym oder vorgeschobener Autor; ein Mann dieses Namens „Georg Tolges“, firmierte nach Angabe vom [[Amtsgericht Gelsenkirchen]] als „Rechtsanwalt und Notar in Gelsenkirchen“ mit den Daten: vom 4. September 1961 bis zum 31. August 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Redliche Bemühungen um Frieden und Wiedervereinigung. Aussenpolitische Reden und Aufsätze&amp;#039;&amp;#039; [des Ernst Achenbach]. [[VS Verlag|Leske]], Darmstadt 1961.&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag des [[Franz Six]]; Achenbach war Mit-Inhaber und Geschäftsführer dieses Verlags.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Achenbach, Ernst.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 2.&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 1: [[Johannes Hürter]]: &amp;#039;&amp;#039;A–F.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2000, ISBN 3-506-71840-1.&lt;br /&gt;
* Michael Carlo Klepsch: [http://www.sagel.info/service/DasvergessenebrauneErbe.pdf &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen. Das vergessene braune Erbe&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 6,40&amp;amp;nbsp;MB), Münster 2009.&lt;br /&gt;
* Kristian Buchna: &amp;#039;&amp;#039;Nationale Sammlung an Rhein und Ruhr. Friedrich Middelhauve und die nordrhein-westfälische FDP 1945–1953.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der [[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, 101). Oldenbourg, München 2010, ISBN 978-3-486-59802-5.&lt;br /&gt;
* [[Eckart Conze]], [[Norbert Frei]], [[Peter Hayes (Historiker)|Peter Hayes]], [[Moshe Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Amt und die Vergangenheit]]. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; Karl Blessing Verlag, München 2010, ISBN 978-3-89667-430-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme, Filmbeiträge ==&lt;br /&gt;
* Gerolf Karwath: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Eliten nach 1945. Teil 4: Juristen – Freispruch in eigener Sache.&amp;#039;&amp;#039; Regie: Holger Hillesheim. Südwestrundfunk (SWR, 2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00208}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123440874}}&lt;br /&gt;
* [http://akteureundtaeterimnsinsiegenundwittgenstein.blogsport.de/a-bis-z/gesamtverzeichnis/#achenbach2 Regionales Personenlexikon zum Nationalsozialismus in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein, Artikel Ernst Achenbach]&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Strothmann]]: [https://www.zeit.de/1974/30/die-schatten-des-ernst-achenbach &amp;#039;&amp;#039;Die Schatten des Ernst Achenbach&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 19. Juli 1974 (Abruf am 5. Mai 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123440874|LCCN=n/88/71338|VIAF=67373766}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Achenbach, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Außenpolitik 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafverteidiger in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland vor 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Bundesvorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Siegerland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Achenbach, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (FDP), MdL, MdB, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Siegen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Dezember 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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